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DIY: Upcycling einer alten Kommode
Ein Möbelstück mit Farbe neu zu gestalten, ist ganz einfach. Diese alte Kommode soll farblich passend zu einer blauen Wand gestrichen werden, um ein harmonisches Gesamtbild zu erzeugen. Erfahren Sie hier, wie Sie eine Kommode Schritt für Schritt neu streichen. Das Möbel-Makeover ist eine Kooperation mit Daggi vom Upcycling-Blog gonepaintin für das BAUHAUS Wohnmagazin Zuhause leben .Kommoden-Upcycling: Die AnleitungDieses Material benötigen Sie: Schöner Wohnen Trendfarbe Riviera – hiermit wurde bereits eine gegenüberliegende Wand gestrichen und so findet sich die Farbe später dezent im Möbelstück wieder. Schöner Wohnen Grundierung für Holz Swingcolor Acryl Klarlack, seidenmatt Klebeband Schleifpapier, 180er und 320er Dieses Werkzeug benötigen Sie: Schraubenzieher Rührstab Pinsel Farbrolle und Wanne1. Möbelstück fürs Streichen vorbereitenZuerst die Griffe und die Beschläge entfernen. Wer mag, nimmt auch die Scharniere an den Türen ab, um leichter streichen zu können . Möchten Sie es sich einfacher machen, können Sie die Teile auch sorgfältig abkleben und die Türen eingehängt lassen. Im Anschluss das Möbelstück mit warmem Wasser und ein wenig Spülmittel, Essigwasser oder einem geeigneten Holzreiniger gründlich säubern – es muss vor dem Streichen schmutz, staub- und fettfrei sein.2. Ausbessern und abschleifenNun die Kommode erstmal ausbessern. Dazu gehört zum Beispiel, lose Teile mit Holzkleber zu verleimen und Löcher und Risse zu verspachteln . Bei Wurmbefall mit einem Spezialmittel behandeln und die Wurmlöcher bei Bedarf mit Holzspachtel auffüllen. Danach das Möbelstück mit 180er Schleifpapier einmal grob anschleifen, damit die folgende Farbe gut hält , und Schleifstaub entfernen.3. Abkleben und grundierenDas Fensterglas des Möbelstücks am Rand mit Malerkrepp abkleben und die Einlegeböden aus dem Möbelstück nehmen. Im Anschluss die Grundierung mittels Rolle gründlich auftragen und die Grundierung nach Gebrauchsanleitung trocknen lassen. Danach einen feinen Zwischenschliff mit 320er Schleifpapier vornehmen.4. Farbe auftragenDie Wandfarbe erstmal gut aufrühren. Dann das Möbelstück mit Pinsel oder Rolle innen und außen gleichmäßig streichen und gut trocknen lassen . Nicht vergessen: Auch die Einlegeböden mitstreichen . Nach der Trockenzeit (Gebrauchsanweisung beachten) eine zweite Schicht aufstreichen . Tipp : Da diese dunkle Wandfarbe anfällig ist, besser auf einen Zwischenschliff zwischen den einzelnen Farbaufträgen verzichten.5. Klebeband entfernenDas Klebeband nach dem zweiten Farbauftrag im noch feuchten Zustand der Farbe entfernen. Wenn es antrocknet, kann es passieren, dass sich die Farbe mit dem Band verbindet und beim späteren Abnehmen reißt. Das Möbelstück trocknen lassen. Dann das Fensterglas erneut abkleben.6. Versiegelung auftragenDie Wandfarbe hat eine gewisse raue Haptik. Um diese zu mindern, nutzt man zur Versiegelung am besten einen Lack. Mit einer Rolle lässt sich der Lack gleichmäßig innen und außen auftragen . Für feine Ecken und Kanten einen Pinsel nutzen. Nach der angegebenen Trockenzeit diesen Schritt wiederholen.7. Beschläge säubern und wieder anbringenAbschließend das Klebeband wieder im feuchten Zustand des Lackes entfernen. Das Möbelstück gut trocknen lassen. Dann die Beschläge säubern, wieder anbringen und die Regalböden einlegen. Und fertig ist das Kommoden-Upcycling . Das Möbelstück fügt sich nun passend zur Wandfarbe dezent und stilvoll in Ihre Wohnumgebung ein.a
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Teppichboden lose verlegen
Für einige Teppichböden benötigen Sie weder Kleber noch Klebeband. Einfach ausrollen, zuschneiden, fertig!
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Teppich kleben
Wenn Sie einen Teppich kleben wollen, sind Vorbereitung und das richtige Material entscheidend. Unsere BAUHAUS-Fachleute zeigen Ihnen in dieser Anleitung, worauf es ankommt: Vom passenden Untergrund über das richtige Werkzeug bis hin zur Auswahl des geeigneten Klebers – wir führen Sie Schritt für Schritt durch den Prozess. Mit den richtigen Tipps schaffen Sie ein glattes, sauberes Ergebnis, das lange hält. Erfahren Sie, wie Sie Ihren Teppichboden richtig kleben und legen Sie noch heute los!Teppich kleben – So gelingt die saubere VerlegungBevor Sie einen Teppich kleben, sollten Sie den Raum genau vermessen . Unsere Fachleute empfehlen, die Fläche in Quadratmetern zu berechnen und etwa 5-10 % mehr Teppich einzuplanen. So vermeiden Sie Engpässe oder ungenaue Schnitte. Achten Sie darauf, dass der Untergrund sauber, trocken und eben ist: Unebenheiten führen später zu Problemen wie Wellen im Teppich. Ideal als Untergründe eignen sich zum Beispiel alle festen, glatten, stabilen, trockenen Nutzböden – wie Estrich, PVC oder Linoleum. Sie möchten einen Teppich auf Holz kleben ? Dann gehen Sie besonders sorgfältig vor: Reinigen Sie die Holzoberfläche gründlich, um Staub und Schmutz zu entfernen. Prüfen Sie auch, ob der Kleber für Holz geeignet ist, damit der Teppich richtig haftet und nicht verrutscht Wenn Sie den Teppich später vollflächig kleben wollen, sollten Sie in jedem Fall sandende oder stark saugende Untergründe mit einer Grundierung vorbehandeln. Weitere Informationen finden Sie im BAUHAUS-Ratgeber „Untergrund für Bodenbeläge vorbereiten“.1. Schritt: Planung und VorbereitungDas wichtigste Material für Ihr Vorhaben liegt in diesem Fall nahe: der richtige Teppich. Sie sind noch auf der Suche? Stöbern Sie gerne in unserem Sortiment. Hier finden Sie alles von Hochflorteppichen und Kurzflorteppichen über Lederteppiche, Fellteppiche und Vinylteppiche bis hin zu Produkten für den Outdoor-Bereich oder das Kinderzimmer. Was Sie zum Teppichkleben noch benötigen, zeigen wir Ihnen in der folgenden Übersicht. Sie haben nicht alles davon zu Hause? Dann besuchen Sie uns gerne im BAUHAUS vor Ort. Dort können Sie sich die meisten Werkzeuge auch erstmal unkompliziert ausleihen – und sich von unseren Fachleuten beraten lassen (das geht natürlich auch online oder telefonisch). Auf Wunsch unterstützen wir Sie auch mit unserem Lieferservice oder bei der Montage. 2. Schritt: Material & Werkzeug beschaffenAusrollen, ruhen lassen, zuschneiden Rollen Sie den Teppichboden aus und lassen Sie ihn einen Tag lang liegen – so kann er sich an das Raumklima anpassen. Schneiden Sie ihn danach zu und legen Sie ihn faltenfrei in den Winkel zwischen Boden und Wand. Überschüssiges Material schneiden Sie mit einem Cutter-Messer sauber ab. Teppich fixieren Um den Teppich zu kleben, bringen Sie zunächst Teppich-Klebeband auf dem Untergrund an und reiben es fest. Ziehen Sie das Schutzpapier ab und drücken Sie den Teppichboden gleichmäßig auf das Band. Beachten Sie: Es gibt spezielle Klebebänder für unterschiedliche Teppichrücken und Belastungen, z. B. für das Teppichkleben auf Treppen . Sie benötigen eine zweite Bahn? Legen Sie diese einfach überlappend an und schneiden beide Bahnen in einem Zug durch. Drücken Sie dann die Ränder auf das Klebeband und entfernen Sie das Schutzpapier Schritt für Schritt. Florrichtung prüfen Noch ein Hinweis: Teppichböden haben eine bestimmte „Florrichtung“, in die die Fasern neigen. Diese Richtung ist meistens durch einen Pfeil auf dem Rücken des Teppichbodens gekennzeichnet. Alternativ können Sie einfach mit der Hand über den Teppich streichen: Fühlt er sich in diese Richtung glatt an – oder in die andere?3. Schritt: Teppich mit Klebeband fixieren?Ausrollen, zuschneiden, ruhen lassen Wenn Sie den Teppich vollflächig kleben wollen, gehen Sie zuerst ähnlich wie beim Fixieren vor: Rollen Sie den Teppichboden aus, schneiden ihn grob zu und lassen ihn einen Tag liegen. Schlagen Sie am nächsten Tag den Teppich bis zur Raummitte zurück. Achten Sie bei der Wahl des Teppichklebers darauf, dass er sich für den Teppichboden-Rücken und die spätere Beanspruchung eignet. Kleber auftragen Tragen Sie nun den Kleber mit einem Zahnspachtel auf (Zahnung je nach Herstellerangaben). Lassen Sie ihn 5 bis 15 Minuten ablüften – je nachdem, wie saugfähig der Untergrund ist. Teppich verkleben Um den Teppichboden zu verkleben, legen Sie ihn in das noch feuchte Kleberbett und drücken ihn fest an. Wiederholen Sie diesen Schritt mit der anderen Teppichhälfte. Nacharbeiten Begradigen Sie die Kanten mit einem Cutter-Messer. Für Bodenübergänge, z. B. in Türöffnungen, empfehlen wir ein Übergangsprofil : Den Teppich kleben Sie hier sauber an das Profil, um einen nahtlosen Übergang zu schaffen. Schienen aus Kunststoff oder Metall befestigen Sie sicher mit Dübeln und Schrauben . Kleber trocknen lassen Wenn Sie den Teppich vollflächig verklebt haben, sollten Sie ihn nicht sofort betreten. Achten Sie auf die Herstellerhinweise, wann der Teppichkleber getrocknet ist. Häufig ist er erst nach 24 Stunden belastbar und nach 48 Stunden endgültig fest.Oder Teppich vollflächig verkleben?Unsere BAUHAUS-Fachleute beantworten Fragen, die viele Kunden rund um das Thema Teppichboden kleben stellen. Teppich auf Teppich kleben – ist das sinnvoll? Wir raten Ihnen davon ab, Teppich auf Teppich zu kleben: Dadurch wird der Untergrund uneben und der neue Teppich haftet nicht richtig. Das führt zu Wellen und einer verkürzten Lebensdauer. Stattdessen empfehlen wir Ihnen, den alten Teppich zu entfernen, bevor Sie einen neuen Teppich verlegen. So sorgen Sie für eine stabile Basis und ein sauberes Ergebnis. Wie entferne ich Teppichkleber? Wenn Sie den alten Teppich entfernen, finden sich womöglich auch Rückstände des alten Teppichklebers auf dem Boden. Diese sollten Sie erst beseitigen und anschließend den neuen Teppich kleben. Dazu empfehlen wir Ihnen einen Spachtel und warmes Wasser. Weichen Sie den Kleber zunächst an und lösen Sie ihn dann vorsichtig ab. Bei hartnäckigen Rückständen hilft ein spezieller Kleberentferner . Für größere Flächen ab etwa 10 m² können Sie auch eine Schleifmaschine verwenden. Achten Sie darauf, den Boden nicht zu beschädigen, besonders bei empfindlichen Materialien wie Holz. Teppich auf einer Treppe kleben – was muss ich beachten? Beim Verkleben von Teppich auf einer Treppe ist Sorgfalt wichtig: Reinigen und glätten Sie jede Stufe gründlich. Nutzen Sie speziellen Treppenkleber für starken Halt, besonders an den Kanten. Prüfen Sie, ob der Teppich auf jeder Stufe fest sitzt, um Stolperfallen zu vermeiden. Messen Sie genau: Für eine Standardstufe von etwa 80 cm Breite und 25 cm Tiefe sollten Sie den Teppich passgenau zuschneiden. Apropos Sorgfalt und Stolperfallen: Beim Heimwerken passieren leider immer wieder Unfälle – die Sie durch die richtige Ausrüstung leicht vermeiden können. Die IKK verrät Ihnen mehr dazu, wie Sie Ihr Projekt sicher angehen.Häufige Fragen zum Thema Teppich kleben
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DIY-Wandvertäfelung: Wandverkleidung aus Holz selber machen
Bloggerin Daggi hat ihre Wohnzimmerwand mit einer dunkelgrauen Holzverkleidung stilvoll verschönert. Eine Veränderung, die in ihrer guten Stube mit wenig Aufwand für stilvolle Gemütlichkeit sorgt. Wie Sie die Wandvertäfelung einfach nachbauen können, erfahren Sie in unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung .Leidenschaft für VeränderungSeit rund fünf Jahren hat Daggi Dethlefsen ihr Hobby zum Nebenjob gemacht und betreibt erfolgreich den Upcycling-Blog „gonepaintin“ . „Mir hat es so viel Spaß bereitet, daheim nach und nach alles neu zu gestalten, dass ich andere daran teilhaben lassen wollte“, erklärt die PR-Beraterin, die mit ihrem Mann und den zwei Kindern in einem Haus in der Nähe von Hamburg lebt. Ihre stetig wachsende Community versorgt sie regelmäßig mit Möbelgestaltungsideen und Interior-Hacks . Ihr neuester Clou: ein Wohnzimmer-Makeover durch eine trendige Wandvertäfelung , die streng genommen gar keine ist.Trickreich: Holz-Wandverkleidung fürs WohnzimmerDas Ergebnis wirkt, als wäre die gesamte Wand mit Holz eingekleidet. Doch tatsächlich hat sich Daggi einen optischen Trick zunutze gemacht: Sie nagelte Leisten waagerecht und senkrecht an die Wand, versah die obere Leiste und die Fußleiste mit Profilen und strich schließlich Leisten und Wand im gleichen Ton. Das Ergebnis überrascht: Es wirkt, als wäre die komplette Wand mit Holz vertäfelt . Die Bloggerin ist mehr als zufrieden: „Der Raum hat richtig gewonnen, die graue Verkleidung sorgt für Struktur und verleiht dem Wohnzimmer Charakter und Gemütlichkeit.“Daggis Tipps für perfekte ErgebnisseFalls auch Sie eine Wand verschönern möchten, sollten Sie sich zunächst überlegen, welche Höhe das neue Wandkleid haben soll. Klassischerweise verdeckt es rund ein Drittel der Wand, aber auch andere Varianten sehen gut aus. Daggi hat sich bei ihrer Verkleidung an der Sofakante orientiert und entschieden, dass die Verkleidung sie um etwa ein Drittel überragen sollte. Um am Ende den gewünschten Effekt zu erzielen, rät Daggi außerdem, beim Messen exakt vorzugehen . „Sie sollten eine Wasserwaage verwenden und nach dem Anbringen der Leisten die Kanten mit Acryl ausgleichen, sodass zur Wand hin keine Lücken bleiben.“Dieses Material benötigen Sie: Rechteckleiste, 2,4 m x 7 cm x 1cm Rechteckleiste, 2,4 m x 4,7 cm x 0,5 cm Profilleiste, 2,4 m x 2 cm x 1,2 cm Sockelleistenstifte Goldleistenstifte Klebeband Überstreichbares Acryl Montagekleber (optional) Swingcolour Wandfarbe , Farbe nach Wunsch Holzgrund Farbrollen , breit und schmal Farbeimer Farbwanne Abstreifgitter Pinsel Schleifpapier, 180er-Körnung Abdeckfolie Malervlies ggf. Maurerschnur zum Markieren ggf. Laserentfernungsmesser Dieses Werkzeug benötigen Sie: Säge und Schneidlade Wasserwaage Hammer Zollstock Schutzbrille Kartuschenpresse1. VorbereitungZunächst die Wand, die verändert werden soll, frei machen: alle Bilder abhängen und die Möbel abrücken. Die Arbeitsumgebung sorgfältig mit Folie und Malervlies abdecken.2. Höhe der Vertäfelung festlegenDen Raum vermessen, vor allem die exakte Wandhöhe. Nun gilt es zu entscheiden, welche Höhe die eigene Verkleidung haben soll. Klassischerweise nimmt eine Wandvertäfelung etwa ein Drittel der Wandhöhe ein, doch auch Alternativvarianten sind denkbar. Wichtig : Die Höhen der Möbel, wie beispielsweise des Sofas, einbeziehen und sich daran orientieren.3. Linie an die Wand zeichnenIst die Höhe festgelegt, zeichnen Sie eine waagerechte Messlinie an die Wand. Dabei können Sie mit Laser arbeiten oder traditionell mit der Wasserwaage. Bloggerin Daggi hat eine Markierschnur verwendet.4. Obere Leisten zusägen und an der Wand befestigenZunächst die breiten Rechteckleisten für die obere Kante ausmessen und mit Hilfe der Säge und der Schneidelade passend zusägen. Exakt arbeiten, damit alles gut passt. Anschließend die Sägekanten glattschleifen. Die Eckleisten – je nach persönlicher Vorliebe – entweder auf Gehrung sägen oder überlappen lassen . Ist alles bereit, die Leisten mit Montagekleber oder Montageklebeband an die Wand bringen. Die Position gründlich prüfen und gut andrücken.5. Leisten zusätzlich mit Nägeln befestigenJe nach Beschaffenheit der Wände kann es ausreichen, die Leisten lediglich aufzukleben. Für einen besseren und längeren Halt ist es jedoch sinnvoll, sie zusätzlich mit Stahlnägeln zu sichern . Wer mag, kann auch auf den Montagekleber bzw. das Klebeband verzichten und nur mit Nägeln arbeiten. Dabei vor dem endgültigen Befestigen mit den Nägeln die korrekte Position der Leisten noch einmal mit einer Wasserwaage prüfen.6. Profilleisten ausmessen und zusägenAnalog zum Vorgehen bei den Rechteckleisten werden nun die Profilleisten ausgemessen und passend zugesägt. In den Ecken auf Gehrung sägen . Je nach persönlicher Vorliebe und Wandbeschaffenheit auch hier die Leisten unterhalb der bereits angebrachten Leisten mit Montagekleber oder Klebeband befestigen sowie mit Leistenstiften festnageln. Wichtiger Hinweis : Beim Arbeiten mit Leistenstiften unbedingt eine Schutzbrille tragen , da die feinen Stifte leicht abbrechen und umherfliegen können. So kann eine mögliche Augenverletzung ausgeschlossen werden.7. Senkrechte Leisten zusägen und anbringenNun werden die senkrechten Leisten den Maßen entsprechend zugesägt. Je nach Breite der Wand sollten Sie dabei ausrechnen und für sich überlegen, in welchem Abstand sie idealerweise zueinander angebracht werden sollten, damit sich ein harmonisches Gesamtbild ergibt und jeder Bereich gleich groß ist. Tipp : Um den Gesamteindruck zu testen und auf einer guten Grundlage eine Entscheidung über die Abstände der Leisten zu treffen, die Ihnen am besten zusagt, können die Leisten versuchsweise zunächst in unterschiedlichen Abständen mit Tape fixiert werden (siehe Foto).8. Optional: Kanten abrundenDa die senkrechten Leisten etwas stärker sind als die untere Kante der Profilleiste, hat sich Daggi dafür entschieden, die oberen Kanten der Senkrechtleisten mit Schleifpapier abzurunden. Der Anschluss wirkt so harmonischer.9. Senkrechtleisten anbringenAls Nächstes die senkrechten Leisten im errechneten Abstand wie bei den Waagerechtleisten aufkleben bzw. nageln. Auch hier exakt und mit der Wasserwaage arbeiten , damit das Ergebnis nicht schief wird.10. Untere Leisten zuschneiden und anbringenAls Letztes nun die Abstände für die unteren Leisten messen, die Leisten passend zusägen und sie nach dem gleichen Prinzip wie bisher an der Wand anbringen.11. Lückenschluss mit AcrylMeist sind Wände ja nicht vollkommen eben, insbesondere wenn Sie in einem Altbau wohnen. Weil der Effekt der Holzverkleidung aber nur dann richtig gut wird, wenn keine Lücken zwischen Holz und Wand auftreten, wendet Daggi einen Trick an: Sie verschließt die Lücken zwischen Holz und Wand sorgfältig mit überstreichbarem Acryl . So verschmilzt die Täfelung mit der Wand, kleine Spalten werden verschlossen, und die Holzleisten wirken nicht aufgeklebt. Ist alles verschlossen, das aufgetragene Acryl mit einem Fugenglättungsgerät oder dem Finger (Plastikhandschuhe tragen!) glattziehen.12. Wand und Leisten streichenIst das Acryl getrocknet (Herstellerangabe beachten), kann die Wand nach Belieben gestrichen werden. Die Farben können Sie sich im BAUHAUS Fachcentrum individuell mischen lassen. Daggi hat sich für eine Kombination aus Weiß (Fläche oberhalb der Vertäfelung) und Grau (Vertäfelungsbereich) entschieden. Natürlich kann auch ein einheitlicher Ton für beide Bereiche gewählt werden. Besonders schön sieht es aus, wenn auch die Fußleiste und Steckdosen im gleichen Ton gestrichen werden. Hierzu die Fußleisten entweder mit 2-in-1-Lack streichen (schimmert aber eventuell leicht) oder optional mit Holzgrund grundieren und mit Wandfarbe streichen (etwas anfälliger für Kratzer).13. Fertig!Nun ist die DIY-Wandverkleidung fertig. Daggi ist auf jeden Fall zufrieden mit dem Ergebnis und freut sich sehr darauf, gemeinsam mit der Familie viele gemütliche Stunden im neuen, aufgehübschten Wohnzimmer zu verbringen.
