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  • Teppich kleben

    Wenn Sie einen Teppich kleben wollen, sind Vorbereitung und das richtige Material entscheidend. Unsere BAUHAUS-Fachleute zeigen Ihnen in dieser Anleitung, worauf es ankommt: Vom passenden Untergrund über das richtige Werkzeug bis hin zur Auswahl des geeigneten Klebers – wir führen Sie Schritt für Schritt durch den Prozess. Mit den richtigen Tipps schaffen Sie ein glattes, sauberes Ergebnis, das lange hält. Erfahren Sie, wie Sie Ihren Teppichboden richtig kleben und legen Sie noch heute los!Teppich kleben – So gelingt die saubere VerlegungBevor Sie einen Teppich kleben, sollten Sie den Raum genau vermessen . Unsere Fachleute empfehlen, die Fläche in Quadratmetern zu berechnen und etwa 5-10 % mehr Teppich einzuplanen. So vermeiden Sie Engpässe oder ungenaue Schnitte.  Achten Sie darauf, dass der Untergrund sauber, trocken und eben ist: Unebenheiten führen später zu Problemen wie Wellen im Teppich. Ideal als Untergründe eignen sich zum Beispiel alle festen, glatten, stabilen, trockenen Nutzböden – wie Estrich, PVC oder Linoleum.  Sie möchten einen Teppich auf Holz kleben ? Dann gehen Sie besonders sorgfältig vor: Reinigen Sie die Holzoberfläche gründlich, um Staub und Schmutz zu entfernen. Prüfen Sie auch, ob der Kleber für Holz geeignet ist, damit der Teppich richtig haftet und nicht verrutscht Wenn Sie den Teppich später vollflächig kleben wollen, sollten Sie in jedem Fall sandende oder stark saugende Untergründe mit einer Grundierung vorbehandeln. Weitere Informationen finden Sie im BAUHAUS-Ratgeber „Untergrund für Bodenbeläge vorbereiten“.1. Schritt: Planung und VorbereitungDas wichtigste Material für Ihr Vorhaben liegt in diesem Fall nahe: der richtige Teppich. Sie sind noch auf der Suche? Stöbern Sie gerne in unserem Sortiment. Hier finden Sie alles von Hochflorteppichen und Kurzflorteppichen über Lederteppiche, Fellteppiche und Vinylteppiche bis hin zu Produkten für den Outdoor-Bereich oder das Kinderzimmer. Was Sie zum Teppichkleben noch benötigen, zeigen wir Ihnen in der folgenden Übersicht. Sie haben nicht alles davon zu Hause? Dann besuchen Sie uns gerne im BAUHAUS vor Ort. Dort können Sie sich die meisten Werkzeuge auch erstmal unkompliziert ausleihen – und sich von unseren Fachleuten beraten lassen (das geht natürlich auch online oder telefonisch). Auf Wunsch unterstützen wir Sie auch mit unserem Lieferservice oder bei der Montage.  2. Schritt: Material & Werkzeug beschaffenAusrollen, ruhen lassen, zuschneiden Rollen Sie den Teppichboden aus und lassen Sie ihn einen Tag lang liegen – so kann er sich an das Raumklima anpassen. Schneiden Sie ihn danach zu und legen Sie ihn faltenfrei in den Winkel zwischen Boden und Wand. Überschüssiges Material schneiden Sie mit einem Cutter-Messer sauber ab. Teppich fixieren Um den Teppich zu kleben, bringen Sie zunächst Teppich-Klebeband auf dem Untergrund an und reiben es fest. Ziehen Sie das Schutzpapier ab und drücken Sie den Teppichboden gleichmäßig auf das Band. Beachten Sie: Es gibt spezielle Klebebänder für unterschiedliche Teppichrücken und Belastungen, z. B. für das Teppichkleben auf Treppen . Sie benötigen eine zweite Bahn? Legen Sie diese einfach überlappend an und schneiden beide Bahnen in einem Zug durch. Drücken Sie dann die Ränder auf das Klebeband und entfernen Sie das Schutzpapier Schritt für Schritt.  Florrichtung prüfen Noch ein Hinweis: Teppichböden haben eine bestimmte „Florrichtung“, in die die Fasern neigen. Diese Richtung ist meistens durch einen Pfeil auf dem Rücken des Teppichbodens gekennzeichnet. Alternativ können Sie einfach mit der Hand über den Teppich streichen: Fühlt er sich in diese Richtung glatt an – oder in die andere?3. Schritt: Teppich mit Klebeband fixieren?Ausrollen, zuschneiden, ruhen lassen Wenn Sie den Teppich vollflächig kleben wollen, gehen Sie zuerst ähnlich wie beim Fixieren vor: Rollen Sie den Teppichboden aus, schneiden ihn grob zu und lassen ihn einen Tag liegen. Schlagen Sie am nächsten Tag den Teppich bis zur Raummitte zurück. Achten Sie bei der Wahl des Teppichklebers darauf, dass er sich für den Teppichboden-Rücken und die spätere Beanspruchung eignet. Kleber auftragen Tragen Sie nun den Kleber mit einem Zahnspachtel auf (Zahnung je nach Herstellerangaben). Lassen Sie ihn 5 bis 15 Minuten ablüften – je nachdem, wie saugfähig der Untergrund ist.  Teppich verkleben Um den Teppichboden zu verkleben, legen Sie ihn in das noch feuchte Kleberbett und drücken ihn fest an. Wiederholen Sie diesen Schritt mit der anderen Teppichhälfte. Nacharbeiten Begradigen Sie die Kanten mit einem Cutter-Messer. Für Bodenübergänge, z. B. in Türöffnungen, empfehlen wir ein Übergangsprofil : Den Teppich kleben Sie hier sauber an das Profil, um einen nahtlosen Übergang zu schaffen. Schienen aus Kunststoff oder Metall befestigen Sie sicher mit Dübeln und Schrauben . Kleber trocknen lassen Wenn Sie den Teppich vollflächig verklebt haben, sollten Sie ihn nicht sofort betreten. Achten Sie auf die Herstellerhinweise, wann der Teppichkleber getrocknet ist. Häufig ist er erst nach 24 Stunden belastbar und nach 48 Stunden endgültig fest.Oder Teppich vollflächig verkleben?Unsere BAUHAUS-Fachleute beantworten Fragen, die viele Kunden rund um das Thema Teppichboden kleben stellen. Teppich auf Teppich kleben – ist das sinnvoll?   Wir raten Ihnen davon ab, Teppich auf Teppich zu kleben: Dadurch wird der Untergrund uneben und der neue Teppich haftet nicht richtig. Das führt zu Wellen und einer verkürzten Lebensdauer. Stattdessen empfehlen wir Ihnen, den alten Teppich zu entfernen, bevor Sie einen neuen Teppich verlegen. So sorgen Sie für eine stabile Basis und ein sauberes Ergebnis.  Wie entferne ich Teppichkleber? Wenn Sie den alten Teppich entfernen, finden sich womöglich auch Rückstände des alten Teppichklebers auf dem Boden. Diese sollten Sie erst beseitigen und anschließend den neuen Teppich kleben. Dazu empfehlen wir Ihnen einen Spachtel und warmes Wasser. Weichen Sie den Kleber zunächst an und lösen Sie ihn dann vorsichtig ab. Bei hartnäckigen Rückständen hilft ein spezieller Kleberentferner .  Für größere Flächen ab etwa 10 m² können Sie auch eine Schleifmaschine verwenden. Achten Sie darauf, den Boden nicht zu beschädigen, besonders bei empfindlichen Materialien wie Holz. Teppich auf einer Treppe kleben – was muss ich beachten? Beim Verkleben von Teppich auf einer Treppe ist Sorgfalt wichtig: Reinigen und glätten Sie jede Stufe gründlich. Nutzen Sie speziellen Treppenkleber für starken Halt, besonders an den Kanten. Prüfen Sie, ob der Teppich auf jeder Stufe fest sitzt, um Stolperfallen zu vermeiden. Messen Sie genau: Für eine Standardstufe von etwa 80 cm Breite und 25 cm Tiefe sollten Sie den Teppich passgenau zuschneiden. Apropos Sorgfalt und Stolperfallen: Beim Heimwerken passieren leider immer wieder Unfälle – die Sie durch die richtige Ausrüstung leicht vermeiden können. Die IKK verrät Ihnen mehr dazu, wie Sie Ihr Projekt sicher angehen.Häufige Fragen zum Thema Teppich kleben

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  • Wandgarderobe mit Paneelen selbst bauen

    Schluss mit dem Jackenchaos im Flur! Sorgen Sie für Ordnung und setzen Sie gleichzeitig ein Design-Statement Ihres ganz persönlichen Stils, indem Sie einfach aus Paneelen Ihre Garderobe selbst bauen . Ob Wandverkleidungen aus Holz für gemütliches Ambiente, aus Kunststoff für den extravaganten Look oder als Dekor für zeitlose Eleganz – alles ist möglich!Schick, modern und platzsparend – so präsentiert sich unser funktionales Garderobenpaneel für den Eingangsbereich. Damit Sie im Anschluss an Ihr Vorhaben mit dem Ergebnis zufrieden sind, beachten Sie am besten folgende Aspekte, bevor Sie Ihre Wandgarderobe selbst bauen: Platzbedarf: Wie viele Personen leben in Ihrem Haushalt? Haben Sie häufig Gäste? Schätzen Sie die gewünschte Fläche Ihrer neuen Wandgarderobe im Vorfeld ab und ermitteln Sie daraus die benötigte Anzahl an Paneelen. Berücksichtigen Sie dabei auch den Platzbedarf für Haken, Kleiderstangen und eventuelle Ablageflächen. Messen Sie den verfügbaren Platz im Flur aus und planen Sie die Größe des Paneels entsprechend. Wandbeschaffenheit: Prüfen Sie, ob die Wand für die Montage von Paneelen geeignet ist. Ist der Untergrund eben genug oder ist möglicherweise eine Unterkonstruktion nötig? Ist die Wand stabil genug, damit Sie Löcher hineinbohren können? Brauchen Sie dafür spezielle Schrauben oder Dübel , wie Betonschrauben oder Hohlraumdübel ? Oder können Sie die Paneele auf dem Wandverputz mit Kleber befestigen? Ästhetik: Wählen Sie optisch attraktive Akustikpaneele, um eine Garderobe selbst zu bauen. Die Wandgarderobe prägt maßgeblich den Einrichtungsstil Ihres Flurs und kann beispielsweise mit Steinoptik oder geometrischen Mustern bewusst Akzente setzen. Folgende Arten von Paneelen sind für die Montage als Wandgarderobe geeignet:Garderobe aus Paneelen: Das sollten Sie beim Bauen beachtenKunststoffpaneele : Kunststoffpaneele sind abwaschbar und daher besonders pflegeleicht. Allerdings lassen sich Haken und andere Befestigungen aufgrund der glatten Oberfläche und der geringen Materialstärke nicht ganz so gut anbringen wie z. B. an Holzpaneelen.Dekorpaneele : Aufgrund ihrer Beschaffenheit und ihres höheren Gewichts kann die Anbringung von Dekorpaneelen herausfordernd sein – dafür stellen die unterschiedlichen Looks einen interessanten Blickfang dar.Holzpaneele : Die vielseitigen Holzpaneele lassen sich leicht bearbeiten, erfordern jedoch aufgrund ihrer Anfälligkeit für Abnutzung eine sorgfältige Pflege. Für ein verbessertes Raumgefühl im Flur empfehlen wir den Einsatz von Akustikpaneelen .Wandgarderobe aus Akustikpaneelen selbst bauen – so einfach geht's Auf Akustikpaneele fiel auch unsere Wahl bei der Anleitung. Mit vornehmer Eleganz verbessert dieser praktische Ordnungshelfer die Raumakustik und begrüßt Sie beim Eintreten mit einem ansprechenden, zeitgemäßen Erscheinungsbild. Die Paneel-Garderobe bietet Platz für mindestens fünf Haken und eine Ablagefläche , kann aber noch um Ihre eigenen Ideen erweitert werden. Sie können die Akustikpaneele je nach Beschaffenheit der Wand entweder durch Kleben oder durch Schrauben befestigen. Folgendes benötigen Sie dafür: Materialien: Werkzeuge: Akustikpaneel , z. B. 2440 × 605 × 19 Montagekleber Garderobenhaken Schrauben Holzleim ggf. Holzschutzfarbe ggf. Holzlasur oder Holzöl Stichsäge oder Handsäge Schleifpapier oder Schleifschwamm Zollstock Wasserwaage Bleistift ggf. Bohrmaschine bzw. Akku-Bohrschrauber mit Bohrer ggf. HolzbohrerSchritt 1: Vorbereitung der WandUnterschiedliche Wände erfordern unterschiedliche Befestigungstechniken. Betonwände sind sehr stabil, Rigipswände hingegen weniger. Prüfen Sie deshalb, ob Sie die Akustikpaneele an die Wand kleben können, oder ob Bohren erforderlich ist: Wichtig beim Kleben: Säubern Sie die Wand vor dem Auftragen des Klebstoffs gründlich von Staub, Schmutz und anderen Verunreinigungen und tragen Sie den Kleber nur auf eine trockene Oberfläche auf. Beachten Sie dazu die Angaben des Herstellers. Wichtig beim Bohren: Wählen Sie die richtigen Dübel: Spreizdübel für massive Wände und Hohlraumdübel für Gipskartonwände.Bevor es ans Zuschneiden der Paneele geht, messen Sie den verfügbaren Platz mit einem Zollstock aus und überlegen Sie, ob Sie die Paneele längs oder quer anbringen möchten. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, stellen wir hier beide Varianten mit ihren Vor- und Nachteilen auf einen Blick vor:Schritt 2: Zuschnitt der PaneeleHorizontal angebrachte Paneele: Einfach zu montieren und auf einer angenehmen Pflege-Höhe machen horizontal ausgerichtete Paneele den Raum optisch breiter.Vertikal angebrachte Paneele: Vertikale Paneele sorgen für eine moderne Optik und strecken den Raum nach oben, was vor allem in engen, niedrigen Fluren Sinn macht.Ist die Entscheidung für die Ausrichtung gefallen, markieren Sie die gewünschte Schnittlinie auf den Paneelen mithilfe von Zollstock und Bleistift. Schneiden Sie anschließend die Akustikpaneele mit der Handsäge oder Stichsäge auf die erforderliche Länge zu. Verwenden Sie im nächsten Schritt Schleifpapier oder einen Schleifschwamm, um die Splitter an den Schnittkanten zu entfernen.Wenn Sie ein Garderobenpaneel selbst bauen, können Sie die Wandgarderobe ankleben oder anschrauben . In beiden Fällen erfordert die Anbringung der Akustikpaneele Sorgfalt und Präzision:Schritt 3: Anbringen der GarderobenpaneeleBefestigung durch Kleben: Verwenden Sie einen hochwertigen Montagekleber, der für die jeweilige Wand und die Paneele geeignet ist. Tragen Sie den Kleber gleichmäßig auf die Rückseite der Paneele auf und drücken Sie die Paneele fest an die Wand. Für die exakte Ausrichtung ist eine Wasserwaage hilfreich. Sind die Holzleisten und der Akustikfilz noch nicht miteinander verbunden, montieren Sie in einem ersten Schritt den Filz und danach die Leisten. Warten Sie die Trocknungszeit des Klebers gemäß den Herstellerangaben ab, bevor Sie das Garderobenpaneel belasten. Der Kleber hält in der Regel sehr sicher, bei schweren Gegenständen ist jedoch Bohren empfehlenswert.Befestigung durch Bohren: Markieren Sie zunächst die Bohrlöcher an der Wand. Die Anzahl der Löcher hängt von Größe und Gewicht des Garderobenpaneels ab. Als Faustregel gilt ein Abstand von 50 bis 70 cm. In unserem Fall mit den Maßen 2440 × 605 × 19 benötigen Sie also jeweils 4 Bohrlöcher an jeder Seite. Bohren Sie anschließend an den Markierungen Löcher mit der Bohrmaschine und versehen Sie alle Löcher mit geeigneten Dübeln. Befestigen Sie die Paneele dann mit Schrauben an der Wand. Testen Sie durch vorsichtiges Rütteln, ob Ihre selbstgebaute Paneel-Garderobe sicher hält und fügen Sie, wenn nötig, noch weitere Bohrlöcher, Dübel und Schrauben hinzu.Ob Sie lieber bohren oder kleben, ist nicht nur reine Geschmackssache . Kleben ist zwar in den meisten Fällen mit weniger Aufwand verbunden, doch auf unebenen Flächen oft nicht möglich. Außerdem ist das Gewicht, das ein Montagekleber bzw. der Wandverputz tragen kann, begrenzt. Wenn Sie also mit großflächigen Paneelen eine Garderobe selbst bauen, sind Sie mit Bohren und Schrauben auf der sicheren Seite. Fazit : Kleben bei glatten, stabilen Wänden und leichten Paneelen, Bohren bei schweren Paneelen oder unebenen Wänden.Schritt 4: Garderobenhaken und Co.Die Gestaltung mit Garderobenhaken und Zubehör verleiht Ihrer neuen Garderobe den letzten Schliff. Je nach Oberflächenbeschaffenheit können Sie Ihr Garderobenpaneel nun zum Schutz vor Feuchtigkeit und Kratzern mit einer Holzschutzfarbe streichen oder mit einem speziellen Holzöl bzw. einer Lasur behandeln. Montieren Sie anschließend nach Bedarf in gleichmäßigen Abständen und ggf. unterschiedlichen Höhen mehrere Garderobenhaken auf die Akustikpaneele. Je nach Material der Haken sind hier wiederum Montagekleber, Holzleim oder Schrauben am besten für die Befestigung geeignet. Abgesehen von einzelnen Haken können Sie Ihre selbstgebaute Garderobe noch mit diversem Zubehör in puncto Ästhetik und Funktion optimieren. Lassen Sie sich gerne von unseren folgenden Ideen inspirieren: Verwenden Sie Kleiderstangen oder Garderobenleisten , damit Sie nicht alle Haken einzeln montieren müssen. Für mehr Ordnung sorgen Ablagen und Körbe. Nutzen Sie Ihre Kreativität und verwandeln Sie Badablagen in praktische Regale oder setzen Sie mit den Brettern einer Europalette auf rustikalen Upcycling-Charme. Schlüsselbretter schaffen Überblick und bewahren Schlüssel sowie andere Kleinigkeiten vor dem Verschwinden. Ein kleiner Wandspiegel ermöglicht einen schnellen Blick auf Ihr Outfit, bevor Sie außer Haus gehen. Indirekte Beleuchtung schafft eine gemütliche Atmosphäre. Nutzen Sie dafür etwa LED-Streifen oder unseren speziellen Lichtleisten für Akustikpaneele . Eine schmale Sitzbank unter der Garderobe unterstützt beim bequemen An- und Ausziehen der Schuhe und komplettiert das harmonische Gesamtbild.

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  • Fliesen auf Fliesen kleben

    Kleben statt Klopfen: Neue Fliesen im Handumdrehen Mit dem Zeitgeist ist das ja so eine Sache ... Was gestern absolut angesagt war, ist heute gerade noch okay, und morgen geht es gar nicht mehr. Das ist nicht so schlimm, wenn wir von Mode sprechen, denn eine neue Hose ist schnell gekauft. Etwas aufwendiger ist es im Wohnbereich und dort speziell bei den Fliesen. Wie praktisch, dass man nicht gleich alle alten Fliesen aus den 70ern von der Wand klopfen muss, um dem Bad einen neuen Look zu geben. Mit ein paar guten Tipps, dem richtigen Werkzeug und ein wenig handwerklichem Geschick können Sie die alten Fliesen einfach mit neuen überkleben und stehen so in kurzer Zeit in einem gefühlt neuen Raum. Wie 's geht, verraten wir Ihnen hier.Wand oder Boden: Wann lohnt es sich, alte mit neuen Fliesen zu überkleben? Eine Bad- oder Küchenrenovierung ist meist ein aufwendiges Projekt. Dabei muss man manchmal gar nicht alles komplett neu machen. Es kann schon genügen, die Wandgestaltung zu ändern, um einen völlig anderen, moderneren Eindruck zu erreichen. Das gilt zum Beispiel in folgenden Fällen: • Die alten Fliesen gefallen Ihnen nicht mehr – aufgrund der Farbe, der Größe und/oder der Gestaltung. • Einige der alten Fliesen sind angeschlagen, die meisten aber intakt. • Sie sind umgezogen und mögen die Gestaltung von Bad oder Küche nicht.Gute Haftung: Was sollten Sie bedenken, wenn Sie Fliesen auf Fliesen kleben möchten? Haben Sie eben bei einem oder mehreren der Gründe genickt? Dann wird es Zeit für neue Fliesen! Wenn Sie in Erwägung ziehen, Ihre alten Fliesen mit neuen Fliesen zu überkleben, um Aufwand, Zeit und Dreck zu sparen, sagen wir: Gute Idee – allerdings nur, wenn die Voraussetzungen stimmen. Folgendes sollten Sie unbedingt bedenken: Untergrund: Fliesen brauchen einen festen Untergrund. Deshalb ist die wichtigste Voraussetzung, um Fliesen auf Fliesen zu kleben, die gute Haftung des alten Fliesenbelags. Das bedeutet: Die alten Fliesen dürfen keinesfalls locker sein, sondern müssen fest mit der Wand beziehungsweise dem Boden verbunden sein. Auch Hohlräume unter den alten Fliesen sind ein Problem. Ein Tipp: Diese finden Sie, wenn Sie – zum Beispiel mit einem Gummihammer – auf jede einzelne Fliese klopfen und jene markieren, bei denen sich das Klopfen hohl anhört. Unter den markierten Fliesen befindet sich ein Hohlraum. Sowohl auf lockeren Fliesen als auch auf solchen vor einem Hohlraum finden neue Fliesen keinen ausreichenden Halt. Höhe/Tiefe: Wenn Sie Fliesen auf Fliesen kleben, verändert sich natürlich auch die Dicke des Fliesenbelags. Gewöhnlich wird er fast doppelt so dick. Bei Wandfliesen kann das bedeuten, dass der Raum kleiner wirkt, was gerade bei sehr kleinen Badezimmern oder Gäste-WCs tatsächlich eine deutliche Veränderung sein kann. Bei Bodenfliesen kann es sein, dass Sie das Türblatt kürzen müssen, damit die Tür nicht über den jetzt höheren Boden schleift. Bei halbhohen Fliesenschilden schließlich kann sich ein unschöner Absatz ergeben.Auftragen und verlegen: Welches Material brauchen Sie, um Fliesen auf Fliesen zu kleben? Fliesen auf Fliesen zu kleben, funktioniert im Grunde genauso wie das "normale" Fliesenlegen. So oder so ist das richtige Werkzeug die wichtigste Grundlage. Sie brauchen: • Fliesenreiniger • Haftgrund für Fliesen • Fliesenkleber • Fugenmörtel • Zahnspachtel • Fliesenkreuze • Gummiwischer oder Fugenbrett • Schwammbrett • Mörtelkübel • Silikon • Fliesenschneider Und natürlich brauchen Sie auch die neuen Fliesen . Die finden Sie in großer Auswahl bei BAUHAUS. Alles zurechtgelegt? Dann kann's losgehen!Als Erstes müssen Sie sich um die losen Fliesen und solche mit einem Hohlraum dahinter kümmern. Am besten entfernen Sie diese Fliesen komplett und füllen den Raum mit einem geeigneten Mörtel wie Reparaturmörtel auf, bis die Aussparungen an die vorhandenen Fliesen angeglichen sind. Alternativ können Sie die Ausbrüche auch in einem späteren Schritt mit dem Fliesenkleber auffüllen. Ein Tipp: Kleinere Risse in einer Fliese können Sie einfach mit Spachtelmasse abdichten. Lassen Sie alle Baustoffe gemäß der Herstellerangaben durchtrocknen. Damit der neue Fliesenbelag gut haften kann, müssen die alten Fliesen richtig sauber sein. Schmutz, Staub, Farbrückstände oder auch Öl- oder Fettschichten müssen gründlich entfernt werden, zum Beispiel mit einem speziellen Fliesenreiniger oder einem Anlauge r. Schrauben Sie alle Armaturen und Ähnliches ab oder schützen Sie sie mit Abdeckfolie .Da der alte Fliesenbelag glatt und nicht saugfähig ist, müssen Sie als Nächstes einen Haftgrund für Fliesen auftragen. Sie können ihn wie Farbe mit einer Rolle oder einem breiten Pinsel aufstreichen. Haftgrund ist oft farbig, damit sich leichter erkennen lässt, wo Sie bereits gestrichen haben.In der Regel wird Fliesenkleber mit Wasser angerührt. Ein Tipp: Rühren Sie immer nur kleine Mengen an, weil der Fliesenkleber schnell aushärtet. Tragen Sie den Fliesenkleber mit der glatten Seite eines Zahnspachtels auf die alten Fliesen auf und kämmen Sie die Schicht Fliesenkleber anschließend mit der gezackten Seite durch.In den noch feuchten Fliesenkleber geben Sie jetzt die Fliesen, indem Sie sie mit einer leicht schiebenden Bewegung an die richtige Stelle rücken. Nutzen Sie Fliesenkreuze , um für einen gleichmäßigen Abstand zu sorgen, und die Wasserwaage , damit wirklich alle Fliesen plan aufliegen. Ist der Fliesenkleber ausgetrocknet, können Sie die Fliesenkreuze entfernen und die Fliesen von Kleberresten befreien.Tragen Sie jetzt den Fugenmörtel mit einem Fugenbrett diagonal zu den Fugen auf, damit er sich vollständig in den Fugen verteilt. Glätten Sie die Fugen dann mit einem Schwammbrett ebenfalls in diagonaler Richtung. Dehnungsfugen, zum Beispiel zwischen Wand und Boden, sollten Sie mit Silikon verfugen. Wenn der Fugenmörtel auszuhärten beginnt - nämlich dann, wenn seine Oberfläche matt wird - können Sie die Mörtelreste mit einem feuchten Schwamm entfernen.

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  • Marmor verlegen und verfugen

    Fliesen aus Marmor lassen sich leicht selbst verlegen. Vorausgesetzt, Sie verwenden geeignete Kleber und Fugenmörtel.

