Mit Kreidefarbe verleihen Sie alten Möbelstücken im Handumdrehen einen neuen Look – ob modern, vintage oder im angesagten Shabby-Chic-Stil. Dank ihrer vielseitigen Eigenschaften ist sie ideal für alle, die kreative Veränderungen lieben. Wie das Streichen mit Kreidefarbe gelingt und was Sie dafür benötigen, erfahren Sie hier.
Alte Möbel mit Kreidefarbe streichen: So geht's
Alte Möbel mit Kreidefarbe neu zu gestalten, ist eine großartige Möglichkeit, ihnen frischen Glanz zu verleihen. Damit das Vorhaben von Anfang an gelingt, ist eine gute Vorbereitung ausschlaggebend. In den nächsten Abschnitten erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie die Möbel optimal vorbereiten, streichen und kreativ gestalten. Vorab sollten Sie sich mit den passenden Materialien und Werkzeugen ausstatten:
Verwenden Sie für ein optimales Ergebnis unter anderem Baumwolltücher zur Reinigung, Spachtelmasse zum Ausbessern von Unebenheiten und eine Lackrolle für gleichmäßige Farbaufträge.
Der Untergrund spielt eine entscheidende Rolle: Je nach Material sollten Sie die Oberfläche unterschiedlich vorbereiten – Holzmöbel anders als Metall.
Verwenden Sie für große Flächen eine Farbwanne – das erleichtert den Farbauftrag mit der Lackrolle und spart Zeit.
Vor dem nächsten Schritt können Sie die Oberfläche leicht mit feinem Schleifpapier (240er-Körnung) anschleifen. Das beseitigt Unebenheiten wie Pinselstriche oder kleine Farbklumpen und sorgt für ein makelloses Finish.
Achten Sie darauf, die Lackschichten besonders an stark beanspruchten Stellen wie Wänden oder Tischflächen gleichmäßig aufzutragen.
Häufige Fragen
Kreidefarbe ist vielseitig und einfach anzuwenden, aber natürlich tauchen dabei auch immer mal wieder Fragen auf. Hier klären wir die wichtigsten Punkte, damit Ihr nächstes Vorhaben garantiert gelingt.
Wann ist eine Grundierung notwendig?
Eine Grundierung ist nicht immer erforderlich, kann aber in bestimmten Fällen hilfreich sein, um ein perfektes Ergebnis zu erzielen. Besonders bei sehr harzhaltigen oder dunklen Hölzern wie Eiche, Teakholz oder exotischen Holzarten wie Bangkirai, Ayous, Kapur und Garapa empfiehlt sich eine Grundierung. Diese Hölzer neigen dazu, bestimmte Stoffe freizusetzen, die die Deckkraft der Kreidefarbe beeinträchtigen oder Verfärbungen verursachen können.
Um das zu verhindern, sollten Sie eine Sperrgrundierung verwenden. Diese bildet eine Barriere zwischen Holz und Farbe und sorgt so für eine gleichmäßige, saubere Oberfläche. Auch bei stark beanspruchten Möbeln oder glatten, beschichteten Oberflächen wie MDF oder Laminat ist eine Grundierung sinnvoll, um die Haftung der Kreidefarbe zu verbessern.
Kann ich Kreidefarbe auch im Außenbereich verwenden?
Ja, Kreidefarbe kann auch für den Außenbereich verwendet werden – allerdings nur mit der richtigen Versiegelung. Da die Kreidefarbe von Natur aus wasserlöslich ist, benötigt sie zusätzlichen Schutz, um den Witterungsbedingungen standzuhalten.
Für den Außenbereich empfiehlt sich eine Versiegelung mit wetterfestem Klarlack. Dieser schützt die Farbe vor Feuchtigkeit, UV-Strahlen und Temperaturschwankungen, ohne den matten Look der Kreidefarbe zu beeinträchtigen. Achten Sie darauf, mehrere dünne Schichten des Lacks aufzutragen und jede Schicht vollständig trocknen zu lassen.