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Ihr Dach von innen dämmen – Anleitung für Heimwerker
Möchten Sie Ihr Dach von innen dämmen? In dieser Anleitung erklären unsere BAUHAUS-Fachleute Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie nachträglich eine Zwischensparrendämmung anbringen. Besonders im Altbau können Sie so relativ einfach den Energieverbrauch senken. Finden Sie heraus, was Sie bei der Planung beachten müssen, welche Materialien und Werkzeuge Sie benötigen und wie Sie die Dämmung richtig anbringen. Mit diesem Ratgeber können Sie Ihre Dachdämmung optimal von innen anbringen.Bevor Sie Ihr Dach von innen dämmen, sind einige Vorarbeiten notwendig. Bei einem Altbau sollten Sie zunächst den Zustand des Dachs prüfen. Eventuelle Schäden sollten Sie unbedingt beheben, bevor sie das Dach nachträglich von innen dämmen. Bei einem Neubau hingegen können Sie direkt mit der Dämmung loslegen. Wir empfehlen die Zwischensparrendämmung, bei der Sie das Dämmmaterial zwischen die Sparren einfügen. Diese Methode ist besonders effizient und weit verbreitet. Messen Sie dafür zunächst den Abstand zwischen den Sparren sowie die Sparrentiefe genau aus. Diese Maße wichtig, damit Sie das passende Dämmmaterial in ausreichender Menge besorgen können. Falls Ihr Dach ein oder mehrere Fenster hat, sollten Sie das bei der Planung berücksichtigen: Sind die vorhandenen Fenster bereits isoliert oder sollten sie ausgetauscht werden? Auch brauchen Sie rund ums Fenster bestimmtes Dämmmaterial. Nur so können Sie Wärmeverluste effektiv vermeiden. Vor Beginn der Arbeiten sollten Sie den Dachraum vollständig freiräumen und alte Isolierung, Schutt sowie Staub entfernen. Überprüfen Sie zudem, ob der Einbau einer Dampfbremse erforderlich ist. Diese schützt Ihre Dämmung vor Feuchtigkeit und verhindert Schimmelbildung. Mit diesen Vorbereitungen schaffen Sie eine solide Grundlage, um Ihr Dach von innen zu dämmen.Schritt 1: Planung und VorbereitungFür die Zwischensparrendämmung brauchen Sie neben dem Dämmmaterial einiges an Material und Werkzeugen. Doch welches Dämmmaterial eignet sich am besten, um Ihr altes Dach von innen zu dämmen? Es gibt eine Vielzahl an Dämmstoffen. Dachsparren und andere Hohlräume können Sie besonders effektiv mit flexiblen Spann- oder Klemmfilzen dämmen. Mit einer Wärmeleitstufe zwischen WLS 032 und WLS 035 sind etwa Glas- oder Steinwolle hervorragend für die Dämmung von Steil- und Flachdächern geeignet: Sie füllen die Zwischenräume besonders genau aus, verhindern so Wärmebrücken und sind schwer entzündlich. Egal, für welchen Hersteller Sie sich entscheiden: Wählen Sie immer ein fertig zusammengestelltes System von einer Marke mit allen Komponenten, die Sie fürs nachträgliche Dämmen der Dachschrägen benötigen.Schritt 2: Material & Werkzeug beschaffenMaterial und Werkzeuge Dämmstoffmaterial Dampfbremsfolie Dichtklebstoffe Unterspann-, Unterdeck- und Schalungsbahnen Abdichtungen Akku-Bohrschrauber Allzweckschrauben Dämmstoff-/Universalmesser ggf. Fuchsschwanz oder Handsäge (oder Spezialschneidehilfe) Hand- oder Elektrotacker/ Kartuschenpistole Leiter Metallschiene für Zuschnitte Tackerklammern Zollstock und/oder Rollbandmaß Ziehen Sie am besten Fachleute zu Rat, die Sie bei der optimalen Dämmkonstruktion und dem geeigneten Dämmschutz für Ihr Dach beraten. Gerne stehen unsere BAUHAUS-Fachleute Ihnen rund ums Dämmaterial zur Seite – entweder online, telefonisch oder im BAUHAUS vor Ort.Messen Sie den Abstand zwischen den Dachsparren und schneiden Sie den Dämmstoff in der ermittelten Breite plus 1–2 cm Übermaß zu, möglichst gerade. Wenn Sie Platten verwenden, sollten Sie diese sehr genau zuschneiden, damit jede noch so kleine Lücke mit Wärmedämmstoff gefüllt ist. Beachten Sie: Messen Sie an mehreren Stellen über die gesamte Länge des Dachstuhls die Sparrenbreite . Gerade im Altbau sind die Sparren oftmals nicht einheitlich. Wenn die Sparren zu tief sind für das Dämmstoffmaterial, ergänzen Sie es um eine quer dazu verlegte Untersparrendämmung, wie in Schritt 5 erläutert. Manchmal sind die Dachsparren nicht tief genug, um eine ausreichende Dämmdicke zu erreichen – und damit einen angemessenen Wärmeschutz. Um Platz für eine weitere Dämmschicht zu schaffen, bringen Sie eine sogenannte Traglattung - sprich eine weitere Holzlatte - auf den Sparren an. Die Latte sollte so tief sein, dass die Dämmung sie genau ausgefüllt. Schritt 3: Dämmstoff zuschneidenKlemmen Sie nun das Dämmmaterial von innen so zwischen die Dachsparren, dass es eng und lückenlos sitzt. Beginnen Sie dabei unten in der Dachschräge und arbeiten sich hoch bis zum Giebel.Schritt 4: Dach von innen dämmenDie Verbraucherzentrale empfiehlt, dass entsprechend dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) Dächer nicht nur gedämmt, sondern auch sorgfältig gegen unkontrollierte Luftströmungen und Raumluftfeuchte abgedichtet werden sollte. Verlegen Sie hierfür luftdicht eine Dampfbremsfolie quer zu den Sparren und befestigen Sie diese mit einem Tacker auf den Sparren. Dabei zeigt die bedruckte, glatte Seite hin zum Raum. Die Bahnen sollten sich etwa 10 Zentimeter überlappen. Diese Überlappungsstellen wiederum kleben Sie mit einem, zum System passenden Klebeband lückenlos und in einem Zug ab. Achtung! Spannend Sie die Folie beim Befestigen nicht zu stramm und kleben Sie anschließend auch die Tackereinstiche ab! Schritt 5: Unterspannbahn nachträglich von innen anbringenBei Anschlüssen an schräge Giebelwände tackern Sie die Dampfbremse mit ca. 1-2 cm Überstand fest und verkleben anschließend die Bahn mit Kleber luftdicht an der Wand. Beachten Sie: Poröse, mineralische Untergründe müssen Sie vor der Anschlussverklebung zusätzlich mit Haftgrund grundieren, damit das Dach auch hier dicht isoliert.Giebel und Fensterlaibungen abdichtenAn Dachflächenfenstern schneiden Sie die Folie nachträglich frei, klappen diese um (Überstand bis hin zum Rahmen einplanen) und tackern sie an einer Latte fest. Am Fensterrahmen verwenden Sie Klebeband. Folgen Sie dabei den Hinweisen des Fensterherstellers.Schritt 7: Fenster abdichtenFür Durchführungen, zum Beispiel von Kabeln, schneiden Sie die Dampfbremse kreuzförmig ein, führen das Kabel durch und dichten alles sorgfältig mit einer Manschette und elastischem Klebeband ab – aus dem gleichen System.Schritt 8: Kabel und Rohre luftdicht abklebenDie Kosten für eine nachträgliche Zwischensparrendämmung im Altbau liegen durchschnittlich zwischen 50 und 100 Euro pro Quadratmeter. Dieser Preis umfasst Material- und Arbeitskosten. Je nach Standort und Zustand Ihres Dachs können die Kosten für die Innendämmung jedoch auch stark abweichen. Wir raten Ihnen daher, vorab mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen und ihre Leistungen genau zu vergleichen. Förderungen für den Dach-Innenausbau Aktuell gibt es mehrere Förderprogramme , die Ihnen beim Dach dämmen im Altbau finanziell unter die Arme greifen: KfW-Effizienzhaus : Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet zinsgünstige Kredite und Zuschüsse für energetische Sanierungen. Gefördert wird unter anderem die Dämmung von Dachflächen und Dachschrägen. Weitere Informationen finden Sie unter kfw.de. BAFA-Förderung : Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt energetische Maßnahmen im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Hierzu gehört auch die Dachdämmung von innen. Details zu den BAFA-Förderbedingungen finden Sie auf der BAFA-Website. Regionale Förderprogramme : Viele Bundesländer und Kommunen bieten zusätzliche Förderprogramme für die energetische Sanierung an. Es lohnt sich, bei Ihrer örtlichen Energieagentur oder der Gemeinde nachzufragen. Durch die Kombination dieser Fördermöglichkeiten können Sie die Investitionskosten erheblich senken und mit Ihrer Dachdämmung zugleich einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.Ein Wort zu Kosten & FörderungenUnsere BAUHAUS-Fachleute beantworten Fragen von Kunden, die ihr Dach von innen dämmen wollen. Was ist eine Zwischensparrendämmung? Um ein Dach von innen zu dämmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Immer sind dabei die Dachsparren beteiligt – so nennt man die tragenden Balken, die vom Dachfirst zur Traufe verlaufen und die sowohl die Ziegel als auch die Dachabdichtung stützen. Neben der Unter- und Aufsparrendämmung gibt es die Zwischensparrendämmung. Diese Variante empfehlen unsere BAUHAUS-Fachleute in den meisten Fällen, weil sie am leichtesten umzusetzen ist. Bei der Zwischensparrendämmung wird lediglich der Raum zwischen den Dachsparren mit Dämmmaterial von innen befüllt. Wer macht Innendämmung? Ob Sie selbst Ihr Dach von innen dämmen können, hängt von Ihrem handwerklichen Geschick, Ihrer Zeit und Ihrem Budget ab. Möglich ist es allemal. Haben Sie wenig Erfahrung oder wollen auf Nummer sicher gehen, empfehlen wir einen Fachbetrieb. Hier bekommen Sie meist eine kostenlose Erstberatung und einen detaillierten Kostenvoranschlag für Ihre Dachdämmung von innen.Häufige Fragen zur Dachdämmung von innenDas könnte Sie auch interessieren
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Teppiche auf der Treppe verlegen
Verlegen Sie einen Teppich auf der Treppe, verbessern Sie nicht nur die Sicherheit, sondern sorgen auch für eine gemütliche Atmosphäre und dämpfen Geräusche. Ob vollflächig oder mit Stufenmatten – die richtige Methode hängt von den eigenen Vorlieben und der Nutzung ab. Hier erfahren Sie, wie Sie den Teppichboden fachgerecht auf Ihrer Treppe anbringen und worauf es dabei ankommt.Ein Teppich auf der Treppe bietet viele Vorteile. Je nach Material und Verlegeart kann er eine wichtige Rolle bei der Treppenrenovierung spielen, weshalb Sie im Folgenden alle Vorteile eines Teppichs finden: • Rutschfestigkeit: Ein gut verankerter Teppich sorgt für sicheren Halt auf den Treppenstufen und verringert die Gefahr, auszurutschen. • Lärmreduzierung: Ein Teppich dämpft Trittschall und sorgt für eine ruhigere Atmosphäre, besonders in Mehrfamilienhäusern oder offenen Wohnbereichen. • Optische Aufwertung: Farbe, Muster und Struktur des Teppichs können das Erscheinungsbild der Treppe verbessern und den Stil des Raumes unterstreichen. • Wärmeisolierung: Ein Teppich speichert Wärme und sorgt für ein angenehmes Laufgefühl, besonders auf kalten Treppenstufen. • Schonung der Treppe: Teppichboden schützt die Oberfläche vor Kratzern, Abnutzung und Druckstellen, wodurch die Lebensdauer der Treppe verlängert wird. • Angenehmer Gehkomfort: Die weiche Oberfläche federt Schritte ab und entlastet Gelenke und Muskulatur, was besonders für Kinder und ältere Personen vorteilhaft ist.Mit Teppichen Sicherheit und Stil vereinenWelche Teppiche eignen sich für Treppen?Nicht jeder Teppich ist für eine Treppe geeignet. Die Wahl des richtigen Bodenbelags hängt von der Beanspruchung, der gewünschten Optik und der Verlegetechnik ab. Ein widerstandsfähiger Treppenteppich sorgt für Langlebigkeit und Sicherheit. Besonders wichtig sind Material, Struktur und die richtige Befestigung.Vollflächige Teppiche:Diese Methode sorgt für ein einheitliches Erscheinungsbild und schützt den Bodenbelag vor Abnutzung. Schlingenteppichboden eignet sich besonders, da er strapazierfähig ist und sich für das Verlegen auf Treppenstufen anpassen lässtStufenmatten:Stufenmatten sind eine praktische Alternative, da Sie diese direkt auf die Trittstufen kleben und ohne großen Aufwand anpassen können. Sie lassen den restlichen Treppenteppich sichtbar und ermöglichen einen schnellen, unkomplizierten Austausch bei Abnutzung.Für das Verlegen von Teppich auf Stufen gibt es zwei Methoden: die vollflächige Verlegung und Stufenmatten . Beide erfordern eine sorgfältige Vorbereitung und die richtige Befestigungstechnik. Die folgenden Anleitungen zeigen, wie der Treppenteppich sicher hält.Verlegetechniken: So gelingt die MontageVollflächige VerlegungEin durchgehend verlegter Teppich auf der Treppe sorgt für ein einheitliches und hochwertiges Erscheinungsbild. Damit der Belag sicher hält und keine Falten wirft, sind eine präzise Vorbereitung und die richtige Befestigung entscheidend: • Vorbereitung: Neben der Reinigung sollten auch eventuelle Beschädigungen an der Treppe repariert werden, um eine ebene Oberfläche zu gewährleisten. Zudem ist es ratsam, den Teppich vor der Verlegung im Raum zu akklimatisieren, um Materialspannungen zu vermeiden. • Materialzuschnitt: Es ist wichtig, die Maße jeder Stufe individuell zu nehmen, insbesondere bei ungleichmäßigen Treppen. Die Verwendung von Schablonen kann den Zuschnitt erleichtern und für passgenaue Stücke sorgen. • Montage: Bei der Verwendung von Kleber sollte auf die Trocknungszeit geachtet werden, um eine optimale Haftung zu gewährleisten. Doppelseitiges Klebeband bietet den Vorteil, dass der Teppich leichter entfernt oder ausgetauscht werden kann. Die Anbringung von Treppenprofilen an den Kanten erhöht die Langlebigkeit des Belags und schützt vor Abnutzung. • Abschlusskontrolle: Nach der Verlegung sollten alle Kanten und Übergänge sorgfältig geprüft werden. Das zusätzliche Fixieren von Teppichkanten mit Nägeln oder Tackernadeln kann die Stabilität erhöhen. Zudem empfiehlt es sich, die Kanten mit Acryl oder einem ähnlichen Dichtmittel zu versiegeln, um die Haltbarkeit zu steigern.Stufenweise Verlegung mit TeppichläufernEin Teppichläufer ist eine flexible Alternative zu einer vollflächigen Verlegung und lässt sich leicht anpassen. Mit Stufenmatten oder einem durchgehenden Läufer wird die Treppe nicht nur optisch aufgewertet, sondern auch sicherer gemacht. Damit der Belag perfekt sitzt, sollten Sie folgende Punkte zur Vorbereitung und zur richtigen Befestigung beachten: • Vorbereitung: Die Trittstufen gründlich reinigen und trocknen. Besonders auf Laminat oder glatten Oberflächen verhindert eine saubere Grundlage, dass der Teppichboden Falten wirft oder sich löst. Vor dem Zuschnitt die Treppe exakt ausmessen, um den Läufer passgenau anzupassen. • Befestigung: Je nach Modell ist der Läufer bereits selbstklebend oder wird mit doppelseitigem Klebeband fixiert. Alternativ sorgen Leisten an der Treppenkante für sicheren Halt und verhindern ein Verrutschen. • Abschlusskontrolle: Nach der Verlegung prüfen, ob der Belag überall fest sitzt. Lose Ecken oder Wellen sollten sofort nachgebessert werden, um Stolperfallen zu vermeiden. Diese Methode ist besonders für Heimwerkende geeignet, da sie sich schnell und ohne großen Aufwand umsetzen lässt. Tipp: Wollen Sie einen Teppich ohne Kleben auf Treppe verlegen, gelingt Ihnen dies mit Teppichstangen oder rutschfesten Matten. Diese Methode ermöglicht eine flexible und rückstandsfreie Befestigung.Tipps zur Reinigung und PflegeEin Treppenteppich bleibt lange ansehnlich und funktional, wenn er regelmäßig gereinigt und gepflegt wird. Mit den richtigen Maßnahmen können Schmutz, Abnutzung und Flecken vermieden werden. • Regelmäßige Reinigung: Staubsaugen Sie den Teppichboden mindestens einmal pro Woche, um Schmutz und Staub zu entfernen. Für den Treppenteppich eignen sich handliche Staubsaugerdüsen, die auch die Kanten gründlich säubern. • Fleckenentfernung: Verschüttete Flüssigkeiten sollten sofort abgetupft werden. Verwenden Sie ein mildes Teppichreinigungsmittel, das den Teppich schont und gleichzeitig effektiv reinigt. • Pflege der Oberfläche: Eine gelegentliche Tiefenreinigung mit einem Nassreiniger frischt den Teppichboden auf und entfernt tief sitzenden Schmutz. Achten Sie darauf, dass der Teppich danach vollständig trocknet, um Schäden zu vermeiden. • Schutzmaßnahmen: Läufer und Schutzmatten in stark beanspruchten Bereichen helfen, Abnutzung zu minimieren. Drehen Sie den Teppichläufer gelegentlich um, um eine gleichmäßige Beanspruchung sicherzustellen. Mit diesen einfachen Pflegetipps bleibt Ihr Teppich sauber und wertet nicht nur Ihre Treppe, sondern auch Ihren Flur bzw. Wohnraum auf.