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  • Vinylboden verlegen

    Vinylboden von der Rolle verlegen: Praktische Anleitung für Heimwerker Sind Sie bereit, Ihren Wohnraum mit einem neuen Bodenbelag zu verschönern? In unserer Anleitung erklären BAUHAUS-Fachleute, wie Sie selbst Vinylboden verlegen können – ganz ohne fremde Hilfe. Erfahren Sie in sechs einfachen Schritten, wie Sie Vinyl-Rollenware zuschneiden, den Untergrund vorbereiten und den Boden richtig verkleben. Entdecken Sie die Vorteile von Vinyl und vermeiden Sie typische Fehler beim Verlegen. Ob Wohnzimmer, Küche oder Bad – machen Sie jetzt den ersten Schritt zu einem schöneren Zuhause. Vorteile von Vinyl-Bodenbelägen Egal ob Wohnzimmer, Kinderzimmer, Büro, Bad oder Küche – Böden aus Vinyl (auch PVC genannt) sind äußerst strapazierfähig, langlebig und hygienisch. Besonders praktisch ist es, Vinyl-Rollenware zu verlegen, da Sie diese individuell zugeschneiden und direkt auf allen harten, festen und ebenen Untergründen verlegen können. Außerdem sind Vinylböden ● sehr pflegeleicht: Sie benötigen nur minimale Pflege und lassen sich leicht reinigen. ● kostengünstig: Vinylböden sind eine preiswerte Alternative zu anderen Bodenbelägen. ● vielseitig: Dekore wie Holz, Stein und Fliesen passen in jedes Wohnambiente. ● wasserabweisend: Sie eignen sich auch für Eingangsbereiche oder Küchen. ● für Allergiker geeignet: Sie sind glatt und binden damit keinen Staub. ● trittschalldämmend und gelenkschonend: Sie reduzieren Lärm und sind angenehm für die Gelenke. ● wärmeisolierend: Sie sorgen für ein behaglich warmes Fußgefühl. Übrigens: Vinyl ist auch als selbstklebende Diele oder als Diele im Klick-System erhältlich.2. Schritt: Boden vorbereiten und reinigen Schaffen Sie zunächst eine ideale Grundlage für den neuen Vinylboden: Entfernen Sie alte Beläge restlos und gleichen Sie mögliche Risse und Spalten im Untergrund mit Spachtelmasse aus. Achtung: Fegen Sie den Raum danach gründlich aus, bevor Sie den Vinylboden verlegen. Kleine Steinchen oder Putzreste können sonst von unten Löcher in den Bodenbelag stoßen. Was Sie sonst bei der Vorbereitung beachten sollten, verraten unsere BAUHAUS-Fachleute im Ratgeber „Untergrund für Bodenbeläge vorbereiten.“ .Schritt 3: Verlegen und Zuschnitt Rollen Sie anschließend den zugeschnittenen Vinylboden im Raum aus, streichen Sie eventuelle Falten glatt und schneiden Sie ihn grob zu (mit mind. 10 cm Überstand). Nun sollte der Boden mindestens einen Tag lang liegen, um sich zu akklimatisieren. Nach 24 Stunden können Sie den exakten Zuschnitt des Vinylbodens vornehmen – am besten mit einem scharfen Teppichmesser. Zum leichteren Einpassen schneiden Sie den Falz in der Ecke zuerst diagonal ein. Achtung: Halten Sie beim Zuschnitt einen Abstand von rund einem Millimeter zur Wand ein – für den Fall, dass sich der verlegte Vinylboden noch ausdehnt.Schritt 4: Vinylboden festkleben Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Sie Vinyl-Rollenware am Boden befestigen können: 1. Doppelklebeband : Kleben Sie die Klebestreifen entlang aller Ränder und Stöße. Stoßkanten schneiden Sie dabei exakt zu, indem Sie die beiden Bahnen aufeinander legen und diese zusammen durchschneiden. 2. Flüssigklebstoff : Alternativ können Sie den Belag mit Flüssigklebstoff vollflächig ankleben. Hierfür schlagen Sie eine Bodenhälfte zurück und bestreichen zunächst eine Bahn von etwa einem Meter Breite mit Kleber. Beachten Sie: Verlegen Sie die Vinylboden-Rollenware in einem größeren Raum mit über 20 Quadratmetern, sollten Sie den Boden vollflächig verkleben.Schritt 5: Antrocknen lassen Haben Sie sich für Klebstoff entschieden, lassen Sie ihn nach dem Auftragen rund zehn Minuten antrocknen, bevor Sie das Vinyl leicht andrücken. Verfahren Sie genauso mit den nächsten Bahnen und anschließend der zweiten Bodenhälfte.Schritt 6: Vinyl andrücken Nachdem Sie alle Bahnen verklebt und leicht angedrückt haben, rollen Sie nun den gesamten verlegten Vinylboden mit einem Andrückroller gut fest. Wichtig: Sie können die verlegte Vinyl-Rollenware nach dem Verkleben nicht sofort begehen. Wie lange die Trockenzeit dauert, finden Sie in den Herstellerangaben des Klebers.Häufige Fragen rund ums Vinylboden verlegen Unsere BAUHAUS-Fachleute beantworten Fragen, die viele Kunden rund um das Verlegen von Vinyl-Rollenware stellen. Welche Kosten erwarten mich beim Vinylboden verlegen (lassen)? Die Kosten für Vinylboden von der Rolle liegen bei etwa 8 bis 30 Euro pro Quadratmeter. Bei einem Zimmer mit 20 Quadratmetern können Sie mit etwa 160 bis 600 Euro reinen Materialkosten rechnen. Zusätzlich zu den Materialkosten kommen die Kosten für das Verlegen des Vinylbodens hinzu: ● Wenn Sie den Vinylboden selbst verlegen, benötigen Sie lediglich Werkzeuge und Kleber oder doppelseitiges Klebeband. Diese Zusatzkosten betragen etwa 50 bis 200 Euro. ● Lassen Sie den Vinylboden vom Profi verlegen, sollten Sie mit Arbeitskosten von mindestens 10 bis 20 Euro pro Quadratmeter rechnen. Bei 20 Quadratmetern wären das zusätzliche 200 bis 400 Euro plus Anfahrt. Für die genauen Kosten empfehlen wir, sich ein individuelles Angebot erstellen zu lassen. Fragen Sie hierfür z. B. beim Montageservice von BAUHAUS einen Kostenvoranschlag für Vinylboden inklusive Verlegung an. Welche Probleme kann es beim Verlegen von Vinyl-Rollenware geben? Diese Dinge können Sie beim Verlegen von Vinyl beachten, um häufige Fehler zu vermeiden: ● Kanten stehen hoch : Achten Sie darauf, den Boden gründlich zu verkleben. ● Feuchtigkeit unter Vinylboden kann Schimmel verursachen : Stellen Sie sicher, dass der Untergrund vor dem Verlegen trocken und sauber ist. ● Unebenheiten : Unregelmäßigkeiten im Untergrund können durch den Vinylboden sichtbar werden. Wichtig ist, dass der Untergrund vor dem Verlegen eben und glatt ist. ● Blasenbildung : Kann auftreten, wenn Sie den Kleber nicht antrocknen lassen oder gründlich andrücken. Glätten Sie den Boden sorgfältig während und nach dem Verlegen. Folgen Sie unserer Anleitung, sollte beim Vinylboden-Verlegen alles glatt laufen. Vinyl verlegen – wo anfangen? Beginnen Sie beim Vinylboden verlegen immer in der Raumecke. Starten Sie an einer geraden Wand und arbeiten Sie sich von dort aus vor in Richtung Türe. Kann man Vinyl ohne Trittschalldämmung verlegen? Ja, Sie können Vinylboden ohne Trittschalldämmung verlegen. Beachten Sie jedoch, dass Bodengeräusche dann lauter sein können. Eine Trittschalldämmung verbessert den Gehkomfort und schallisoliert zusätzlich. Wir empfehlen daher eine zusätzliche Trittschalldämmung, besonders in Mehrfamilienhäusern.

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  • Bodenfliesen einfach selbst verlegen

    Sie wünschen sich einen neuen Fliesenboden? Sie bekommen das auch selbst hin! Mit modernen Produkten, einigen wenigen Werkzeugen und etwas Know-how kann jeder selbst Bodenfliesen verlegen. Wir zeigen Ihnen, wie's geht. Das Ganze geht natürlich auch Outdoor! In unserem Web-Seminar zeigen wir Ihnen, wie Sie Schritt für Schritt auf Terrasse oder Balkon Fliesen verlegen. Hier geht's zum Video .Bevor das Fliesen losgehen kann, müssen Sie sich zuerst natürlich für die richtige Fliesenart entscheiden. Welche die richtige ist, hängt stark davon ab, in welchem Raum und damit für welche Verwendung Sie die Bodenfliesen nutzen möchten. Man unterscheidet bei glasierten Fliesen zwischen fünf Abriebklassen , die sich nach Strapazierfähigkeit unterscheiden. Die erste Abriebklasse wird für Wandfliesen verwendet. Auch die zweite Abriebklasse ist sehr empfindlich. Bodenfliesen wählt man in der Regel ab Abriebklasse 3. Diese sollte bei geringen Belastungen beispielsweise im Badezimmer verwendet werden. Möchten Sie hingegen in einem Raum, der viel genutzt wird, wie Küche oder Diele, Fliesen verlegen, sollten Sie Abriebklasse 4 verwenden. Ein Garagenboden, der stark beansprucht wird, sollte es Klasse 5 sein.   Wie berechne ich die richtige Menge an Bodenfliesen? Im nächsten Schritt müssen Sie berechnen, wie viel Fliesen Sie eigentlich brauchen. Dazu vermessen Sie den Raum, den Sie fliesen möchten. Zur Grundfläche rechnen Sie nochmal 10 % dazu , die für Verschnitt und Bruch draufgehen. Auf den Paketen mit den Bodenfliesen im Baumarkt finden Sie einen Hinweis, für wie viel Quadratmeter das jeweilige Paket reicht. Tipp! Kaufen Sie noch ein zusätzliches Paket , das Sie später für Reparaturen und Ausbesserungen verwenden können.Worauf muss ich beim Verlegen von Bodenfliesen achten?Was brauche ich, um Fliesen zu verlegen?• Ausgleichsmasse • Tiefengrund • Fliesen • Fliesenkleber • Emissionsausstoß • Fugenmörtel • Silikon • Malerkrepp • Grauschleier-Entferner • Etwas Spüli • Fliesenkreuze • Wassereimer • Bohrmaschine • Rührstab • Rakel/Moosgummibrett • Schwamm • Maurerwanne oder Eimer • Kleine Maurerkelle • Passender Zahnspachtel • Wasserwaage • Gummihammer • Lochzange/Papageienschnabelzange • Fliesenschneidemaschine • Auspresspistole • Silikonfugenglätter Hier geht's zu allen Fliesenwerkzeugen .Wie kann ich Bodenfliesen verlegen?Die Fläche, die Sie fliesen möchten, muss absolut sauber sein und frei von Fliesenkleber und Estrich. Auf Böden lässt sich der Fliesenkleber in der Regel einfach entfernen, da Sie hier mit Bodenfräse und Schleifmaschine arbeiten können. Danach müssen Sie nur noch den entstandenen Staub sorgfältig abkehren . Risse sollten Sie mit Füllmasse ausgleichen. Auch kleine Reste von Fliesenkleber an einzelnen Stellen lassen sich für gewöhnlich einfach überkleben. Tipp! Lässt sich der Fliesenkleber hingegen kaum entfernen, sollten Sie den Boden mit einer selbstverlaufenden Ausgleichsmasse überziehen, um eine solide Grundlage für die neuen Bodenfliesen zu schaffen. Nachdem Sie den Fliesenkleber vollständig entfernt haben, sollten Sie, falls nötig, zunächst die Bodenausgleichsmasse bzw. einen Haftgrund nach Herstellerangaben ansetzen und aufbringen. Bei Feuchträumen muss der Untergrund zusätzlich abgesperrt werden.1. Restlichen Fliesenkleber entfernenJetzt können Sie die Fliesenkartons öffnen und die Fliesen untereinander mischen. So fallen kleine Farbunterschiede unter den Kartons später nicht auf. Mit einer Schlagschnur markieren Sie zunächst die Raummitte und entscheiden sich für ein Verlegemuster (z.B. versetzt oder diagonal). Dann spannen Sie entsprechende Leinen. Legen Sie zum Test das Fliesenmuster trocken aus , um zu ermitteln, wie breit die Fliesenreihen sein werden. So bekommen Sie zudem einen Eindruck der späteren Optik Ihrer neuen Fliesen und der Wirkung im Raum. Tipp! Wenn Sie schon Wandfliesen im selben Raum haben, sollten Sie dasselbe Verlegemuster wählen, damit ein harmonisches Gesamtbild entsteht. Machen Sie sich zudem Gedanken um den Übergang zum nächsten Zimmer, damit auch dieser stimmig aussieht.2. Fliesenreihen definierenJetzt können Sie den ersten Kleber nach Herstellerangaben im Eimer oder in der Maurerwanne mit Bohrmaschine und Rührkorb anmischen. Mischen Sie jedoch nicht direkt den gesamten Kleber an, denn dieser sollte beim Verlegen nicht älter als 30 - 60 Minuten sein. Beim Verfliesen arbeiten Sie in kleinen Abschnitten von etwa 1 Quadratmeter , damit der Fliesenkleber die richtige Konsistenz hat. Die „Offenzeit“ ist auf der Packung angegeben. Der Kleber ist dann perfekt, wenn er noch zähflüssig ist, aber nicht mehr von der Kelle tropft. Der Fliesenkleber wird nun mit der Kelle aufgetragen, dann mit dem Zahnspachtel in Viertelkreisen durchgekämmt. Beginnen Sie damit hinten im Raum, um sich nach und nach zur Tür vorzuarbeiten. Der Kleber sollte etwa 5 - 10 mm dick auf dem Boden aufgetragen sein. Die Fliesengröße bestimmt dabei die Zahnung. Diese liegt zwischen 6 und 12 mm. Mindestens drei Viertel der Fliesenrückseite sollten mit Kleber bedeckt sein, bei Natursteinen sogar 100%.3. Fliesenkleber anmischen und aufbringenDrücken Sie die Bodenfliesen zum Verlegen mit einer leichten Drehbewegung ins Fliesenbett ein. Bei Bedarf können Sie die Lage mit leichten Schlägen mit dem Gummihammer korrigieren . Nehmen Sie die Korrekturen vor, solange der Fliesenkleber noch nicht angetrocknet ist. Mit Fliesenkreuzen sorgen Sie für saubere Fugenabstände. Sie werden nicht wieder entfernt, sondern später vom Fugenmörtel bedeckt. Genau arbeiten und die Dehnungsfugen am Rand nicht vergessen! Immer wieder mit Wasserwaage und scharfem Blick Ausrichtung und Fugenbreite kontrollieren.4. Bodenfliesen einlegenNachdem Sie alle Fliesen verlegt haben, sind die Ränder dran. Häufig müssen Sie dazu Fliesen passend zuschneiden . Achten Sie in jedem Fall darauf genau zu messen, um unnötigen Verschnitt zu vermeiden. Zum Zuschneiden verwenden Sie eine Fliesenschneidemaschine . Mit dieser wird die Glasur angeritzt und die Fliese sauber gebrochen. Auch, wenn es nur wenig zu schneiden gibt, sollten Sie nicht am Fliesenschneider sparen. Ausschnitte für Heizungsrohre am Fliesenrand macht man mit der Papageienschnabelzange , Löcher in der Fliesenmitte mit Bohrmaschine und Fräsaufsatz .5. Randfliesen zuschneidenEntfernen Sie ausgetretenen Fliesenkleber und halten Sie die Fugen möglichst sauber. Mischen Sie nun den Fugenmörtel gemäß den Herstellerangaben an. Diesen schlämmen Sie anschließend mit dem Moosgummibrett diagonal zur Fuge ein, bis diese gefüllt ist. Mit einem leicht feuchten Schwamm können Sie Mörtelreste beseitigen . Dabei sollten Sie den Schwamm regelmäßig auswaschen. Auch wenn es schwer fällt und der Boden eigentlich schon fertig aussieht: Halten Sie sich an die vom Hersteller vorgegebenen Trocknungszeiten ! Keinesfalls sollten Sie den Boden betreten, bevor Kleber und Mörtel wirklich abgebunden haben.6. Fliesen verfugenDie  Verbindungen zur Wand oder zu den Sockelfliesen  werden dauerhaft elastisch in  Silikon  ausgeführt. Kleben Sie dazu die Fuge sauber mit Malerkrepp ab, spannen Sie die Kartusche in die Pistole und schneiden Sie ihre Spitze passend zu. Versuchen Sie die Silikonraupe  möglichst in einem durchgehenden Strang  aufzutragen. Ein  Fugenglätter  gibt der Naht die Form. An ihm bleibt nichts hängen. Alternativ können Sie Ihren Finger anfeuchten und mit ihm die Fuge glatt ziehen. Überquellendes Material können Sie gut mit Küchenpapier aufnehmen.7. Mit Silikon abdichten

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  • b!design Klebevinyl

    Unser Stärkster – auch für Objekte geeignet! Vinylboden kleben ist der Klassiker unter den Verlege-Methoden bei Designbelägen. Damit ist zunächst Klebevinyl vollflächig ins Nassbett verlegen gemeint. So wie es die Profiverleger seit Jahrzehnten tun. Aber auch für den versierten Hobby-Bodenleger bietet sich die klassische Art Vinylboden zu kleben an.Vorteile auf einen Blick Nur 2,5 mm Aufbauhöhe 0,7 mm Nutzschicht Sehr strapazierfähig Hohe Druckbelastungen 100% recycelbar Endlosverlegung Wasserresistent Leise und fußwarmBestseller KlebevinylDie Fixmat ist speziell für die schwimmende Verlegung (mit einseitiger Fixierung) unter Fixed-Bodenbelägen die Alternative zum Kleber. Die Matte gleicht kleinere Unebenheiten aus und wirkt trittschallreduzierend. Sie ist frei von Weichmachern, Chlor, Asbest, Formaldehyd, halogenen Stoffen sowie Schwermetallen nach VOC-Richtlinien, Afsset A+ sowie die Richtlinien des AGBB-Schemas.Die Alternative zum KleberDas richtige Zubehör für Ihren Boden  Alle b!design-Böden erhalten die Klassifizierung "sehr emissionsarm". Mit einem neuen Boden von b!design tun Sie somit auch der Umwelt etwas zu Gute.b!design-Böden sind besonders wasserresistent und rutschhemmend, daher können Sie auch im gesamten Haus inklusive Feuchträumen zum Einsatz kommen.Die verschiedenen Klicksysteme von b!design versichern eine einfache Verlegung in nur wenigen Schritten.  Die elastische Nutzschicht der Boden-Paneele sorgt dafür, dass der Schall nicht auf die gesamte Boden­fläche übertragen wird. Dadurch werden Ihre Gelenke geschont, und die Lautstärke des Bodens reduziert .  Kurz drüberwischen, trockenen Schmutz zusammenkehren oder mit dem Staubsauger entfernen - fertig. Die Böden sind absolut pflegeleicht.Alle Vinyl- und Designböden von b!design sind auf Schadstoffarmut und Wohngesundheit geprüft. Gemeinsam mit renommierten Prüfinstituten hat das Sentinel Haus Institut (SHI) strenge Kriterien für gesünderes Bauen, Renovieren und Wohnen entwickelt, die über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen. Das SHI bewertet alle b!design Bodenbeläge anhand ihrer Prüfergebnisse, ob sie die festgelegten Grenzwerte einhalten und nur geringe Schadstoffemissionen in die Raumluft abgeben. Alle b!design Bodenbeläge haben das Qualitätssiegel des SHI erhalten und sind ein wichtiger Bestandteil des GESUND WOHNEN-Sortiments. Gerade in Innenräumen sind wohngesunde Bodenbeläge entscheidend – sei es beim Neubau, bei der Sanierung oder Modernisierung. Mit b!design Vinyl- und Designböden treffen Sie eine gesunde Wahl, ohne zusätzliche Kosten – für kleine und große Projekte gleichermaßen.Wohngesunde Bodenbeläge von b!designKlebevinyl kaufen – die strapazierfähige Wahl für Ihr Zuhause und Gewerbe Wenn Sie einen Bodenbelag suchen, der selbst hohen Belastungen und Hindernissen mühelos standhält, sollten Sie Klebevinyl kaufen. Dieser extrem dünne, aber äußerst strapazierfähige Vinylboden ist ideal für Wohn- und Gewerberäume. Besonders im gewerblichen Bereich kommt er aufgrund seiner Robustheit häufig zum Einsatz. Die Klebeplanken werden auf einem absolut ebenen Untergrund mit speziellem Vinylkleber vollflächig verklebt, was eine zusätzliche Trittschalldämmung und hohe Belastbarkeit gewährleistet. Die geringe Aufbauhöhe und die gelenkschonende Oberfläche machen diesen Bodenbelag zur optimalen Wahl. Klebevinyl: Die flexible und langlebige Lösung für moderne Räume Klebevinyl überzeugt durch eine perfekte Kombination aus ansprechender Ästhetik und funktionalen Vorteilen. Mit seinem natürlichen Holz- oder Steinlook bietet es die Schönheit traditioneller Materialien, gepaart mit der Langlebigkeit von Vinyl. Dieser wohngesunde Vinylboden besteht typischerweise aus mehreren Schichten: einer strapazierfähigen Nutzschicht, einer realistischen Dekorschicht, einer stabilen Trägerschicht und einer speziellen Klebeschicht, die den Boden sicher auf dem Untergrund fixiert. Warum Klebevinyl kaufen? Vorteile und Besonderheiten Klebevinyl bietet eine Vielzahl an Vorteilen. Es ist besonders strapazierfähig und widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit und Kratzer, wodurch der Bodenbelag seine schöne Optik lange beibehält. Durch seine Flexibilität passt sich Klebevinyl ideal an unebene Untergründe an und sorgt für eine stabile Basis, die über viele Jahre hält. Die Verlegung durch vollflächiges Verkleben ist sehr robust und sorgt für zusätzliche Sicherheit. Zudem profitieren nicht nur die Optik Ihrer Räume, sondern auch Ihre Gelenke von diesem Bodenbelag: Im Gegensatz zu hartem Laminatboden ist Klebevinyl flexibel und wirkt federnd, was die Gelenke schont und ein angenehmes Laufgefühl vermittelt. Alternative Verlegung mit der FIXMAT – schwimmende Verlegung leicht gemacht Für alle, die eine schnelle und einfache Verlegung bevorzugen, ist die schwimmende Verlegung mit der FIXMAT eine hervorragende Alternative. Diese Verlegetechnik ermöglicht es, Klebevinyl ohne Kleber sicher zu verlegen, wodurch eine noch schnellere Installation möglich ist, ohne die Strapazierfähigkeit des Bodens zu beeinträchtigen. Klebevinyl kaufen – der wohngesunde Bodenbelag für Ihr Zuhause Unsere Klebevinylböden sind nicht nur robust und langlebig, sondern auch wohngesund. Sie sind frei von schädlichen Emissionen und somit ideal für ein gesundes Raumklima. Entdecken Sie die vielseitigen Möglichkeiten unserer Klebevinylböden und schaffen Sie eine moderne und komfortable Wohnatmosphäre.

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  • Fliesen verlegen an Wand oder Boden - so geht's

    Fliesen, fugen, fertig: Mit diesen Tricks gelingt's ganz leicht Strapazierfähig und leicht zu pflegen: Fliesen sind in Bad und Küche der beliebteste Belag für Boden und Wand. Es gibt sie inzwischen in allen erdenklichen Größen – von kleinen Mosaikfliesen bis hin zu XXL-Fliesen im Großformat – und Farbgebungen. So lassen sich Räume jeder Art gestalten und optisch verkleinern oder vergrößern. Haben Sie Ihre Traumfliesen schon gefunden? Dann brauchen Sie nur noch das richtige Material, und die Verlegung kann beginnen. Was Sie brauchen, wie Sie es einsetzen und was Sie beim Fliesen und Verfugen von Wandfliesen und Bodenfliesen beachten sollten, erfahren Sie hier.Gummihammer, Fliesenkreuz & Co.: Welches Material brauchen Sie? Das richtige Material ist die wichtigste Grundlage für gute Ergebnisse. Es lohnt sich, hier in qualitativ hochwertiges Werkzeug zu investieren. Unter anderem brauchen Sie: • Fliesen • Fliesenkleber • Fugenmörtel • Silikon • Fliesenkreuze • Rakel/Moosgummibrett • Passender Zahnspachtel • Wasserwaage • Gummihammer • Fliesenschneidemaschine • Mörtelkübel/Baueimer Einige der wichtigsten Werkzeuge stellen wir Ihnen jetzt genauer vor.Fliesenhexen – auch Fliesenecken oder Fliesenlegerecken – sind ein sehr nützliches Tool, um die Fugenflucht einzuhalten und gerade zu verlegen. Eine Fliesenhexe besteht aus zwei kleinen Halteblechen und einer Schnur. Richten Sie dafür die erste und die letzte Fliese der ersten Reihe aus und hängen Sie die beiden Haltebleche auf den beiden Fliesen ein. So spannt sich die Schnur, und sie können entlang dieser Schnur die Fliesen gerade ausrichten.Jetzt geht es ans Festkleben. Und dazu muss beim Fliesen gemischt werden: Fliesenkleber ist in Pulverform erhältlich und muss mit Wasser auf die richtige Konsistenz gebracht werden. Das Mischungsverhältnis können Sie der Verpackung entnehmen, beim Mischen leistet eine Bohrmaschine mit Quirlaufsatz gute Dienste. Einfach Pulver und Wasser in einen Gummieimer geben und gut durchrühren. Anschließend können Sie den Fliesenkleber entlang der mit Hilfe der Schnur festgelegten Reihe auf den Boden auftragen.Damit die Fliesen perfekt auf dem Fliesenkleber haften, muss die Klebeschicht die richtige Dicke haben. Dafür sorgt der Zahnspachtel – denn durch das Durchkämmen der Klebeschicht wird der Fliesenkleber gleichmäßig verteilt. Jedoch braucht nicht jede Fliese die gleiche Menge an Kleber, weshalb es auch keinen Standard-Zahnspachtel gibt. Stattdessen können Sie sich an diesen Richtwerten orientieren: • Mosaikfliesen bis 5 cm Kantenlänge: 4 x 4 mm Zahnung • Fliesen bis 10 cm Kantenlänge 6 x 6 mm Zahnung • Fliesen bis 30 cm Kantenlänge 8 x 8 mm Zahnung • Fliesen bis 60 cm Kantenlänge: 12 x 12 mm Zahnung • Große Fliesen mit über 60 cm Kantenlänge: 12 – 15 mm Zahnung Wenn der Fliesenkleber sorgfältig durchkämmt und in der richtigen Dicke aufgetragen ist, können Sie die Wandfliesen oder Bodenfliesen verlegen.Für ein optisch ausgewogenes Bild müssen die Fliesen im gleichen Abstand zueinander liegen, das heißt: Die Fugen müssen die gleiche Breite haben. Dabei helfen Fliesenkreuze. Wenn Sie diese genau in der Mitte zwischen jeweils vier Fliesen in den feuchten Kleber drücken, können Sie die Fliesen daran ausrichten. Diese kleinen Kunststoffkreuze können Sie wieder entfernen, solange der Kleber noch feucht ist, oder Sie fugen die Fliesenkreuze einfach mit ein.In einer idealen Welt lassen sich die Fliesen passgenau auf dem Boden oder der Wand verlegen. In der Realität sieht das meist anders aus: Da gibt es Ecken und Vorsprünge, die umlegt werden müssen, und in der Regel muss auch die letzte Fliese am Rand zurechtgeschnitten werden – mindestens übrigens in der Breite einer halben Fliese. Dazu braucht man ein Fliesenschneidegerät . Die Handhabung ist denkbar einfach: Markieren Sie die Größe, die Sie benötigen, und ritzen Sie die Fliese an dieser Stelle an. Anschließend lässt sie sich ganz leicht durchbrechen.Schritt für Schritt: Wie werden Fliesen verlegt? Wie Sie richtig fliesen, erläutern wir Ihnen hier in einer kurzen Übersicht. Schritt 1: Untergrund vorbereiten Schritt 2: Fliesenkleber auftragen Schritt 3: Fliesen verkleben Schritt 4: Randfliesen zuschneiden und verlegen Schritt 5: Fliesen verfugen Schritt 6: Silikonfugen ziehen Eine ausführliche Anleitung für Bodenfliesen finden Sie hier . Wie Sie Wandfliesen verlegen, erläutern wir Ihnen hier genauer. Oder Sie schauen sich das Ganze gleich im Video an. Noch ein Tipp: Natürlich können Sie auch Ihre Terrasse oder Ihren Balkon fliesen. Eine ausführliche Video-Anleitung dazu finden Sie in unserem 1. Women's Night Web-Seminar – gleich anschauen!Tipps und Tricks: Was sollten Sie beachten, wenn Sie fliesen? Mit ein wenig handwerklichem Geschick ist es gar nicht so schwer, in den eigenen vier Wänden Fliesen zu verlegen. Diese Tipps aus der Praxis helfen Ihnen dabei: Augen auf beim Fliesenkauf! Stehen Sie im BAUHAUS Fachcentrum oder im Online-Shop vor der Frage, welche Abriebklasse die richtige ist? Je höher die Abriebklasse, desto stärker können die Fliesen beansprucht werden. In der Regel sind Fliesen der Abriebklasse 2 für die Nutzung im privaten Haushalt völlig ausreichend. Denken Sie aber vor allem daran, genügend Fliesen zu kaufen: Sie sollten mit einem Verschnitt von mindestens 10% rechnen. Außerdem kann es später nützlich sein, noch ein paar Fliesen im Keller zu haben – denn so können Sie einzelne, beschädigte Fliesen einfach austauschen. Machen Sie sich einen Plan! Einfach drauflos zu fliesen, ist meist die schlechteste Idee. Überlegen Sie sich vorher, wie Sie die Fliesen verlegen möchten – diagonal, versetzt oder in einem bestimmten Muster. Legen Sie einen maßstabsgetreuen Plan des Raumes an, in dem Sie fliesen möchten, und zeichnen Sie die Fliesen im gewünschten Verlegemuster ein. So lässt sich auch der Grundbedarf bestimmen. Ein Tipp: Die beliebten Mosaikfliesen bringen ihr Muster meist schon mit, müssen aber auf eine besondere Art verlegt werden. Hier erfahren Sie, wie's geht. Achten Sie auf die Fugen! Möchten Sie für Wand und Boden die gleichen Fliesen verwenden, dann richten Sie die Fugen am Boden nach dem Fugenverlauf der Wand aus. An Pfeilern und Vorsprüngen beginnen Sie mit einer ganzen Fliese an der Außenkante und verlegen Anschnitte in den Ecken. Fliesen Sie die Wand in einer bestimmten Höhe, beginnen Sie oben mit ganzen Fliesen. Wählen Sie den richtigen Kleber! Mit dem Fliesenkleber steht und fällt Ihre ganze Arbeit. Nutzen Sie unbedingt flexiblen Kleber, wenn Sie die Fliesen auf OSB-Platten oder auf Estrich mit Fußbodenheizung verlegen. Für kleinere Flächen können Sie gut zu bereits angemischtem Fliesenkleber und Fugenmörtel aus der Tube greifen – das spart Arbeit und Dreck. Verfugen Sie auch mit Silikon! Dehnungsfugen an Übergängen zu Badewanne & Co. sowie am Übergang von Boden zu Wand müssen unbedingt mit Silikon ausgefüllt werden. Spritzen Sie dafür Silikon in die Fuge, besprühen es mit einer Mischung aus Spülmittel und Wasser, ziehen die Fuge mit einem Holzspatel ab und glätten das Ganze noch einmal mit dem Finger. Fertig! Weitere Tipps vom Profi finden Sie in unserem Fachprospekt.