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Festival-Packliste: Wir denken für dich mit
Ob Rock am Ring, Southside oder Parookaville - Festivals sind aufregende Events voller Musik, Spaß und Abenteuer. Hast du dein Ticket schon vor dir liegen? Dann geht es nun an die optimale Vorbereitung. Mit den richtigen Sachen im Kofferraum sicherst du dir eine stressfreie und unvergessliche Zeit auf dem Festivalgelände. Also: Musik an, und ran an unsere Festival-Packliste! Von der praktischen Camping-Ausrüstung über die richtigen Klamotten bis hin zur effektiven Hygiene – wir denken für dich mit. Übrigens: Nicht alles auf der Checkliste findest du bei BAUHAUS, aber: mehr als du vielleicht denkst. Schau dich gerne bei uns um. Und in Sachen Camping-Ausrüstung macht uns so schnell sowieso keiner etwas vor. Highlight-Produkte für den Festival-Besuch:Wir starten mit dem wohl offensichtlichsten Tipp: Packe zum Start unbedingt deine Eintrittskarte ein. Genau die wird öfter vergessen als so manchem Musikfreund lieb ist. Gleiches gilt für den Ausweis oder die EC-Karte. Auch Ladekabel oder Kameras bleiben gerne mal auf der Strecke. Für uns außerdem unerlässlich ist eine Drybag. Warum? Weil du damit selbst bei Regenwetter deine wichtigsten Sachen trocken halten kannst. Basics: Papierkram, Technik & Co. ✓ Ticket ✓ Festivalguide ✓ Ausweisdokumente ✓ Krankenkarte ✓ ggf. Führerschein ✓ Bargeld & EC-Karte ✓ Handy & Ladegerät ✓ Powerbank ✓ Kamera ✓ Batterien ✓ Drybag Festival-Packliste: BasicsFeiern und schlafen unter freiem Himmel? Diese einmalige Kombi macht den Charme eines Festivals aus. Ein gut ausgestattetes Camp ist somit nicht weniger als das Herzstück der Experience. Die passende Ausstattung bietet dir zudem die Gewissheit eines idealen Rückzugsorts. Falls deine Ausrüstung vorab noch ein Upgrade benötigt, wirst du in unserem Online-Shop bestimmt fündig. Camping-Ausrüstung: Dein mobiles Zuhause✓ Zelt und Zeltausrüstung ✓ Luftbett oder Isomatte ✓ Schlafsack ✓ Ohrstöpsel ✓ Campingstühle & -tisch ✓ Pavillon ✓ Sonnenschirm oder Sonnensegel ✓ Taschenlampe oder Stirnlampe ✓ Abdeckplane ✓ Klebeband ✓ Kabelbinder ✓ Vorhängeschloss ✓ Transporthilfen & Bollerwagen ✓ Mobile Solaranlage ✓ weiteres nützliches Zubehör Tipp: Wer es besonders komfortabel mag und wenig Lust auf Gemeinschaftstoiletten hat, sollte zusätzlich eine Campingtoilette einpacken. Festival-Packliste: Camping-AusrüstungMachen wir uns nichts vor: In Sachen Wetter muss man mittlerweile leider stets auf Extreme vorbereitet sein. Ob große Hitze oder starke Regenfälle – sorge unbedingt für die passende Garderobe. Selbstverständlich muss die Kleiderwahl auch zu deinen persönlichen Vorlieben passen. Soll heißen: Überlege dir vorab, ob du lieber gemütlich unterwegs sein willst oder deine Outfits echte Eyecatcher sein sollen. Kleidung: Für jedes Wetter gewappnet✓ Warme Kleidung ( Pullover , Fleecejacke , lange Hosen) ✓ T-Shirts , Tanktops und Shorts ✓ Socken und Unterwäsche ✓ Sneaker ✓ Regenkleidung ✓ Gummistiefel ✓ Kopfbedeckung ✓ Sonnenbrille ✓ Schwimmsachen ✓ Badeschuhe ✓ Kopfschmuck, Glitzer & Co. Festival-Packliste: KleidungVom Feiern allein wird auch keiner satt? Stimmt, deshalb ist es umso wichtiger, dass du dich für sämtliche Tanzeinlagen vernünftig stärkst. Plane deine Mahlzeiten im Voraus und packe alles ein, was du für köstliche und einfache Gerichte vom Grill oder Campingkocher brauchst. So musst du dich um nichts sorgen & kannst die Musik und Atmosphäre noch mehr genießen.Verpflegung: Gut versorgt durch den Festival-Alltag✓ Campingkocher und Gaskartuschen ✓ Holzkohlegrill ✓ Holzkohle & Grillanzünder ✓ Feuerzeug ✓ Geschirr und Besteck ✓ Topf und Pfanne ✓ Wasserkocher ✓ Kühlbox oder Kühltasche ✓ Taschenmesser oder Multi-Tool ✓ Spülmittel und Schwamm ✓ Müllsäcke ✓ Wasser ✓ Snacks (Müsliriegel, Nüsse, Trockenfrüchte)Festival-Packliste: VerpflegungDie Zeit zwischen den Konzerten kannst du mit abwechslungsreicher Unterhaltung füllen. Ob Musik, Spiele oder sportliche Aktivitäten – diese Utensilien garantieren noch mehr Spaß und Gemeinschaft auf dem Festival. Wir empfehlen außerdem die ein oder andere Chill-Session. Lichterketten, Hängematte & Co. schaffen eine entspannte Atmosphäre, die deine Auszeiten umso schöner macht. Zeitvertreib: Aktiv oder ganz entspannt✓ Musikinstrumente (Gitarre, Ukulele) ✓ Spiele (Kartenspiele, Brettspiele, Outdoor-Spiele ) ✓ Lautsprecher ✓ Lichterketten ✓ Akku-Außenleuchten ✓ Hängematte ✓ SlacklineFestival-Packliste: ZeitvertreibEin Festivalgelände ist kein Wellness-Hotel, aber: Gerade inmitten großer Menschenmenge ist eine solide Hygiene Voraussetzung für einen gesunden und munteren Aufenthalt. Genau diese Hygiene lässt sich auch mit kleinen Helfern umsetzen: Jedes einzelne der unten aufgezählten Dinge erhältst du im Drogeriemarkt deiner Wahl in praktischen Reisegrößen. Sie sparen kostbaren Platz und können daher problemlos mit. Hygiene auf dem Campingplatz: Frisch & sauber✓ Toilettenpapier ✓ Handdesinfektionsmittel ✓ Sonnencreme ✓ Zahnbürste und Zahnpasta ✓ Duschgel & Shampoo ✓ Deodorant ✓ Waschlappen und Handtücher ✓ Verbandskasten ✓ InsektenschutzmittelFestival-Packliste: HygieneWelche Art von Zelt ist für Festivals am besten geeignet? Für Festivals eignet sich ein leicht aufzubauendes, wasserdichtes Zelt, das genügend Platz für alle Personen und das Gepäck bietet. Achte darauf, dass das Zelt gut belüftet ist, um Kondensation zu vermeiden. Ebenfalls unerlässlich: robuste Zeltstangen sowie eine wasserabweisende Beschichtung. Wie spare ich Gepäck fürs Festival? Konzentriere dich auf multifunktionale Gegenstände. Wähle Kleidung, die sich leicht kombinieren lässt und für verschiedene Wetterbedingungen geeignet ist. Teile Campingausrüstung wie Zelte und Kochutensilien mit Freunden, um Platz und Gewicht zu sparen. Verwende leichte und kompakte Artikel wie aufblasbare Matratzen, um den Stauraum effizient zu nutzen. Wie schütze ich meinen Zeltplatz vor Überflutung? Wähle einen erhöhten Standort für dein Zelt, um Überschwemmungen zu vermeiden. Verwende eine Zeltunterlage und spanne eine zusätzliche Plane über dein Zelt. Achte darauf, dass keine Wasserabläufe in der Nähe sind, die dein Zelt überfluten könnten. Was mache ich, wenn mein Zelt beschädigt wird? Ein Reparaturset für Zelte, Flickzeug, Klebeband und Ersatzheringe helfen dir, kleinere Schäden schnell zu beheben. Prüfe dein Zelt vor dem Festival auf Beschädigungen und übe das Auf- und Abbauen, um sicherzugehen, dass du es vor Ort schnell reparieren kannst. Bei größeren Schäden überlege, ob ein Ersatz-Zelt oder ein Notfall-Unterschlupf eine Option ist. Wie gestalte ich meinen Festivalbesuch nachhaltiger? Verwende wiederverwendbare Geschirr- und Bestecksets anstelle von Einwegplastik. Achte darauf, deinen Müll ordnungsgemäß zu entsorgen und trenne ihn, wenn möglich. Nutze umweltfreundliche Hygieneprodukte und spare Wasser, indem du effizient damit umgehst. Wie bekomme ich ausreichend Schlaf auf einem Festival? Verwende Ohrstöpsel und eine Schlafmaske, um Lärm und Licht zu blockieren. Ein bequemer Schlafsack und eine Isomatte oder Luftmatratze sorgen für Komfort. Plane außerdem Pausen während des Tages ein, um dich zu erholen und Energie zu tanken.Antworten auf häufige Fragen zur Festival-Packliste
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Energy related Products (ERP)
Produktinformationen zu Haushaltslampen mit ungebüdeltem Licht und LED-Lampen nach Durchführungsverordnungen 244/2009/EG und 1194/2012/EG zur Richtlinie 2005/32/EG des Europäischen Parlaments und des Rates. In der PDF-Datei unten finden Sie unter der Artikelnummer Ihres Produkts die technischen Informationen:Energy related ProductsViele Lampen, wie Entladungslampen, enthalten geringe Mengen Quecksilber und elektronische Bauteile, sind mit diesem Entsorgungshinweis gekennzeichnet und gehören nicht in den Haus- oder Sperrmüll. Die Rücknahme und umweltverträgliche Entsorgung regelt das Elektro- und Elektronikgesetz (ElektroG). Nach dem ElektroG sind die Hersteller und Importeure für die Rücknahme und das Recycling zuständig.Richtige Entsorgung von LampenLED-Module und LED-Lampen sind zwar frei von Quecksilber, enthalten aber elektronische Bauteile. Sie fallen daher unter die Regelungen des Elektro- und Elektronikgesetzes (ElektroG). LEDs dürfen also nicht in den normalen Restmüll. Sie müssen separat entsorgt werden. LED-Lampen sind dabei wie Energiesparlampen zu behandeln und können kostenlos bei entsprechenden Sammelstellen abgegeben werden. Glüh- und Halogenlampen können weiterhin über den Restmüll entsorgt werden; sie fallen nicht unter das ElektroG. Lampenart Hinweis Entsorgung Leuchtstofflampen enthalten Quecksilber Schadstoffsammlung Kompaktleuchtstoff-/Energiesparlampen enthalten Quecksilber Schadstoffsammlung Hochdruck-Quecksilberdampflampen enthalten Quecksilber Schadstoffsammlung Hochdruck-Metallhalogendampflampen enthalten Quecksilber Schadstoffsammlung UV-Strahler enthalten Quecksilber Schadstoffsammlung Natrium-Xenon-Lampen enthalten außer Natrium keine umweltrelevanten Stoffe - Lampen nicht zerbrechen, da das Natrium bei Kontakt mit Feuchtigkeit reagiert Schadstoffsammlung Natriumdampf-Niederdrucklampen enthalten außer Natrium keine umweltrelevanten Stoffe - Lampen nicht zerbrechen, da das Natrium bei Kontakt mit Feuchtigkeit reagiert Schadstoffsammlung Xenon-Hochdrucklampen enthalten keine umweltrelevanten Stoffe. Vorsicht, die Lampen stehen unter Druck! Nach der Druckentlastung können sie als Hausmüll entsorgt werden Glühlampen enthalten keine umweltrelevanten Stoffe Hausmüll Glühlampen enthalten keine umweltrelevanten Stoffe Hausmüll Halogenglühlampen enthalten nur geringste Mengen von Halogen bzw. Halogen-verbindungen Hausmüll Hochvolt-Reflektorlampen enthalten keine umweltrelevanten Stoffe Hausmüll Kfz-Signal und Zusatzlichtlampen enthalten keine umweltrelevanten Stoffe Hausmüll Kfz-Scheinwerferlampen enthalten keine umweltrelevanten Stoffe Hausmüll Kfz-Xenon-Scheinwerferlampen enthalten Quecksilber Austausch nur durch Fachwerkstatt Das Recycling nach dem ElektroG ist vorgeschrieben für:Wenn quecksilberhaltige Lampen, z.B. Leuchtstofflampen zerbrechen, gelten folgende Empfehlungen: Wenn die Lampe in einer Leuchte zerbrochen ist, trennen Sie zuerst die Leuchte vom Stromnetz, um Stromschläge zu vermeiden. Um Schnittverletzungen zu vermeiden, ziehen Sie Einweg- oder Haushaltshandschuhe an. Die Teile der Lampe, zum Beispiel mit Karton oder feuchtem Einweg-Haushaltstuch, zusammenkehren. Aus Teppichen lassen sich Splitter und Staub mit Klebeband aufnehmen. Den betroffenen Raum nach dem Lampenbruch gut lüften (10-15 min), Reinigungsarbeiten bei geöffnetem Fenster durchführen. Bruchstücke und Reinigungshilfsmittel in einem geschlossenen Plastikbeutel zur nächsten Entsorgungsstelle bringen.Anweisungen bei LampenbruchAlte Wohnraumleuchten werden nicht vom ElektroG erfasst; sie können also weiterhin ohne Leuchtmittel über den Restmüll entsorgt werden.Richtige Entsorgung von Leuchten Version: 8/x/yBRvAw
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Energy related Products (ERP)
Produktinformationen zu Haushaltslampen mit ungebüdeltem Licht und LED-Lampen nach Durchführungsverordnungen 244/2009/EG und 1194/2012/EG zur Richtlinie 2005/32/EG des Europäischen Parlaments und des Rates. In der PDF-Datei unten finden Sie unter der Artikelnummer Ihres Produkts die technischen Informationen:Energy related ProductsViele Lampen, wie Entladungslampen, enthalten geringe Mengen Quecksilber und elektronische Bauteile, sind mit diesem Entsorgungshinweis gekennzeichnet und gehören nicht in den Haus- oder Sperrmüll. Die Rücknahme und umweltverträgliche Entsorgung regelt das Elektro- und Elektronikgesetz (ElektroG). Nach dem ElektroG sind die Hersteller und Importeure für die Rücknahme und das Recycling zuständig.Richtige Entsorgung von LampenLED-Module und LED-Lampen sind zwar frei von Quecksilber, enthalten aber elektronische Bauteile. Sie fallen daher unter die Regelungen des Elektro- und Elektronikgesetzes (ElektroG). LEDs dürfen also nicht in den normalen Restmüll. Sie müssen separat entsorgt werden. LED-Lampen sind dabei wie Energiesparlampen zu behandeln und können kostenlos bei entsprechenden Sammelstellen abgegeben werden. Glüh- und Halogenlampen können weiterhin über den Restmüll entsorgt werden; sie fallen nicht unter das ElektroG. Lampenart Hinweis Entsorgung Leuchtstofflampen enthalten Quecksilber Schadstoffsammlung Kompaktleuchtstoff-/Energiesparlampen enthalten Quecksilber Schadstoffsammlung Hochdruck-Quecksilberdampflampen enthalten Quecksilber Schadstoffsammlung Hochdruck-Metallhalogendampflampen enthalten Quecksilber Schadstoffsammlung UV-Strahler enthalten Quecksilber Schadstoffsammlung Natrium-Xenon-Lampen enthalten außer Natrium keine umweltrelevanten Stoffe - Lampen nicht zerbrechen, da das Natrium bei Kontakt mit Feuchtigkeit reagiert Schadstoffsammlung Natriumdampf-Niederdrucklampen enthalten außer Natrium keine umweltrelevanten Stoffe - Lampen nicht zerbrechen, da das Natrium bei Kontakt mit Feuchtigkeit reagiert Schadstoffsammlung Xenon-Hochdrucklampen enthalten keine umweltrelevanten Stoffe. Vorsicht, die Lampen stehen unter Druck! Nach der Druckentlastung können sie als Hausmüll entsorgt werden Glühlampen enthalten keine umweltrelevanten Stoffe Hausmüll Glühlampen enthalten keine umweltrelevanten Stoffe Hausmüll Halogenglühlampen enthalten nur geringste Mengen von Halogen bzw. Halogen-verbindungen Hausmüll Hochvolt-Reflektorlampen enthalten keine umweltrelevanten Stoffe Hausmüll Kfz-Signal und Zusatzlichtlampen enthalten keine umweltrelevanten Stoffe Hausmüll Kfz-Scheinwerferlampen enthalten keine umweltrelevanten Stoffe Hausmüll Kfz-Xenon-Scheinwerferlampen enthalten Quecksilber Austausch nur durch Fachwerkstatt Das Recycling nach dem ElektroG ist vorgeschrieben für:Wenn quecksilberhaltige Lampen, z.B. Leuchtstofflampen zerbrechen, gelten folgende Empfehlungen: Wenn die Lampe in einer Leuchte zerbrochen ist, trennen Sie zuerst die Leuchte vom Stromnetz, um Stromschläge zu vermeiden. Um Schnittverletzungen zu vermeiden, ziehen Sie Einweg- oder Haushaltshandschuhe an. Die Teile der Lampe, zum Beispiel mit Karton oder feuchtem Einweg-Haushaltstuch, zusammenkehren. Aus Teppichen lassen sich Splitter und Staub mit Klebeband aufnehmen. Den betroffenen Raum nach dem Lampenbruch gut lüften (10-15 min), Reinigungsarbeiten bei geöffnetem Fenster durchführen. Bruchstücke und Reinigungshilfsmittel in einem geschlossenen Plastikbeutel zur nächsten Entsorgungsstelle bringen.Anweisungen bei LampenbruchAlte Wohnraumleuchten werden nicht vom ElektroG erfasst; sie können also weiterhin ohne Leuchtmittel über den Restmüll entsorgt werden.Richtige Entsorgung von Leuchten Version: 8/x/yBRvAw
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Ausgefallene Ideen zur Wandgestaltung
Jetzt wird’s besonders kunstvoll: Durch besondere Streichtechniken, Dekofolie und Tapetenverwertung können Sie ordentlich Pep in Ihr Zuhause bringen und spannende Akzente setzen. Die moderne Wandgestaltung liegt voll im Trend und sorgt für individuelles Flair in Ihrem Zuhause. Die Methoden sind dabei besonders vielseitig und sie lassen sich ganz leicht umsetzen.Einfarbig war gestern: Ausgefallene Methoden und Techniken beim Streichen zaubern im Handumdrehen die tollsten Effekte an Ihre Wände! Auch wenn Sie (noch) kein Profi am Pinsel oder an der Rolle sind, sollten Sie diese Ideen unbedingt mal ausprobieren.Geniale StreichtechnikenAbklebetechnik Individuelle Wandmuster bekommen Sie am besten mit der Abklebetechnik hin: Streichen Sie Ihre Wand erst komplett in einem Farbton. Nachdem die Farbe gut getrocknet ist, können Sie Ihr gewünschtes Muster mit hochwertigem Malerkrepp anbringen. Im Anschluss gestalten Sie die Wand mit weiteren Farbtönen, indem Sie das Klebemuster ausmalen. Tipp: Klebeband noch im nassen Zustand langsam abziehen!Aquarelltechnik Für einen Farbverlauf mit Aquarelleffekt benötigen Sie Ihre Lieblingsfarbe sowie weiße Wandfarbe. Beginnen Sie mit dem Steichen an der Wandunterseite mit dem dunkelsten Farbton. Durch Beimischen weißer Farbe wird ein immer hellerer Ton erzeugt. So fahren Sie fort, bis die Oberkante der Wand im hellsten Farbton gestrichen ist. Tipp: Für einen gleichmäßigen Farbverlauf werden die Übergänge mit einem feuchten Schwamm verwischt.Rollentechnik Sie möchten ein besonders effektvolles Highlight in Ihrer Wohnung setzen? Wie wäre es, wenn Sie Ihre Wand nur zur Hälfte farbig streichen und den oberen Rand einfach grob auslaufen lassen? Mit der Rollentechnik verleihen Sie Ihren Wänden einen unkonventionellen Charakter. Alles, was Sie dazu benötigen, ist Ihre Lieblingsfarbe und ein professionelles Farbrollen-Set.Wer ein paar aufregende Akzente in seiner Wohnung setzen möchte, muss nicht sofort zu Pinsel, Rolle und Farbeimer greifen. Wir stellen Ihnen Tricks vor, mit denen Sie Ihre Wände alternativ in Szenen setzen könnt!Keine Lust auf streichen? Kein Problem!Wandtattoos Wandtattoos sind immer noch beliebt und verleihen jedem Raum ein besonderes Flair. Die meisten der großformatigen Sticker bestehen aus einer selbstklebenden Kunststoff-Folie. Sie sind in unzähligen Varianten erhältlich und halten verlässlich auf fast allen Untergründen. Und falls man sich an einem Motiv irgendwann doch satt gesehen hat, lassen sich die Folien genauso schnell wieder entfernen, wie sie angebracht worden sind. Tapetenreste kreativ verwerten Nach dem erfolgreichen Tapezieren bleibt in der Regel immer ein bisschen Verschnitt übrig. Zum Entsorgen sind die Reste aber doch viel zu schade! Mit dem übrigen Material lassen sich tolle Ideen umsetzen. So sorgt ein Stück Tapete in einem Bilderrahmen oder auf Leinwand gezogen für stimmungsvolle Wanddekoration. Mit längeren Tapetenstücken können sogar Holzplatten beklebt werden, die das Raumambiente bereichern. Schnelle Veränderung durch Dekofolie Selbstklebende Dekofolie eignet sich perfekt zur schnellen und vor allem individuellen Wandgestaltung. Hier darf der Fantasie freien Lauf gelassen werden! Mit der Folie (zum Beispiel in Holzoptik) lassen sich nicht nur Möbelstücke neugestalten, sondern sie eignet sich auch ganz hervorragend, um besondere Eyecatcher an die Wand zu bringen – ganz ohne tapezieren oder streichen. Dekofolien sind dabei leicht zu verarbeiten und können rückstandsfrei entfernt werden. Magnetische Tafelfolie Magnetische Tafelfolie ist nicht nur ein echter Hingucker, sondern erfüllt auch einen praktischen Zweck: als „Info-Point“ in Küche oder Flur, oder als Highlight im Kinderzimmer. Die Tafelfolie ist selbstklebend und lässt sich ganz einfach auf den unterschiedlichsten Untergründen anbringen. Sie bietet eine ideale Fläche für Kreide oder für Notizzettel, die mit Magneten angeheftet werden.
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Shabby-Chic: Möbel streichen mit Kreidefarbe
Mit Kreidefarbe verleihen Sie alten Möbelstücken im Handumdrehen einen neuen Look – ob modern, vintage oder im angesagten Shabby-Chic-Stil. Dank ihrer vielseitigen Eigenschaften ist sie ideal für alle, die kreative Veränderungen lieben. Wie das Streichen mit Kreidefarbe gelingt und was Sie dafür benötigen, erfahren Sie hier.Kreidefarbe ist das Mittel der Wahl, wenn es darum geht, alten Möbeln neues Leben einzuhauchen – und das mit minimalem Aufwand. Diese Farbe punktet mit ihrer samtigen, matten Optik , die modern und zeitlos zugleich ist. Der hohe Kreideanteil sorgt dafür, dass sie fast überall haftet – selbst auf Oberflächen, die Sie vielleicht für ungeeignet halten. Ob Sie dabei den angesagten Shabby-Chic-Stil umsetzen oder einfach eine moderne, matte Oberfläche wollen: Kreidefarbe kann's. Das Beste dabei: Nahezu jedes Möbelstück lässt sich damit verschönern . Die alte Holzkommode aus dem Dachboden? Perfekt. Das schlichte Metallregal aus dem Keller? Kein Problem. Selbst Glasvasen oder beschichtete Möbel können Sie mit Kreidefarbe mühelos in Szene setzen. Wir zeigen Ihnen, wie es geht.Was sind Kreidefarben und welche Möbel eignen sich dafür?Alte Möbel mit Kreidefarbe neu zu gestalten, ist eine großartige Möglichkeit, ihnen frischen Glanz zu verleihen. Damit das Vorhaben von Anfang an gelingt, ist eine gute Vorbereitung ausschlaggebend. In den nächsten Abschnitten erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie die Möbel optimal vorbereiten, streichen und kreativ gestalten. Vorab sollten Sie sich mit den passenden Materialien und Werkzeugen ausstatten: Materialien: Werkzeuge: Kreidefarbe Ihrer Wahl Versiegelung Malerpinsel oder Farbroller Schleifpapier Reinigungstuch oder Schwamm Eimer mit Wasser und Spülmittel Klebeband für die Arbeit mit SchablonenAlte Möbel mit Kreidefarbe streichen: So geht'sSchritt 1: Bereiten Sie die Möbel vorEine gründliche Vorbereitung ist das A und O für ein überzeugendes Ergebnis. Auch die beste Kreidefarbe haftet nicht richtig, wenn die Oberfläche schmutzig, fettig oder schlecht vorbereitet ist. Mit diesen Schritten schaffen Sie die ideale Basis: Reinigung: Starten Sie mit einer gründlichen Reinigung. Ein Eimer warmes Wasser und ein Spritzer Spülmittel reichen aus, um Staub, Fett und Schmutz von der Oberfläche zu entfernen. Verwenden Sie dazu ein weiches Tuch oder einen Schwamm und gehen Sie sorgfältig vor. Nach der Reinigung muss das Möbelstück erst einmal vollständig trocknen, bevor es weitergehen kann. Demontage: Falls das Möbelstück aus mehreren Teilen besteht – etwa bei Schränken oder Kommoden – empfiehlt es sich, Griffe, Scharniere und andere Beschläge zu entfernen. So vermeiden Sie unsaubere Kanten und erleichtern sich die Arbeit. Schleifen: Um die Haftung der Farbe zu verbessern, schleifen Sie die Oberfläche leicht an. Verwenden Sie dazu feines Schleifpapier (z. B. 180er- oder 240er-Körnung). Ziel ist es nicht, den alten Lack komplett zu entfernen, sondern die Oberfläche leicht anzurauen. Anschließend entfernen Sie den Schleifstaub mit einem trockenen Tuch oder einem Staubsauger. Mit diesen vorbereitenden Schritten legen Sie den Grundstein für einen gleichmäßigen Anstrich und ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann.Schritt 2: Streichen Sie das MöbelstückJetzt wird’s bunt – der Anstrich steht an. Beginnen Sie damit, die Kreidefarbe gut umzurühren . Oft setzen sich die Bestandteile am Boden ab, weshalb ein Rührstab oder ein alter Holzlöffel hier unverzichtbar ist. Achten Sie darauf, dass die Farbe eine gleichmäßige Konsistenz hat, bevor Sie sie auftragen. Für den ersten Anstrich verwenden Sie am besten einen weichen, hochwertigen Pinsel. Streichen Sie in langen, gleichmäßigen Bewegungen und arbeiten Sie stets in Richtung der Holzmaserung. Das sorgt für ein harmonisches Ergebnis ohne unschöne Pinselstriche. Lassen Sie die erste Schicht vollständig trocknen – das dauert je nach Raumtemperatur etwa 30 bis 60 Minuten. Sobald die erste Schicht trocken ist, tragen Sie eine zweite auf . Diese verstärkt die Deckkraft der Farbe und sorgt für ein intensives Farbbild. Falls nötig, können Sie noch eine dritte Schicht auftragen, besonders wenn Sie eine helle Farbe über eine dunkle Oberfläche streichen. Wenn die letzte Schicht getrocknet ist, können Sie Details wie Verzierungen hinzufügen – oder Ihr Möbelstück so lassen, wie es ist.Tipp: Vor dem nächsten Schritt können Sie die Oberfläche leicht mit feinem Schleifpapier (240er-Körnung) anschleifen. Das beseitigt Unebenheiten wie Pinselstriche oder kleine Farbklumpen und sorgt für ein makelloses Finish.Der Shabby-Chic-Look ist der Klassiker, wenn es darum geht, Möbeln ein charmant gealtertes Aussehen zu verleihen. Mit Kreidefarbe lässt sich dieser Stil einfach umsetzen und individuell anpassen. Es gibt zwei beliebte Techniken, die Ihrem Möbelstück das gewisse Etwas verleihen: das gezielte Schleifen und das Arbeiten mit Schablonen:Schritt 3: Shabby-Chic Möbel mit Kreidefarbe gestaltenShabby-Chic mit Schleifpapier: Für den typischen Shabby-Chic-Look arbeiten Sie mit zwei Farbschichten in unterschiedlichen Tönen. Wählen Sie zuerst eine dunklere Basisfarbe und tragen Sie diese auf das Möbelstück auf. Sobald die Schicht vollständig getrocknet ist, folgt die zweite, hellere Farbe und anschließend das Schleifpapier. Bearbeiten Sie Ecken, Kanten und besonders beanspruchte Bereiche vorsichtig mit mittelfeinem Schleifpapier. So bringen Sie die untere Farbschicht oder sogar das rohe Holz zum Vorschein, was dem Möbelstück seinen unverwechselbaren, abgenutzten Charakter verleiht. Arbeiten Sie dabei mit leichtem Druck, damit der Effekt natürlich wirkt.Designs mit Schablonen: Wenn Ihnen der Shabby-Chic-Look noch nicht genug Individualität bietet, können Sie mit Schablonen besondere Akzente setzen. Schablonen für Kreidefarben gibt es in unzähligen Designs – von floralen Mustern bis zu Schriftzügen oder geometrischen Formen. Fixieren Sie die Schablone mit etwas Klebeband auf der gewünschten Stelle und tragen Sie die Farbe mit einem Schwamm oder einem kleinen Pinsel vorsichtig auf. Arbeiten Sie dabei in tupfenden Bewegungen, um ein Verschmieren zu vermeiden. Sobald die Farbe trocken ist, entfernen Sie die Schablone vorsichtig. Der so entstandene Akzent macht Ihr Möbelstück zu einem echten Unikat.Schritt 4: Versiegeln Sie die KreidefarbeNach dem Streichen und Gestalten kommt der letzte, aber entscheidende Schritt: die Versiegelung . Sie sorgt nicht nur dafür, dass die Farbe länger hält, sondern schützt das Möbelstück auch vor Kratzern, Feuchtigkeit und anderen äußeren Einflüssen. Je nach Verwendungszweck und gewünschtem Finish stehen Ihnen verschiedene Versiegelungsmöglichkeiten zur Verfügung: Versiegelung mit Wachs: Wachs ist die klassische Wahl, wenn Sie den natürlichen, matten Look der Kreidefarbe erhalten möchten. Es eignet sich besonders für Möbel, die nicht stark beansprucht werden, wie Beistelltische, Kommoden oder Deko-Elemente. Tragen Sie das Wachs mit einem weichen Tuch oder einem speziellen Wachspinsel in kreisenden Bewegungen auf. Lassen Sie es kurz einziehen und polieren Sie es anschließend mit einem sauberen Tuch, bis