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  • Dachrinnen montieren

    Sie bauen gerade Ihr Eigenheim und möchten die Dachrinnen selbst anbringen? Oder müssen Sie eine defekte Regenrinne ersetzen? So oder so sind Sie hier genau richtig. Denn in der folgenden Anleitung zeigen Ihnen unsere Expert:innen im Detail, welche Arbeitsschritte das Anbringen einer Dachrinne umfasst. So viel sei vorab verraten: Handwerkliches Geschick kann keinesfalls schaden, weil die Installation von Regenrinnen am Dach ein durchaus komplexer Vorgang ist - erst recht, wenn Rinnen aus Zink montiert werden sollen. Mit der richtigen Vorbereitung und hilfreichen Tipps lässt sich aber auch diese Herausforderung meistern. Legen wir los! So montieren Sie Ihre DachrinneWarum es ohne Dachrinnen nicht gehtSo unscheinbar sie auch sein mögen: Dachrinnen verhindern teure Wasserschäden und erfüllen eine elementare Funktion bei der Dachentwässerung. Indem sie das Regenwasser über ein Fallrohr ablei-ten, schützen sie Wohnhäuser, Gartenhäuser, Carports und Garagen vor Nässe. Ohne Regenrinnen würde das Wasser schlichtweg die Wände herunterlaufen - was nicht nur den Wänden, sondern auch dem Fundament erhebliche Schäden zufügen würde. Genau deshalb ist es unerlässlich, Rinnen so zu installieren, dass sie komplett dicht sind und absolut fest sitzen. Tipp: Sie können das Regenwasser in entsprechende Regentonnen ableiten, dort sammeln und schließlich für die Gartenbewässerung nutzen. Das ist nachhaltig und zudem gut für die Pflanzen. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Ratgeber zum Thema .Regenrinne reparieren oder ersetzen? Diese Frage stellt sich natürlich nur dann, wenn es nicht um die Ausstattung eines Neubaus geht. Bei bereits bestehenden Wohn- oder Gartenhäusern muss eine kaputte Dachrinne nicht immer gleich ausgetauscht werden. Das Ausmaß der Beschädigung ist entscheidend. Während sich kleinere Risse oder Lecks recht einfach abdichten lassen, kommt man bei größeren Schäden nicht an einem Austausch vorbei.Gibt es bei der Montage Unterschiede im Hinblick auf das Material?Ja, diese Unterschiede gibt es auf jeden Fall. Während Rinnen aus Kunststoff (dank gängiger Stecksysteme) und Alu-Rinnen (dank gängiger Klebe-Stecksysteme) vergleichsweise unkompliziert angebracht werden können, sind Zink-Dachrinnen komplexer zu montieren. Dafür sind sie besonders langlebig. Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Arten, wie man einzelne Dachrinnen miteinander verbinden kann: entweder durch stecken, kleben oder löten.Um eine Dachrinne gewissenhaft montieren zu können, müssen Sie die entsprechende Stelle problemlos erreichen können - soll heißen: ohne sich verbiegen oder bis ins Unendliche strecken zu müssen. Sie benötigen definitiv einen sicheren Stand. Je nach Höhe des Objekts kann eine Leiter für das Montieren ausreichend sein. Aber auch das Aufstellen (lassen) eines Baugerüsts kann erforderlich sein. Ist die Frage nach Baugerüst oder Leiter geklärt, können Sie sich daran machen, die weiteren Werkzeuge zu richten. Wir empfehlen Ihnen folgende Hilfsmittel für das Anbringen der Rinne: Zollstock , Wasserwaage , Richtschnur , Säge mit Universalsägeblatt, Akku-Schrauber , Hammer , Schleifpapier , ggf. Blechschere und Wasserpumpenzange .Vorbereitung der Montage: Welches Werkzeug wird benötigt?Schritt für Schritt: Wie montiert man eine Dachrinne?Entscheidend bei diesem ersten Arbeitsschritt ist es, an die Rinneisen zu kommen. Bei ihnen handelt es sich um die Halterungen der Dachrinne. Sie sind halbrund und befinden sich unter den Dachziegeln. Deshalb müssen Sie die unten liegenden Ziegel auch abnehmen, um die Rinneisen zu erreichen. Nur so lässt sich schließlich die alte Regenrinne entfernen. Hierzu richten Sie die feinen Laschen der Rinneisen nach oben auf. Wir raten Ihnen, die Dachrinne vor dem Herausnehmen in einzelne Stücke zu teilen, damit das Entfernen leichter von der Hand geht. Das gelingt wahlweise mit einer Blechschere oder eine entsprechenden Säge . Tipp: Die bestehenden Rinneisen können Sie auch für die neue Dachrinne nutzen, sofern sie nicht beschädigt sind oder die falsche Größe haben.Um die neue Rinne am Satteldach zu installieren, müssen die Rinneisen am Traufbrett angebracht werden. Es bildet den Abschluss der Dachkante und ist somit der geeignete Platz. Für sicheren Halt können Sie die Rinneisen ganz einfach mit Holzschrauben am Traufbrett befestigen. Aber an wel-chen Stellen müssen die Halterungen genau angebracht werden? Damit eine Dachrinne das Regenwasser so ablaufen lässt, wie sie soll, muss bei der Montage ein Gefälle erzeugt werden. Für dieses Gefälle gibt es Richtwerte, an die Sie sich halten sollten. Als ideal gelten etwa drei Zentimeter Gefälle pro zehn Meter Regenrinne. Den Wert von einem Zentimeter Gefälle pro zehn Meter Dachrinne sollten Sie bei der Installation keinesfalls unterschreiten. Der Abstand zwischen den einzelnen Rinneisen sollte außerdem etwa 50 Zentimeter betragen. Für ein Gefälle braucht es natürlich auch einen höchsten und einen niedrigsten Punkt. Der Rinnenablauf bildet den niedrigsten Punkt der Regenrinne. Zu seiner linken Seite bringen Sie das erste Rinneisen an. Zu seiner rechten Seite befestigen Sie das Zweite. Den höchsten Punkt bildet das dritte Rinneisen, das ebenfalls rechts vom Rinnenablauf zu montieren ist. Wir empfehlen, die einzelnen Punkte vorab zu markieren und dabei Wasserwaage und Richtschnur zu benutzen. Erst dann sollten die Rinneisen schließlich verschraubt werden.Die Rinneisen sind montiert und sitzen schön fest? Dann kann es nun weitergehen. Falls Sie hier und da noch etwas nachjustieren müssen, gelingt dies besonders gut mit einer Wasserpumpenzange . Sie unterstützt beim Verbiegen der Rinneisen. Das weitere Vorgehen unterscheidet sich nun je nach Material der Regenrinne. Ihre Rinne ist aus Kunststoff? In diesem Fall können Sie die einzelnen Teile in die Rinneisen legen und an den Verbindungsstücken zusammenstecken. Ebenfalls eingesteckt werden muss das Teil mit dem Dachrinnenablauf. In der Muffe befindet sich übrigens jeweils die Dichtung aus Gummi, die das Herauslaufen des Regenwassers verhindert.Aluminium-Dachrinnen können Sie ähnlich wie Kunststoff-Rinnen recht leicht miteinander verbinden. Vor dem Zusammenstecken der einzelnen Teile steht hier lediglich das Kleben an, um sicheren Halt zu gewährleisten. Selbst Dachrinnen aus Zink können mittlerweile über solche Klebe-Stecksysteme zusammengeführt werden. Dennoch bietet sich bei Zink-Rinnen auch weiterhin das Weichlöt-Verfahren an. Dabei werden die Rinnen zunächst etwa einen Zentimeter überlappend angebracht und schließlich an allen Verbindungsstellen verlötet. Wenn Ihnen dieser Vorgang im wahrsten Sinne des Wortes zu heißt ist, sollten Sie ihn von Profis durchführen lassen.Abschließend stellt sich nun noch eine Frage: Wie wird das Fallrohr befestigt? Beim Montieren des Fallrohrs heißt es einmal mehr: Gute Vorbereitung ist alles. Denn auch hier gilt es, die idealen Befestigungsstellen zu markieren. Dazu sollten Sie zu Beginn den Fallrohrbogen auf den Ablaufstutzen Ihrer Dachrinne stecken. Danach ist es möglich, die erforderliche Länge des Fallrohrs zu ermitteln. Richtschnur und Wasserwaage unterstützen Sie beim Markieren der Punkte für die Montage der Festschellen . Befestigt werden die Festschellen direkt an der Hauswand. Zwei Schellen reichen häufig aus, um das Fallrohr anzubringen. Diese werden am Anfang und am Ende des Rohrs mit der Hauswand verschraubt, bei Bedarf auch mit Dübeln. Ist das Fallrohr besonders lang, kommt eine weitere Fallschelle an der Rohrmitte zum Einsatz. Außerdem sollten Sie im Abstand von etwa zwei Metern Rohrschellen installieren. Sie haben weitere Fragen rund um die Montage Ihrer neuen Dachrinne? Unsere Mitarbeiter:innen in den Fachcentren vor Ort helfen Ihnen gerne weiter. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrem Vorhaben!

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  • Korkfußböden verlegen

    Naturböden aus Kork sind eine gute Alternative zu Teppich oder Holz. Beim Verlegen unterscheidet man zwischen Klicken und Kleben.

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  • Gegen Kälte und Zug: So dichten Sie den Rollladenkasten ab

    Alles dicht? Ein gedämmter Rollladenkasten schützt vor ZugluftRollläden sind eigentlich perfekt dazu geeignet, die Wärme im Raum zu halten. Eigentlich – denn es gibt eine Schwachstelle, durch die kalte Luft in den Raum strömen kann: der Rollladenkasten. Obwohl der Rollladenkasten die einzige Trennung von innen nach draußen ist, fehlt gerade bei vielen Rollladenkästen, die vor den 90er Jahren eingebaut wurden, eine  Rollladenkasten-Dämmung . Gut, dass sich eine solche Dämmung relativ einfach und mit wenigen Materialien nachrüsten lässt. Wie's geht, erfahren Sie hier.Kälte und Zugluft: Wie entsteht eine Wärmebrücke am Rollladenkasten? Der Kasten, in dem sich der Rollladen befindet, besteht in der Regel aus Holz mit einem Durchlass für den Rollladenpanzer (wie der Rollladen auch genannt wird) und einem kleinen für den Gurt. Wenn die Dämmung fehlt, strömt genau an diesen Stellen kalte Luft ungehindert in den Rollladenkasten. Dieser gibt die Kälte über die zum Wohnraum zugewandte Fläche sowie durch die Schlitze im Kasten und eventuelle Risse im Holz permanent in den Raum ab. Ein ungedämmter Rollladenkasten bringt aber noch mehr Probleme mit sich: • Es kann sich Schimmel bilden. • Die Heizkosten steigen durch den Energieverlust. • Durch Zugluft wird es ungemütlich im Raum. • Auch der Schallschutz leidet darunter.  Mit Kerze: Wie erkennt man, ob der Rollladenkasten undicht ist? Wenn Sie das Gefühl haben, dass es in Ihren Wohnräumen zieht, aber Ihre Fenster dicht sind, ist das ein erster wichtiger Hinweis darauf, dass der Rollladenkasten die Schuld daran trägt. Mit einem einfachen Trick können Sie herausfinden, ob der Kasten dicht ist: Halten Sie eine Kerze bei geschlossenem Fenster mit der Flamme vor den Rollladenkasten und den Gurtschlitz. Flackert die Flamme? Dann hilft es nichts – Sie müssen den Rollladenkasten abdichten. Ein weiterer Tipp: Genauen Aufschluss gibt eine Aufnahme mit einer Thermografie-Kamera. Doch die Mühe lohnt sich – und zahlt sich in barer Münze in Form von sinkenden Heizkosten aus: • Spürbar weniger Energieverlust führt zu geringeren Heizkosten. • Es gibt keine Zugluft mehr im Raum. • Der Schallschutz wird erheblich verbessert. • Wärmebrücken werden vermieden.Dämmung und Silikon: Welche Materialien braucht man für die Dämmung? Mit ein wenig handwerklichem Geschick können Sie einen Rollladenkasten auf eigene Faust nachträglich dämmen. Alles was Sie dafür brauchen, finden Sie in Ihrem BAUHAUS Fachcentrum oder im Online-Shop: • Leiter • Reinigungsmaterial • Rollladenkasten-Dämmmatte , biegsame Dämmelemente oder Styrodurplatten • Cuttermesser • Befestigungsmaterial • ggf.  Silikon oder Acrylat • ggf. neue, abgedichtete Gurtführung Legen Sie sich alles zurecht, und dann kann es losgehen.Um den Rollladenkasten zu öffnen, genügt meist ein Schraubendreher. Mit den Schrauben ist der so genannte Revisionsdeckel befestigt, der sich meist entweder hinten oder unten befindet. Ist der Rollladenkasten geöffnet, sollten Sie das Innere reinigen. Dazu genügt – abhängig vom Grad der Verschmutzung – ein feuchter Lappen, ein Schwamm oder eine Bürste. Wichtig: Hat sich Schimmel gebildet, muss dieser unbedingt mit Schimmelentferner behandelt werden.Um den Platz auszumessen, müssen Sie jetzt den Rolladen bis zum Anschlag hochziehen. Der verbleibende Platz gegenüber der Wicklungsseite sollte mit Dämmung gefüllt werden. Denken Sie daran, auch die Seitenwände des Rollladenkastens auszumessen. Hat der Kasten Risse oder Fugen? Diese sollten Sie sorgfältig mit Silikon oder Dichtungsband abdichten.Schneiden Sie jetzt das Dämmmaterial, zum Beispiel Styropor oder Styrodur, auf die Dicke zu, die maximal möglich ist. Wichtig dabei ist, dass keine ungedämmten Stellen verbleiben und der Rollladen weiterhin gut bewegt werden kann. Denken Sie daran, dass auch die Führungsöffnung des Gurtbandes abgedichtet werden sollte. Ein Tipp: Mit Sets und Matten zur Rollladendämmung und zur  Seitenwand-Dämmung  geht's besonders einfach und schnell.Jetzt können Sie das gewählte Dämmmaterial – selbstklebend oder mit Kleber – im Rollladenkasten fixieren. Die Kanten und Ecken des Kastens können Sie durch Einspritzen von Silikon oder Acrylat zusätzlich abdichten.Tauschen Sie die vorhandene Gurtführung gegen eine neue mit Zugluftdichtung aus. Unter Umständen müssen Sie dafür das vorhandene Loch der Gurtführung erweitern. Jetzt können Sie den Rollladenkasten wieder schließen. Noch ein Tipp: Ist der Platz im Rollladenkasten zu klein, können Sie auch eine Styroporplatte von außen auf den Kasten kleben und verputzen.

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  • Treppe verkleiden

    Ob Sie nun eine neue oder alte Treppe verkleiden wollen, es gibt drei beliebte und gängige Möglichkeiten: Holz- und Betontreppen verkleiden Sie einfach Stufe für Stufe neu, offene Treppen können Sie mit Rigips schließen. Unsere BAUHAUS-Fachleute erklären Ihnen in diesem Ratgeber Schritt für Schritt, wie Sie Ihr Projekt „Treppe verkleiden“ am besten starten können. Damit Ihre neue Treppenverkleidung funktional wird – und professionell aussieht.Hauchen Sie Ihrer Holztreppe neues Leben ein und verleihen ihr einen neuen Look. Wenn Sie diesen fünf Schritten folgen, klappt es mit dem Treppe verkleiden. Bitte beachten Sie: Die Holztreppe ist während dieses Projekts nur eingeschränkt nutzbar. Bei Bedarf können Sie die Treppenverkleidung auch in zwei Arbeitsschritten durchführen und nur jede zweite Treppenstufe verkleiden.Schritt-für-Schritt-Anleitung: Holztreppe verkleidenBeginnen Sie damit, alte Beläge und Lacke von den Treppenstufen und ggf. der Treppenwange  Ihrer Holztreppe zu entfernen. Stellen Sie sicher, dass die Oberfläche sauber, fett- und staubfrei ist. Falls Stufen knarren, können Sie dieses Problem beheben, indem Sie mittig von der Tritt- in die Setzstufe drei 100 Millimeter- Schrauben  anbringen.Schritt 1: Vorarbeiten und knarzende Stufen behebenJe nachdem, wie die alte Treppe beschaffen ist, müssen Sie eventuell nur die vorhandenen Tritt- und Setzstufen überkleben. Verfügt Ihre Holztreppe jedoch über eine Treppenwange mit Treppenleiste, sollten Sie auch diese bei einer Renovierung neu verkleiden. In diesem Fall fertigen Sie zunächst eine genaue Schablone für die neue Verkleidung der Treppenwangen an. Legen Sie dafür stabiles Papier- oder Kartonstücke überlappend an und in die Ecken. Verbinden Sie diese mit Klebeband. Übertragen Sie die Umrisse dann mit einem Filzstift auf das Verkleidungsmaterial. Nun können Sie die Wangenverkleidung z. B. mit einer elektrischen Stichsäge  zuschneiden.Schritt 2: Schablone für Wangenverkleidung und Treppenleiste erstellenMessen Sie die Unterschneidung (sog. Untertritt) genau aus und planen Sie dabei ca. 1 Millimeter breite Fugen rund um die Untertritte ein, um zukünftige Probleme zu vermeiden. Schneiden Sie die Untertrittverkleidung entsprechend zu, verkleben Sie sie und vernageln Sie die Stirnseite.Schritt 3: Untertritt verkleidenNehmen Sie präzise Maß an den Trittstufen, bevor Sie die Verkleidung zuschneiden. Kleben Sie die neuen Stufen anschließend mit Parkettkleber auf die alten Stufen.Schritt 4: Tritt- und Setzstufe verkleidenVermessen Sie die Oberseite der Wangen, schneiden Sie die Verkleidung zu und kleben Sie sie auf. Befestigen Sie die Wangenverkleidung zusätzlich mit Nägeln.Schließen Sie zum Schluss alle Fugen mit Fugendichtmasse für ein sauberes Erscheinungsbild-Schritt 5: Wangenabdeckung montieren und Fugen verschließenMöchten Sie Ihre Beton- oder Steintreppe verkleiden? Auf diese Weise können Sie nicht nur die Optik verbessern und die Lebensdauer Ihrer Treppe verlängern. Auch ihre Füße bleiben beim Treppensteigen warm. Mit dieser Anleitung sind Sie gut gerüstet und erzielen ein ansprechendes Ergebnis. Schritt 1: Auswahl des Verkleidungsmaterials Bevor Sie Ihre Betontreppe verkleiden, ist die Wahl des richtigen Materials entscheidend. Beliebte Optionen sind Vinyl-, Laminat- oder Holzverkleidungen. Diese Materialien sind alle strapazierfähig, pflegeleicht und optisch vielseitig. Schritt 2: Vorbereiten der Betontreppe Ihre Betontreppe entsprechend vorzubereiten ist entscheidend für ein sauberes Ergebnis. Beginnen Sie mit einer gründlichen Reinigung und entfernen Sie alte Beläge oder Beschichtungen. Stellen Sie sicher, dass die Oberfläche eben ist. Schritt 3: Zuschneiden und Verkleben Bei Vinyl, Laminat und Parkett müssen Sie die Dielen sorgfältig zuschneiden und mit Parkettklebstoff auf die Treppenstufen kleben. Achten Sie darauf, die Verkleidung flächig und sorgfältig zu befestigen, um ein Verrutschen, Wackeln oder Knarzen zu verhindern. Schritt 4: Oberflächengestaltung und Abschlussarbeiten Je nach gewünschter Optik können Sie die Oberfläche der Verkleidung mit Farbe oder Versiegelung behandeln. Nachdem Sie die Verkleidung installiert haben, sollten Sie die Übergänge und Ecken sorgfältig abschließen. Verwenden Sie Leisten oder Abschlussprofile für ein sauberes Erscheinungsbild. BAUHAUS-Tipp: Die richtige Farbe für jeden Anwendungsfall Welche Art von Farbe hält auf einer Treppe am längsten? Unser Farbtyp-Beratungstool empfiehlt Ihnen die passenden Produkte, die zu Ihrem Untergrund passen.Betontreppe verkleiden: Schritt-für-Schritt-AnleitungUnsere BAUHAUS-Fachleute erklären, wie Sie Ihre offene Treppe mit Rigips schließen können. Beachten Sie, dass Rigipsarbeiten präzise ausgeführt werden sollten, um ein schönes und professionelles Ergebnis zu erzielen. Schritt 1: Vorbereiten der offenen Treppe Prüfen Sie zunächst den Zustand Ihrer offenen Treppe. Stellen Sie sicher, dass die Struktur stabil und in gutem Zustand ist. Entfernen Sie dann jegliche alte Verkleidung oder Beschichtungen von den Stufen und Wangen, um eine saubere Oberfläche zu erhalten. Schritt 2: Materialauswahl und Planung Wählen Sie geeignete Platten aus Gipskarton für die Verkleidung Ihrer offenen Treppe aus: Ihre Stärke ist entscheidend für die Stabilität der Treppe. Üblicherweise werden für solche Projekte 12,5 mm starke Rigipsplatten verwendet. Berechnen Sie außerdem die Anzahl der benötigten Platten und deren Größe. Schritt 3: Zuschnitt und Vorbereitung der Platten Messen Sie sorgfältig Ihre Treppenstufen und Wangen sorgfältig ab und sägen oder schneiden Sie die Rigipsplatten entsprechend zu. Achten Sie auf präzise und gerade Schnitte, damit die Treppenverkleidung auch perfekt passt. Schritt 4: Anbringen der Rigipsplatten auf den Stufen Tragen Sie geeigneten Montagekleber großzügig auf die Rückseite der zugeschnittenen Platten auf und pressen Sie diese gleichmäßig auf die Stufen Ihrer Treppe. Stellen Sie sicher, dass die Platten auf der gesamten Fläche fest haften und dabei keine Luftblasen entstehen. Schritt 5: Verkleiden der Wangen Falls Ihre offene Treppe Wangen hat, verkleiden Sie auch diese mit den zugeschnittenen Rigipsplatten. Achten Sie darauf, die Platten stabil anzubringen und sorgen Sie dafür, dass diese bündig mit den Stufen abschließen. Schritt 6: Spachteln und Oberflächengestaltung von Rigips Nachdem der Kleber getrocknet ist, spachteln Sie die Nähte und Unebenheiten zwischen den Rigipsplatten zu. Schleifen Sie die Oberfläche nun glatt und gleichmäßig, um eine ebene Oberfläche zu erhalten. Schritt 7: Abschlussarbeiten und Oberflächengestaltung Nachdem Ihre offene Treppe verkleidet ist, können Sie nun nach Ihren Vorlieben die Rigipsverkleidung entweder streichen, tapezieren oder mit Parkett , Vinyl oder Laminat verkleiden, um das gewünschte Design zu erreichen. BAUHAUS-Tipp: Nutzen Sie unseren Lieferservice Bestellen Sie Gipskartonplatten, Parkett, Vinyl oder Laminat einfach in unserem Online-Shop. Der BAUHAUS-Lieferservice bringt alle nötigen Materialien fürs Treppe verkleiden zum gewünschten Liefertermin direkt zu Ihnen nach Hause.Offene Treppe mit Rigips verkleidenManchmal reicht es nicht aus, eine alte Treppe einfach abzuschleifen oder neu zu streichen. In diesem Fall können Sie die Treppenstufen neu verkleiden, etwa mit Teppich, Fliesen oder Natursteinplatten. Wie Sie bei einer solchen Renovierung vorgehen und welche Treppenverkleidung die richtige für Ihr Haus ist, erklären unsere BAUHAUS-Fachleute im Ratgeber „ Treppe renovieren: 6+1 Ideen“ .Treppe verkleiden & renovierenHaben Sie Ihre Treppe schon frisch verkleidet? Dann sollten Sie für einen sauberen Übergang zum anschließenden Bodenbelag sorgen: Auf die oberste Trittstufe (sog. „Austrittstufe“) können Sie z. B. eine eloxierte Aluminiumschiene montieren. So schaffen Sie auf einfache Weise einen sauberen Übergang zum bereits verlegten Laminat, Parkett, Teppich - oder Fliesenboden .Zusätzlicher Tipp: Anschlüsse an BodenbelägeMit Hilfe dieser Anleitungen und Tipps haben Sie nun das Handwerkszeug, um Ihr eigenes Projekt „Treppe verkleiden“ in Angriff zu nehmen. Ob Holztreppe, Betontreppe oder offene Treppe – greifen Sie zu Hammer und Stichsäge und gestalten Sie Ihre Treppenstufen neu. Ihr Heim wird es Ihnen danken.Greifen Sie jetzt zu Hammer und Stichsäge

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  • Nägel

    Es gibt viele Möglichkeiten Materialien, Werkstücke und Gegenstände miteinander zu verbinden. Sie können sie beispielsweise kleben, verschrauben, nieten oder klammern. Aber vor allem wenn es darum geht, Holz miteinander zu verbinden oder etwas zu befestigen, ist ein Nagel oft erste Wahl.