die Oberfläche einen dezenten, samtigen Glanz erhält. Versiegelung mit Lack: Für stärker beanspruchte Möbel wie Tische, Stühle oder Küchenmöbel ist Klarlack die bessere Wahl. Lack schützt die Oberfläche besonders gut vor Feuchtigkeit und Abrieb und ist daher auch für den Außenbereich geeignet. Verwenden Sie einen Pinsel oder eine kleine Rolle, um den Lack gleichmäßig aufzutragen. Arbeiten Sie in dünnen Schichten und lassen Sie jede Schicht vollständig trocknen, bevor Sie die nächste auftragen. Je nach Produkt kann der Lack ein mattes, seidiges oder glänzendes Finish erzeugen. Weitere Möglichkeiten zur Versiegelung: Neben Wachs und Lack gibt es spezielle Versiegelungen, die auf bestimmte Materialien oder Einsatzzwecke abgestimmt sind. Für hochglänzende Effekte können Sie beispielsweise eine Politur verwenden, während für strapazierte Oberflächen auch Hartwachsöl infrage kommt. Sobald die Versiegelung vollständig getrocknet ist – das kann je nach Produkt zwischen 24 und 48 Stunden dauern –, können Sie das Möbelstück wieder zusammensetzen und an seinen Platz stellen. Das Ergebnis: ein geschütztes, langlebiges und einzigartiges Möbelstück, das Ihnen lange Freude bereitet.Kreidefarbe ist vielseitig und einfach anzuwenden, aber natürlich tauchen dabei auch immer mal wieder Fragen auf. Hier klären wir die wichtigsten Punkte, damit Ihr nächstes Vorhaben garantiert gelingt. Wann ist eine Grundierung notwendig? Eine Grundierung ist nicht immer erforderlich, kann aber in bestimmten Fällen hilfreich sein, um ein perfektes Ergebnis zu erzielen. Besonders bei sehr harzhaltigen oder dunklen Hölzern wie Eiche, Teakholz oder exotischen Holzarten wie Bangkirai, Ayous, Kapur und Garapa empfiehlt sich eine Grundierung. Diese Hölzer neigen dazu, bestimmte Stoffe freizusetzen, die die Deckkraft der Kreidefarbe beeinträchtigen oder Verfärbungen verursachen können. Um das zu verhindern, sollten Sie eine Sperrgrundierung verwenden. Diese bildet eine Barriere zwischen Holz und Farbe und sorgt so für eine gleichmäßige, saubere Oberfläche. Auch bei stark beanspruchten Möbeln oder glatten, beschichteten Oberflächen wie MDF oder Laminat ist eine Grundierung sinnvoll, um die Haftung der Kreidefarbe zu verbessern. Kann ich Kreidefarbe auch im Außenbereich verwenden? Ja, Kreidefarbe kann auch für den Außenbereich verwendet werden – allerdings nur mit der richtigen Versiegelung . Da die Kreidefarbe von Natur aus wasserlöslich ist, benötigt sie zusätzlichen Schutz, um den Witterungsbedingungen standzuhalten. Für den Außenbereich empfiehlt sich eine Versiegelung mit wetterfestem Klarlack . Dieser schützt die Farbe vor Feuchtigkeit, UV-Strahlen und Temperaturschwankungen, ohne den matten Look der Kreidefarbe zu beeinträchtigen. Achten Sie darauf, mehrere dünne Schichten des Lacks aufzutragen und jede Schicht vollständig trocknen zu lassen.Häufige Fragen
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Wand richtig verputzen – Anleitung
Das Verputzen einer Wand ist nicht schwer. Viele Heimwerker scheuen das Arbeiten mit Kelle und Kartätsche. Das muss nicht sein. Mit Übung und dem richtigen Werkzeug werden Ihre Wände wieder schön.Wie bei jeder Form von Wandgestaltung ist auch beim Verputzen gute Vorarbeit der Schlüssel zu einem guten Endergebnis. Nur auf einem sauberen, riss- und staubfreien Untergrund können Sie später eine neue Oberfläche aufbauen. Brüchiger oder hohler alter Putz wird mit Hammer und Meißel entfernt. Dann beginnt der Neuaufbau: Nach dem Reinigen der Fläche füllen Sie alle Löcher und Vertiefungen mit einem Ausgleichsmörtel/Spachtel auf. Der Untergrund wird abhängig von Saugverhalten, Beschaffenheit und geplanter Putzdicke vorbehandelt. Bei glatten, nicht saugenden Oberflächen ist in der Regel ein Spritzbewurf oder eine mineralische Haftbrücke erforderlich. Bei stark saugenden Untergründen ist durch eine geeignete Grundierung das Saugverhalten einzustellen. Herstellerangaben beachten.Das müssen Sie vorm Verputzen beachtenFeine Haarrisse aufgrund von Schwinden durch Trocknung im Untergrund können mit einer gefüllten Farbe oder durch Auskratzen und Ausspachteln mit einem mineralischen Spachtel geschlossen werden. Tiefere, ruhende Mauerrisse erweitern Sie mit Meißel oder Winkelschleifer, um sie dann mit geeignetem Reparaturmörtel zu füllen. Zusätzlich können sie mit einem Putzträger überspannt und dann verputzt werden.Was tun bei Rissen im Untergrund?Das brauchen Sie zum VerputzenMaterial • Passender Putz für Leisten, Untergrund, Struktur und Deko • Spachtelmasse und Füllstoffe • Armierung und Putzprofile • Abdeckmaterial: Plane, Klebeband etc. • Grundierung • Farbe oder Tapete zur Wandgestaltung Werkzeug • Eimer und Rührquirl • Quast • (Edelstahl-)Kellen • Glätter (Abziehbrett/ Kartätsche) • Hammer und Meißel; Spachtel • Reibebrett Tipp: Verwenden Sie Grundierung, Putz und Co. von einem Hersteller aus einer Produktfamilie. So ist sicher, dass die Produkte auch miteinander harmonieren. Keine Kompromisse bei der Vorbereitung der Wand! Jetzt entscheidet sich die Qualität des Endergebnisses. Alle losen Teile des Altputzes großflächig mit der Spachtel entfernen. Anschließend Löcher und Risse verspachteln und größere Niveauunterschiede ausgleichen. Generell gilt: immer die Trockenzeiten einhalten!1. VorbereitungAuch eine gut geputzte Fläche allein ergibt keine stabilen Ecken. Alle Ecken und Kanten müssen mit speziellen Eckprofilen gesichert werden. Diese werden mit einem speziellen Putzprofilansetzmörtel, Richtlatte und Wasserwaage sauber ausgerichtet und fixiert. Im Bereich von Materialwechseln sollten Sie im Putz ein Armierungsgewebe einbauen. Damit wird die Rissbildung minimiert.2. Eckprofile setzenUm die Kartätsche später sauber über die Wand führen zu können, brauchen Sie eine Führung. Das sind die Putzschienen („Schnellputzleisten“), die Sie im Abstand von ca. 1,50 Metern absolut senkrecht mit Spezialmörtel auf die Fläche kleben. Sie dienen zum Führen und Ausrichten beim Verputzen und verschwinden später im Putz.3. Putzprofile setzenGehen Sie auf Nummer sicher: Grundieren Sie vor dem Putzauftrag die Wand passend zum Material der Oberfläche und zur erforderlichen Putzdicke. So haben Sie (nach dem Trocknen!) einen gleichmäßig haftenden/saugenden Untergrund. Herstellerangaben beachten!4. Richtig grundierenMischen Sie den Putz nach Angabe an. Das kalte Wasser kommt zuerst in den Eimer; möglichst kein Pulver nachlegen! Zum Mischen nehmen Sie entweder Schlagbohrmaschine und Rührstab, oder einen speziellen Mörtelrührer – der kostet nicht die Welt und schont Ihr Gerät.5. Putz anrührenTragen Sie den Unterputz einlagig in zwei Arbeitsschritten auf. Die erste Schicht kann mit der Kelle angeworfen werden. Danach wird die Oberfläche mit einer Kartätsche zugezogen. Nach kurzem Ansteifen erfolgt der zweite Auftrag durch Aufziehen und Ebnen mit dem Glätter.6. Grundputz auftragenZum Ebnen der Putzoberfläche ziehen Sie den Putz mit der Kartätsche auf den Schnellputzleisten ab. Fehlstellen dabei mit Putzmörtel auffüllen; die Leisten verschwinden in der Oberputzschicht.7. Oberputz anbringenWenn Sie eine Struktur in der Oberfläche erreichen wollen, können Sie den Putz mit Reibebrett, Finishwalze, Pinsel oder Roller nach dem Antrocknen strukturieren. Wichtig: Körnung und Chemie des Putzes haben großen Einfluss auf das Ergebnis! Nicht vergessen: Nach dem Verputzen ist vor dem Reinigen! Warten Sie nicht mit der Säuberung Ihres Werkzeugs und aller Hilfsmittel. Einen Putzmörtel, der einmal auf dem Werkzeug angetrocknet ist, kann man (fast) nicht mehr entfernen. Also Quast und Spachtel zeitnah mit kaltem Wasser abspülen.8. Putz strukturieren
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DIY: Bauen Sie eine Smartphone-Ladestation
Es begleitet Sie jeden Tag von früh bis spät und ist dabei so vielseitig: als Entertainer, Wegweiser oder Musikbibliothek – das Smartphone. Ganz klar, dass es bei diesem verantwortungsvollen Job schon die ein oder andere Stunde an der Steckdose zum Aufladen verbracht hat. Und dass das nicht immer sicher ist, weiß jeder. Hand aufs Herz: Wie oft sind Sie schon auf Ihren Hosentaschenkumpel getreten oder haben sich im Ladekabel-Wirrwarr verfangen? Wie viele Kratzer hat das Display abbekommen, wenn es vom Tisch auf den Boden geknallt ist? Das muss nicht sein: Sie können all diesen Problemen aus dem Weg gehen und Ihr Smartphone sicher laden – mit einer Smartphone-Ladestation. Und die können Sie ganz leicht selbst aus einer alten Reinigungsmittel- oder Shampooflasche basteln. Wir zeigen Ihnen, worauf es ankommt.Bevor es losgeht Auf dem Smartphonemarkt ist einiges los. Gerade was Formen und Größe betrifft, gibt es Riesenunterschiede. Deshalb ist es wichtig, dass Sie für dieses Bastelprojekt genau prüfen, ob die zu verwendende Reinigungsmittel- oder Shampooflasche groß genug für Ihr Vorhaben ist – Ihr Smartphone sollte hineinpassen. Wenn Sie unsicher sind, gehen Sie lieber auf Nummer sicher und greifen zur größeren Verpackung.Sie benötigen dieses Material: Leere Reinigungsmittel- oder Shampooflasche (achten Sie auf die Größe Ihres Smartphones) Ggf. Lineal Ggf. Schere Permanentmarker Toilettenpapierhülse oder ggf. Netzteil des Smartphone-Ladesteckers zum Abmessen Cuttermesser Schleifpapier Alte Zeitung zum Unterlegen Farbigen Sprühlack Dekomaterial nach Bedarf Klarlack1. Schnittkanten einzeichnen Wenn Sie eine ausreichend große Reinigungsmittel- oder Shampooflasche gefunden haben, zeichnen Sie die Schnittkanten vor. Dazu halten Sie Ihr Smartphone an die Flasche und setzen kleine Markierungen in der Größe des Smartphones mit einem Permanentmarker. Wenn Sie es ganz genau nehmen möchten: Messen Sie Ihr Smartphone mit einem Lineal ab, rechnen Sie etwas Spielraum dazu und zeichnen Sie die Größe mittig auf die Reinigungsmittel- oder Shampooflasche.2. Grobes Ausschneiden Schnappen Sie sich eine Schere oder ein Cuttermesser und schneiden Sie die Verpackung zu: Als erstes kommt der Flaschenhals ab, dann schneiden Sie schon einmal die ungefähre Form der Smartphone-Ladestation aus. Keine Sorge, wenn die Kanten nicht perfekt geworden sind, darum kümmern wir uns später. Achtung: Cuttermesser sind extrem scharf! Arbeiten Sie damit immer sorgsam und vorsichtig. Sollten Sie sich im Umgang unsicher fühlen, können Sie stattdessen auch einfach eine Schere nutzen, auch im nächsten Schritt.3. Das Steckdosen-Loch Wussten Sie, dass eine Toilettenpapierhülse in etwa die Größe einer handelsüblichen Steckdose hat? Diese Tatsache nutzen wir natürlich für dieses Bastelprojekt! Nehmen Sie eine leere Toilettenpapierhülse zur Hand und stellen Sie sie auf Ihren Zuschnitt. Achten Sie hierbei darauf, dass Sie genügend Platz zum Rand lassen, der stabilisiert nämlich Ihre Smartphone-Ladestation. Wenn Sie sicher sind, dass der Abstand groß genug ist, umranden Sie die Hülse mit einem Permanentmarker. Mit einem Cuttermesser schneiden Sie das Vorgezeichnete nun aus. Das geht viel schneller als mit einer Schere und Sie können die runde Form viel genauer treffen. Falls das Netzteil zum Laden Ihres Smartphones besonders groß ist, kann es sein, dass der Toilettenpapierhülsen-Trick nicht funktioniert. Messen Sie dann am besten das Netzteil Ihres Smartphones ab und übertragen Sie die Form auf die Reinigungsmittel- oder Shampooflasche.4. Kanten glätten Plastik kann nach dem Schneiden ganz schön scharfe Kanten haben. Damit Sie sich beim Smartphoneaufladen nicht verletzen – und damit es schöner aussieht – glätten Sie jetzt alle Kanten. Mit einem Stück Schleifpapier ist das schnell erledigt. Fahren Sie einfach wiederholt über die Flächen, die Sie glätten möchten. Wenn Sie das erledigt haben, ist Ihr Rohling fertig! Tipp: Bei Schleifpapier gibt es viele verschiedene Körnungen. Je feiner das Schleifpapier ist, desto höher ist die Körnung und desto glatter sind am Ende auch die Kanten. Wir empfehlen für dieses Projekt ein feines bis sehr feines Schleifpapier ab Körnung 100 aufwärts.5. Das Gestalten Jetzt geht es an den wohl spannendsten Teil: das Verzieren! Bevor Sie aber mit der Sprühdose loslegen, sollten Sie die Umgebung durch Zeitungspapier schützen. Mit farbigem Sprühlack erhalten Sie ein besonders gleichmäßiges und schönes Ergebnis, ohne großen Aufwand. Schütteln Sie die Dose vor dem Gebrauch gut durch und sprühen Sie die Farbe mit ca. 30 cm Abstand auf den Rohling Ihrer Smartphone-Ladestation. Tipp: Für die Gestaltung Ihrer Smartphone-Ladestation stehen Ihnen alle Möglichkeiten offen, egal ob einfarbig, mit edlen Mustern oder vollkommen flippig mit Stickern oder Nagellack. Auch mit Klebeband können Sie ganz schnell tolle Effekte erzielen: Einfach streifenweise auf Ihren Rohling kleben, mit farbigem Sprühlack übersprühen und nach dem Trocknen die Klebestreifen vorsichtig entfernen.6. Das Ergebnis Die Farbe ist gut durchgetrocknet und Sie sind mit dem Verzieren fertig? Dann fixieren Sie alles mit einem Klarlack – und schon ist Ihre Smartphone-Ladestation einsatzbereit. Auf Wiedersehen, Kabel-Wirrwarr, und hallo, stylischer Alltagshelfer!