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  • BAUHAUS führt Gütesiegel „Gesund Wohnen“ ein

    Sorglos durchatmen dank geprüfter Produkte und fundierter Beratung Als erstes Unternehmen seiner Branche bietet BAUHAUS mit dem Gütesiegel „Gesund Wohnen“ seinen Kunden fortan geprüfte Produkte und Beratungsleistungen rund um das Thema Wohngesundheit. Das Gütesiegel entstand in Zusammenarbeit mit dem Sentinel Haus Institut (SHI) und dem SGS-TÜV Saar. Mit fortlaufenden Prüfungen und Audits garantiert das Gütesiegel eine besonders hohe Produkt- und Beratungsqualität. Im Baustoffhandel gibt es aktuell nahezu 60 Umwelt- und Ökolabel. Angesichts dieser Fülle stellen sich Verbraucher immer häufiger die objektiv schwer zu beurteilende Frage: Welches Label ist wirklich vertrauenswürdig und hält, was es verspricht? Deshalb hat BAUHAUS in Zusammenarbeit mit dem Freiburger Sentinel Haus Institut (SHI) und dem SGS-TÜV Saar das Gütesiegel „Gesundes Wohnen“ entwickelt, um mehr Klarheit und Transparenz für den Verbraucher zu schaffen. Damit ist BAUHAUS Vorreiter unter den Anbietern im Do-it-yourself-Umfeld. Wohngesundheit, der häufig unterschätzte Bedarf von Risikogruppen Wie groß der Bedarf ist, veranschaulicht schon allein die Tatsache, dass wir rund 90 Prozent unserer Zeit in Innenräumen verbingen. Entsprechend gut sollte die Luftqualität dort sein. Die Rede ist von Wohngesundheit. Doch oft ist die Konzentration von Kohlendioxid, Staub, Schadstoffen und anderen Ausdünstungen zu hoch. Müdigkeit, Kopfschmerzen, im Extremfall sogar Atemwegserkrankungen und allergische Reaktionen können die Folge sein. Besonders gefährdet sind Kinder, Allergiker, hochsensible und ältere Menschen. Dem lässt sich mit der richtigen Auswahl von Farben, Tapeten, Klebern oder anderen Materialien vorbeugen. Ein Siegel und klare Prüfkriterien garantieren hohe Sicherheit Das jetzt bundesweit in nahezu allen BAUHAUS Fachcentren erhältliche Sortiment „Gesund Wohnen“ schafft Abhilfe. Es enthält rund 1.800 vom SHI geprüfte, nachweislich besonders schadstoff- und emissionsarme Produkte. Dazu gehören unter anderem Anstrich- und Beschichtungsstoffe, Bodenbeläge, Bodenbelagsklebstoffe und andere Verlegewerkstoffe, Dämm-, Dicht- und Klebstoffe, Produkte aus Holzwerkstoffen und Reinigungsmittel. Die Produktprüfungen erfolgen anhand strenger Kriterien. Auch viele der über 20 Millionen Asthmatiker und Allergiker finden bei BAUHAUS nun das noch passendere Produkt mit dem Schwerpunkt auf gesundes Wohnen. Das Sentinel Haus Institut ist Experte auf dem Gebiet der Wohngesundheit. Sein Fokus liegt auf der Entwicklung von Standards für gesündere Gebäude in Zusammenarbeit mit Prüfinstituten. Unter anderem beschäftigt sich das Institut mit der Bewertung von Produkten und der Auswertung von Produktprüfungen anhand strenger Kriterien. Diese sind teilweise noch strenger als die Vorgaben des Blaue Engel oder die Empfehlungen des Umweltbundesamtes, vor allem in Bezug auf Grenzwerte für flüchtige organische Verbindungen und Formaldehyd. TÜV-geprüfte Gesamtqualität Neben den Produktprüfungen sind mehrere Tausend BAUHAUS Mitarbeiter durch das Sentinel Haus Institut rund um das Thema Wohngesundheit professionell geschult worden. Auch per Telefon-Hotline oder im Internet erhalten BAUHAUS-Kunden kompetente Auskunft. Denn ‚Gesund Wohnen‘ heißt nicht nur geprüfte Produkte auszuwählen, sondern diese auch richtig anzuwenden. Dafür ist eine fachmännische Beratung für Kunden unerlässlich. Der SGS-TÜV Saar führt jährlich als unabhängige Instanz, teils anonym, die Auditierung der Beratungsleistung in den BAUHAUS Fachcentren durch und prüft die Kennzeichnung der Produkte. „Wohngesundheit und sorgloses Durchatmen sind wichtige Themen, die immer mehr Menschen im Blick haben“, sagt Joachim Hoffmann, Einkaufsleitung bei BAUHAUS. „Deshalb haben wir als erster in unserer Branche die vollumfängliche und auf Dauer angelegte Initiative ergriffen und geben dem Thema in unseren Fachcentren fortan eine große Bedeutung. Mit dem Sentinel Haus Insitut und dem SGS-TÜV Saar haben wir professionelle Partner an unserer Seite, die für Verlässlichkeit, hohe Qualität und fachliche Expertise stehen. So können wir unseren Kunden ein hochwertiges Sortiment und eine Top-Beratung garantieren.“ Weitere Informationen zum Thema „Gesund Wohnen“ unter: www.bauhaus.info/gesund-wohnen/partner www.sentinel-haus.de BAUHAUS – Der Spezialist für Werkstatt, Haus und Garten Bereits 1960 brachte BAUHAUS eine neue Idee nach Deutschland: Markenprodukte verschiedenster Fachsortimente in Selbstbedienung, angeboten unter einem Dach. Nach diesem erfolgreichen Konzept sind in Deutschland über 150 Fachcentren entstanden. Europaweit ist BAUHAUS in 19 Ländern über 270 Mal vertreten. Jedes der Fachcentren ist in 15 Fachabteilungen untergliedert. Seinem Grundkonzept – Fachhandelsqualität und Produktvielfalt zu besten Preisen – ist BAUHAUS bis heute treu geblieben und hat dieses kontinuierlich weiterentwickelt.

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  • Teppichboden lose verlegen

    Für einige Teppichböden benötigen Sie weder Kleber noch Klebeband. Einfach ausrollen, zuschneiden, fertig!

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  • Ihr Dach von innen dämmen – Anleitung für Heimwerker

    Möchten Sie Ihr Dach von innen dämmen? In dieser Anleitung erklären unsere BAUHAUS-Fachleute Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie nachträglich eine Zwischensparrendämmung anbringen. Besonders im Altbau können Sie so relativ einfach den Energieverbrauch senken. Finden Sie heraus, was Sie bei der Planung beachten müssen, welche Materialien und Werkzeuge Sie benötigen und wie Sie die Dämmung richtig anbringen. Mit diesem Ratgeber können Sie Ihre Dachdämmung optimal von innen anbringen.Bevor Sie Ihr Dach von innen dämmen, sind einige Vorarbeiten notwendig.  Bei einem Altbau sollten Sie zunächst den Zustand des Dachs prüfen. Eventuelle Schäden sollten Sie unbedingt beheben, bevor sie das Dach nachträglich von innen dämmen. Bei einem Neubau hingegen können Sie direkt mit der Dämmung loslegen. Wir empfehlen die Zwischensparrendämmung, bei der Sie das Dämmmaterial  zwischen die Sparren einfügen. Diese Methode ist besonders effizient und weit verbreitet. Messen Sie dafür zunächst den Abstand zwischen den Sparren sowie die Sparrentiefe genau aus. Diese Maße wichtig, damit Sie das passende Dämmmaterial in ausreichender Menge besorgen können. Falls Ihr Dach ein oder mehrere Fenster hat, sollten Sie das bei der Planung berücksichtigen: Sind die vorhandenen Fenster bereits isoliert oder sollten sie ausgetauscht werden? Auch brauchen Sie rund ums Fenster bestimmtes Dämmmaterial. Nur so können Sie Wärmeverluste effektiv vermeiden.  Vor Beginn der Arbeiten sollten Sie den Dachraum vollständig freiräumen und alte Isolierung, Schutt sowie Staub entfernen. Überprüfen Sie zudem, ob der Einbau einer Dampfbremse erforderlich ist. Diese schützt Ihre Dämmung vor Feuchtigkeit und verhindert Schimmelbildung. Mit diesen Vorbereitungen schaffen Sie eine solide Grundlage, um Ihr Dach von innen zu dämmen.Schritt 1: Planung und VorbereitungFür die Zwischensparrendämmung brauchen Sie neben dem Dämmmaterial einiges an Material und Werkzeugen. Doch welches Dämmmaterial eignet sich am besten, um Ihr altes Dach von innen zu dämmen? Es gibt eine Vielzahl an Dämmstoffen. Dachsparren und andere Hohlräume können Sie besonders effektiv mit flexiblen Spann- oder Klemmfilzen dämmen. Mit einer Wärmeleitstufe zwischen WLS 032 und WLS 035 sind etwa Glas- oder Steinwolle hervorragend für die Dämmung von Steil- und Flachdächern geeignet: Sie füllen die Zwischenräume besonders genau aus, verhindern so Wärmebrücken und sind schwer entzündlich.  Egal, für welchen Hersteller Sie sich entscheiden: Wählen Sie immer ein fertig zusammengestelltes System von einer Marke mit allen Komponenten, die Sie fürs nachträgliche Dämmen der Dachschrägen benötigen.Schritt 2: Material & Werkzeug beschaffenMaterial und Werkzeuge Dämmstoffmaterial Dampfbremsfolie   Dichtklebstoffe Unterspann-,  Unterdeck- und Schalungsbahnen Abdichtungen Akku-Bohrschrauber Allzweckschrauben Dämmstoff-/Universalmesser ggf. Fuchsschwanz oder Handsäge (oder Spezialschneidehilfe) Hand- oder Elektrotacker/ Kartuschenpistole Leiter Metallschiene für Zuschnitte Tackerklammern Zollstock und/oder Rollbandmaß   Ziehen Sie am besten Fachleute zu Rat, die Sie bei der optimalen Dämmkonstruktion und dem geeigneten Dämmschutz für Ihr Dach beraten. Gerne stehen unsere BAUHAUS-Fachleute Ihnen rund ums Dämmaterial zur Seite – entweder online, telefonisch  oder im BAUHAUS vor Ort.Messen Sie den Abstand zwischen den Dachsparren und schneiden Sie den Dämmstoff in der ermittelten Breite plus 1–2 cm Übermaß zu, möglichst gerade. Wenn Sie Platten verwenden, sollten Sie diese sehr genau zuschneiden, damit jede noch so kleine Lücke mit Wärmedämmstoff gefüllt ist. Beachten Sie: Messen Sie an mehreren Stellen über die gesamte Länge des Dachstuhls die Sparrenbreite . Gerade im Altbau sind die Sparren oftmals nicht einheitlich. Wenn die Sparren zu tief sind für das Dämmstoffmaterial, ergänzen Sie es um eine quer dazu verlegte Untersparrendämmung, wie in Schritt 5 erläutert. Manchmal sind die Dachsparren nicht tief genug, um eine ausreichende Dämmdicke zu erreichen – und damit einen angemessenen Wärmeschutz. Um Platz für eine weitere Dämmschicht zu schaffen, bringen Sie eine sogenannte Traglattung - sprich eine weitere Holzlatte - auf den Sparren an. Die Latte sollte so tief sein, dass die Dämmung sie genau ausgefüllt. Schritt 3: Dämmstoff zuschneidenKlemmen Sie nun das Dämmmaterial von innen so zwischen die Dachsparren, dass es eng und lückenlos sitzt. Beginnen Sie dabei unten in der Dachschräge und arbeiten sich hoch bis zum Giebel.Schritt 4: Dach von innen dämmenDie Verbraucherzentrale empfiehlt, dass entsprechend dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) Dächer nicht nur gedämmt, sondern auch sorgfältig gegen unkontrollierte Luftströmungen und Raumluftfeuchte abgedichtet werden sollte.  Verlegen Sie hierfür luftdicht eine Dampfbremsfolie quer zu den Sparren und befestigen Sie diese mit einem Tacker auf den Sparren. Dabei zeigt die bedruckte, glatte Seite hin zum Raum. Die Bahnen sollten sich etwa 10 Zentimeter überlappen. Diese Überlappungsstellen wiederum kleben Sie mit einem, zum System passenden Klebeband lückenlos und in einem Zug ab.  Achtung! Spannend Sie die Folie beim Befestigen nicht zu stramm und kleben Sie anschließend auch die Tackereinstiche ab!  Schritt 5: Unterspannbahn nachträglich von innen anbringenBei Anschlüssen an schräge Giebelwände tackern Sie die Dampfbremse mit ca. 1-2 cm Überstand fest und verkleben anschließend die Bahn mit Kleber luftdicht an der Wand. Beachten Sie: Poröse, mineralische Untergründe müssen Sie vor der Anschlussverklebung zusätzlich mit Haftgrund grundieren, damit das Dach auch hier dicht isoliert.Giebel und Fensterlaibungen abdichtenAn Dachflächenfenstern schneiden Sie die Folie nachträglich frei, klappen diese um (Überstand bis hin zum Rahmen einplanen) und tackern sie an einer Latte fest. Am Fensterrahmen verwenden Sie Klebeband. Folgen Sie dabei den Hinweisen des Fensterherstellers.Schritt 7: Fenster abdichtenFür Durchführungen, zum Beispiel von Kabeln, schneiden Sie die Dampfbremse kreuzförmig ein, führen das Kabel durch und dichten alles sorgfältig mit einer Manschette und elastischem Klebeband ab – aus dem gleichen System.Schritt 8: Kabel und Rohre luftdicht abklebenDie Kosten für eine nachträgliche Zwischensparrendämmung im Altbau liegen durchschnittlich zwischen 50 und 100 Euro pro Quadratmeter. Dieser Preis umfasst Material- und Arbeitskosten. Je nach Standort und Zustand Ihres Dachs können die Kosten für die Innendämmung jedoch auch stark abweichen.  Wir raten Ihnen daher, vorab mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen und ihre Leistungen genau zu vergleichen. Förderungen für den Dach-Innenausbau Aktuell gibt es mehrere Förderprogramme , die Ihnen beim Dach dämmen im Altbau finanziell unter die Arme greifen: KfW-Effizienzhaus : Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet zinsgünstige Kredite und Zuschüsse für energetische Sanierungen. Gefördert wird unter anderem die Dämmung von Dachflächen und Dachschrägen. Weitere Informationen finden Sie unter kfw.de. BAFA-Förderung : Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt energetische Maßnahmen im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Hierzu gehört auch die Dachdämmung von innen. Details zu den BAFA-Förderbedingungen finden Sie auf der BAFA-Website. Regionale Förderprogramme : Viele Bundesländer und Kommunen bieten zusätzliche Förderprogramme für die energetische Sanierung an. Es lohnt sich, bei Ihrer örtlichen Energieagentur oder der Gemeinde nachzufragen.  Durch die Kombination dieser Fördermöglichkeiten können Sie die Investitionskosten erheblich senken und mit Ihrer Dachdämmung zugleich einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.Ein Wort zu Kosten & FörderungenUnsere BAUHAUS-Fachleute beantworten Fragen von Kunden, die ihr Dach von innen dämmen wollen. Was ist eine Zwischensparrendämmung? Um ein Dach von innen zu dämmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Immer sind dabei die Dachsparren beteiligt – so nennt man die tragenden Balken, die vom Dachfirst zur Traufe verlaufen und die sowohl die Ziegel als auch die Dachabdichtung stützen.  Neben der Unter- und Aufsparrendämmung gibt es die Zwischensparrendämmung. Diese Variante empfehlen unsere BAUHAUS-Fachleute in den meisten Fällen, weil sie am leichtesten umzusetzen ist. Bei der Zwischensparrendämmung wird lediglich der Raum zwischen den Dachsparren mit Dämmmaterial von innen befüllt. Wer macht Innendämmung? Ob Sie selbst Ihr Dach von innen dämmen können, hängt von Ihrem handwerklichen Geschick, Ihrer Zeit und Ihrem Budget ab. Möglich ist es allemal. Haben Sie wenig Erfahrung oder wollen auf Nummer sicher gehen, empfehlen wir einen Fachbetrieb. Hier bekommen Sie meist eine kostenlose Erstberatung und einen detaillierten Kostenvoranschlag für Ihre Dachdämmung von innen.Häufige Fragen zur Dachdämmung von innenDas könnte Sie auch interessieren

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  • Fliesen auf OSB Platten verlegen

    Fliese auf Holz – und das ohne Risse: Wie's geht, erfahren Sie hier. OSB-Platten sind wahre Alleskönner. Dank ihres günstigen Preises, ihrer robusten Struktur und ihrer hohen Biegefestigkeit werden sie immer häufiger im Innen- und Außenbereich eingesetzt, zum Beispiel als Verkleidung für die Wand oder die Decke. Aber auch als Ersatz für Nass-Esstriche werden OSB-Platten immer beliebter. Und hier kommen die Fliesen ins Spiel – denn eine alte Handwerker:innen-Regel besagt, dass man Fliesen nicht auf Holz verlegen sollte, weil die Fliesen aufgrund der Holz-Bewegungen Risse bekommen könnten. Aber gilt das auch für OSB-Platten?Robuster Holzboden: Was zeichnet OSB-Platten aus? OSB-Platten sind auch als Grobspanplatten bekannt. Und das beschreibt sie eigentlich auch schon ziemlich gut – denn eine OSB-Platte besteht aus Holzspänen, die deutlich gröber sind als die einer Spanplatte. Durch die unterschiedliche Ausrichtung der Späne (OSB ist die Abkürzung für Oriented Strand Boards, also Platten aus ausgerichteten Spänen) in verschiedenen Schichten wird eine große Festigkeit erreicht. In der Regel hat jede Platte drei Schichten: zwei Außenschichten, bei denen die Späne parallel zur Längsrichtung ausgerichtet sind, und eine Innenschicht, wo sie parallel zur Breitrichtung ausgerichtet sind. Für die Verwendung spielt vor allem die Nutzungsklasse eine Rolle – diese geben Aufschluss über die Tragfähigkeit und Belastbarkeit. Für Feuchträume geeignet sind OSB-Platten der Nutzungsklassen 3 und 4, wobei OSB/4 die größte Belastbarkeit aufweist. Möchten Sie also zum Beispiel im Badezimmer Fliesen auf einen Untergrund aus OSB-Platten verlegen, sollten diese Platten mindestens die Klassifizierung OSB/3 besitzen.Gefahr erkannt: Was sollten Sie beim Verlegen von Fliesen auf OSB bedenken? Fliesen brauchen einen absolut geraden, festen Untergrund. Holz als natürlicher Werkstoff arbeitet jedoch: Es quillt beim Kontakt mit Feuchtigkeit auf und zieht sich wieder zusammen, und es verbiegt sich unter Belastung. Wie gut, dass dieses Risiko bei OSB-Platten dank ihrer Struktur minimiert wird. Wenn Sie die Platten richtig vorbereiten, sind sie auch im Bad eine geeignete Grundlage für Fliesen aller Art. So geht's: • In Feuchträumen sollten Sie unter den OSB-Platten eine PE-Folie mit Trittschalldämmung auslegen. • Alternativ können Sie eine Entkopplungsmatte verwenden. • Sie können die OSB-Platten mit Nut und Feder schwimmend verlegen. Um Bewegung im Holz zu vermeiden, empfehlen Expert:innen, die Platten zu verkleben oder zu verschrauben. • Mit einem Quast tragen Sie eine Grundierung auf die OSB-Platten auf. Diese verhindert, dass dem Fliesenkleber die Feuchtigkeit entzogen wird. • Lassen Sie diese gut durchtrocknenStart frei: Wie verlegt man Fliesen auf OSB-Platten? Wenn Sie alle Materialien zusammen haben, kann das Verlegen losgehen. Vorher bitte checken: Liegen ausreichend Fliesen bereit? Man berechnet den Bedarf nach der Formel: Anzahl Quadratmeter + 5% Verschnitt (+ 10% bei Diagonalverlegung) + 5% Reserve Schritt 1: Überlegen Sie, wie Sie die Fliesen verlegen möchten – parallel, diagonal, im Fischgrät oder im Römischen Verbund. Abhängig davon müssen Sie die Richtschnur ausrichten. Mehr darüber erfahren Sie im Ratgeber " Bodenfliesen verlegen und verfugen ". Schritt 2: Verstreichen Sie den Flex-Kleber großflächig auf den grundierten OSB-Platten. • nutzen Sie dafür Kelle und Zahnspachtel . Schritt 3: Legen Sie die Fliesen auf das Klebebett und klopfen Sie sie mit dem Gummihammer leicht an. Schritt 4: Nutzen Sie Fliesenkreuze , um die Abstände zwischen den einzelnen Fliesen gleichmäßig zu halten. Prüfen Sie zwischendurch mit der Wasserwaage die korrekte Ausrichtung. Schritt 5: Mit dem Fliesenschneider bringen Sie Randfliesen auf die richtige Größe. Wenn alle Fliesen liegen und der Kleber ausgehärtet ist, können Sie mit der Verfugung beginnen. Auch hier hilft unser Ratgeber " Bodenfliesen verlegen und verfugen " weiter.

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  • Mehr Orientierung bei QNG-konformen Produkten und zusätzliche Services

    Seit der Einführung des Förderprogramms „Klimafreundlicher Neubau“ (KFN) durch die KfW und das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen im Frühjahr 2023 verfolgt BAUHAUS das Ziel, eine verlässliche Anlaufstelle für förderfähige Produkte gemäß QNG, dem Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude, zu sein. Heute sind mehr als 2.400 Produkte im Sortiment des Spezialisten für Werkstatt, Haus und Garten als QNG-ready eingestuft – Tendenz steigend. Gestartet ist BAUHAUS 2023 bereits mit über 900 QNG-konformen Produkten, die dem Anhangdokument 3.1.3 zur Schadstoffvermeidung in Baumaterialien des QNG-Handbuchs entsprechen – darunter Farben, Lacke, Bodenbeläge, Kleb- und Dichtstoffe. Seitdem hat BAUHAUS das geprüfte Sortiment in Zusammenarbeit mit seinen Lieferanten deutlich ausgebaut und ein besonderes Augenmerk auf die Sichtbarkeit der förderfähigen Produkte für Kunden sowie die Bereitstellung der für die Förderung benötigten Nachweisdokumente gelegt. Klar gekennzeichnet – online und im Fachcentrum Die „QNG-ready“-Produkte sind im BAUHAUS Onlineshop und in der App über die Suchfunktion nach dem Stichwort „QNG“ sowie eine spezielle Filterfunktion „QNG-ready“ innerhalb der Navigation zu finden. Auch über das BAUHAUS Kontakt Center können Kunden gezielt telefonisch oder schriftlich Auskunft zu geeigneten Produkten erhalten. Im Fachcentrum direkt am Regal werden die Produkte sukzessive mit einem „Q“-Symbol auf dem Preisetikett gekennzeichnet. Mit Hilfe des Produktfinders der App können Kunden sich gezielt die Regalplätze der gesuchten Produkte anzeigen lassen. Fachberater unterstützen ebenfalls gerne bei der Auswahl geeigneter Produkte. „Wir haben das Ziel, emissionsarmes Bauen für alle zugänglich zu machen – einfach, transparent und förderfähig. Dafür setzen wir auf ein stetig wachsendes QNG-konformes Sortiment, eine klare Sichtbarkeit der Produkte und die komplette Nachweiserbringung aus einer Hand,“ erklärt Sandra Amberger, Managerin Nachhaltigkeit und Projektleiterin QNG bei BAUHAUS. Relevante Nachweise – digital verfügbar Die erforderlichen und anerkannten Nachweisdokumente für jedes Produkt werden vom Sentinel Holding Institut aus Freiburg, der führenden europäischen Datenbank für emissionsgeprüfte Bauprodukte, erstellt. Das Nachweisdokument in Form des SHI-Produktpasses bestätigt unter anderem mit dem QNG-ready Siegel die Produktqualität gemäß den Kriterien des Anhangdokuments 3.1.3 des QNG-Handbuchs zur Schadstoffvermeidung in Baumaterialien. Der SHI-Produktpass wird direkt per Schnittstelle an die Website von BAUHAUS übermittelt, was die Aktualität der Produktdaten gewährleistet. Kunden finden das Dokument direkt auf den jeweiligen Produktseiten im Downloadbereich, wodurch sich die Dokumentation zur Einreichung beim Zertifizierungsinstitut einfach zusammenstellen lässt. „Mit unserem QNG-ready Siegel und der Integration in die BAUHAUS-Website machen wir nachhaltiges Bauen für alle zugänglich. Wir bieten transparente, geprüfte Produktdaten, die Bauherren und Planern die Auswahl emissionsarmer Materialien erleichtern und die Nachweisdokumente direkt zur Verfügung stellen.“ bringt Nicolas Schwaiger, Geschäftsführer des Sentinel Holding Instituts, es auf den Punkt. Auch bei der Erstellung der notwendigen Rechnungen und Belege bietet BAUHAUS künftig neue Services: So stellen Mitarbeitende im Fachcentrum auf Wunsch einen Kundenauftrag auf den Namen der förderberechtigten Person aus. Im Onlineshop sowie der App von BAUHAUS erfolgt die Personalisierung während des Kaufvorgangs. Ein besonderes Plus: Auch Handwerker können für ihre Auftraggeber förderfähige Produkte bei BAUHAUS beziehen, da auch der Lieferschein die QNG-ready-Kennzeichnung auf Produktebene enthält. Mit diesem umfassenden, auf Neubau-Kunden zugeschnittene Angebot untermauert BAUHAUS seinen Anspruch, emissionsarmes Bauen nicht nur für alle zugänglich zu machen, sondern die Bedürfnisse seiner Kunden im Blick zu haben und einfache Lösungen aus einer Hand anzubieten. Mehr Informationen unter www.bauhaus.info/service/qng BAUHAUS – Der Spezialist für Werkstatt, Haus und Garten Bereits 1960 brachte BAUHAUS eine neue Idee nach Deutschland: Markenprodukte verschiedenster Fachsortimente in Selbstbedienung, angeboten unter einem Dach. Nach diesem erfolgreichen Konzept sind in Deutschland über mehr als 160 Fachcentren entstanden. Europaweit ist BAUHAUS in 19 Ländern über 290 Mal vertreten. Jedes der Fachcentren ist in 15 Fachabteilungen untergliedert. Seinem Grundkonzept – Fachhandelsqualität und Produktvielfalt zu besten Preisen – ist BAUHAUS bis heute treu geblieben und hat dieses kontinuierlich weiterentwickelt.BAUHAUS stärkt Vorreiterrolle für emissionsarmes Bauen

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  • Teppiche auf der Treppe verlegen