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Rollputz auftragen: Schritt-für-Schritt
Möchten Sie Ihren Wohnräumen einen neuen Look verleihen? In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen, wie einfach es ist, Rollputz auf Wände und Decken in Innenräumen aufzutragen. Ob im Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Flur – mit den Tipps unserer BAUHAUS-Fachleute gelingt Ihnen das Streichen spielend. Entdecken Sie, wie Sie mit Rollputz Räume verschönern können.Vorab: Was ist der Unterschied zwischen Rollputz und Streichputz? Beide verändern das Aussehen Ihrer Innenwände, allerdings auf unterschiedliche Weise: Rollputz ist dickflüssiger als Streichputz und wird mit einer Rolle aufgetragen. Anders als der herkömmliche Putz überdeckt Rollputz keine gröberen Unebenheiten. Ideal für raue Oberflächen, verleiht er Wänden eine strukturierte Optik. Übrigens gibt es Rollputze mit feinerer und grober Körnung. Streichputz hingegen ist flüssiger und eignet sich besser für glatte Wände. Er wird meistens mit einem Pinsel oder einer Bürste aufgetragen und sorgt für eine feinere Oberflächenstruktur.Rollputz auftragen: Schritt-für-Schritt-Anleitung Wie trägt man am besten Rollputz auf? ist eine Frage, die viele BAUHAUS-Kunden beschäftigt. Damit Ihr Rollputz lange hält, sollten Sie beim Auftragen diesen 7 Schritten folgen:Schritt 1: Untergrund vorbereiten Bedecken Sie zunächst den Boden mit Folien oder Malervlies und kleben Sie Fenster, Türen und Ecken mit Klebeband ab. Vor dem Rollputz auftragen ist die Vorbereitung wichtig. Denn der Untergrund für Rollputz sollte so glatt wie möglich sein. Stellen Sie daher sicher, dass Ihre Innenwand sauber, trocken und frei von losen Materialien ist. Entfernen Sie dafür die alte Tapete oder Farbreste mit Spachtel und Schleifpapier . Kleinere Löcher und Risse sollten Sie mit Spachtelmasse ausbessern. Wie genau Sie dabei vorgehen, verraten wir Ihnen im Ratgeber Untergrund für Wandbeläge vorbereiten . Schritt 2: Grundierung auftragen Tragen Sie zunächst eine Grundierung auf, damit der Rollputz auf der gesamten Fläche gleichmäßig gut haftet. Dies ist besonders bei stark saugenden Untergründen wichtig. Nutzen Sie dazu entweder eine Farbrolle oder einen großflächigen Pinsel. Lassen Sie die Grundierung austrocknen, bevor Sie den Putz anbringen. Genaue Anweisungen zur Trockenzeit finden Sie auf der Verpackung.Schritt 3: Rollputz anrühren Rühren Sie den Rollputz entsprechend der Herstellerangabe an. Oftmals brauchen Sie nur Wasser hinzufügen. Verwenden Sie zum Anrühren einen Rührstab oder ein Rührgerät und verrühren Sie den Putz gründlich, um eine gleichmäßige Konsistenz zu erreichen. In diesem Schritt können Sie übrigens auch Farbe in den Wandputz einrühren. Alternativ können Sie auch farbigen Rollputz kaufen. Gerne beraten Sie unsere BAUHAUS-Fachleute bei der Wahl des gewünschten Farbtons – vor Ort, telefonisch oder online. Schritt 4: Rollputz auftragen Jetzt beginnen Sie mit dem Auftragen des Rollputzes. Verwenden Sie hierfür eine spezielle Putzrolle . Tragen Sie den Putz in gleichmäßigen, überlappenden Bahnen auf. Achten Sie darauf, dass die Schicht überall gleich dick ist.Schritt 5: Strukturierung Nach dem Auftragen können Sie dem feuchten Putz eine individuelle Struktur geben. Arbeiten Sie dabei zügig, solange der Putz noch feucht ist. Je nachdem, welche Musterung Sie wünschen, können Sie dafür verschiedene Werkzeuge verwenden: ● Kellen ● Bürsten ● Schwämme ● Strukturrollen mit verschiedenen Oberflächen ● Pinsel Schritt 6: Trocknen Lassen Sie den Rollputz nun vollständig trocknen. Die Trockenzeit hängt vom Produkt und den Raumbedingungen ab. Vermeiden Sie während dieser Zeit direkte Sonneneinstrahlung und Zugluft. Schritt 7: Nachbearbeiten Nachdem der Rollputz vollständig getrocknet ist, können Sie bei Bedarf nachbearbeiten. Beispielsweise können Sie eine weitere Schicht Putz auftragen, um den Effekt weiter zu verstärken oder zu verändern. Natürlich können Sie die verputzte Wand auch im Nachgang mit Wandfarbe überstreichen.Video-Anleitung zum Rollputz auftragen Sie wollen sich die Anleitung lieber als Video ansehen? Kein Problem. Wir zeigen Ihnen, wie Sie schnell und einfach selbst Streich- oder Rollputz auf Innenwände auftragen können. Hier geht's zum DIY-Video. zum Video Roll- und Streichputz anbringen Häufige Fragen zum Auftragen von Rollputz Unsere BAUHAUS-Fachleute beantworten häufig gestellte Fragen unserer Kunden rund um das Verputzen von Innenwänden. Putz mit der Rolle auftragen – was gibt es noch zu beachten? Beim Rollputz auftragen sollten Sie zusätzlich folgende Punkte beachten: ● Raumtemperatur sollte zwischen 5 und 25 Grad Celsius liegen und möglichst gleich bleiben. ● Vermeiden Sie Zugluft und direkte Sonneneinstrahlung während des Trocknens. Schließen Sie hierfür z. B. Rolläden oder Vorhänge, damit der Wandputz gleichmäßig trocknet. ● Sorgen Sie während der Arbeit und beim Trocknen für gute Belüftung. ● Tragen Sie den Putz zügig auf, um gleichmäßige Ergebnisse zu erzielen. ● Reinigen Sie Ihre Werkzeuge sofort nach Gebrauch, da angetrockneter Putz nur schwer zu entfernen ist. Ist es schwierig, Rollputz aufzutragen? Rollputz auftragen ist nicht schwer. Mit einer speziellen Rolle und etwas Übung können Sie den Putz gleichmäßig aufbringen. Folgen Sie einfach den Anweisungen auf der Produktverpackung und arbeiten Sie Schritt für Schritt. Mit Geduld und Sorgfalt gelingt es auch Anfängern. Wie viel kostet es, Rollputz selber aufzutragen? Die Kosten für das Auftragen von Rollputz hängen von der Größe der Wand und der Putzsorte ab. Für einen 20-Liter-Eimer Rollputz zahlen Sie etwa 20 bis 50 Euro, je nach Marke. Die Menge reicht für etwa 50 bis 70 Quadratmeter Wandfläche, abhängig von der Beschaffenheit der Wand und der Dicke, in der der Putz aufgetragen wird. Dazu kommen Kosten für Werkzeuge wie Rollen, Grundierung sowie Abdeckfolie und Malerband. Insgesamt ist es eine preiswerte Möglichkeit, Ihre Wände neu zu gestalten. Welche Rolle eignet sich dafür? Für das Auftragen von Rollputz eignet sich eine Strukturrolle oder eine Lammfellrolle. Diese Rollen sind speziell dafür gemacht, den dickeren Putz gleichmäßig und mit der gewünschten Struktur zu verteilen. Achten Sie beim Kauf der Rolle auf eine gute Qualität. So erzielen Sie optimale Ergebnisse – und das Auftragen macht mehr Spaß. Wie oft sollte ich Rollputz auftragen? In der Regel genügt es, wenn Sie eine Schicht Rollputz auftragen. Falls die Deckkraft oder die Struktur nicht ausreichen, können Sie nach vollständiger Trocknung eine zweite Schicht auftragen. Kann ich Rollputz auf alten Putz auftragen? Ja, Sie können Rollputz auf alten Putz auftragen. Wichtig ist, dass der alte Putz fest, tragfähig und eben ist.
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Vinylboden verlegen
Vinylboden von der Rolle verlegen: Praktische Anleitung für Heimwerker Sind Sie bereit, Ihren Wohnraum mit einem neuen Bodenbelag zu verschönern? In unserer Anleitung erklären BAUHAUS-Fachleute, wie Sie selbst Vinylboden verlegen können – ganz ohne fremde Hilfe. Erfahren Sie in sechs einfachen Schritten, wie Sie Vinyl-Rollenware zuschneiden, den Untergrund vorbereiten und den Boden richtig verkleben. Entdecken Sie die Vorteile von Vinyl und vermeiden Sie typische Fehler beim Verlegen. Ob Wohnzimmer, Küche oder Bad – machen Sie jetzt den ersten Schritt zu einem schöneren Zuhause. Vorteile von Vinyl-Bodenbelägen Egal ob Wohnzimmer, Kinderzimmer, Büro, Bad oder Küche – Böden aus Vinyl (auch PVC genannt) sind äußerst strapazierfähig, langlebig und hygienisch. Besonders praktisch ist es, Vinyl-Rollenware zu verlegen, da Sie diese individuell zugeschneiden und direkt auf allen harten, festen und ebenen Untergründen verlegen können. Außerdem sind Vinylböden ● sehr pflegeleicht: Sie benötigen nur minimale Pflege und lassen sich leicht reinigen. ● kostengünstig: Vinylböden sind eine preiswerte Alternative zu anderen Bodenbelägen. ● vielseitig: Dekore wie Holz, Stein und Fliesen passen in jedes Wohnambiente. ● wasserabweisend: Sie eignen sich auch für Eingangsbereiche oder Küchen. ● für Allergiker geeignet: Sie sind glatt und binden damit keinen Staub. ● trittschalldämmend und gelenkschonend: Sie reduzieren Lärm und sind angenehm für die Gelenke. ● wärmeisolierend: Sie sorgen für ein behaglich warmes Fußgefühl. Übrigens: Vinyl ist auch als selbstklebende Diele oder als Diele im Klick-System erhältlich.2. Schritt: Boden vorbereiten und reinigen Schaffen Sie zunächst eine ideale Grundlage für den neuen Vinylboden: Entfernen Sie alte Beläge restlos und gleichen Sie mögliche Risse und Spalten im Untergrund mit Spachtelmasse aus. Achtung: Fegen Sie den Raum danach gründlich aus, bevor Sie den Vinylboden verlegen. Kleine Steinchen oder Putzreste können sonst von unten Löcher in den Bodenbelag stoßen. Was Sie sonst bei der Vorbereitung beachten sollten, verraten unsere BAUHAUS-Fachleute im Ratgeber „Untergrund für Bodenbeläge vorbereiten.“ .Schritt 3: Verlegen und Zuschnitt Rollen Sie anschließend den zugeschnittenen Vinylboden im Raum aus, streichen Sie eventuelle Falten glatt und schneiden Sie ihn grob zu (mit mind. 10 cm Überstand). Nun sollte der Boden mindestens einen Tag lang liegen, um sich zu akklimatisieren. Nach 24 Stunden können Sie den exakten Zuschnitt des Vinylbodens vornehmen – am besten mit einem scharfen Teppichmesser. Zum leichteren Einpassen schneiden Sie den Falz in der Ecke zuerst diagonal ein. Achtung: Halten Sie beim Zuschnitt einen Abstand von rund einem Millimeter zur Wand ein – für den Fall, dass sich der verlegte Vinylboden noch ausdehnt.Schritt 4: Vinylboden festkleben Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Sie Vinyl-Rollenware am Boden befestigen können: 1. Doppelklebeband : Kleben Sie die Klebestreifen entlang aller Ränder und Stöße. Stoßkanten schneiden Sie dabei exakt zu, indem Sie die beiden Bahnen aufeinander legen und diese zusammen durchschneiden. 2. Flüssigklebstoff : Alternativ können Sie den Belag mit Flüssigklebstoff vollflächig ankleben. Hierfür schlagen Sie eine Bodenhälfte zurück und bestreichen zunächst eine Bahn von etwa einem Meter Breite mit Kleber. Beachten Sie: Verlegen Sie die Vinylboden-Rollenware in einem größeren Raum mit über 20 Quadratmetern, sollten Sie den Boden vollflächig verkleben.Schritt 5: Antrocknen lassen Haben Sie sich für Klebstoff entschieden, lassen Sie ihn nach dem Auftragen rund zehn Minuten antrocknen, bevor Sie das Vinyl leicht andrücken. Verfahren Sie genauso mit den nächsten Bahnen und anschließend der zweiten Bodenhälfte.Schritt 6: Vinyl andrücken Nachdem Sie alle Bahnen verklebt und leicht angedrückt haben, rollen Sie nun den gesamten verlegten Vinylboden mit einem Andrückroller gut fest. Wichtig: Sie können die verlegte Vinyl-Rollenware nach dem Verkleben nicht sofort begehen. Wie lange die Trockenzeit dauert, finden Sie in den Herstellerangaben des Klebers.Häufige Fragen rund ums Vinylboden verlegen Unsere BAUHAUS-Fachleute beantworten Fragen, die viele Kunden rund um das Verlegen von Vinyl-Rollenware stellen. Welche Kosten erwarten mich beim Vinylboden verlegen (lassen)? Die Kosten für Vinylboden von der Rolle liegen bei etwa 8 bis 30 Euro pro Quadratmeter. Bei einem Zimmer mit 20 Quadratmetern können Sie mit etwa 160 bis 600 Euro reinen Materialkosten rechnen. Zusätzlich zu den Materialkosten kommen die Kosten für das Verlegen des Vinylbodens hinzu: ● Wenn Sie den Vinylboden selbst verlegen, benötigen Sie lediglich Werkzeuge und Kleber oder doppelseitiges Klebeband. Diese Zusatzkosten betragen etwa 50 bis 200 Euro. ● Lassen Sie den Vinylboden vom Profi verlegen, sollten Sie mit Arbeitskosten von mindestens 10 bis 20 Euro pro Quadratmeter rechnen. Bei 20 Quadratmetern wären das zusätzliche 200 bis 400 Euro plus Anfahrt. Für die genauen Kosten empfehlen wir, sich ein individuelles Angebot erstellen zu lassen. Fragen Sie hierfür z. B. beim Montageservice von BAUHAUS einen Kostenvoranschlag für Vinylboden inklusive Verlegung an. Welche Probleme kann es beim Verlegen von Vinyl-Rollenware geben? Diese Dinge können Sie beim Verlegen von Vinyl beachten, um häufige Fehler zu vermeiden: ● Kanten stehen hoch : Achten Sie darauf, den Boden gründlich zu verkleben. ● Feuchtigkeit unter Vinylboden kann Schimmel verursachen : Stellen Sie sicher, dass der Untergrund vor dem Verlegen trocken und sauber ist. ● Unebenheiten : Unregelmäßigkeiten im Untergrund können durch den Vinylboden sichtbar werden. Wichtig ist, dass der Untergrund vor dem Verlegen eben und glatt ist. ● Blasenbildung : Kann auftreten, wenn Sie den Kleber nicht antrocknen lassen oder gründlich andrücken. Glätten Sie den Boden sorgfältig während und nach dem Verlegen. Folgen Sie unserer Anleitung, sollte beim Vinylboden-Verlegen alles glatt laufen. Vinyl verlegen – wo anfangen? Beginnen Sie beim Vinylboden verlegen immer in der Raumecke. Starten Sie an einer geraden Wand und arbeiten Sie sich von dort aus vor in Richtung Türe. Kann man Vinyl ohne Trittschalldämmung verlegen? Ja, Sie können Vinylboden ohne Trittschalldämmung verlegen. Beachten Sie jedoch, dass Bodengeräusche dann lauter sein können. Eine Trittschalldämmung verbessert den Gehkomfort und schallisoliert zusätzlich. Wir empfehlen daher eine zusätzliche Trittschalldämmung, besonders in Mehrfamilienhäusern.