    Verlegen Sie einen Teppich auf der Treppe, verbessern Sie nicht nur die Sicherheit, sondern sorgen auch für eine gemütliche Atmosphäre und dämpfen Geräusche. Ob vollflächig oder mit Stufenmatten – die richtige Methode hängt von den eigenen Vorlieben und der Nutzung ab. Hier erfahren Sie, wie Sie den Teppichboden fachgerecht auf Ihrer Treppe anbringen und worauf es dabei ankommt.Ein Teppich auf der Treppe bietet viele Vorteile. Je nach Material und Verlegeart kann er eine wichtige Rolle bei der Treppenrenovierung spielen, weshalb Sie im Folgenden alle Vorteile eines Teppichs finden: • Rutschfestigkeit: Ein gut verankerter Teppich sorgt für sicheren Halt auf den Treppenstufen und verringert die Gefahr, auszurutschen. • Lärmreduzierung: Ein Teppich dämpft Trittschall und sorgt für eine ruhigere Atmosphäre, besonders in Mehrfamilienhäusern oder offenen Wohnbereichen. • Optische Aufwertung: Farbe, Muster und Struktur des Teppichs können das Erscheinungsbild der Treppe verbessern und den Stil des Raumes unterstreichen. • Wärmeisolierung: Ein Teppich speichert Wärme und sorgt für ein angenehmes Laufgefühl, besonders auf kalten Treppenstufen. • Schonung der Treppe: Teppichboden schützt die Oberfläche vor Kratzern, Abnutzung und Druckstellen, wodurch die Lebensdauer der Treppe verlängert wird. • Angenehmer Gehkomfort: Die weiche Oberfläche federt Schritte ab und entlastet Gelenke und Muskulatur, was besonders für Kinder und ältere Personen vorteilhaft ist.Mit Teppichen Sicherheit und Stil vereinenWelche Teppiche eignen sich für Treppen?Nicht jeder Teppich ist für eine Treppe geeignet. Die Wahl des richtigen Bodenbelags hängt von der Beanspruchung, der gewünschten Optik und der Verlegetechnik ab. Ein widerstandsfähiger Treppenteppich sorgt für Langlebigkeit und Sicherheit. Besonders wichtig sind Material, Struktur und die richtige Befestigung.Vollflächige Teppiche:Diese Methode sorgt für ein einheitliches Erscheinungsbild und schützt den Bodenbelag vor Abnutzung. Schlingenteppichboden eignet sich besonders, da er strapazierfähig ist und sich für das Verlegen auf Treppenstufen anpassen lässtStufenmatten:Stufenmatten sind eine praktische Alternative, da Sie diese direkt auf die Trittstufen kleben und ohne großen Aufwand anpassen können. Sie lassen den restlichen Treppenteppich sichtbar und ermöglichen einen schnellen, unkomplizierten Austausch bei Abnutzung.Für das Verlegen von Teppich auf Stufen gibt es zwei Methoden: die vollflächige Verlegung und Stufenmatten . Beide erfordern eine sorgfältige Vorbereitung und die richtige Befestigungstechnik. Die folgenden Anleitungen zeigen, wie der Treppenteppich sicher hält.Verlegetechniken: So gelingt die MontageVollflächige VerlegungEin durchgehend verlegter Teppich auf der Treppe sorgt für ein einheitliches und hochwertiges Erscheinungsbild. Damit der Belag sicher hält und keine Falten wirft, sind eine präzise Vorbereitung und die richtige Befestigung entscheidend: • Vorbereitung: Neben der Reinigung sollten auch eventuelle Beschädigungen an der Treppe repariert werden, um eine ebene Oberfläche zu gewährleisten. Zudem ist es ratsam, den Teppich vor der Verlegung im Raum zu akklimatisieren, um Materialspannungen zu vermeiden. • Materialzuschnitt: Es ist wichtig, die Maße jeder Stufe individuell zu nehmen, insbesondere bei ungleichmäßigen Treppen. Die Verwendung von Schablonen kann den Zuschnitt erleichtern und für passgenaue Stücke sorgen. • Montage: Bei der Verwendung von Kleber sollte auf die Trocknungszeit geachtet werden, um eine optimale Haftung zu gewährleisten. Doppelseitiges Klebeband bietet den Vorteil, dass der Teppich leichter entfernt oder ausgetauscht werden kann. Die Anbringung von Treppenprofilen an den Kanten erhöht die Langlebigkeit des Belags und schützt vor Abnutzung. • Abschlusskontrolle: Nach der Verlegung sollten alle Kanten und Übergänge sorgfältig geprüft werden. Das zusätzliche Fixieren von Teppichkanten mit Nägeln oder Tackernadeln kann die Stabilität erhöhen. Zudem empfiehlt es sich, die Kanten mit Acryl oder einem ähnlichen Dichtmittel zu versiegeln, um die Haltbarkeit zu steigern.Stufenweise Verlegung mit TeppichläufernEin Teppichläufer ist eine flexible Alternative zu einer vollflächigen Verlegung und lässt sich leicht anpassen. Mit Stufenmatten oder einem durchgehenden Läufer wird die Treppe nicht nur optisch aufgewertet, sondern auch sicherer gemacht. Damit der Belag perfekt sitzt, sollten Sie folgende Punkte zur Vorbereitung und zur richtigen Befestigung beachten: • Vorbereitung: Die Trittstufen gründlich reinigen und trocknen. Besonders auf Laminat oder glatten Oberflächen verhindert eine saubere Grundlage, dass der Teppichboden Falten wirft oder sich löst. Vor dem Zuschnitt die Treppe exakt ausmessen, um den Läufer passgenau anzupassen. • Befestigung: Je nach Modell ist der Läufer bereits selbstklebend oder wird mit doppelseitigem Klebeband fixiert. Alternativ sorgen Leisten an der Treppenkante für sicheren Halt und verhindern ein Verrutschen. • Abschlusskontrolle: Nach der Verlegung prüfen, ob der Belag überall fest sitzt. Lose Ecken oder Wellen sollten sofort nachgebessert werden, um Stolperfallen zu vermeiden. Diese Methode ist besonders für Heimwerkende geeignet, da sie sich schnell und ohne großen Aufwand umsetzen lässt. Tipp: Wollen Sie einen Teppich ohne Kleben auf Treppe verlegen, gelingt Ihnen dies mit Teppichstangen oder rutschfesten Matten. Diese Methode ermöglicht eine flexible und rückstandsfreie Befestigung.Tipps zur Reinigung und PflegeEin Treppenteppich bleibt lange ansehnlich und funktional, wenn er regelmäßig gereinigt und gepflegt wird. Mit den richtigen Maßnahmen können Schmutz, Abnutzung und Flecken vermieden werden. • Regelmäßige Reinigung: Staubsaugen Sie den Teppichboden mindestens einmal pro Woche, um Schmutz und Staub zu entfernen. Für den Treppenteppich eignen sich handliche Staubsaugerdüsen, die auch die Kanten gründlich säubern. • Fleckenentfernung: Verschüttete Flüssigkeiten sollten sofort abgetupft werden. Verwenden Sie ein mildes Teppichreinigungsmittel, das den Teppich schont und gleichzeitig effektiv reinigt. • Pflege der Oberfläche: Eine gelegentliche Tiefenreinigung mit einem Nassreiniger frischt den Teppichboden auf und entfernt tief sitzenden Schmutz. Achten Sie darauf, dass der Teppich danach vollständig trocknet, um Schäden zu vermeiden. • Schutzmaßnahmen: Läufer und Schutzmatten in stark beanspruchten Bereichen helfen, Abnutzung zu minimieren. Drehen Sie den Teppichläufer gelegentlich um, um eine gleichmäßige Beanspruchung sicherzustellen. Mit diesen einfachen Pflegetipps bleibt Ihr Teppich sauber und wertet nicht nur Ihre Treppe, sondern auch Ihren Flur bzw. Wohnraum auf.

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  • Anleitung: So bauen Sie sich einen Klorollenhalter

    Warum nicht den Rollenhalter für Toilettenpapier selber bauen? So verleihen Sie Ihrem Badezimmer eine persönliche Note und schaffen außerdem wertvollen Stauraum ! Günstig, rustikal-schick und sehr einfach: Dieser Rollenhalter ist das perfekte DIY-Vorhaben für angehende Heimwerkerinnen.Benötigtes Material Glattkantbretter Holzleim Schleifpapier Holzdübel Osmo High Solid TopOil – Akazie Kleiderstange Kleiderstangenlager Wichtiges Werkzeug: Akkubohrschrauber Dübel-Bohrlehre Metallsäge PinselSchneiden Sie zunächst die Bretter zu – oder überlassen Sie das unserem Holzzuschnitt im BAUHAUS Fachcentrum. Um eine Abweichung in der Farbe zu vermeiden, sollten Sie die Schnittkanten anschließend ölen.1. Bretter zuschneidenSie benötigen zwei Bretter als Seitenwände, eine Bodenplatte, eine Zwischenablage und eine Oberplatte. Nachdem Sie das Holz auf die gewünschten Maße gebracht haben, markieren Sie darauf alle Abstände und Bohrlöcher für die Dübel. Achten Sie darauf, exakt zu messen, damit sich später alle Elemente passgenau zusammenfügen.2. Bohrlöcher markierenJetzt geht es ans Bohren. Hier ist eine sogenannte Dübel-Bohrlehre sehr praktisch: Mit dieser „Schablone“ können Sie relativ einfach exakt die Löcher an den von Ihnen gewünschten Stellen setzen. Der praktische Handgriff erlaubt dabei ein sicheres Fixieren während des Bohrens. Bohrlöcher für Holzdübel sollten passgenau platziert werden.3. Löcher bohrenFür den Papier-Abroller schneiden Sie die Kleiderstange mit der Metallsäge auf die gewünschte Länge zu. Zwei Kleiderstangenlager, die unter der Oberplatte und über der Zwischenablage verschraubt werden, dienen zur Fixierung der Stange.4. Rollen-Aufhängung anbringenEndspurt! Füllen Sie die restlichen Bohrlöcher ca. zur Hälfte mit Holzleim und setzen Sie dann die Holzdübel ein. Jetzt können Sie Oberplatte, Zwischenablage und Bodenplatte an beiden Seitenwänden fixieren. Lassen Sie danach den Rollenhalter für einige Zeit stehen, bis der Kleber getrocknet ist – fertig!5. Halter zusammensetzen

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  • Förderung klimafreundlicher Neubau:

    Jetzt über 900 QNG-geprüfte Produkte bei BAUHAUS   Pünktlich zum Start des neuen staatlichen Förderprogrammes „Klimafreundlicher Neubau“ (KFN) des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen Anfang März bietet BAUHAUS als erstes Unternehmen seiner Branche über 900 Produkte aus dem kompletten Sortiment, die den strengen Richtlinien des Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude (QNG) vor allem in Bezug auf Schadstoffvermeidung in Baumaterialien entsprechen. Dies ermöglicht es Kunden als wichtiges Element des Bauvorhabens, eine erweiterte Förderung über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu erlangen. Hinzu kommt ein fundiertes und durch den SGS-TÜV Saarland zertifiziertes Beratungsangebot zum Thema Wohngesundheit in den Fachcentren.   Das neue KfW-Förderprogramm „Klimafreundlicher Neubau“ ist Anfang März an den Start gegangen. Insgesamt stehen 750 Millionen Euro für zinsvergünstigte Kredite bei Erreichung aller Richtlinien in Höhe von bis zu 150.000 Euro pro Wohneinheit zur Verfügung. Mit der neuen bundesweiten KfW-Förderung soll ein Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen im Gebäudesektor und zur Erreichung der nationalen Klimaziele geleistet werden. Der Betrieb der klimafreundlichen Gebäude, die künftig gemäß dem staatlichen Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) förderfähig sind, zeichnet sich durch geringe Treibhausgas-Emissionen im Lebenszyklus, hohe Energieeffizienz, niedrige Betriebskosten und einen hohen Anteil erneuerbarer Energien für die Erzeugung von Wärme und Strom sowie dem Einsatz nachhaltiger und schadstoffärmerer Produkte aus. Über 900 Produkte erfüllen bereits QNG-Vorgaben Bereits zum Start des staatlichen Förderprogrammes führt BAUHAUS über 900 Produkte aus dem Gesamtspektrum von mehr als 1.800 wohngesunden Produkten, die den Fördervorgaben des QNG in Bezug auf nachhaltige und gesundheitliche Aspekte entsprechen. Darunter fallen u.a. Farben und Lacke, Boden- und Wandbeläge, Kleb- und Dichtstoffe, und Bauprodukte aus PVC, die den Kriterien des QNG-Steckbriefs 3.1.3 zur Schadstoffvermeidung in Baumaterialien entsprechen. Der Nachweis ermöglicht somit die erforderliche Dokumentation und Einhaltung zertifizierungsrelevanter Nachhaltigkeits- und Gesundheitskriterien für Bau und Immobilien und macht es Kunden bei BAUHAUS leichter, die passenden Produkte für den Bau eines klimafreundlichen Neubaus zu finden. Gemäß dem Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) muss das Bauvorhaben und die verwendeten Produkte besondere Anforderungen an die ökologische, soziokulturelle und ökonomische Qualität von Wohngebäuden erfüllen, um die Förderung zu erhalten. Hierfür spielt nicht nur der Energieverbrauch des Produktes, sondern der gesamte Lebenszyklus sowie die mögliche spätere Wiederverwertung der Materialien aber auch das Thema Wohngesundheit und Schadstoffausstoß eine zentrale Rolle. Die Verwendung der mit dem QNG-Siegel ausgezeichneten Produkte ermöglicht es Bauherren, das QNG-Plus oder QNG-Premium Zertifikat zu erlangen. Bei Erhalt des Zertifikats ist eine KfW-Förderung möglich. Bewertung der Produkte durch ausgewiesene Experten BAUHAUS kooperiert in diesem Zusammenhang mit dem Sentinel Haus Institut (SHI) – dem renommierten Experten für Wohngesundheit in Deutschland. Im Online-Portal des SHI sind die QNG förderfähigen Produkte von BAUHAUS separat gekennzeichnet. Über das Portal können die Nachweisdokumente für den Steckbrief 3.1.3 (Schadstoffvermeidung in Baumaterialien) heruntergeladen werden, um diese bei der QNG-Zertifizierungsstelle einzureichen. TÜV-geprüfter Service in den BAUHAUS Fachcentren Neben der Produktbewertung des SHI wird BAUHAUS perspektivisch auch seine Fachberater in den Fachcentren rund um die Themen Gesund Wohnen und QNG-Produkte schulen. Denn vor allem ‚Gesund Wohnen‘ heißt nicht nur geprüfte Produkte auszuwählen, sondern diese auch richtig anzuwenden. Dafür ist eine fachmännische Beratung für Kunden unerlässlich. Der SGS-TÜV Saar führt jährlich als unabhängige Instanz die Auditierung der Beratungsleistung in den BAUHAUS Fachcentren durch und prüft die Kennzeichnung der Produkte. Das Sentinel Haus Institut ist Experte auf dem Gebiet der Wohngesundheit. Sein Fokus liegt auf der Entwicklung von Standards für gesündere Gebäude in Zusammenarbeit mit Prüfinstituten. Unter anderem beschäftigt sich das Institut mit der Bewertung von Produkten und der Auswertung von Produktprüfungen anhand strenger Kriterien. Diese sind teilweise spezifischer als die Vorgaben des Blauen Engel oder die Empfehlungen des Umweltbundesamtes, vor allem in Bezug auf Grenzwerte für flüchtige organische Verbindungen (VOC) inklusive Formaldehyd. BAUHAUS – Der Spezialist für Werkstatt, Haus und Garten Bereits 1960 brachte BAUHAUS eine neue Idee nach Deutschland: Markenprodukte verschiedenster Fachsortimente in Selbstbedienung, angeboten unter einem Dach. Nach diesem erfolgreichen Konzept sind in Deutschland über 160 Fachcentren entstanden. Europaweit ist BAUHAUS in 19 Ländern über 290 Mal vertreten. Jedes der Fachcentren ist in 15 Fachabteilungen untergliedert. Seinem Grundkonzept – Fachhandelsqualität und Produktvielfalt zu besten Preisen – ist BAUHAUS bis heute treu geblieben und hat dieses kontinuierlich weiterentwickelt.

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  • Loch oder Riss - so kann man eine einzelne Fliese austauschen

    Fliese ersetzen – damit aus einem kleinen Malheur kein Unglück wird. Meist ist es ein unbedachter Moment: Einmal nicht richtig hingeschaut, während man nach dem Parfum-Flakon greift, oder mit feuchten Händen den Topf aus dem Schrank geholt – und schon wirkt die Schwerkraft. Auf Fliesen kann das schnell ein Loch oder einen Sprung zur Folge haben. Ist die Fliese erstmal beschädigt, ist Schadensbegrenzung angesagt: Um den schönen Gesamteindruck zu retten, sollten kaputte Fliesen unbedingt ausgetauscht werden. Zum Glück ist das einfacher als gedacht! Wir zeigen Ihnen, wie Sie eine beschädigte Fliese mit dem richtigen Werkzeug entfernen und gegen eine neue Fliese austauschen können - ganz ohne professionelle Handwerker:innen.Wann lohnt es sich, eine einzelne Fliese auszutauschen? Fliesen aus Keramik oder Feinsteinzeug sind längst nicht mehr nur im Bad oder in der Küche, sondern auch im Wohnbereich äußerst beliebt. Kein Wunder, schließlich sind sie in zahllosen Varianten von rustikal bis edel erhältlich, sehr pflegeleicht und auch für Allergiker:innen bestens geeignet. Aber bei all diesen Vorteilen gibt es einen kleinen Wermutstropfen: Sie sind oft etwas empfindlich und anfällig für Beschädigungen. Aus folgenden Gründen kann es nötig sein, eine beschädigte Fliese zu ersetzen: Absplitterungen: Wenn etwas Hartes auf die Fliesen fällt, passiert im besten Fall gar nichts. Es kann aber auch sein, dass der Parfum-Flakon, der Schlüssel oder das Smartphone ein kleines Loch hinterlassen. Diese Absplitterungen der Glasur sind vordergründig nur ein optischer Makel. Doch das Problem kann tiefer liegen: Denn durch offene Stellen kann Feuchtigkeit in Wand und Boden eindringen und im schlimmsten Fall Schimmel hervorrufen. Risse: Risse oder Sprünge in Fliesen können vielfältige Gründe haben: Neben dem herunterfallenden Fön oder Ähnlichem ist oft der Untergrund für Risse verantwortlich. Sind dort Hohlräume oder wurde der falsche Fliesenkleber verwendet, kann die Fliese darauf langfristig mit einem Riss reagieren. Bohrlöcher: Ob Handtuchhalter, Toilettenpapierabroller oder Spiegel – es gibt vor allem im Bad viele Dinge, die an der Wand und damit in den Fliesen befestigt werden müssen. Früher wurde dafür immer gebohrt, so dass sich gerade in älteren Badezimmern viele Bohrlöcher finden, die im Zweifelsfall nicht zu den eigenen Badaccessoires passen. Ein Tipp: Mit den neuen Klebern lassen sich Seifenhalter & Co. ohne Bohren, bombenfest und rückstandsfrei ablösbar anbringen. Produkte aus der Kategorie "Nie wieder bohren" finden Sie hier .Erste Hilfe: Wie lassen sich kleine Beschädigungen entfernen? Nicht immer ist es nötig, die beschädigte Fliese auszutauschen. Mit dem richtigen Zubehör kann man kleinen Macken zu Leibe rücken, ohne einen kompletten Austausch vorzunehmen: Abplatzungen der Glasur oder ganz kleine Risse lassen sich mit einem speziellen Lackstift für Fliesen reparieren, der neben Lack und auch Füllstoffe enthält, die Risse und Löcher versiegeln. Allerdings sind sie vor allem in den typischen Farben fürs Bad wie Weiß und Beige erhältlich. Die Anwendung ist denkbar einfach: Nach dem gründlichen Reinigen der betroffenen Fliese fährt man die schadhafte Stelle mit dem Lackstift nach und lässt das Ganze trocknen, bevor man ggf. ein zweites Mal streicht. Kleinere Schäden kann man auch mit speziellen Reparaturklebern beseitigen. Füllen Sie den Riss oder Sprung einfach damit auf, lassen Sie das Ganze aushärten und entfernen Sie Klebereste mit einem Ceranfeldschaber oder feinem Schleifpapier . Anschließend können Sie die reparierte Fliese mit passendem Fliesenlack streichen.Guter Tausch: Wie kann man eine einzelne defekte Fliese ersetzen? Wenn kleine Schönheitsreparaturen nicht mehr ausreichen, sollten Sie die beschädigte Fliese durch eine neue Fliese ersetzen. Dazu brauchen Sie folgendes Material: • Malerkrepp • Fugenmesser oder Winkelschleifer • Meißel und Hammer • Mörtel und Fliesenkleber • Zahnspachtel • Schwamm • Fugenmasse, ggf. Silikon Um ein wirklich makelloses Ergebnis zu erreichen, brauchen Sie die Originalfliese. Unser Tipp: Denken Sie schon beim Fliesen daran, einen Karton mit Ersatzfliesen zur Seite zu stellen. Haben Sie keine passende Fliese mehr zur Hand, können Sie mit einer einzelnen Dekorfliese Akzente setzen.Entfernen Sie zunächst den alten Fugenmörtel rund um die kaputte Fliese. Nutzen Sie dafür ein Fugenmesser , einen Winkelschleifer oder eine Bohrmaschine mit Fräsaufsatz. Um die umliegenden Fliesen nicht zu beschädigen, umkleben Sie die kaputte Fliese vollständig mit Malerkrepp und bedecken damit auch die Fugen der angrenzenden Fliesen. Silikonfugen lassen sich mit einem Cuttermesser entfernen.Jetzt muss die defekte Fliese entfernt werden. Dazu wird sie sehr vorsichtig Stück für Stück mit Hammer und Meißel zerschlagen. Entfernen Sie anschließend die Mörtelreste, zum Beispiel mit einem Staubsauger . Unebenheiten im Untergrund können Sie mit Reparaturmörtel ausgleichen – denn für perfekten Halt der neuen Fliese muss die Fläche ganz eben sein.Tragen Sie jetzt einen flexiblen Fliesenkleber gleichmäßig auf und verteilen Sie ihn mit einem Zahnspachtel . Legen Sie die neue Fliese in den Fliesenkleber und drücken Sie sie an. Achten Sie dabei darauf, dass die Fugen an allen Seiten gleich breit sind und nutzen Sie ggf. Fliesenkreuze , um für gleichmäßigen Abstand zu sorgen.Nachdem der Kleber ausgehärtet ist (mind. 24 Std. warten), schlämmen Sie flexiblen Fugenmörtel diagonal mit einem Fugengummi in die Fugen ein. Sobald der Mörtel zu trocknen beginnt, glätten Sie die Fugen mit einem feuchten Schwamm und säubern anschließend die Fliese. Ein Tipp: Wenn Sie nur einzelne Fliesen austauschen, verwenden Sie besser Fugenmasse aus der Tube . Diesen gebrauchsfertigen Mörtel gibt es in mehreren Farben, und die Tube lässt sich bis zum nächsten Einsatz einfach wieder verschließen.

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  • Waschtisch bauen und Waschbecken anschließen

    Einfach nur ein Waschbecken austauschen ist eigentlich ein simples Spiel mit dem Akkuschrauber – gepimpt wird unser Modell mit einem Eigenbau-Möbel. Der Mix aus Tisch und Regal aus rustikalen Naturholzbrettern macht nicht nur optisch viel her, sondern bietet auch jede Menge Stauraum mit bestem Überblick. Und weil die Maße variabel sind, passt er sich jedem Bad an.Wichtiges Werkzeug: • Akkubohrschrauber • Bandschleifer • Schleifklotz • Pinsel   Benötigtes Material: • Massivholzbretter • Winkelträger • Waschbecken • Armatur • Design-SiphonAls Erstes werden die Bretter auf Länge gebracht – zu Hause mit der Stich- oder Kappsäge oder gleich beim Einkauf vom Holzzuschnitt in Ihrem BAUHAUS Fachcentrum. Dann folgt die Feinarbeit: Das Holz muss mit Bandschleifer und Schleifklotz in mehreren Gängen von grob nach fein geschliffen werden. Zwischen den Schleifgängen erfolgt die Lasur im gewünschten Farbton und letztendlich ein Anstrich mit wasserfestem Klarlack. Wichtig: Farbe in Richtung der Maserung auftragen!1. Bretter vorbereitenAls Lager für die beiden Möbelbretter dienen herkömmliche Winkelträger an der Wand. Die Löcher zu deren Befestigung werden mit einem Steinbohrer – mit ausgeschaltetem Schlagwerk – vorgebohrt und mit passenden Dübeln versehen. Dann folgt das eigentliche Anschrauben der Träger. Alles mit einem Gerät: einem Akkubohrschrauber.2. Winkelträger anbringenDie untere Ablage kann nun platziert und an der Unterseite mit den Winkeln verschraubt werden – so kann nichts kippen. Das obere Brett erhält zunächst einen Ausschnitt für den Siphon – wegen der Rundung sägen Sie das am besten per Stichsäge. Die entstandenen offenen Kanten werden noch mal etwas abgeschliffen und nachlasiert und -lackiert. Die eigentliche Montage des Bretts erfolgt erst, wenn das Becken installiert ist.3. Ablage verschrauben und Aussparung für den Siphon sägenMit Wasserwaage und Zollstock legen Sie die genaue Position des Waschbeckens fest, markieren die Befestigungsstellen und körnen sie an. Alternativ kann auch ein Kreuz aus Kreppband als Markierung dienen. Ob Tausch oder Neumontage – exaktes Ausmessen der Bohrlöcher ist Pflicht! Am einfachsten geht diese Arbeit zu zweit von der Hand: Einer hält das Waschbecken, der andere zeichnet von unten die Position der Stockschrauben an.4. Position des Waschbeckens festlegenWie schon bei den Winkelträgern, bohren Sie mit dem Akkubohrschrauber zunächst Löcher für die Dübel und schlagen sie mit dem Hammer ein. Dann drehen Sie die Stockschrauben hinein, bis sie fest und sicher in der Wand sitzen. Falls die Wasseranschlüsse von Kalt- und Warmwasserzuleitung noch mit Blindstopfen versehen sind, werden sie durch zwei Eckventile ersetzt. Die Gewinde umwickeln Sie vorher mit Teflonband oder Hanf – so sind sie absolut dicht.5. Waschbeckenbefestigung vorbereitenBevor Sie das Waschbecken anbringen, montieren Sie darauf erst noch die Armatur. Das ist nämlich viel leichter, solange das Waschbecken noch von allen Seiten zugänglich ist. Einfach die Anschlüsse für Kalt- und Warmwasser durch die entsprechenden Stellen im Becken ziehen, die beiden Unterlegscheiben auf die zwei Abdeckungen der Schraubgewinde setzen und die Muttern auf den Gewindestangen bis zum Anschlag festziehen. Für die Montage des Ablaufventils führen Sie den oberen Teil des Ventilkelchs samt Dichtung von oben durchs Ablaufloch, legen eine weitere Dichtung von unten dagegen und schrauben das Ventilunterteil an. Dann wird die Zugstangenverlängerung in die Zugstangenvorrichtung der Armatur geschraubt. Zuletzt setzen Sie das Gegenstück an der Ablaufgarnitur an und schrauben es fest.6. Armatur montierenWer kann, holt sich nun wieder einen Helfer: Das Waschbecken wird auf die Stockschrauben geschoben, von der Unterseite des Beckens werden die Kunststoff-Führungsscheiben und Muttern angesetzt und diese mit einem Schraubenschlüssel angezogen. Den waagerechten Sitz des Beckens mit einer Wasserwaage prüfen und, falls nötig, korrigieren.7. Waschbecken anbringenNun wird der Siphondeckel eingesetzt und das Verbindungsglied für beide Zugstangen befestigt: Nehmen Sie den Siphon und schieben Sie das Endstück mit aufgesetzter Rosette durch den Gumminippel ca. 5 Zentimeter tief ins Abflussrohr. Auf der anderen Seite des Rohres setzen Sie die Dichtung ein und schrauben sie an die Ablaufgarnitur. Verbinden Sie dann die Zugstangen mit der Verlängerung und ziehen Sie die beiden Schrauben an. Überprüfen Sie die Funktion durch Betätigen des Verschlusshebels an der Armatur. Dann schließen Sie die Kalt- und Warmwasserschläuche an.8. Siphon und Wasser anschließenNun hat endlich das zweite Brett seinen Einsatz: Schieben Sie dieses unter das Becken und schrauben Sie es von unten an den Trägern fest. Der Wandanschluss des Bretts wird noch mit Silikon verfugt – fertig! Tipp für saubere Fugen: Kleben Sie die gewünschte Fugenbreite oben und unten mit Kreppband ab, dann erhalten Sie einen geraden Verlauf. Nach dem Auftragen mit einem Spülmittel-Wasser-Gemisch besprühen und mit einem Fugenspachtel glätten.  9. Die letzten Handgriffe

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  • Letzte Handgriffe bis zur Neueröffnung