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Anleitung: Stahlwandpool im Garten aufbauen
Der eigene Pool muss kein Traum bleiben. Ihn zu verwirklichen ist nicht schwer. Sie werden Ihren Garten hinterher mit ganz anderen Augen sehen. Willkommen in Ihrer Oase für heiße Sommertage , Ihrem Rückzugsort, an dem niemand Ihnen Vorschriften machen kann - dem schönsten Ort in Ihrem Garten! Wir haben´s mit einem Stahlwandpool ausprobiert - hier sehen Sie, wie der Aufbau funktioniert hat. Viel Vergnügen!Wo soll der Stahlwandpool aufgestellt werden? Bisher hat sich noch in jedem Garten ein Platz für einen Pool finden lassen. Nehmen Sie einen Aufstellort, den Sie vom Haus aus gut überblicken können, der aber nicht von außen einsehbar ist . Einblicke von neugierigen Nachbarn und Passanten kann man gut mit Sichtschutzelementen oder Hecken verstellen - aber die Eltern sollten immer sehen können, was an ihrem Pool vorgeht. 7 Fragen für den besten Pool-Platz Es gibt gute und weniger gute Aufstellorte für einen Pool. Hier ist eine erste Checkliste für Ihre Planung: Ebener Untergrund? Keine Bauwerke, Leitungen oder Wurzeln im Untergrund? Keine Bäume oder Gartenhäuser im direkten Umfeld? Strom- und Wasseranschluss in der Nähe? Wo geht das Wasser bei der Entleerung hin? Sicherung für Kinder und Haustiere möglich? Nachbarn nicht beeinträchtigt? Wir bauen einen Pool! Ärmel hochgekrempelt und los geht es! Wir zeigen Ihnen, wie Susanne und Katharina den Aufbau eines Stahlwandpools meistern. Hier geht's zum DIY-Video . Video anschauen >Schritt für Schritt zum Stahlwandpool Halten Sie sich beim Aufbau Ihres Stahlwandpools unbedingt an unsere Anleitung, denn nur dann haben Sie die Sicherheit, dass alles hinterher funktioniert und dicht ist! Wenn das Fundament liegt (Achtung: Trocknungszeit von bis zu drei Wochen beachten!), ist der Pool nach unserer Anleitung zu zweit in 3 Stunden aufgestellt . Und schon kann das Badevergnügen losgehen! Dieses Werkzeug brauchen Sie Zollstock, Maßband, Maurerschnur, Pfähle Schaufel, Spaten, ggf. Minibagger Mehrere Schubkarren, Sackkarre Kelle, Abziehlatte oder Richtscheit Lange Wasserwaage Rüttelplatte, Stampfer Lange Kartätsche Schere, Cuttermesser Kleine Metallsäge Kleiner Knarrenkasten oder Schraubenschlüssel Gummihammer Schraubendreher Dazu kommen noch nach Bedarf: Kies, Splitt, ggf. Beton-Recycling Beton, Armierung Magerbeton Folie, farbloses Klebeband Isolierung für Außenwand Kies- RollrasenLegen Sie den Standort des Pools im Garten fest. Messen Sie diesen genau ein und markieren Sie die Position. Achten Sie dabei darauf, dass der Pool von der Straße oder den Nachbarn aus nicht einsehbar ist - bei Bedarf können Sie Sichtschutzelemente mit einplanen.1. Standort festlegenWenn Sie Ihren Pool halb- oder komplett versenkt haben möchten, sollten Sie als nächstes die Baugrube ausheben. Dazu wird zuerst der Rasen entfernt und danach die Grube angelegt. Dafür brauchen Sie viele kräftige Helfer oder einen Minibagger . Die Baugrube sollte auf jeder Seite mindestens 50 cm größer sein als der spätere Pool.2. Baugrube aushebenEbnen Sie nun den Boden sorgfältig ein. Ein verdichtetes Kiesbett ist dabei eine gute Basis. Wenn Sie statt mit Beton- lieber mit System-Bodenplatten arbeiten möchten, erleichtert Ihnen ein Splittbett das Ausrichten der Platten.3. Boden einebnenMischen Sie als nächstes den Beton an und bringen Sie ihn ein. Alternativ können Sie ihn auch als Transportbeton abholen. Denken Sie dabei an eine Armierung , die die Betonbauteile zusätzlich verstärkt und ihre Tragfähigkeit erhöht. Für eine glatte Oberfläche sollten Sie den Beton genau abziehen . Benutzen Sie dabei eine Unterlage für die Knie, um die geglättete Fläche nicht wieder zu beschädigen. Nun müssen die Betonbodenplatten erstmal durchtrocknen. Je nach Herstellerangaben dauert das etwa drei Wochen .4. Betonbodenplatte eingießenNach der Trocknungszeit sollten Sie die Bodenplatte gründlich reinigen , damit keine Schmutzpartikel die auszulegenden Folien beschädigen und für Unebenheiten sorgen können. Nach der Reinigung können Sie das Vlies ausrollen und verkleben . Dieses schützt später Ihre Poolfolie für Beschädigungen. Schneiden Sie das Vlies etwas größer als den Pooldurchmesser aus. Rollen Sie es am besten immer Stück für Stück aus, damit keine Wellen im Material entstehen.5. Bodenvlies auslegenStecken Sie nun die Bodenschiene zusammen und platzieren Sie sie auf dem Vlies. Die Bodenschiene lässt sich ganz einfach per Stecksystem zusammensetzen. Zeichnen Sie am besten auf dem ausgelegten Vlies die Grundfläche des Pools an. Das erleichtert Ihnen die Positionierung der Bodenschiene . Diese wird nun auf der aufgezeichneten Grundfläche verlegt. Bitte achten Sie darauf, dass sie noch Luft zum Ausdehnen an den Seiten hat.6. Bodenschiene verlegenAls nächstes können Sie schon die Stahlwand ausrollen und Stück für Stück vorsichtig in die Bodenschiene einsetzen . Hierbei empfiehlt sich ganz dringend ein fleißiger Helfer , alleine ist dieser Arbeitsschritt nur schwer zu bewältigen. So kann einer die Stahlwand in die Bodenschiene stecken und der andere gegenhalten und die Wand stabilisieren. Zum Schluss können Sie die beiden Enden der Stahlwand per Alu-Steckprofil verbinden.7. Stahlwand ausrollenSobald die Stahlwand steht, können Sie die Innenfolie einhängen. Tipp: Damit die Innenfolie weich und dehnbar wird, lassen Sie sie vorab einige Zeit in der Sonne liegen. Versuchen Sie, die Folie möglichst faltenfrei anzubringen und gut zu spannen. Die Folie wird durch den Handlauf fixiert . Wenn am Ende noch kleine Falten vorhanden sind, können Sie ca. 5 cm Wasser einfüllen und letzte Wellen mit den Füßen aus der Folie herausmassieren. Jetzt darf der Pool schrittweise weiter mit Wasser befüllt werden , denn das drückt die letzten Falten aus der Folie.8. Innenfolie einhängenWichtiges Zubehör wie Skimmer, Beleuchtung und Einlaufdüse werden montiert, wenn sich der Wasserstand ca. 10 cm unter dem vorgesehenen Platz befindet. Ist dies der Fall, wird die Folie an dieser Stelle vorsichtig ausgeschnitten. Um Ihren Pool vor Algen und Keimen zu schützen, sollten Sie abschließend eine Filteranlage montieren und chemischen Wasserschutz (pH-Wert, Chlor bzw. Salz, Algenschutz) einstellen.9. Zubehör für Wasserreinigung montierenAuch wenn Sie die Poolwand mit Kies hinterfüllen möchten, sollten Sie immer die Stahlwand und die Rundschalung von außen gegen mechanische Beschädigungen sichern. Ummanteln Sie dazu die Wand mit einer Noppenfolie. Sobald Sie die Außenwand isoliert haben, sollten Sie den im Boden liegenden Bereich mit Magerbeton verfüllen. Alles verfüllt? Dann können Sie jetzt den Fuß des Pools nach Ihrem Geschmack mit Rollrasen , Kies oder Holzdeck gestalten.10. Außenwand isolierenGanz zum Schluss sollten Sie die Poolleiter montieren, damit Sie komfortabel in und aus Ihrem Pool kommen. Nun haben Sie es geschafft und können reinspringen und genießen! Viel Spaß mit Ihrem fertigen Stahlwandpool.11. Poolleiter anbringen & fertig!Bohren, sägen, flexen, schleifen, hämmern, stampfen, baggern - das alles erleben Sie mit uns im BAUHAUS Workshop! Hier dreht sich alles rund um das Werken zuhause und im Garten. Freuen Sie sich auf spannende Projekte, lehrreiche Facts und jede Menge Spaß! Zum BAUHAUS Workshop >Klicken Sie sich jetzt rein!Ein Pool für Ihren Garten
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Treppe verkleiden
Ob Sie nun eine neue oder alte Treppe verkleiden wollen, es gibt drei beliebte und gängige Möglichkeiten: Holz- und Betontreppen verkleiden Sie einfach Stufe für Stufe neu, offene Treppen können Sie mit Rigips schließen. Unsere BAUHAUS-Fachleute erklären Ihnen in diesem Ratgeber Schritt für Schritt, wie Sie Ihr Projekt „Treppe verkleiden“ am besten starten können. Damit Ihre neue Treppenverkleidung funktional wird – und professionell aussieht.Hauchen Sie Ihrer Holztreppe neues Leben ein und verleihen ihr einen neuen Look. Wenn Sie diesen fünf Schritten folgen, klappt es mit dem Treppe verkleiden. Bitte beachten Sie: Die Holztreppe ist während dieses Projekts nur eingeschränkt nutzbar. Bei Bedarf können Sie die Treppenverkleidung auch in zwei Arbeitsschritten durchführen und nur jede zweite Treppenstufe verkleiden.Schritt-für-Schritt-Anleitung: Holztreppe verkleidenBeginnen Sie damit, alte Beläge und Lacke von den Treppenstufen und ggf. der Treppenwange Ihrer Holztreppe zu entfernen. Stellen Sie sicher, dass die Oberfläche sauber, fett- und staubfrei ist. Falls Stufen knarren, können Sie dieses Problem beheben, indem Sie mittig von der Tritt- in die Setzstufe drei 100 Millimeter- Schrauben anbringen.Schritt 1: Vorarbeiten und knarzende Stufen behebenJe nachdem, wie die alte Treppe beschaffen ist, müssen Sie eventuell nur die vorhandenen Tritt- und Setzstufen überkleben. Verfügt Ihre Holztreppe jedoch über eine Treppenwange mit Treppenleiste, sollten Sie auch diese bei einer Renovierung neu verkleiden. In diesem Fall fertigen Sie zunächst eine genaue Schablone für die neue Verkleidung der Treppenwangen an. Legen Sie dafür stabiles Papier- oder Kartonstücke überlappend an und in die Ecken. Verbinden Sie diese mit Klebeband. Übertragen Sie die Umrisse dann mit einem Filzstift auf das Verkleidungsmaterial. Nun können Sie die Wangenverkleidung z. B. mit einer elektrischen Stichsäge zuschneiden.Schritt 2: Schablone für Wangenverkleidung und Treppenleiste erstellenMessen Sie die Unterschneidung (sog. Untertritt) genau aus und planen Sie dabei ca. 1 Millimeter breite Fugen rund um die Untertritte ein, um zukünftige Probleme zu vermeiden. Schneiden Sie die Untertrittverkleidung entsprechend zu, verkleben Sie sie und vernageln Sie die Stirnseite.Schritt 3: Untertritt verkleidenNehmen Sie präzise Maß an den Trittstufen, bevor Sie die Verkleidung zuschneiden. Kleben Sie die neuen Stufen anschließend mit Parkettkleber auf die alten Stufen.Schritt 4: Tritt- und Setzstufe verkleidenVermessen Sie die Oberseite der Wangen, schneiden Sie die Verkleidung zu und kleben Sie sie auf. Befestigen Sie die Wangenverkleidung zusätzlich mit Nägeln.Schließen Sie zum Schluss alle Fugen mit Fugendichtmasse für ein sauberes Erscheinungsbild-Schritt 5: Wangenabdeckung montieren und Fugen verschließenMöchten Sie Ihre Beton- oder Steintreppe verkleiden? Auf diese Weise können Sie nicht nur die Optik verbessern und die Lebensdauer Ihrer Treppe verlängern. Auch ihre Füße bleiben beim Treppensteigen warm. Mit dieser Anleitung sind Sie gut gerüstet und erzielen ein ansprechendes Ergebnis. Schritt 1: Auswahl des Verkleidungsmaterials Bevor Sie Ihre Betontreppe verkleiden, ist die Wahl des richtigen Materials entscheidend. Beliebte Optionen sind Vinyl-, Laminat- oder Holzverkleidungen. Diese Materialien sind alle strapazierfähig, pflegeleicht und optisch vielseitig. Schritt 2: Vorbereiten der Betontreppe Ihre Betontreppe entsprechend vorzubereiten ist entscheidend für ein sauberes Ergebnis. Beginnen Sie mit einer gründlichen Reinigung und entfernen Sie alte Beläge oder Beschichtungen. Stellen Sie sicher, dass die Oberfläche eben ist. Schritt 3: Zuschneiden und Verkleben Bei Vinyl, Laminat und Parkett müssen Sie die Dielen sorgfältig zuschneiden und mit Parkettklebstoff auf die Treppenstufen kleben. Achten Sie darauf, die Verkleidung flächig und sorgfältig zu befestigen, um ein Verrutschen, Wackeln oder Knarzen zu verhindern. Schritt 4: Oberflächengestaltung und Abschlussarbeiten Je nach gewünschter Optik können Sie die Oberfläche der Verkleidung mit Farbe oder Versiegelung behandeln. Nachdem Sie die Verkleidung installiert haben, sollten Sie die Übergänge und Ecken sorgfältig abschließen. Verwenden Sie Leisten oder Abschlussprofile für ein sauberes Erscheinungsbild. BAUHAUS-Tipp: Die richtige Farbe für jeden Anwendungsfall Welche Art von Farbe hält auf einer Treppe am längsten? Unser Farbtyp-Beratungstool empfiehlt Ihnen die passenden Produkte, die zu Ihrem Untergrund passen.Betontreppe verkleiden: Schritt-für-Schritt-AnleitungUnsere BAUHAUS-Fachleute erklären, wie Sie Ihre offene Treppe mit Rigips schließen können. Beachten Sie, dass Rigipsarbeiten präzise ausgeführt werden sollten, um ein schönes und professionelles Ergebnis zu erzielen. Schritt 1: Vorbereiten der offenen Treppe Prüfen Sie zunächst den Zustand Ihrer offenen Treppe. Stellen Sie sicher, dass die Struktur stabil und in gutem Zustand ist. Entfernen Sie dann jegliche alte Verkleidung oder Beschichtungen von den Stufen und Wangen, um eine saubere Oberfläche zu erhalten. Schritt 2: Materialauswahl und Planung Wählen Sie geeignete Platten aus Gipskarton für die Verkleidung Ihrer offenen Treppe aus: Ihre Stärke ist entscheidend für die Stabilität der Treppe. Üblicherweise werden für solche Projekte 12,5 mm starke Rigipsplatten verwendet. Berechnen Sie außerdem die Anzahl der benötigten Platten und deren Größe. Schritt 3: Zuschnitt und Vorbereitung der Platten Messen Sie sorgfältig Ihre Treppenstufen und Wangen sorgfältig ab und sägen oder schneiden Sie die Rigipsplatten entsprechend zu. Achten Sie auf präzise und gerade Schnitte, damit die Treppenverkleidung auch perfekt passt. Schritt 4: Anbringen der Rigipsplatten auf den Stufen Tragen Sie geeigneten Montagekleber großzügig auf die Rückseite der zugeschnittenen Platten auf und pressen Sie diese gleichmäßig auf die Stufen Ihrer Treppe. Stellen Sie sicher, dass die Platten auf der gesamten Fläche fest haften und dabei keine Luftblasen entstehen. Schritt 5: Verkleiden der Wangen Falls Ihre offene Treppe Wangen hat, verkleiden Sie auch diese mit den zugeschnittenen Rigipsplatten. Achten Sie darauf, die Platten stabil anzubringen und sorgen Sie dafür, dass diese bündig mit den Stufen abschließen. Schritt 6: Spachteln und Oberflächengestaltung von Rigips Nachdem der Kleber getrocknet ist, spachteln Sie die Nähte und Unebenheiten zwischen den Rigipsplatten zu. Schleifen Sie die Oberfläche nun glatt und gleichmäßig, um eine ebene Oberfläche zu erhalten. Schritt 7: Abschlussarbeiten und Oberflächengestaltung Nachdem Ihre offene Treppe verkleidet ist, können Sie nun nach Ihren Vorlieben die Rigipsverkleidung entweder streichen, tapezieren oder mit Parkett , Vinyl oder Laminat verkleiden, um das gewünschte Design zu erreichen. BAUHAUS-Tipp: Nutzen Sie unseren Lieferservice Bestellen Sie Gipskartonplatten, Parkett, Vinyl oder Laminat einfach in unserem Online-Shop. Der BAUHAUS-Lieferservice bringt alle nötigen Materialien fürs Treppe verkleiden zum gewünschten Liefertermin direkt zu Ihnen nach Hause.Offene Treppe mit Rigips verkleidenManchmal reicht es nicht aus, eine alte Treppe einfach abzuschleifen oder neu zu streichen. In diesem Fall können Sie die Treppenstufen neu verkleiden, etwa mit Teppich, Fliesen oder Natursteinplatten. Wie Sie bei einer solchen Renovierung vorgehen und welche Treppenverkleidung die richtige für Ihr Haus ist, erklären unsere BAUHAUS-Fachleute im Ratgeber „ Treppe renovieren: 6+1 Ideen“ .Treppe verkleiden & renovierenHaben Sie Ihre Treppe schon frisch verkleidet? Dann sollten Sie für einen sauberen Übergang zum anschließenden Bodenbelag sorgen: Auf die oberste Trittstufe (sog. „Austrittstufe“) können Sie z. B. eine eloxierte Aluminiumschiene montieren. So schaffen Sie auf einfache Weise einen sauberen Übergang zum bereits verlegten Laminat, Parkett, Teppich - oder Fliesenboden .Zusätzlicher Tipp: Anschlüsse an BodenbelägeMit Hilfe dieser Anleitungen und Tipps haben Sie nun das Handwerkszeug, um Ihr eigenes Projekt „Treppe verkleiden“ in Angriff zu nehmen. Ob Holztreppe, Betontreppe oder offene Treppe – greifen Sie zu Hammer und Stichsäge und gestalten Sie Ihre Treppenstufen neu. Ihr Heim wird es Ihnen danken.Greifen Sie jetzt zu Hammer und Stichsäge
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Gartenbrunnen selber bohren – so gelingt’s