    Am 21. Oktober wird in Berlin-Steglitz ein BAUHAUS eröffnen – zentral gelegen in der Innenstadt und damit sehr gut zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Das neue Fachcentrum entsteht im Einkaufscenter Forum Steglitz. Die Kunden profitieren so von einem umfassenden Nahversorger-Konzept: Neben dem neuen BAUHAUS finden sie Lebensmittelgeschäfte, Drogerie, Apotheke, Optiker, Fitnessstudio und vieles mehr unter einem Dach. So können die Steglitzer Material und Baustoffe für kleine Reparaturen und Verschönerungen auf kurzem Wege mit besorgen. Inzwischen läuft die Einrichtungsphase der rund 2.500 Quadratmeter Verkaufsfläche. BAUHAUS Berlin-Steglitz, der Nahversorger um die Ecke Die Kunden finden in ihrem neuen BAUHAUS ein Sortiment speziell abgestimmt auf den alltäglichen Bedarf, sowie für die Renovierung von Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen, wie sie in städtischer Lage üblich sind. Online und im Fachcentrum bestellte Ware können sie bequem dort abholen oder nach Hause liefern lassen – auf Wunsch sogar noch am selben Tag. Reservieren Kunden ihre Ware online, können sie ihren Einkauf vorab bezahlen oder an der extra dafür vorgesehenen R&A-Kasse (Reservieren & Abholen). Zeit sparen sie außerdem aufgrund der kompakten Größe des Fachcentrums, vier zusätzliche SB-Kassen mit Bar- und Kartenzahlung beschleunigen das Procedere. Für den Transport stehen zwei Lastenräder zum Verleih bereit, für Pkw steht ein Parkhaus zur Verfügung. Ein Schlüsseldienst, das Farbmischcentrum und eine DIY-Galerie im Eingangsbereich der Schloßstraße mit wechselnden Themen und Aktionen runden das Angebot ab. 20 Fachberater bieten ein breit gefächertes Angebot in acht Abteilungen Damit alles bis zur Eröffnung pünktlich fertig wird, packen derzeit bis zu 35 BAUHAUS Mitarbeiter mit an – darunter auch einige aus anderen BAUHAUS Standorten – und unterstützen das Team um Geschäftsleiter Sebastian Koch vor Ort tatkräftig. Etwa 70 Paletten treffen täglich in Steglitz ein, um die rund 400 laufenden Meter Regalfläche mit Waren zu füllen. Dies entspricht in etwa der Strecke vom Steglitzer Bierpinsel bis zum Forum Steglitz. Ab Oktober erwarten 20 Fachberater, darunter zehn neu eingestellte Mitarbeiter, die BAUHAUS Kunden in acht Abteilungen und beraten serviceorientiert und abteilungsübergreifend zu Werkzeugen, Maschinen, Eisenwaren, Sanitär, Farben, Haushaltswaren wie Kunststoffboxen, Reinigungsmitteln, Regalen, Aufbewahrungslösungen und Umzugssortimenten sowie Elektroartikeln und Leuchten. Ein Gartenbereich und eine kleine Abteilung für Holz und Baustoffe runden das speziell an die Kundenbedürfnisse angepasste Sortiment ab. Um die Anlieferung der Waren im innerstädtischen Bereich auf Dauer so schlank wie möglich zu gestalten, werden alle Produkte bereits im zentralen Verteilerlager geprüft und aus den Umkartons genommen. Sortenrein in Mehrweg-Transportboxen umgelagert, erreicht die Lieferung schließlich per Lkw das neue Fachcentrum. Sortiment bildet den konkreten Bedarf von städtischen Kunden ab Das Sortiment konzentriert sich dabei auf Bereiche, die für den Innenstadtbereich typisch sind: So finden sich in der Garten-Fachabteilung Produkte für den Balkon, verschiedenes Pflanzenzubehör und Produkte zur Pflanzenpflege, bis hin zu Grills und BBQ-Themen. Die Elektro-Fachabteilung bietet alles zu Leuchten, Leuchtmitteln, aber auch rund ums Heizen und Klimatisieren. In der Abteilung Farben, die den größten Bereich des neuen Fachcentrums darstellt, werden Kunden neben Dispersionsfarben und Lacken auch bei Themen rund ums Leben und Wohnen fündig. Darüber hinaus gibt es dort sowohl eine große Auswahl an Sonnenschutz wie Rollos, Jalousien und Vorhangsystemen, aber auch Spachtelmasse und Kleber für kleinere Reparaturen in der Wohnung. Hinzu kommen die Fachabteilungen Sanitär, Werkzeuge und Eisenwaren. Des Weiteren unterstützt das Fachcentrum alle, die rund um und in Steglitz umziehen, mit einem breiten Angebot an passendem Zubehör. Verkehrsgünstige Lage mitten im Herzen von Steglitz Das neue BAUHAUS Fachcentrum befindet sich im Forum Steglitz in der Schloßstraße 1 und ist von montags bis samstags von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Parkplätze finden alle Kunden im angrenzenden Parkhaus in der Bornstraße. Über folgende Linien lässt sich das Fachcentrum einfach mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichen: U-Bahnhof: Walther-Schreiber-Platz, Buslinien 181, 186, 285, M48, M76, M82, M85 und über die S-Bahn-Station Feuerbachstraße. BAUHAUS – Der Spezialist für Werkstatt, Haus und Garten Bereits 1960 brachte BAUHAUS eine neue Idee nach Deutschland: Markenprodukte verschiedenster Fachsortimente in Selbstbedienung, angeboten unter einem Dach. Nach diesem erfolgreichen Konzept sind in Deutschland über 150 Fachcentren entstanden. Europaweit ist BAUHAUS in 19 Ländern über 270 Mal vertreten. Jedes der Fachcentren ist in 15 Fachabteilungen untergliedert. Seinem Grundkonzept – Fachhandelsqualität und Produktvielfalt zu besten Preisen – ist BAUHAUS bis heute treu geblieben und hat dieses kontinuierlich weiterentwickelt.Nahversorger: BAUHAUS zentral in Berlin-Steglitz gelegen

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  • Dachrinnen: Materialien und ihre Unterschiede

    Wer für die Dachentwässerung auf der Suche nach neuen Dachrinnen ist, bemerkt eines recht schnell: Vor dem Kauf müssen auch dann komplexere Entscheidungen getroffen werden, wenn es um Regenrinnen geht. Insbesondere im Hinblick auf das Material. Denn gerade in diesem Bereich gibt es große Unterschiede. Bei BAUHAUS bieten wir Ihnen Dachrinnen und Entwässerungs-Zubehör aus Kunststoff, Aluminium oder Zink an. Aber welches dieser drei Materialien passt am besten zur Ihren individuellen Wünschen und Bedürfnissen? Genau das möchten wir in diesem Ratgeber gemeinsam herausfinden. Die Frage aller Fragen ... ... ist im Bereich der Dachrinnen nicht: Welches Material ist das Beste? Denn das lässt sich so pauschal schlicht nicht sagen. Stattdessen sollte es darum gehen, welches Material am meisten für Ihre Bedürfnisse tun kann. Was passt am besten zu Ihren Vorstellungen? Und worauf sollten Sie demnach beim Kauf von Regenrinnen, Fallrohren, Dachrinnenhaltern usw. zurückgreifen?Bestandsaufnahme: Welches Objekt soll mit Rinnen bestückt werden? Grundsätzlich ist bei der Wahl des Materials natürlich auch entscheidend, was genau mit Dachrinnen ausgestattet werden soll. Ein Haus? Eine Pergola oder ein Gartenhäuschen? Oder vielleicht eine Garage? So ist Kunststoff beispielsweise für Gartenhäuschen, Garagen & Co. bestens geeignet. Mehrfamilienhäuser hingegen werden aus guten Gründen häufig mit Regenrinnen aus langlebigeren Materialien wie Aluminium oder Zink bestückt. Klar spielt hier auch die Optik des Objekts mit hinein: Wer beispielsweise die Farbe der Regenrinnen auf die außergewöhnliche Außenfassade seines Hauses abstimmen will, ist mit Alu-Rinnen bestens beraten, da diese aufgrund Ihrer Beschichtung in den meisten Farben erhältlich sind. Weitere relevante Punkte bei der Entscheidungsfindung: Es gibt eine Reihe weiterer Punkte, auf die Sie beim Kauf von Dachrinnen achten sollten bzw. über die Sie sich Klarheit verschaffen sollten. Diese sind unter anderem: Der individuelle Geschmack: Welches Material empfinden Sie in welcher Farbe als optisch ansprechend für Ihr Objekt?   Das Budget: Wie viel Geld möchten Sie in Regenrinnen investieren? Kunststoff-Rinnen sind günstiger als Regenrinnen aus Aluminium. Alu-Dachrinnen hingegen sind preiswerter als solche aus Zink.   Die Witterungsverhältnisse: In Lagen mit stark beanspruchender Witterung ist es ratsam, auf Metallrinnen zurückzugreifen, da sie belastbarer und formstabiler als Kunststoff-Rinnen sind.   Die Dachform: Extrem flach geneigte Dächer sollten beispielsweise mit Dachrinnen versehen werden, die maximal korrosionsbeständig sind. Mit diesen Punkten im Hinterkopf können wir uns nun den konkreten Vorteilen der unterschiedlichen Materialien zu-wenden. Womit punkten Dachrinnen aus Kunststoff? Und was haben Regenrinnen aus Aluminium und Zink zu bieten? Legen wir los!Die Vorteile von Dachrinnen aus Kunststoff Günstiger Preis trifft einfache Montage - so lassen sich die Vorzüge von Rinnen aus PVC-haltigem Kunststoff zusammenfassen. Im Detail punktet dieses Material durch folgende Vorteile: Niedriger Preis: Kunststoffrinnen sind besonders preiswert. Verglichen mit den Alternativen Aluminium und Zink stellen Regenrinnen aus Kunststoff die günstigste Anschaffung für die Dachentwässerung dar.   Einfaches Anbringen: Sie möchten die Regenrinnen selbst montieren? Dachrinnen aus PVC-haltigem Kunststoff sind besonders einfach zu installieren, weil sie lediglich ineinander gesteckt werden müssen. Sie möchten wissen, wie das genau funktioniert? Werfen Sie gerne einen Blick in unseren Ratgeber zum Thema Montage.   Farbliche Vielfalt: Im Bereich der Kunststoff-Rinnen können Sie aus vielen Farbtönen wählen.   Schwere Entflammbarkeit und Beständigkeit gegen UV-Strahlung.   Leicht zu enteisen: Kunststoff-Dachrinnen sassen sich im Winter vergleichsweise leicht von Eis befreien, da warmes Wasser und Salz keine Schäden anrichten. Wichtig zu wissen: Kunststoff ist zwar durchaus witterungsresistent, aber nur in begrenztem Maß. Das Material kann weniger Regenwasser aufnehmen als Aluminium oder Zink. Zudem sind Kunststoff-Rinnen nicht so lange haltbar wie die metallenen Alternativen. Sie können mit einer Haltbarkeit von etwa zehn Jahren rechnen.Die Vorteile von Dachrinnen aus AluminiumRegenrinnen aus Aluminium sind angenehm leicht, langlebig und - wie bereits erwähnt - sehr wandelbar. Sie ha-ben Lust auf Farbe und wünschen sich Rinnen, die zum Blauton Ihrer Außenfassade passen? Kein Problem! Alu-minium-Dachrinnen sind dank ihrer Pulverbeschichtung in jedem RAL-Farbton erhältlich. Somit können Sie sie optisch perfekt auf Ihr Objekt abstimmen. Die matte Oberfläche verleiht den Regenrinnen zudem einen absolut modernen Touch. Entwässerung am Puls der Zeit? Sowas von! Die weiteren Vorteile im Überblick: • Regenrinnen aus Aluminium verfügen über mehr Stabilität als Kunststoff-Rinnen und verlieren ihre Form weniger schnell. • Langlebigkeit: Die hohe Lebensdauer kann sogar noch erhöht werden, da man Alu-Rinnen überstreichen kann. • Gute Beständigkeit gegen Korrosion. • Lassen sich komplett recyceln. • Geringes Arbeitsgewicht: Alu-Rinnen sind bedeutend leichter als Zink-Dachrinnen - was nicht nur, aber auch bei der Montage von Vorteil ist. • Sehr geringer Wartungsaufwand. • Nicht brennbar. Schon gewusst? Auch Alu-Dachrinnen lassen sich vergleichsweise simpel montieren. Im Gegensatz zu anderen Metall-Rinnen werden Rinnen aus Aluminium nicht gelötet. Stattdessen können sie über Kleb- und Steckverbin-dungen befestigt werden. Wie das Schritt für Schritt gelingt, lesen Sie in unserem zugehörigen Ratgeber .  Die Vorteile von Dachrinnen aus Zink Zink hat in Sachen Stabilität und Lebensdauer sogar noch mehr zu bieten als Aluminium. Zwar verändern Kupfer-Rinnen ihre Optik im Laufe der Zeit, da sich eine dünne und undurchlässige Schicht bildet, die man Patina nennt. Gerade die ist aber auch der große Pluspunkt dieses Materials, weil sie Korrosion verhindert und maximal vor Witterungseinflüssen schützt. Welche Vorteile sonst noch für Zink sprechen? Das verraten wir Ihnen gerne: Zink ist stabiler und formbeständiger als Kunststoff oder Aluminium.   Sehr hohe Lebensdauer: Zink-Dachrinnen halten bis zu 40 Jahre.   Korrosionsbildung ist ausgeschlossen.   Zink ist komplett recyclebar.   Es ist ein sehr geringer Wartungsaufwand zu erwarten.   Kleine Risse oder Löcher können gelötet werden, was die Haltbarkeit einer reparierten Zinkrinne entsprechend verlängert. Falls Sie weitere Informationen über die Reparatur einer Dachrinne suchen, empfehlen wir Ihnen unseren Ratgeber zu diesem Thema. Sie fragen sich, wie Zink-Regenrinnen montiert werden? Tatsächlich muss hierbei mehrheitlich auf das Löten zurückge-griffen werden, was das Anbringen durchaus komplex gestaltet und das Auslagern dieser Aufgabe an Fachleute nahelegt. Näheres dazu erfahren Sie hier. Übrigens: Aluminium und Zink können problemlos miteinander kombiniert werden. Bedeutet: Sie können eine Alu-Dachrinne beispielsweise mit einem Rinnenstutzen aus Zink verbinden.

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  • Trockenbauwände stellen

    Trockenbauwand bauen leicht gemacht – in 8 einfachen Schritten Wenn Sie eine solide Trockenbauwand bauen möchten, ist eine gute Anleitung unerlässlich. In diesem Ratgeber erklären unsere BAUHAUS-Fachleute Schritt für Schritt, was Sie für Trockenbau-Projekte brauchen und wie Sie dabei vorgehen sollten. Von der Planung über den Materialeinkauf bis hin zu Aufbau und Verputz – wir decken alle Punkte ab und beantworten häufige Fragen. Lernen Sie, wie Sie noch heute selbst eine stabile Trockenbauwand stellen.Schritt 1: Planung und Vorbereitung fürs Trockenbauwand bauen Bevor Sie mit dem Bau Ihrer Trockenbauwand beginnen, ist eine sorgfältige Planung und Vorbereitung unerlässlich: ● Messen Sie zunächst den Raum genau aus. Notieren Sie die Höhe, Breite und Tiefe der geplanten Wand. ● Ist eine Tür geplant? Wenn ja, wo soll sie sitzen und wie groß soll sie sein? ● Planen Sie einen Trocken- oder Feuchtraum ? Entsprechend sollten Sie das Material wählen: Zementbauplatten sind etwas aufwändiger, jedoch wasserunempfindlich, Gipskartonplatten sind leichter verarbeitet, allerdings feuchtigkeitsempfindlich. ● Berücksichtigen Sie auch die Art der Raumnutzung : Ein Arbeitszimmer benötigt eine bessere Schallisolation als ein Abstellraum. Für eine verbesserte Schalldämmung empfehlen wir, spezielle Dämmmaterialien zwischen den Gipskartonplatten einzusetzen. ● Welche Art von Ständerwerk möchten Sie für Ihre Trockenbauwände nutzen: Holz oder Metall? Metallständerwerke sind stabil und ideal, wenn Sie Regale oder schwere Gegenstände an der Wand befestigen möchten. Bei leichteren Lasten sind Holzständerwerke eine kostengünstige Alternative – das jedoch aufquellen kann, wenn es feucht wird. Um das Material zur Baustelle zu transportieren, sollten Sie sich zudem eine helfende Hand organisieren. Decken Sie unbedingt den Rest der Wohnung ab – das Schneiden von Trockenbauplatten ist eine staubige Angelegenheit. Wenn möglich, sollten Sie die Platten deshalb am besten brechen.2. Schritt: Material & Werkzeug beschaffen Bevor Sie mit dem Bau Ihrer Trockenbauwand loslegen, sollten Sie anhand der Maße den ungefähren Materialbedarf ermitteln. Gerne beraten Sie unsere BAUHAUS-Fachleute hierbei auch online, telefonisch oder im Fachcentrum vor Ort . Da CW-Profile im Trockenbau häufiger gebraucht werden als die an Boden und Decke angebrachten UW-Profile, besorgen Sie davon entsprechend mehr. Wenn Sie eine Trockenbauwand mit Tür planen, sollten Sie zusätzlich ein sogenanntes Türsturzprofil einkaufen. Bitte beachten Sie, dass sämtliche Trockenbau-Komponenten von einem Hersteller stammen sollten. Auf diese Weise sind sie genau aufeinander abgestimmt und es sollte keine bösen Überraschungen geben.Schritt 3: Unterkonstruktion bauen Beginnen Sie damit, die Grundlinie Ihrer Trockenbauwand zu ermitteln. Ziehen Sie eine Schnur straff zwischen zwei Punkten am Boden und an der Decke, um den Verlauf der Wand zu markieren. Schneiden Sie die benötigten Rahmenprofile für Boden und Decke zurecht. Sie können dafür eine Flex oder eine Metallschere verwenden. Kleben Sie dann auf die Unterseite der Profile ein Dichtungsband . Dies sorgt für eine feste und dichte Verbindung. Legen Sie die zugeschnittenen UW-Profile auf den Boden und die Decke. Befestigen Sie die Profile mit Dübeln und Schrauben. Verwenden Sie dazu 39-mm-Schrauben mit Flachkopf und Hilo-Gewinde sowie Schlagdübel. Achten Sie darauf, dass Sie mindestens drei Befestigungspunkte pro Profil verwenden. Der Abstand zwischen den Befestigungspunkten sollte maximal einen Meter betragen. Vergessen Sie nicht, das Dichtungsband zu verwenden, um Lücken zu schließen: Es sorgt für zusätzliche Stabilität.Schritt 4: Ständerwerk befestigen Sobald die UW-Rahmenprofile sicher befestigt sind, setzen Sie das erste CW-Profil für den Wandabschluss ein. Platzieren Sie es oben und unten in die Rahmenprofile und fixieren Sie es senkrecht mit Dübeln an der Wand. Um den Schallschutz zu verbessern, bekleben Sie dieses Profil zusätzlich mit Dichtungsband. Achten Sie darauf, dass der Abstand der Dübel zueinander maximal einen Meter beträgt. Als Faustregel für den Abstand der Ständer sollten Sie eine halbe Plattenbreite ansetzen, gemessen von Mittelachse zu Mittelachse. Das erhöht die Stabilität der Trockenbauwand. Fügen Sie danach weitere CW-Ständerprofile hinzu und justieren Sie sie in die richtige Richtung. Der Abstand zwischen den Profilen hängt von der Dicke der verwendeten Bauplatten ab und wird von der Mitte eines Profils zur Mitte des nächsten gemessen. Profi-Tipp: Mit einer Profilverbundzange lassen sich die Profile schnell und einfach verbinden.Schritt 5: Türöffnung setzen (optional) Wenn Sie eine Türöffnung vorgesehen haben, montieren Sie jetzt ein spezielles Türsturzprofil. Bevor Sie dieses in die Trockenbauwand einbauen und mit Blechschrauben oder Nieten an den UW-Profilen befestigen, fügen Sie oben und unten weitere Steckwinkel an den CW-Profilen ein. Das stabilisiert die gesamte Türkonstruktion zusätzlich. Schieben Sie nun das Türsturzprofil von oben über die zwei CW-Ständerprofile.Schritt 6: Ständerwerk mit Trockenbauplatten beplanken Das fertig montierte Metallständerwerk können Sie nun von beiden Seiten mit den Platten beplanken. Dabei verschrauben Sie die einzelnen Platten fugenversetzt mit den Metallprofilen. Setzen Sie pro Quadratmeter ca. 15 Schrauben. Beginnen Sie mit einer ganzen Trockenbauplatte. Setzen Sie danach immer Platte an Platte und vermeiden Sie Kreuzfugen . Achtung: Drehen Sie die Schrauben nur bündig ein – und nicht zu tief ein. Sonst müssen Sie bei der Nachbereitung die Löcher aufwändig verspachteln.Schritt 7: Dämmung & Installationen verlegen Bevor Sie sich an die Beplankung der gegenüberliegenden Seite machen, legen Sie in den entstandenen Wandzwischenraum je nach Bedarf Stromkabel oder Installationsleitungen. Hierbei führen Sie die Kabel und Leitungen durch die H-förmigen Ausstanzungen des CW-Profils. Beachten Sie: Mit einem Dosenschneider können Sie später Aussparungen für die Steckdosen herstellen. Markieren Sie unbedingt jetzt schon die passenden Stellen dafür. Manche Trockenbauwände trennen kalte und warme Bereiche. In so einem Fall sollten Sie nun Wärmedämmstoff z. B. aus Mineralwolle anbringen, bevor Sie Ihre Trockenbauwand fertig bauen.Schritt 8: Trockenbauwand verputzen Die im gezeigten Beispiel verwendeten Zementfaserplatten werden nun mit Polyurethan-Kleber verklebt. Bevor Tapeten, ein Dekorputz oder Farbanstrich auf der Leichtbauwand folgen, müssen Sie die Zementplatten zunächst verputzen. Legen Sie dafür zusätzlich ein Armierungsgewebe in den Putz ein. Wenn Sie stattdessen Gipsbauplatten verwenden, verspachteln Sie einfach die Plattenstöße. Nach dem Trocknen glätten Sie die Trockenbauwände mit Schleifpapier – und können sie anschließend streichen, tapezieren, verfließen oder mit Dekorputz versehen.Häufige Fragen zum Trockenbauwände bauen Unsere BAUHAUS-Fachleute beantworten Fragen, wenn Kunden Trockenbauwände selber bauen. Was kostet es, eine Trockenbauwand selber zu stellen? Die Kosten für das Selbstbauen einer Trockenbauwand hängen von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der Art der verwendeten Platten und der Wandfläche. Die Kosten für Gipskartonplatten gehen - je nach Größe und Typ - bei etwa 3,30 € pro Quadratmeter los, während imprägnierte Varianten für Feuchträume ab etwa 4,20 € pro Quadratmeter kosten. Wenn Sie sich für Zementfaserplatten entscheiden, die oft für Bereiche mit höherer Feuchtigkeit verwendet werden, können die Kosten höher sein - abhängig von der Marke und den spezifischen Produkteigenschaften. Dazu kommen die Kosten für das Ständerwerk, Profile und Schrauben sowie Verputzmaterialien. Je nach Raumnutzung kommen dazu noch Schalldämmung, eine Türe und mehr. Es ist ratsam, die genauen Maße Ihres Projekts zu berechnen und die verschiedenen Optionen und Preise zu vergleichen, um eine fundierte Entscheidung zu treffen. Gerne helfen unsere BAUHAUS-Fachleute Ihnen dabei. Holz- oder Metallständerwerk: Welches Ständerwerk für Trockenbau? In den meisten Fällen teilen Leichtbauwände zu groß geschnittene Wohnräume. Hier reicht ein Ständerwerk aus Holz mit einer Gipsplattenverkleidung völlig aus. In Feuchträumen sollten es aber zumindest imprägnierte Hölzer sein. Bei extremer Feuchtebelastung empfehlen wir unbedingt Metallprofile. Wie hoch kann man eine Trockenbauwand bauen? In der Regel liegt die maximale Höhe einer Leichtbauwand bei etwa 4,50 Meter. Allerdings hängt die Höhe von der Stabilität und den verwendeten Materialien ab: Für höhere Wände sind spezielle Konstruktionen und Verstärkungen notwendig. Welche Dicke soll ein Trockenbauwand haben? Die Dicke einer Trockenbauwand hängt von verschiedenen Faktoren ab. Normalerweise beträgt sie zwischen 75 mm und 100 mm, einschließlich Ständerwerk und Beplankung. Zusätzliche Dämmmaterialien für verbesserten Schallschutz oder spezielle Brandschutzmaterialien können die Wand dicker machen. Auch das Tragen schwerer Lasten erfordert möglicherweise ein verstärktes Ständerwerk, was zu einer Erhöhung der Wanddicke führt. Ist die Wand nur als einfache Trennung gedacht, kann sie auch dünner ausfallen, da weniger Material benötigt wird. Wie lange dauert es, eine Trockenbauwand zu bauen? Je nach Ihrem handwerklichen Geschick, Erfahrung und Größe brauchen Sie für den Bau einer Leichtbauwand zwischen einem halben Tag und zwei Tagen. Die Dauer für das Bauen einer Trockenbauwand kann sehr unterschiedlich ausfallen: Anfänger können länger brauchen. Gleiches gilt, wenn Sie besondere Maßnahmen wie Schalldämmung oder eine Trockenbauwand mit Tür umsetzen wollen. Planen Sie zusätzlich Zeit ein, um die Materialien zu besorgen und mit den Werkzeugen vertraut zu machen, bevor Sie mit dem eigentlichen Bau beginnen. Welchen Schallschutz hat eine Trockenbauwand? Eine Trockenbauwand an sich bietet keinen wesentlichen Schallschutz. Um die Schalldämmung zu verbessern, können Sie jedoch verschiedene Maßnahmen ergreifen: ● spezielle schalldämmende Gipskartonplatten verwenden ● doppelte Beplankung anbringen ● zwischen die Ständerwerke eine Schallschutzdämmung aus Mineralwolle einbringen Diese Maßnahmen erhöhen den Schallschutz einer selbstgebauten Leichtbauwand.Mehr Ratgeber zu Leichtbauwänden Trockenbau Wandplaner Trockenbau spachteln Trockenbau im Bad

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  • Upcycling: So wird aus einer Tür ein Tisch!

    Ob für drinnen oder draußen: Ein neuer Esstisch kann ganz schön am Budget knabbern. Die günstige und wesentlich originellere Alternative? Eine ausrangierte Tür! So einfach wird daraus ein Tisch mit Charakter …Dieses Material benötigen Sie zum Nachbauen:Eine alte Innentüre 4 Kanthölzer als Tischbeine (alternativ: Klapptischbeine aus Metall) 8 Winkelverbinder Holzschrauben Holzlasur oder -lack, wetterfest Legen Sie sich dieses Werkzeug bereit: Schraubendreher, Zange Band- und/oder Multischleifer Akku-Bohrschrauber Stichsäge Pinsel und/oder Farbroller, Farbwanne Zollstock, Bleistift Handschuhe, SchutzbrilleKlinke, Schloss, Riegel oder Garderobenhaken: Alles am Türblatt, was Sie bei der späteren Benutzung als Tischplatte stören könnte, wird erst mal abmontiert. Die zurückbleibenden Löcher können Sie mit Holz-Spachtelmasse schließen.1. Alles muss ab!Wahrscheinlich möchten Sie Ihrer Tischplatte eine frische Farbe geben oder zumindest gespachtelte Stellen verschwinden lassen. Schleifen Sie das Türblatt deshalb gründlich ab. Bei gröberen Unebenheiten verwenden Sie einen Bandschleifer. Für kleinere Flächen sowie Detailarbeit an Kanten usw. den Multischleifer.2. Erst der Schliff, dann der TischDafür können Sie vorgefertigte (wahlweise auch klappbare) Tischbeine aus Metall besorgen – oder Sie sägen vier Rahmenhölzer auf die gewünschte Länge. Überlegen Sie sich bei letzter Variante, wie hoch Ihr Tisch werden soll, und ermitteln Sie so das benötigte Maß der Beine. Achten Sie bei der Arbeit mit einer Stichsäge auf einen möglichst geraden Schnitt. Nach dem Sägen die Schnittstellen mit Schleifpapier glätten!3. Machen Sie Ihrem Tisch Beine!Gerade wenn Ihr Tisch draußen stehen soll, ist ein Schutzanstrich mit Holzlack oder Lasur Pflicht – die ideale Gelegenheit für eine individuelle (Farb-)Note! Für ein sauberes, gleichmäßiges Ergebnis streichen Sie Holzbeine und Türblatt am besten in drei Durchgängen. Tipp: Mit Kreidefarbe und durch leichtes Abschleifen zwischen den Anstrichen verpassen Sie den Oberflächen ein schickes Shabby-Finish. Dieses müssen Sie dann nur noch mit wetterfestem Klarlack versiegeln.4. Anstrich in drei GängenDamit Ihr Tisch nicht ungewollt verrutscht oder den Terrassenbelag verkratzt, sollten Sie die Unterseiten der Tischbeine mit Möbelgleitern bzw. -untersetzern aus Kunststoff versehen.5. Auf schützenden SohlenAlle Elemente sind vorbereitet, jetzt kommt zusammen, was zusammengehört! Messen und markieren Sie auf der Tischplatte zunächst genau, wo die Tischbeine angebracht werden sollen. Haben Sie sich für fertige Metallbeine entschieden, können Sie diese in der Regel direkt an den markierten Stellen auf die Tischplatte schrauben. Für die Befestigung von Holzbeinen benötigen Sie zwei Winkelverbinder pro Tischbein.6. Darauf stehen Tische!Wunderbar dezent sind die Winkelverbinder an den beiden nach innen gerichteten Seiten der Tischbeine untergebracht. So stören sie das Gesamtbild nicht. Bohren Sie die Stellen, an denen die Verbinder angebracht werden, vor. Danach können Beine und Platte verschraubt werden – und fertig ist Ihr neuer Tisch!7. Die Platte wird zum VierbeinerTipp: Elegant begradigt Türblätter mit Profil-Verzierungen sind auch als Tischplatten besonders dekorativ. Allerdings steht kein Geschirr darauf gerade. Die Lösung? Eine Platte aus Acrylglas! Einfach auf das Maß Ihrer Tür zuschneiden, Rutschstopper auf die Tischoberfläche kleben, Acrylplatte drauflegen – schon haben Sie eine ebene Fläche, die den Dekoeffekt Ihrer alten Tür bewahrt.

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  • DIY: Bauen Sie eine Smartphone-Ladestation

    Es begleitet Sie jeden Tag von früh bis spät und ist dabei so vielseitig: als Entertainer, Wegweiser oder Musikbibliothek – das Smartphone. Ganz klar, dass es bei diesem verantwortungsvollen Job schon die ein oder andere Stunde an der Steckdose zum Aufladen verbracht hat. Und dass das nicht immer sicher ist, weiß jeder. Hand aufs Herz: Wie oft sind Sie schon auf Ihren Hosentaschenkumpel getreten oder haben sich im Ladekabel-Wirrwarr verfangen? Wie viele Kratzer hat das Display abbekommen, wenn es vom Tisch auf den Boden geknallt ist? Das muss nicht sein: Sie können all diesen Problemen aus dem Weg gehen und Ihr Smartphone sicher laden – mit einer Smartphone-Ladestation. Und die können Sie ganz leicht selbst aus einer alten Reinigungsmittel- oder Shampooflasche basteln. Wir zeigen Ihnen, worauf es ankommt.Bevor es losgeht Auf dem Smartphonemarkt ist einiges los. Gerade was Formen und Größe betrifft, gibt es Riesenunterschiede. Deshalb ist es wichtig, dass Sie für dieses Bastelprojekt genau prüfen, ob die zu verwendende Reinigungsmittel- oder Shampooflasche groß genug für Ihr Vorhaben ist – Ihr Smartphone sollte hineinpassen. Wenn Sie unsicher sind, gehen Sie lieber auf Nummer sicher und greifen zur größeren Verpackung.Sie benötigen dieses Material: Leere Reinigungsmittel- oder Shampooflasche (achten Sie auf die Größe Ihres Smartphones) Ggf. Lineal Ggf. Schere Permanentmarker Toilettenpapierhülse oder ggf. Netzteil des Smartphone-Ladesteckers zum Abmessen Cuttermesser Schleifpapier Alte Zeitung zum Unterlegen Farbigen Sprühlack Dekomaterial nach Bedarf Klarlack1. Schnittkanten einzeichnen Wenn Sie eine ausreichend große Reinigungsmittel- oder Shampooflasche gefunden haben, zeichnen Sie die Schnittkanten vor. Dazu halten Sie Ihr Smartphone an die Flasche und setzen kleine Markierungen in der Größe des Smartphones mit einem Permanentmarker. Wenn Sie es ganz genau nehmen möchten: Messen Sie Ihr Smartphone mit einem Lineal ab, rechnen Sie etwas Spielraum dazu und zeichnen Sie die Größe mittig auf die Reinigungsmittel- oder Shampooflasche.2. Grobes Ausschneiden Schnappen Sie sich eine Schere oder ein Cuttermesser und schneiden Sie die Verpackung zu: Als erstes kommt der Flaschenhals ab, dann schneiden Sie schon einmal die ungefähre Form der Smartphone-Ladestation aus. Keine Sorge, wenn die Kanten nicht perfekt geworden sind, darum kümmern wir uns später. Achtung: Cuttermesser sind extrem scharf! Arbeiten Sie damit immer sorgsam und vorsichtig. Sollten Sie sich im Umgang unsicher fühlen, können Sie stattdessen auch einfach eine Schere nutzen, auch im nächsten Schritt.3. Das Steckdosen-Loch Wussten Sie, dass eine Toilettenpapierhülse in etwa die Größe einer handelsüblichen Steckdose hat? Diese Tatsache nutzen wir natürlich für dieses Bastelprojekt! Nehmen Sie eine leere Toilettenpapierhülse zur Hand und stellen Sie sie auf Ihren Zuschnitt. Achten Sie hierbei darauf, dass Sie genügend Platz zum Rand lassen, der stabilisiert nämlich Ihre Smartphone-Ladestation. Wenn Sie sicher sind, dass der Abstand groß genug ist, umranden Sie die Hülse mit einem Permanentmarker. Mit einem Cuttermesser schneiden Sie das Vorgezeichnete nun aus. Das geht viel schneller als mit einer Schere und Sie können die runde Form viel genauer treffen. Falls das Netzteil zum Laden Ihres Smartphones besonders groß ist, kann es sein, dass der Toilettenpapierhülsen-Trick nicht funktioniert. Messen Sie dann am besten das Netzteil Ihres Smartphones ab und übertragen Sie die Form auf die Reinigungsmittel- oder Shampooflasche.4. Kanten glätten Plastik kann nach dem Schneiden ganz schön scharfe Kanten haben. Damit Sie sich beim Smartphoneaufladen nicht verletzen – und damit es schöner aussieht – glätten Sie jetzt alle Kanten. Mit einem Stück Schleifpapier ist das schnell erledigt. Fahren Sie einfach wiederholt über die Flächen, die Sie glätten möchten. Wenn Sie das erledigt haben, ist Ihr Rohling fertig! Tipp: Bei Schleifpapier gibt es viele verschiedene Körnungen. Je feiner das Schleifpapier ist, desto höher ist die Körnung und desto glatter sind am Ende auch die Kanten. Wir empfehlen für dieses Projekt ein feines bis sehr feines Schleifpapier ab Körnung 100 aufwärts.5. Das Gestalten Jetzt geht es an den wohl spannendsten Teil: das Verzieren! Bevor Sie aber mit der Sprühdose loslegen, sollten Sie die Umgebung durch Zeitungspapier schützen. Mit farbigem Sprühlack erhalten Sie ein besonders gleichmäßiges und schönes Ergebnis, ohne großen Aufwand. Schütteln Sie die Dose vor dem Gebrauch gut durch und sprühen Sie die Farbe mit ca. 30 cm Abstand auf den Rohling Ihrer Smartphone-Ladestation. Tipp: Für die Gestaltung Ihrer Smartphone-Ladestation stehen Ihnen alle Möglichkeiten offen, egal ob einfarbig, mit edlen Mustern oder vollkommen flippig mit Stickern oder Nagellack. Auch mit Klebeband können Sie ganz schnell tolle Effekte erzielen: Einfach streifenweise auf Ihren Rohling kleben, mit farbigem Sprühlack übersprühen und nach dem Trocknen die Klebestreifen vorsichtig entfernen.6. Das Ergebnis Die Farbe ist gut durchgetrocknet und Sie sind mit dem Verzieren fertig? Dann fixieren Sie alles mit einem Klarlack – und schon ist Ihre Smartphone-Ladestation einsatzbereit. Auf Wiedersehen, Kabel-Wirrwarr, und hallo, stylischer Alltagshelfer!

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  • Reparieren statt wegwerfen: So klappt's!

    Mit seinem Team von der „Blitzblume“ bringt der Tüftler aus Ingelheim gebrauchte Elektrogeräte wie Waschmaschinen, Trockner und Toaster wieder zum Laufen."Ein Gerät, das 15 oder 20 Jahre gelaufen ist, hat sich bewiesen. Es hat es verdient, repariert zu werden." - Elektromeister Heinrich JungGegenpol zur Wegwerfgesellschaft Im Jahr 1983 stellte sich Heinrich Jung die entscheidende Frage: „Was kann ich als Elektromeister für den Umweltschutz tun?“ Seine Antwort kam schnell: reparieren statt wegwerfen. Einen Gegenpol setzen zur Wegwerfgesellschaft. Alten Elektrogeräten ein neues Leben geben, anstatt sie zu entsorgen und durch neue Ware zu ersetzen. Die Mission des gelernten Starkstromelektrikers begann. Er gründete in Augsburg sein Reparaturgeschäft Blitzblume , mit dem er dann 1991 nach Mainz und kurz darauf ins rheinland-pfälzische Ingelheim zog. Dort ist er längst zu einer lokalen Berühmtheit geworden. Für seine Arbeit erhielt er den Umweltpreis des Landes Rheinland-Pfalz sowie den Goldenen Schraubenzieher des RTR (Runder Tisch Reparatur), einem Verein, der sich für eine neue Kultur der Reparatur in Deutschland einsetzt.Mehr als 3000 Reparaturen im Jahr Hinter einem grünen Metalltor liegt sein Geschäft, hier beginnt Jungs Welt. Überall stehen Geräte, die repariert werden sollen. Vor allem weiße Ware, also Spülmaschinen, Waschmaschinen, Trockner. Und natürlich Kleingeräte: von der Kaffeemühle über Toaster und Hightech-Ventilator bis hin zum Thermomix. Die zu reparierenden Geräte kommen von überall her: eine Lampe aus Baden-Baden, ein Frequenzumrichter aus Leipzig, ein Pool-Putzroboter aus Dresden. Dazu gesellen sich die ganzen Hausbesuche, die der Blitzblume-Außendienst täglich macht – mit Elektroautos, versteht sich. Weit über 3000 Geräte reparieren Heinrich Jung und sein Team von der „Blitzblume“ jährlich. „Zudem gibt es bei mir immer einen Mehrwert neben der Reparatur. Die Verbraucheraufklärung ist mir enorm wichtig“, erklärt Jung. Seine zwei wichtigsten Tipps: Waschmittel direkt in die Wäschekammer und nicht in das dafür vorgesehene Fach geben sowie keinen Weichspüler verwenden. Küchenkleingeräte wie Mixer oder Pürierstab nie länger als vier bis fünf Minuten am Stück verwenden.Geräte gehen immer früher kaputt In drei große Felder teilt Jung die Gründe für eine Reparatur auf: Bedienfehler (der Klassiker: Münzen oder andere Gegenstände, die Rohre oder Pumpen verstopfen), Verschleiß sowie Fertigungs- oder Konstruktionsfehler. Letztere hätten, so Jung, in den vergangenen 20 Jahren extrem zugenommen. Für ihn hat sich ein Gerät, das 15 oder 20 Jahre gelaufen ist, bewiesen. Doch die Geräte, die er und seine Kollegen reparieren, würden immer jünger werden. Vor allem Anfang der 90er-Jahre führte Jung eine präzise Statistik. Bei defekten Waschmaschinen waren damals in etwa drei Prozent aller Fälle die Heizungsmodule kaputt. Heute liegt diese Zahl bei 20 Prozent.Häufig wird ohne Ersatzteile repariert Vom blinden Austauschen ganzer Baugruppen hält Jung nichts. Auch hier geht es um Nachhaltigkeit und um Sinn und Verstand. Häufig sind nur kleine elektronische Bauteile wie Relais, Kondensator oder Offline-Switcher defekt. Oder Dichtungen. Der Materialeinsatz liegt dann bei weit unter zehn Euro. „In vielen Fällen können wir die Geräte sogar ganz ohne Ersatzteile reparieren“, sagt Jung. Was er sich für die Zukunft wünscht? „Konkurrenz“, sagt Heinrich Jung. Da spricht wieder der Überzeugungstüftler aus ihm. Hier geht es nicht um ein Geschäft, sondern um eine Haltung. Um einen Auftrag: So viele Geräte zu reparieren wie nur irgendwie möglich und aktiv etwas tun gegen die riesigen Mengen Elektroschrott, die sich jedes Jahr anhäufen. „Diese Arbeit kann man nicht allein machen. Jede Stadt braucht Tüftler wie uns.“Warum Reparieren glücklich macht Prof. Dr. Wolfgang M. Heckl ist Generaldirektor des Deutschen Museums in München – und ein leidenschaftlicher Bastler. Ein Gespräch über Glücksgefühle beim Reparieren. Professor Heckl, Sie haben ein Buch über „Die Kultur der Reparatur“ geschrieben und sagen, dass uns Menschen das Reparieren guttut. Wie meinen Sie das genau? Reparieren tut uns gut, weil wir dadurch einen ganz niederschwelligen Zugang haben, um Glücksgefühle zu erzeugen. Sie entstehen dadurch, dass wir etwas geleistet haben, was wir unmittelbar sehen können. Auch bei Kindern kann man diese Glücksgefühle hervorragend beobachten. Es kann nicht jeder eine komplexe Matheaufgabe lösen – aber einen abgebrochenen Henkel an eine Tasse zu kleben und sie dadurch wieder verwenden zu können, das kann man selbst Kindern schon beibringen. Und sie können voller Stolz sehen, dass sie etwas geschafft haben. Reparieren wir zu wenig? Ja. Definitiv. Der Mensch hat lange Zeit die gute Idee verfolgt, Dinge wiederzuverwenden. Sie zu reparieren, wenn sie kaputt sind. Seit den 50er-Jahren haben wir uns allerdings in eine Wegwerfgesellschaft hineinmanövriert, ohne es zu merken. Woran liegt das? Die Fähigkeit, alte Dinge wertzuschätzen, ist uns verloren gegangen. In Werbung und Erziehung haben wir über Jahrzehnte hinweg gesagt bekommen: Das Neue ist besser als das Alte. Heute dreht sich das allerdings wieder um. Das Alte hat nämlich bewiesen, dass es gut ist. Sonst wäre es nicht alt geworden. Statt zu sagen: „Ist alt, kann weg!“, müsste es doch vielmehr heißen: „Ist alt, bleibt da!“

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  • QNG-ready Produkte bei BAUHAUS

    Ohne Umwege zu Produkten und Nachweisen Sie planen einen Neubau mit QNG-Zertifikat oder stecken bereits in den Bauvorbereitungen dafür? Wenn Sie KfW-Förderprogramme wie den „ Klimafreundlichen Neubau“ (KFN) in Anspruch nehmen, finden Sie bei BAUHAUS geeignete QNG-ready Produkte. Treffen Sie Ihre Auswahl schnell und unkompliziert, im Online-Shop oder vor Ort im Fachcentrum. Die notwendigen Nachweise für Ihre Dokumentation erhalten Sie ebenfalls direkt von uns. QNG-ready Produkte entdecken >Warum ist das QNG-Siegel relevant? QNG steht für „Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude“. Das staatliche Siegel ist bei verschiedenen KfW-Förderprogrammen verpflichtend. Es setzt neben hohen Standards für Energieeffizienz und Ressourcenschonung auch den Einsatz geprüfter, schadstoffarmer Produkte sowie deren korrekte Dokumentation voraus.Was zeichnet QNG-ready Produkte aus? Die Produkte erfüllen die Anforderungen an „Schadstoffvermeidung in Baumaterialien“ gemäß QNG-Anforderungskatalog (im Speziellen Anhangdokument 3.1.3 ): sie wurden daraufhin geprüft, dass sie emissionsarm sind und keine schädlichen Stoffe in die Raumluft abgeben. Damit erfüllen Sie einen wichtigen Teil der Kriterien, die für eine vollständige QNG-Zertifizierung Ihres Gebäudes notwendig sind. Nachweise für eine nachhaltige Materialgewinnung (insbesondere PEFC oder FSC-Zertifikate bei Holzwerkstoffen) sind pro Produkt separat ausgewiesen.QNG-ready Produkte erkennen & Nachweise sichern Die bereits über 4.200 QNG-ready Produkte finden sich in zahlreichen Warengruppen – darunter Bodenbeläge, Verlegewerkstoffe, Kleb- und Dichtstoffe, Dämmstoffe, Holzwerkstoffe, Putze, Farben und Lacke sowie Bauprodukte auf Bitumen- oder Kunststoffbasis. Für die Dokumentation Ihres Neubaus müssen die eingesetzten Produkte eindeutig nachgewiesen werden und die Rechnung muss auf die Person ausgestellt werden, die den Förderantrag gestellt hat. BAUHAUS unterstützt Sie dabei:  In Online-Shop und App Online können Sie gezielt nach geeigneten Produkten filtern. Nutzen Sie dazu einfach die Filteroption „QNG-ready“ in der Produktübersicht. Auf den Produktseiten zeigt zudem das „QNG-ready“-Siegel, dass das jeweilige Produkt die entsprechenden Anforderungen erfüllt. Beim Kauf online wird die Rechnung auf den Besitzer des Kundenkontos ausgestellt. In der digitalen Rechnung werden die Produkte mit dem Zusatz „QNG-ready“ gekennzeichnet und die entsprechenden Datenblätter sind direkt verlinkt.Im Fachcentrum Vor Ort im Fachcentrum sind zukünftig alle QNG-ready Produkte mit einem kleinen „Q“ auf dem Preisetikett gekennzeichnet. Unsere Fachberater unterstützen Sie gerne bei der Auswahl sowie beim Ausstellen einer personalisierten Rechnung, egal ob zur Selbstabholung oder zur Lieferung direkt auf die Baustelle. Rechnung und Lieferschein enthalten automatisch die "QNG-ready"-Kennzeichnung. Die erforderlichen QNG-ready Nachweisdokumente stehen online jederzeit auf den jeweiligen Produktseiten unterhalb der Produktbeschreibung zum Download bereit.BAUHAUS bietet keine Förderberatung an und reicht auch keine Anträge ein. Wir unterstützen Sie jedoch mit geeigneten Produkten und stellen die notwendige Dokumentation zur Verfügung, damit Sie und Ihr Vorhaben QNG-ready sind!Die Prüfung der QNG-ready Produkte erfolgt durch das externe Sentinel Holding Institut (SHI) auf Grundlage der Vorgaben des QNG-Handbuchs – konkret des Anhanges 3.1.3 zur „Schadstoffvermeidung in Baumaterialien“ . Dabei wird für jedes Produkt geprüft, ob es die festgelegten Anforderungen erfüllt. Die zugehörigen Nachweisdokumente werden strukturiert bereitgestellt und sind einfach auffindbar – im Onlineshop von BAUHAUS oder in der SHI-Datenbank.Um eine Übersicht zu erhalten, filtern Sie im Online-Shop einfach gezielt nach QNG-ready Produkten.Im Fall einer Bestellung im Onlineshop, erhalten Sie automatisch eine personalisierte Rechnung inklusive der QNG-ready Kennzeichnung auf Artikelebene. Beim stationären Kauf wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiter, die Ihnen gerne bei der Ausstellung einer personalisierten Rechnung behilflich sind. Hinweis: Achten Sie darauf, dass die Rechnung auf die Person ausgestellt sein muss, die auch die Förderung beantragt.Ja, Sie können QNG-ready Produkte online reservieren und bequem im Fachcentrum Ihrer Wahl abholen.Weitere Services für Ihr Bauvorhaben BAUHAUS unterstützt Sie auch bei der Umsetzung Ihres Neubaus – mit Lieferung direkt auf die Baustelle, dem „Reservieren & Abholen“-Service sowie einem Leihservice für Maschinen, Werkzeuge und Transporter . Auf Wunsch übernimmt der BAUHAUS Montageservice die fachgerechte Ausführung verschiedener Bauarbeiten. BAUHAUS Services entdecken >

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  • Rollputz auftragen: Schritt-für-Schritt

    Möchten Sie Ihren Wohnräumen einen neuen Look verleihen? In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen, wie einfach es ist, Rollputz auf Wände und Decken in Innenräumen aufzutragen. Ob im Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Flur – mit den Tipps unserer BAUHAUS-Fachleute gelingt Ihnen das Streichen spielend. Entdecken Sie, wie Sie mit Rollputz Räume verschönern können.Vorab: Was ist der Unterschied zwischen Rollputz und Streichputz? Beide verändern das Aussehen Ihrer Innenwände, allerdings auf unterschiedliche Weise: Rollputz  ist dickflüssiger als Streichputz und wird mit einer Rolle aufgetragen. Anders als der herkömmliche Putz überdeckt Rollputz keine gröberen Unebenheiten. Ideal für raue Oberflächen, verleiht er Wänden eine strukturierte Optik. Übrigens gibt es Rollputze mit feinerer und grober Körnung. Streichputz hingegen ist flüssiger und eignet sich besser für glatte Wände. Er wird meistens mit einem Pinsel oder einer Bürste aufgetragen und sorgt für eine feinere Oberflächenstruktur.Rollputz auftragen: Schritt-für-Schritt-Anleitung Wie trägt man am besten Rollputz auf? ist eine Frage, die viele BAUHAUS-Kunden beschäftigt. Damit Ihr Rollputz lange hält, sollten Sie beim Auftragen diesen 7 Schritten folgen:Schritt 1: Untergrund vorbereiten Bedecken Sie zunächst den Boden mit Folien oder Malervlies und kleben Sie Fenster, Türen und Ecken mit Klebeband ab. Vor dem Rollputz auftragen ist die Vorbereitung wichtig. Denn der Untergrund für Rollputz sollte so glatt wie möglich sein. Stellen Sie daher sicher, dass Ihre Innenwand sauber, trocken und frei von losen Materialien ist. Entfernen Sie dafür die alte Tapete oder Farbreste mit Spachtel  und Schleifpapier . Kleinere Löcher und Risse sollten Sie mit Spachtelmasse  ausbessern. Wie genau Sie dabei vorgehen, verraten wir Ihnen im Ratgeber Untergrund für Wandbeläge vorbereiten . Schritt 2: Grundierung auftragen Tragen Sie zunächst eine Grundierung  auf, damit der Rollputz auf der gesamten Fläche gleichmäßig gut haftet. Dies ist besonders bei stark saugenden Untergründen wichtig. Nutzen Sie dazu entweder eine Farbrolle oder einen großflächigen Pinsel. Lassen Sie die Grundierung austrocknen, bevor Sie den Putz anbringen. Genaue Anweisungen zur Trockenzeit finden Sie auf der Verpackung.Schritt 3: Rollputz anrühren Rühren Sie den Rollputz entsprechend der Herstellerangabe an. Oftmals brauchen Sie nur Wasser hinzufügen. Verwenden Sie zum Anrühren einen Rührstab  oder ein Rührgerät  und verrühren Sie den Putz gründlich, um eine gleichmäßige Konsistenz zu erreichen. In diesem Schritt können Sie übrigens auch Farbe in den Wandputz einrühren. Alternativ können Sie auch farbigen Rollputz kaufen. Gerne beraten Sie unsere BAUHAUS-Fachleute bei der Wahl des gewünschten Farbtons – vor Ort, telefonisch  oder online. Schritt 4: Rollputz auftragen Jetzt beginnen Sie mit dem Auftragen des Rollputzes. Verwenden Sie hierfür eine spezielle Putzrolle . Tragen Sie den Putz in gleichmäßigen, überlappenden Bahnen auf. Achten Sie darauf, dass die Schicht überall gleich dick ist.Schritt 5: Strukturierung Nach dem Auftragen können Sie dem feuchten Putz eine individuelle Struktur geben. Arbeiten Sie dabei zügig, solange der Putz noch feucht ist. Je nachdem, welche Musterung Sie wünschen, können Sie dafür verschiedene Werkzeuge verwenden: ● Kellen ● Bürsten ● Schwämme ● Strukturrollen mit verschiedenen Oberflächen ● Pinsel Schritt 6: Trocknen Lassen Sie den Rollputz nun vollständig trocknen. Die Trockenzeit hängt vom Produkt und den Raumbedingungen ab. Vermeiden Sie während dieser Zeit direkte Sonneneinstrahlung und Zugluft. Schritt 7: Nachbearbeiten Nachdem der Rollputz vollständig getrocknet ist, können Sie bei Bedarf nachbearbeiten. Beispielsweise können Sie eine weitere Schicht Putz auftragen, um den Effekt weiter zu verstärken oder zu verändern. Natürlich können Sie die verputzte Wand auch im Nachgang mit Wandfarbe  überstreichen.Video-Anleitung zum Rollputz auftragen Sie wollen sich die Anleitung lieber als Video ansehen? Kein Problem. Wir zeigen Ihnen, wie Sie schnell und einfach selbst Streich- oder Rollputz auf Innenwände auftragen können. Hier geht's zum DIY-Video. zum Video Roll- und Streichputz anbringen  Häufige Fragen zum Auftragen von Rollputz Unsere BAUHAUS-Fachleute beantworten häufig gestellte Fragen unserer Kunden rund um das Verputzen von Innenwänden. Putz mit der Rolle auftragen – was gibt es noch zu beachten? Beim Rollputz auftragen sollten Sie zusätzlich folgende Punkte beachten: ● Raumtemperatur sollte zwischen 5 und 25 Grad Celsius liegen und möglichst gleich bleiben. ● Vermeiden Sie Zugluft und direkte Sonneneinstrahlung während des Trocknens. Schließen Sie hierfür z. B. Rolläden oder Vorhänge, damit der Wandputz gleichmäßig trocknet. ● Sorgen Sie während der Arbeit und beim Trocknen für gute Belüftung. ● Tragen Sie den Putz zügig auf, um gleichmäßige Ergebnisse zu erzielen. ● Reinigen Sie Ihre Werkzeuge sofort nach Gebrauch, da angetrockneter Putz nur schwer zu entfernen ist. Ist es schwierig, Rollputz aufzutragen? Rollputz auftragen ist nicht schwer. Mit einer speziellen Rolle und etwas Übung können Sie den Putz gleichmäßig aufbringen. Folgen Sie einfach den Anweisungen auf der Produktverpackung und arbeiten Sie Schritt für Schritt. Mit Geduld und Sorgfalt gelingt es auch Anfängern. Wie viel kostet es, Rollputz selber aufzutragen? Die Kosten für das Auftragen von Rollputz hängen von der Größe der Wand und der Putzsorte ab. Für einen 20-Liter-Eimer Rollputz zahlen Sie etwa 20 bis 50 Euro, je nach Marke. Die Menge reicht für etwa 50 bis 70 Quadratmeter Wandfläche, abhängig von der Beschaffenheit der Wand und der Dicke, in der der Putz aufgetragen wird. Dazu kommen Kosten für Werkzeuge wie Rollen, Grundierung sowie Abdeckfolie und Malerband. Insgesamt ist es eine preiswerte Möglichkeit, Ihre Wände neu zu gestalten. Welche Rolle eignet sich dafür? Für das Auftragen von Rollputz eignet sich eine Strukturrolle oder eine Lammfellrolle. Diese Rollen sind speziell dafür gemacht, den dickeren Putz gleichmäßig und mit der gewünschten Struktur zu verteilen. Achten Sie beim Kauf der Rolle auf eine gute Qualität. So erzielen Sie optimale Ergebnisse – und das Auftragen macht mehr Spaß. Wie oft sollte ich Rollputz auftragen? In der Regel genügt es, wenn Sie eine Schicht Rollputz auftragen. Falls die Deckkraft oder die Struktur nicht ausreichen, können Sie nach vollständiger Trocknung eine zweite Schicht auftragen. Kann ich Rollputz auf alten Putz auftragen? Ja, Sie können Rollputz auf alten Putz auftragen. Wichtig ist, dass der alte Putz fest, tragfähig und eben ist.