Gartenbrunnen selber bohren – so gelingt’s Ein eigener Gartenbrunnen bringt nicht nur kostenloses Wasser direkt in Ihren Garten, sondern ist auch ein lohnendes Vorhaben für Heimwerker. Indem Sie den Brunnen selber bohren, sparen Sie Kosten und können die Gestaltung zu 100 % selbst in die Hand nehmen. In diesem Ratgeber führen unsere BAUHAUS-Fachleute Sie Schritt für Schritt durch den Brunnenbau. Lassen Sie sich von unserer Anleitung inspirieren – und schlagen Sie noch heute einen Rammbrunnen im eigenen Garten.Bevor es mit dem Brunnen bohren los geht, benötigen Sie noch die passenden Gerätschaften und Material. Legen Sie am besten alles bereit, bevor Sie selbst mit dem Brunnenbau im Garten beginnen: ● Brunnenrohr (z. B. Kanalgrundrohr ) ● Erdbohrer (manuell) oder Motorbohrer ● Hammer ● ggf. Mörtelkübel ● Palette (Bohrloch abdecken bei Arbeitspausen!) ● Saugpumpe oder Tiefbrunnenpumpe ● Schubkarre (für den Erdaushub) ● Spaten/Schaufel ● Ventilbohrer (auch Kiespumpe oder Plunsche) ● Muffenstopfen ● Tiefbrunnenpumpe Fürs Dreibock selber bauen: ● Alu-Flachstage ● Eisenbohrer ● Gerüststangen ● Gewindestange ● Maschinenschraube ● Multiplex-Holzscheiben ● Seil ● Stoppmuttern ● UnterlegscheibenSchritt 1: Materialien und Werkzeug vorbereitenBeim Brunnen bauen werden Sie die Pumpe immer wieder ins Bohrloch herablassen müssen, um das Bohrgut nach oben zu befördern. Daher empfehlen wir Ihnen als Arbeitserleichterung, einen Dreibock mit Winde und Umlenkrolle zu verwenden. Dieser ist leicht selbst gebaut: Die Umlenkrolle für das Zugseil besteht aus drei Multiplex-Holzscheiben. Daran befestigen Sie als Aufhängung ein gebogenes Stück Alu-Flachstange mit einer Maschinenschraube und Stoppmuttern.Schritt 2: Dreibock selber bauenDrei gleich lange Gerüststangen mit etwa 2,50 m Länge dienen als Haltestangen. Bohren Sie in jede der drei Stangen ein Loch. Führen Sie dann eine Gewindestange durch das Loch und verbinden Sie das Gerüst so miteinander. Sichern Sie die Gewindestange nun beidseitig mit Stoppmuttern und Unterlegscheiben.Richten Sie den Dreibock dann auf, bis die Stangen stabil stehen. Hängen Sie zuletzt die Umlenkrolle mit einer Schlaufe an der Gewindestange ein.Nachdem Sie eine geeignete Stelle im Garten für Ihren Brunnen gefunden haben, graben Sie zunächst mit einem Spaten das Loch vor. In diesem Loch setzen Sie nun den Bohrer an. Wir haben uns in dieser Anleitung für einen Handbohrer entschieden. Der Vorgang funktioniert jedoch genauso gut mit einem motorisierten Erdbohrer, vermutlich sind Sie damit sogar schneller fertig. Stecken Sie den Griff auf den Handbohrer und drehen im Uhrzeigersinn, bis die Bohrspindel komplett in die Erde eingedreht ist.Schritt 3: Brunnenloch setzenBohren Sie langsam und ohne Druck so lange weiter, bis Sie zur wasserführenden Schicht gelangen. Den Erdbohrer verlängern Sie dabei nach und nach durch Aufstecken weiterer Gestänge. Wenn Sie nun den Bohrer aus dem Loch ziehen, befördern Sie jedes Mal auch den Aushub mit nach oben. Natürlich können Sie das Brunnenloch auch maschinell einbohren. Motorbetriebene oder elektrisch angetriebene Erdlochbohrer sind besonders für trockene und feste Sandböden besser geeignet. Außerdem geht die Arbeit mit so einem Gerät in der Regel schneller von der Hand.Schritt 4: Brunnenloch von Hand bohrenWeil das Bohrloch unterhalb des Wasserspiegels immer in sich zusammenfällt, verrohren Sie nun das Loch. Dafür verwenden Sie am besten preiswertes KG-Rohr (Kanalgrundrohr), das im Durchmesser etwas kleiner ist, als Ihr Erdbohrer. Setzen Sie am unteren Ende des Rohres mit einer Trennscheibe Schlitze. Diese erleichtern später das Einfließen des Wassers in Ihren Gartenbrunnen.Schritt 5: Brunnenrohr einsetzenStecken Sie anschließend die Rohrelemente zusammen, etwas länger als die gewünschte Bohrlochtiefe. Fixieren Sie es an den Verbindungen mit wasserfestem Gewebe-Klebeband. Führen Sie das so vorbereitete Brunnenrohr ins Bohrloch ein.Am Anfang ist der Wasserstand im Brunnenrohr noch zu gering. Füllen Sie daher das Brunnenrohr zusätzlich mit Wasser aus dem Gartenschlauch. Stellen Sie nun den Dreibock auf und befestigen Sie daran ein stabiles Seil. Damit lassen Sie die Pumpe ins Bohrloch herab. Sobald die Pumpe auf dem Grund angekommen ist, füllt sie sich mit Sand und Kies. Ziehen Sie sie anschließend mit Schwung wieder empor. So verschließt ein Klappdeckel den Boden der Pumpe und der Inhalt gelangt nach oben. Leeren Sie die Pumpe aus und wiederholen Sie diesen Vorgang etwa zwölfmal.Schritt 6: Rohr absenken und auspumpenDamit das Brunnenrohr dabei auch weiter nach unten rutscht, schieben Sie das Rohr am besten nach unten oder treiben es zusätzlich mit leichten Hammerschlägen in die Erde. Stehen im Bohrloch schließlich zwei bis drei Meter Wasser, ist der Brunnen fertig vorgetrieben. Bevor Sie abschließend die Pumpe fest montieren, pumpen Sie das Bohrloch mehrere Stunden von losem Sand frei – bei allmählich steigender Wasserleistung. Senken Sie die Sauggarnitur dabei nicht ganz bis zum Grund ab.Jetzt montieren wir eine Tiefbrunnenpumpe . Je nach Brunnentiefe können Sie auch eine Handschwengelpumpe oder Saugpumpe einsetzen. Lassen Sie die Pumpe nun vorsichtig direkt in das Bohrloch hinab und verschließen Sie den Brunnenschacht, z. B. mit einem Muffenstopfen . Bohren Sie in die Mitte der Abdeckung eine Aussparung für den Wasserschlauch. Nun ist Ihr selbstgebauter Rammbrunnen fertig. Schließen Sie ab sofort bei Bedarf einen Gartenschlauch an, schalten Sie die Pumpe an – und schon können Sie Ihre Pflanzen gießen oder im Garten duschen.Schritt 7: Pumpe montierenAchtung, Bohrloch schützen Denken Sie unbedingt daran, in den Arbeitspausen das Bohrloch zu sichern: Legen Sie dafür einfach eine Palette oder Bretter über das Brunnenloch.Unsere BAUHAUS-Fachleute beantworten häufig gestellte Fragen unserer Kunden, die einen Brunnen selber bohren wollen. Brunnen selber bohren – von Hand oder mit Motor? Wichtigstes Werkzeug für den eigenen Brunnen im Garten ist ein Erdlochbohrer. Sie können selbst entscheiden, ob Sie lieber Muskelkraft einsetzen wollen und einen Handbohrer verwenden. Es kann allerdings passieren, dass Sie von Hand bei größeren Steinen im Boden nicht weiterkommen und an einer anderen Stelle einen erneuten Versuch starten müssen. Ein motorbetriebenes Brunnenbohr-Gerät ist die bequemere Variante, um einen Brunnen selber zu bohren. Damit können Sie das Brunnenloch deutlich schneller und einfacher bohren. Gartenbrunnen bohren: Kosten sparen durch Eigenleistung? Machen lassen ist teurer. Beim Gartenbrunnen bohren können Sie Kosten sparen, indem Sie selbst Hand anlegen. Der größte Kostenfaktor beim Brunnen bauen ist die Wahl der Geräte – und ob Sie diese kaufen oder lieber ausleihen. Bei BAUHAUS-Leihservice können Sie notwendige Gerätschaften, wie einen Benzin-Erdbohrer, kostengünstig ausleihen. Wenn Sie dann noch mit preiswerten Materialien arbeiten, wie z. B. KG-Rohr, bleiben die Ausgaben für Ihr Projekt „Brunnen selber bauen“ überschaubar. Darf man im Garten einen Brunnen selber bohren? Wenn Sie in Deutschland selber einen Brunnen bauen möchten, müssen Sie dies meist vorher bei Ihrer Kommune anmelden. Für einfache Rammbrunnen reicht in den meisten Fällen eine kostenfreie Anmeldung im zuständigen Wasserwirtschaftsamt. Wollen Sie Ihren Brunnen auch fürs Brauch- oder Trinkwasser nutzen, wird es komplizierter: Weitere Genehmigungen und Prüfungen können erforderlich sein. Die genauen Vorschriften variieren je nach Gemeinde. Informieren Sie sich daher unbedingt, bevor Sie Ihren Brunnen selber bohren. Zudem sollten Sie sich vorher erkundigen, ob das Grundwasser überhaupt in erreichbarer Tiefe liegt. Oft reicht hier schon ein Anruf bei der Kommune. Auch online finden Sie Informationen zum tagesaktuellen Grundwasserspiegel. Was sollte ich beim Bohren eines Gartenbrunnens noch beachten? In der Regel empfehlen unsere BAUHAUS-Fachleute, dass der Grundwasserspiegel nicht tiefer liegen sollte als sechs Meter, wenn Sie einen Brunnen selber bauen möchten. So halten sich Kosten und Nutzen im Gleichgewicht. Denn bei tieferen Brunnen steigen oft die Ausgaben – und übersteigen möglicherweise den Nutzen. Häufige Fragen zum Bauen von Brunnen
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Wandverkleidungen in der Übersicht
Wandverkleidungen erfüllen gleich mehrere Funktionen: Sie isolieren das Mauerwerk, verbessern die Raumakustik und werten das Zimmer optisch auf. In unserer Übersicht erfahren Sie mehr über verschiedene Verkleidungen für Wände und deren Vorteile für Ihr Zuhause oder Büro.Eine Wandverkleidung ist eine dekorative und funktionale Schicht, die an der Wand befestigt wird. Sie kann aus verschiedenen Materialien wie Holz, Kunststoff, Metall oder Stoff bestehen und bietet eine Vielzahl von Vorteilen: Raumklang verbessern: Verkleidungen aus schallabsorbierenden Materialien wie Akustikpaneele dämpfen Geräusche und sorgen für eine bessere Akustik. Ästhetische Aufwertung: Verkleidungen gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, sodass Sie viele Möglichkeiten haben, Ihren Raum kreativ zu gestalten. Wandschutz: Sie schützen Wände vor Abnutzung, Feuchtigkeit und Schäden. Verstecken von Mängeln: Unregelmäßigkeiten oder unschöne Stellen an Wänden können elegant verdeckt werden. Energieeffizienz: Bestimmte Wandverkleidungen bieten zusätzliche Isolierung und senken damit Ihre Heizkosten.Was ist eine Wandverkleidung?Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die beliebtesten Wandverkleidungen, ihre Vorzüge und Einsatzmöglichkeiten. Vorteile Einsatzmöglichkeit Tapete • große Designvielfalt • einfache Anbringung • kostengünstig Wohnräume Fliesen • wasserfest • langlebig • pflegeleicht • große Auswahl an Farben und Mustern Feuchträume wie Badezimmer und Küchen sowie Terrassen Schieferplatten • natürliche Optik • widerstandsfähig • pflegeleicht moderne, rustikale Akzente im Wohnbereich Ziegel • robust • rustikal • isolierend Akzentwände in Wohnzimmern oder Küchen Holzpaneele • warmes, natürliches Ambiente • schalldämpfend Innenräume wie Arbeitszimmer oder Gesellschafts- und Schlafzimmer Mikrozement • nahtlose Oberfläche • modern • pflegeleicht Badezimmer oder Wohnräume im minimalistischen StilArten von Wandverkleidungen in der ÜbersichtDie Tapete ist eine beliebte Wandverkleidung, die vielseitiger ist, als man im ersten Augenblick vielleicht vermuten würde. Sie besticht durch ihre einfache Handhabung und zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten: Material und Design: Tapeten gibt es in verschiedenen Materialien wie Papier, Vlies oder Textil. Auch hinsichtlich des Stils bietet diese Wandverkleidung eine Vielzahl an Designs – von klassischen Mustern bis zu modernen, fotorealistischen Aufdrucken. Einsatzmöglichkeiten: Sie eignet sich besonders für Wohnbereiche, Schlafzimmer und Flure. In Feuchträumen sollte sie hingegen nicht angebracht werden. Kosten: Die Preise variieren je nach Material und Design, wobei einfache Papiertapeten günstiger sind (5–10 Euro pro Verkaufseinheit) und hochwertige Varianten mehr kosten (bis zu 50 Euro pro Verkaufseinheit).Tapete – der einfache KlassikerAus vielen Badezimmern und Küchen sind sie nicht wegzudenken: Fliesen . Sie zählen zu den praktischen und langlebigen Wandverkleidungen. Material und Design: Wandfliesen gibt es etwa in Keramik, Porzellan oder Naturstein – von klassischen weißen Fliesen bis zu modernen Mosaiken oder großformatigen Fliesen. Einsatzmöglichkeiten: Sie eignen sich besonders für alle Feuchträume wie Badezimmer, Küchen, Waschküchen und Kellerräume, da sie wasserabweisend und leicht zu reinigen sind. Kosten: Die Preise für Fliesen beginnen bei etwa 10 – 20 Euro pro m² für einfache Keramikfliesen und können, wenn es sich etwa um hochwertige Porzellan- oder Natursteinfliesen handelt, bis zu 60 Euro pro m² betragen.Fliesen für FeuchträumeSchieferplatten sind eine edle und natürliche Wandverkleidung, die aus dem gleichnamigen Gestein gewonnen wird. Sie zeichnen sich durch ihre einzigartige, unregelmäßige Struktur und ihre robusten Eigenschaften aus. Die Platten sind eine rustikale, aber dennoch elegante Lösung, die natürliche Schönheit mit Langlebigkeit kombiniert. Material und Design: Schiefer ist ein Naturstein mit einer natürlichen Maserung, die jedem Raum eine individuelle und elegante Note verleiht. Die Platten sind in verschiedenen Farbtönen erhältlich, von klassischen Grautönen bis zu unterschiedlichen Schattierungen in Braun oder Grün. Einsatzmöglichkeiten: Schieferplatten eignen sich hervorragend für moderne Akzentwände in Wohnräumen. Auch in Eingangsbereichen oder Kaminzimmern setzen sie edle Akzente. Kosten: Schieferplatten kosten je nach Qualität und Herkunft zwischen 30 und 80 Euro pro m². Designer-Schiefer oder besonders dünne Platten können auch teurer sein.Schieferplatten für elegante NatürlichkeitBevorzugen Sie eine rustikale oder industrielle Wohnatmosphäre? Eine Wandverkleidung aus Ziegeln wird entweder mit dem Werkstoff selbst oder speziellen Platten in einer entsprechenden Optik angebracht. Sie ist widerstandsfähig, wirkt authentisch und strahlt Wärme aus. Material und Design: Ziegel sind in verschiedenen Farben und Oberflächenstrukturen erhältlich, von typisch roten Ziegeln bis hin weiß getünchten oder antik-patinierten Varianten. Ziegeloptik-Platten bieten eine ähnliche Auswahl bei geringerer Materialstärke. Einsatzmöglichkeiten: Diese Wandgestaltung eignet sich besonders für Wohnzimmer, Küchen, Loft- oder Industrie-Designs sowie Akzentwände in modernen oder rustikal eingerichteten Räumen. Sie sind eine gute Wahl, wenn Sie einen großen Raum haben oder offene Wohnbereiche gestalten möchten. Kosten: Die Preise für Ziegelwände variieren je nach Art und Verarbeitung. Echte Ziegelwände kosten zwischen 40 und 70 Euro pro m², während Ziegeloptik-Platten schon ab 20 Euro pro m² erhältlich sind.Ziegel als rustikale WandvertäfelungHolzpaneele verleihen Räumen eine warme, natürliche Ausstrahlung. Die Paneele können horizontal oder vertikal an Wänden angebracht werden. Material und Design: Holzpaneele werden aus verschiedenen Holzarten wie Eiche, Fichte oder Kiefer angefertigt. Dementsprechend unterschiedlich fallen dann die Farbnuancen und Oberflächenstrukturen aus. Zudem werden diese Wandpaneele unbehandelt, geölt oder lackiert verkauft. Einsatzmöglichkeiten: Holzpaneele passen besonders gut in Wohnzimmer, Schlafzimmer, Flure oder sogar Badezimmer (bei entsprechender Behandlung). Sie schaffen eine gemütliche Atmosphäre und sind perfekt für Räume, in denen ein behagliches und natürliches Ambiente gewünscht wird. Kosten: Die Preise für Holzpaneele beginnen bei etwa 20 – 30 Euro pro m² für einfache Varianten aus Kiefer oder Fichte. Hochwertige Hölzer wie Eiche oder edle Furniere kosten bis zu 60 Euro pro m².Holzpaneele für mehr GemütlichkeitDurch die flexible Verarbeitung lässt sich Mikrozement auf nahezu jeder Oberfläche auftragen und sorgt für eine durchgängige, fugenlose Wandgestaltung. Es entsteht eine nahtlose, pflegeleichte Oberfläche, die sowohl funktional als auch ästhetisch ansprechend ist. Material und Design: Mikrozement besteht aus einer dünnen Schicht Zement, Harzen und Mineralien. Er ist in verschiedenen Farbnuancen erhältlich, von gedeckten Grautönen bis zu Erdfarben. Einsatzmöglichkeiten: Diese Art, eine Wand zu verkleiden, eignet sich besonders für Personen, die innerhalb ihrer vier Wände einen modernen und minimalistischen Stil bevorzugen. Dank seiner Widerstandsfähigkeit gegen Feuchtigkeit ist Mikrozement auch ideal für Feuchträume. Kosten: Er kostet je nach Qualität und Verarbeitung zwischen 40 und 100 Euro pro m². Der Preis ist immer von der Komplexität der Anwendung und den gewünschten Effekten abhängig.Mikrozement für langlebige WändeLesen Sie weitere Informationen und praktische Tipps zu Wandverkleidungen in unseren FAQs. Welche Wandverkleidungen eignen sich für den Außenbereich? Wandverkleidungen für den Außenbereich sollten widerstandsfähig gegenüber Witterungseinflüssen wie Regen, Sonne und Temperaturschwankungen sein. Diese Kriterien erfüllen vor allem folgende Verkleidungen: figure> Faserzementplatten: Diese Platten sind wetterfest, pflegeleicht und bieten eine große Designvielfalt. Sie sind resistent gegen Feuchtigkeit und Schimmel und eignen sich perfekt für Außenwände. Holz: Speziell behandelte Holzarten wie Lärche, Douglasie oder Zeder lassen sich gut im Außenbereich anbringen. Sie müssen jedoch regelmäßig gepflegt werden, um den Witterungseinflüssen dauerhaft standhalten zu können. Schiefer: Schieferplatten sind unempfindlich und wetterbeständig. Daher können Sie sie nicht nur in Innenräumen als dekoratives Element, sondern zur Außenverkleidung an der Hausfassade oder im Garten verwenden. Fliesen: Keramik- oder Steinfliesen sind robust genug, um draußen angebracht zu werden. Ferner sind sie langlebig und besonders pflegeleicht. Kunststoffpaneele : Diese Paneele sind preiswerte Alternativen für Innen und Außen. Diese Wandpaneele sind resistent gegenüber Feuchtigkeit, sodass ihnen auch wechselnde Wetterbedingungen nichts anhaben können. Allerdings dürfen Sie nicht zu sehr beansprucht werden, da sonst der Kunststoff zu Schaden kommen könnte. Welche Wandvertäfelungen sind für Mietwohnungen geeignet? In Mietwohnungen ist es wichtig, Wandverkleidungen zu wählen, die entweder einfach zu entfernen oder so gestaltet sind, dass sie keine bleibenden Schäden hinterlassen. Einige Optionen wären: figure> Tapeten: Insbesondere Vliestapeten sind eine gute Wahl, da sie leicht zu entfernen sind und keine Rückstände hinterlassen. Es gibt sie in vielen Farben und Mustern, und sie lassen sich schnell anbringen, ohne die Wand dabei zu beschädigen. Textiltapeten oder selbstklebende Wandfolien: Diese Varianten sind ebenfalls einfach anzubringen und bei Bedarf rückstandslos entfernbar. Holzpaneele auf Klebebasis: Selbstklebende Holzpaneele sind eine weitere Möglichkeit, Wände zu verschönern, ohne bohren zu müssen. Sie lassen sich beim Auszug problemlos abnehmen. Wandverkleidungen mit Magnet- oder Klettsystem: Diese äußerst flexiblen Systeme eignen sich gut für Bereiche, die oft umgestaltet oder neu dekoriert werden. Kunststoffpaneele: Sie haben ein geringes Gewicht, sind pflegeleicht und können mit doppelseitigem Klebeband angebracht werden. Für Mietwohnungen bieten sich vor allem Wandverkleidungen an, die rückstandslos entfernt werden können, um Konflikte mit dem Vermieter zu vermeiden.Häufige Fragen