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  • Die Poolumrandung als Hingucker für Ihren Pool

    Sie wollen sich einen Pool zulegen? Dann sollten Sie ihn auch richtig in Szene setzen. Dazu gehört eine Poolumrandung , die nicht nur für Sicherheit sorgt, sondern Ihren Pool auch zum echten Hingucker macht. Neben der Optik gibt es beim Kauf aber auch andere Aspekte zu beachten, um den Badebereich schön und gleichzeitig sicher zu gestalten. Damit Sie schon bald an Ihrem neuen Schwimmbecken vom Alltag abschalten können, haben wir hier einige hilfreiche Tipps zum Thema Poolumrandung für Sie zusammengestellt.Was muss ich beim Kauf der richtigen Poolumrandung beachten?Im Außenbereich ist die Wahl des richtigen Bodenbelags besonders wichtig. Denn das Material ist ständig den verschiedensten Witterungsbedingungen ausgesetzt. Deswegen ist eine rutschfeste Oberfläche ein absolutes Muss, um Unfällen vorzubeugen. Egal ob rund, eckig oder frei entworfen – für jede Pool-Form gibt es die passende Beckenumrandung. Quadrat, Rechteck, Innenecke, Außenecke: Alles kein Problem mit den richtigen Bodenplatten. Sie benötigen eine andere Form? Diese schneiden wir gerne in einem Fachmarkt individuell zu. Um Ihrem Pool den perfekten Rahmen zu geben, stehen Ihnen gleich mehrere Materialien zur Verfügung: Ob Holz, WPC oder Stein – jedes Material bietet gewisse Vor- und Nachteile. Auch bei den Farben und Formen ist die Auswahl riesig. Gerne beraten wir Sie bei der Wahl des Materials für Ihre Poolumrandung oder Ihre Terrasse direkt in einem Fachcentrum vor Ort. Übrigens : Bei versenkt eingebauten Pools ist eine dauerhafte Einfassung sogar Pflicht . Damit verhindert man nicht nur, dass Schmutz ins Becken getragen wird. Man sichert gleichzeitig den Beckenrand – das ist bei dünnwandigen Stahlwandbecken besonders wichtig.Fliesen als Poolumrandung sind der Klassiker und nicht umsonst seit vielen Jahren äußerst beliebt. Vor allem die Vielzahl an Designs und Farben macht Fliesen zu einer begehrten und elegant anmutenden Poolumrandung. Weniger elegant wird es aber, sobald die Fliesen nass werden. Denn dann werden sie schnell rutschig und Sie sollten beim Gehen aufpassen, nicht zu fallen. Schnelles Rennen rund um den Pool ist mit einem Fliesenbelag nicht zu empfehlen. Unser Tipp : Achten Sie bereits beim Kauf darauf, dass die Fliesen möglichst rau sind, sich aber gleichzeitig angenehm anfühlen, wenn Sie später barfuß darauf laufen. So können Sie die Trittsicherheit rund um Ihr Schwimmbecken erhöhen und müssen nicht auf die Fliesen-Optik verzichten. Bedenken Sie, dass einige Fliesen nicht frostbeständig sind und bei sehr kalten Temperaturen brechen können.Poolumrandung mit Fliesen: Der KlassikerWie verlege ich die Fliesen richtig?Vor allem wenn Sie sich für eine Umrandung aus Steinen oder Fliesen entscheiden, gibt es bei der Verlegung einiges zu beachten. Überlassen Sie diesen Job im Zweifelsfall besser einem Profi. Wenn Sie sich trotzdem selbst an das Projekt Fliesenlegen wagen möchten, sollten Sie einige Dinge beachten: Der richtige Untergrund sollte fest und tragfähig sein. Außerdem darf er nicht zu Rissen oder Ausblühungen neigen. Verlegen Sie die Steine lose auf der Fläche , um zu sehen, wo Sie sie noch zuschneiden müssen. Als Grundlage für Ihre Fläche dient Mörtel oder Beton , zusätzlich darf eine gute Schicht Kleber auf der Rückseite der Fliesen nicht fehlen. Diesen tragen Sie am besten mit einer Zahnkelle auf. Liegen die Fliesen, ist Ihre Arbeit für‘s Erste getan. Erst zwei Tage später sollten Sie mit dem Verfugen beginnen und Hohlräume zwischen dem Beckenrand und den Steinen mit Silikon auffüllen.Egal, ob Sie sich für Naturstein oder Kunststein entscheiden, grundsätzlich ist beides als Poolumrandung geeignet. Kunststeine sind jedoch besonders langlebig sowie rutschfest und korrosionsbeständig. Pflastersteine lassen sich individuell an die Höhe Ihres Beckens anpassen. Entscheiden Sie sich für leicht abgerundete Modelle, können Sie mit einem leichten Gefälle sogar dafür sorgen, dass weniger Schmutz den Weg ins Wasser findet. Das Fliesen der Umrandung funktioniert übrigens ähnlich wie das Verlegen von Rasenkantensteinen. Rasenkantensteine verlegen >Steine als Poolumrandung: Modern und natürlichWelche Holzart eignet sich als Poolumrandung?Wenn Sie gerne mit natürlichen Materialien arbeiten, ist eine Poolumrandung aus Holz das Richtige für Sie. Optisch fügt sich das Holz nahtlos in Ihren Garten ein und versprüht einen behaglichen Charme. Bei der Wahl des richtigen Holzes gibt es aber einiges zu beachten: Vor allem darf es nicht splittern und sollte witterungsbeständig sein. Exotische Holzarten Hölzer wie Teak oder Bangkirai sind für den Außenbereich besonders beliebt, denn sie sind robust, wetterbeständig und nicht anfällig für Schädlinge. Allerdings benötigen exotische Hölzer viel Pflege und müssen regelmäßig geölt oder abgeschliffen werden. Wenn Ihnen der Arbeitsaufwand nichts ausmacht, können Sie mit diesen Hölzern eine sehr schöne Optik erzielen. Achten Sie beim Kauf aber darauf, dass diese aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen, da Sie so den Erhalt tropischer Wälder sichern. Ob Ihr Holz nachhaltig ist, erkennen Sie in der Regel am FSC-Siegel . Heimische Holzarten Douglasien- oder Lärchenholz sind als heimische Hölzer ebenfalls beliebt für Haus und Garten. Auch sie sind beständig gegen Witterung und Insektenbefall. Außerdem müssen sie nicht regelmäßig behandelt werden. Allerdings kann es passieren, dass das Holz nach längerer Zeit im Freien seine rotbraune Farbe verliert und eher grau wird. Dafür ist es ein besonders umweltfreundliches Material und komplett biologisch abbaubar.Unser Tipp : Fliesen in Holzoptik vereinen die Vorteile von Holzdielen mit den Vorzügen von Fliesen. So müssen Sie auf nichts verzichten.Was soll es also werden: Holz oder Kunststoff? Das Beste aus beiden Welten bekommen Sie mit Dielen aus WPC (Wood Plastic Component) . Dieses Material besteht aus Holz und Kunststoff, was es besonders pflegeleicht und langlebig macht. Auch über Splitter müssen Sie sich mit WPC-Fliesen keine Gedanken machen.Poolumrandung aus WPC: Pflegeleichtes Hightech-Material

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  • Wand richtig verputzen – Anleitung

    Das Verputzen einer Wand ist nicht schwer. Viele Heimwerker scheuen das Arbeiten mit Kelle und Kartätsche. Das muss nicht sein. Mit Übung und dem richtigen Werkzeug werden Ihre Wände wieder schön.Wie bei jeder Form von Wandgestaltung ist auch beim Verputzen gute Vorarbeit der Schlüssel zu einem guten Endergebnis. Nur auf einem sauberen, riss- und staubfreien Untergrund können Sie später eine neue Oberfläche aufbauen. Brüchiger oder hohler alter Putz wird mit Hammer und Meißel entfernt. Dann beginnt der Neuaufbau: Nach dem Reinigen der Fläche füllen Sie alle Löcher und Vertiefungen mit einem Ausgleichsmörtel/Spachtel auf. Der Untergrund wird abhängig von Saugverhalten, Beschaffenheit und geplanter Putzdicke vorbehandelt. Bei glatten, nicht saugenden Oberflächen ist in der Regel ein Spritzbewurf oder eine mineralische Haftbrücke erforderlich. Bei stark saugenden Untergründen ist durch eine geeignete Grundierung das Saugverhalten einzustellen. Herstellerangaben beachten.Das müssen Sie vorm Verputzen beachtenFeine Haarrisse aufgrund von Schwinden durch Trocknung im Untergrund können mit einer gefüllten Farbe oder durch Auskratzen und Ausspachteln mit einem mineralischen Spachtel geschlossen werden. Tiefere, ruhende Mauerrisse erweitern Sie mit Meißel oder Winkelschleifer, um sie dann mit geeignetem Reparaturmörtel zu füllen. Zusätzlich können sie mit einem Putzträger überspannt und dann verputzt werden.Was tun bei Rissen im Untergrund?Das brauchen Sie zum VerputzenMaterial • Passender Putz für Leisten, Untergrund, Struktur und Deko • Spachtelmasse und Füllstoffe • Armierung und Putzprofile • Abdeckmaterial: Plane, Klebeband etc. • Grundierung • Farbe oder Tapete zur Wandgestaltung Werkzeug • Eimer und Rührquirl • Quast • (Edelstahl-)Kellen • Glätter (Abziehbrett/ Kartätsche) • Hammer und Meißel; Spachtel • Reibebrett Tipp: Verwenden Sie Grundierung, Putz und Co. von einem Hersteller aus einer Produktfamilie. So ist sicher, dass die Produkte auch miteinander harmonieren.  Keine Kompromisse bei der Vorbereitung der Wand! Jetzt entscheidet sich die Qualität des Endergebnisses. Alle losen Teile des Altputzes großflächig mit der Spachtel entfernen. Anschließend Löcher und Risse verspachteln und größere Niveauunterschiede ausgleichen. Generell gilt: immer die Trockenzeiten einhalten!1. VorbereitungAuch eine gut geputzte Fläche allein ergibt keine stabilen Ecken. Alle Ecken und Kanten müssen mit speziellen Eckprofilen gesichert werden. Diese werden mit einem speziellen Putzprofilansetzmörtel, Richtlatte und Wasserwaage sauber ausgerichtet und fixiert. Im Bereich von Materialwechseln sollten Sie im Putz ein Armierungsgewebe einbauen. Damit wird die Rissbildung minimiert.2. Eckprofile setzenUm die Kartätsche später sauber über die Wand führen zu können, brauchen Sie eine Führung. Das sind die Putzschienen („Schnellputzleisten“), die Sie im Abstand von ca. 1,50 Metern absolut senkrecht mit Spezialmörtel auf die Fläche kleben. Sie dienen zum Führen und Ausrichten beim Verputzen und verschwinden später im Putz.3. Putzprofile setzenGehen Sie auf Nummer sicher: Grundieren Sie vor dem Putzauftrag die Wand passend zum Material der Oberfläche und zur erforderlichen Putzdicke. So haben Sie (nach dem Trocknen!) einen gleichmäßig haftenden/saugenden Untergrund. Herstellerangaben beachten!4. Richtig grundierenMischen Sie den Putz nach Angabe an. Das kalte Wasser kommt zuerst in den Eimer; möglichst kein Pulver nachlegen! Zum Mischen nehmen Sie entweder Schlagbohrmaschine und Rührstab, oder einen speziellen Mörtelrührer – der kostet nicht die Welt und schont Ihr Gerät.5. Putz anrührenTragen Sie den Unterputz einlagig in zwei Arbeitsschritten auf. Die erste Schicht kann mit der Kelle angeworfen werden. Danach wird die Oberfläche mit einer Kartätsche zugezogen. Nach kurzem Ansteifen erfolgt der zweite Auftrag durch Aufziehen und Ebnen mit dem Glätter.6. Grundputz auftragenZum Ebnen der Putzoberfläche ziehen Sie den Putz mit der Kartätsche auf den Schnellputzleisten ab. Fehlstellen dabei mit Putzmörtel auffüllen; die Leisten verschwinden in der Oberputzschicht.7. Oberputz anbringenWenn Sie eine Struktur in der Oberfläche erreichen wollen, können Sie den Putz mit Reibebrett, Finishwalze, Pinsel oder Roller nach dem Antrocknen strukturieren. Wichtig: Körnung und Chemie des Putzes haben großen Einfluss auf das Ergebnis! Nicht vergessen: Nach dem Verputzen ist vor dem Reinigen! Warten Sie nicht mit der Säuberung Ihres Werkzeugs und aller Hilfsmittel. Einen Putzmörtel, der einmal auf dem Werkzeug angetrocknet ist, kann man (fast) nicht mehr entfernen. Also Quast und Spachtel zeitnah mit kaltem Wasser abspülen.8. Putz strukturieren

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  • Und Zugluft bleibt draußen - so dichten Sie Fenster ab

    Undichte Fenster sind gleich mehrfach ein echtes Ärgernis: Nicht nur, weil es ungemütlich ist, in der Zugluft zu sitzen – undichte Fenster erhöhen auch die Heizkosten und können zu Schimmel führen. Gute Gründe also, Hand an die Dichtungen Ihrer Fenster zu legen. Unsere BAUHAUS-Fachleute zeigen Ihnen in dieser Anleitung, wie Sie erkennen, ob Handlungsbedarf besteht, und wie Sie selbst Ihre Fenster abdichten können. Mit einfachen Mitteln schaffen Sie noch heute ein angenehmes Wohnklima. Worauf warten Sie?So erkennen Sie undichte Fenster Unangenehm streicht die Zugluft über den Nacken. Doch woher genau kommt der kühle Windhauch eigentlich? Wenn Sie eine Kerze, ein Feuerzeug oder ein Blatt Papier zur Hand haben, können Sie schnell feststellen, an welchen Stellen Ihre Fenster undicht sind. So testen Sie die Fensterabdichtung • Feuerprobe : Flammen haben die praktische Eigenschaft, im Wind zu tanzen. Das können wir uns auf der Suche nach undichten Fenstern zunutze machen. Fahren Sie einfach mit einer brennenden Kerze – oder einem Feuerzeug – am Fenster in Höhe der Fensterdichtungen entlang. Sobald die Flamme anfängt zu flackern, haben Sie eine undichte Stelle identifiziert. • Papiertest : Machen Sie an der verdächtigen Stelle nun den Papiertest. Legen Sie dafür ein Blatt Papier in den geöffneten Fensterrahmen und schließen Sie das Fenster. Können Sie das Papier bei geschlossenem Fenster herausziehen, ohne es zu zerreißen? Dann ist das Fenster an dieser Stelle des Rahmens eindeutig nicht gut genug abgedichtet. Eine neue Fensterdichtung muss her.Gründe für das Abdichten von Fenstern Bevor Sie entscheiden, mit welchen Maßnahmen Sie das Fenster abdichten, steht erst einmal die Frage: Wieso möchten Sie Ihr Fenster eigentlich abdichten? Hier sind verschiedene Gründe und dazu passende Gegenmaßnahmen. Zugluft vermeiden Zugluft durch undichte Fenster kann die Heizkosten erhöhen und den Wohnkomfort mindern. Das Abdichten der Fenster ist eine effektive Lösung, um die Wärme im Raum zu halten. Die gute Nachricht: Fenster von innen gegen Zugluft abdichten können Sie in der Regel selbst erledigen. Im Baumarkt finden Sie Dichtungsbänder, die einfach anzubringen sind. Schaumstoff- oder Gummidichtungen sind bei Zugluft besonders beliebt. Messen Sie die Lücken an Ihren Fenstern genau aus. Dichtungsbänder gibt es in verschiedenen Breiten, zum Beispiel 5 mm oder 10 mm. Reinigen Sie die Fensterrahmen gründlich, bevor Sie die Dichtungen anbringen, damit sie auch gut haften. Schallschutz verbessern Gegen Lärm hilft es, Ihre Fenster abzudichten. Praktisch: Sie können Ihre Fenster selbst nachrüsten, um den Schallschutz zu verbessern. Eine einfache Methode ist z. B. der Einsatz von Schallschutzfolien. Diese speziellen Folien sind in jedem Baumarkt erhältlich und leicht selbst anzubringen. Auch das Abdichten der Fenster mit Gummidichtungen kann den Lärmschutz deutlich verbessern.  Unsere Fachleute empfehlen, die Fensterrahmen gründlich zu reinigen, bevor Sie die Folien oder Dichtungen anbringen. So haften diese besser und wirken effektiver gegen Lärm.   Unser Tipp: Bei hoher Lärmbelastung kann der Einbau von speziellen Schallschutzfenstern notwendig sein. Im Ratgeber „Schallschutz für Ihre Fenster“ finden Sie mehr Infos zu Schallschutzklassen und Schalldämmung im Allgemeinen.   Feuchtigkeit und Schimmel verhindern Durch undichte Fenster kann Feuchtigkeit in die Wände eindringen. Dies fördert Schimmelbildung und schädigt die Bausubstanz. Aus diesem Grund ist das Abdichten der Fenster besonders wichtig, damit Sie Feuchte und Schimmel im Wohnraum verhindern.  Oftmals entsteht die Feuchtigkeit, weil die alten Dichtungen marode ist. In diesem Fall können Sie Ihre Fenster mit Dichtungsbändern z. B. aus dem BAUHAUS-Fachcenter abdichten. Diese Bänder sind in verschiedenen Breiten, wie 5 mm oder 10 mm, erhältlich. Wann sollten Sie Ihre Fenster austauschen? Allerdings ist es gerade bei sehr alten Holzfenstern auch möglich, dass das Holz gearbeitet hat und die Fenster selbst nicht mehr gut schließen. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie am besten einen erfahrenen Fensterbau-Betrieb. So wissen Sie, ob eine Reparatur ausreicht oder Sie ganz neue Fenster kaufen sollten. Unser Tipp: Bevor Sie neue Fenster anschaffen, sollten Sie sich über Fördermöglichkeiten für energieeffiziente Sanierungen z. B. bei der KfW-Bank informieren.  Materialien & Werkzeuge fürs Fenster abdichtenFenster abdichten: von innen oder außen? Sollten Sie Ihre Fenster besser von innen oder außen abdichten? Unsere Fachleute erklären die Vor- und Nachteile beider Methoden. Fenster von innen abdichten Das Abdichten von Fenstern von innen kann in vielen Situationen sinnvoll sein. Besonders in Mietwohnungen ist diese Methode oft die bessere Wahl, da sie keine baulichen Veränderungen an der Außenseite erfordert. Auch in Altbauten mit Denkmalschutz ist das Abdichten von innen oft die einzige Möglichkeit, da die historische Fassade erhalten bleiben muss. Diese Methode eignet sich für verschiedene Fensterarten wie Holz-, Kunststoff- oder Aluminiumfenster und ist besonders effektiv gegen Zugluft, Lärm und Feuchtigkeit. Beispielsweise können Sie Dichtungsbänder oder Schaumstoffdichtungen verwenden, die Sie leicht selbst anbringen können und die vergleichsweise kostengünstig sind. Vorteile des Abdichtens von innen sind vor allem die einfache Anwendung und die geringen Kosten: Sie brauchen keine Fachleute beauftragen. Allerdings ist es mit der Abdichtung der Fenster von innen nicht immer getan. Fenster von außen abdichten Das Abdichten von Fenstern von außen ist besonders auf der Wetterseite, bei Dachfenstern oder Kellerfenstern sinnvoll. Eben überall dort, wo Ihre Fenster starkem Regen und hoher Feuchtigkeit ausgesetzt sind. Besonders wichtig ist es für Holzfenster, da sie anfälliger für Feuchtigkeitsschäden sind. Durch die Abdichtung der Fenster von außen schützen Sie Ihr Zuhause effektiv vor Zugluft und reduzieren den Wärmeverlust , was zu geringeren Heizkosten führen kann. Ein weiterer Vorteil ist ein deutlich verbesserter Schallschutz: Das Abdichten von außen verhindert, dass Lärm durch Ritzen und Spalten eindringt, was für ein ruhigeres Wohnumfeld sorgt. Unsere BAUHAUS-Fachleute verwenden dafür spezielle Dichtstoffe und Materialien wie Silikon und Acryl. Diese sind flexibel und widerstandsfähig gegen Umwelteinflüsse. Das Fenster abdichten von außen mag mehr Aufwand erfordern, ist jedoch eine nachhaltigere Lösung für hartnäckig undichte Fenster.Welches Fenster braucht welche Abdichtung? Verschiedene Fenster brauchen verschiedene Abdichtungsmethoden. Unsere Fachleute erklären, was Sie beim Abdichten von Holzfenstern, Kunststofffenstern, Balkontüren, Dachfenstern und Kellerfenstern beachten sollten.Holz ist ein Naturmaterial. Egal wie gut es behandelt ist: Holz kann immer arbeiten und sich dabei verformen. Außerdem ist es pflegeintensiver, als beispielsweise Fenster aus Kunststoff. Pflegen Sie Holzfenster nicht regelmäßig, z. B. mit einem neuen Anstrich, kann Wasser ins Holz eindringen und es verformt sich. Allerdings sind gut gepflegte Holzfenster auch relativ leicht abzudichten: mit Gummibändern, Dichtungsbändern oder eben Dichtungskitt . Reicht das nicht, kann es sein, dass Ihr Holzfenster das Ende seiner Lebenszeit erreicht hat. Holen Sie sich am besten eine Expertenmeinung ein, ob Ihre Holzfenster noch abgedichtet werden können - oder ob neue Fenster angesagt sind.HolzfensterKunststofffenster sind pflegeleicht und robust. Sie benötigen weniger Wartung als Holzfenster - doch auch hier kann es im Laufe der Zeit zu undichten Stellen kommen. Kunststofffenster verformen sich kaum, dennoch können Dichtungen verschleißen. Für die Fensterabdichtung eignen sich selbstklebende Dichtungsbänder aus Gummi oder Schaumstoff . Achten Sie darauf, die Dichtungsbänder in den passenden Breiten zu wählen, wie etwa 5 mm oder 10 mm. Sollten größere Spalten vorhanden sein, können Sie diese mit Silikon oder Acryl füllen. Unsere BAUHAUS-Fachleute empfehlen, die Dichtungen regelmäßig zu überprüfen und bei Bedarf auszutauschen.  Sollte das nachträgliche Abdichten nicht ausreichen, sollten Sie den Rat eines Experten einholen, um zu prüfen, ob eine Erneuerung der Fenster notwendig ist.KunststofffensterDachfenster sind besonderen Wetterbedingungen wie starkem Regen und Schnee ausgesetzt. Deshalb ist eine sorgfältige Abdichtung wichtig. Für Dachfenster eignen sich speziell entwickelte Dichtungsprofile aus Gummi oder EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk), die UV-beständig und langlebig sind. Unsere Fachleute empfehlen, bei Dachfenstern besonders auf die Ecken und Übergänge zu achten, da hier oft die größten Lücken entstehen. Verwenden Sie für diese Bereiche zusätzlich Silikondichtung, um eine maximale Dichtigkeit zu gewährleisten.DachfensterKellerfenster Kellerfenster sind dauerhaft Feuchtigkeit und Kälte ausgesetzt. Daher ist eine gute Abdichtung besonders wichtig: Sie schützt Ihren Keller vor Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung. Unsere BAUHAUS-Fachleute empfehlen, bei Kellerfenstern auf wasserabweisende Dichtungsmaterialien zu setzen, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. Zusätzlich können Sie Silikondichtungen verwenden, um größere Spalten und Ritzen am Fenster abzudichten.  Außerdem sollten Sie bei Kellerfenstern darauf achten, dass es sowohl von innen als auch von außen abgedichtet ist. Die äußere Abdichtung schützt vor eindringendem Wasser und Schmutz, während das Abdichten von innen verhindert, dass Kälte und Zugluft in den Kellerraum gelangen. Unser Tipp: Wenn Sie das Fenster mit diesen Maßnahmen nicht mehr abdichten können, sollten Sie die Kellerfenster austauschen. Wie Sie dabei vorgehen, erklären wir im Ratgeber „Kellerfenster austauschen“ .   Balkon- & Terrassentüren Terrassen- und Balkontüren sind besonders anfällig für Zugluft und Feuchtigkeit, da sie häufig benutzt werden und großen Temperaturschwankungen ausgesetzt sind.  Fürs Abdichten eignen sich spezielle Gummidichtungen, die eine flexible und langlebige Lösung bieten. Diese Dichtungen passen sich gut den Bewegungen der Tür an und halten dann auch wirklich dicht. Bei größeren Spalten oder Beschädigungen können Sie auch Dichtungsprofile aus Silikon verwenden.  Prüfen Sie Ihre Balkontür regelmäßig auf Abnutzung geprüft, da die häufige Nutzung die Dichtungen schneller verschleißen lässt. Achten Sie dabei besonders auf Dichtungen im unteren Bereich der Tür, da hier oft die größten Lücken entstehen.Kleben und gut: Wie werden selbstklebende Dichtungsbänder angebracht? Dichtungsbänder sind die schnelle Lösung, wenn Sie sich das Hantieren mit der Silikonkartusche sparen möchten. Die Bänder sind auf einer Seite selbstklebend und können deshalb sofort angebracht werden. Dazu brauchen Sie nur eine Schere oder einen Cutter. Ermitteln Sie vor dem Kauf, welche Länge und Breite Sie benötigen, denn es gibt Rollen in vielen verschiedenen Stärken. Dichtungsbänder aus Schaumstoff  sind die gängigste Variante, vor allem für ältere Holzfenster. Zur Orientierung: Mit einem 5 Millimeter dicken Schaumstoffdichtband können Sie Spalten von 3 bis 4 Millimetern abdichten. Ziehen Sie dafür einfach die Schutzfolie ab und kleben Sie das Dichtungsband zum Beispiel in die Innenseite des Rahmens. Achten Sie darauf, das Band genau zuzuschneiden und exakt aufzukleben, denn es lässt sich nicht ohne Rückstände ablösen. Moderne Fenster sind meist mit recht langlebigen  Gummidichtungen  versehen. Doch nach 8–10 Jahren kann auch eine Gummidichtung nachlassen. Dann empfiehlt sich ein Austausch der gesamten Gummidichtung. Beachten Sie dabei das Profil: Am gängigsten sind E-Profile und P-Profile – am besten nehmen Sie ein Stück der alten Dichtung mit bzw. messen es aus, damit Sie das richtige Profil in der passenden Stärke kaufen. Wichtig: Bestehende Gummidichtungen in Kunststofffenstern dürfen nicht überklebt werden! Komprimierband  ist die beste Lösung für große Lücken. Seinen Namen verdankt es seiner besonderen Eigenschaft: Sobald man es von der Rolle abwickelt und aufbringt, dehnt es sich allmählich bis auf das Fünffache aus. Deshalb kommt es dort zum Einsatz, wo die eher schmalen Schaumstoffbänder nicht ausreichen, vor allem zwischen Blendrahmen und Mauerwerk sowie zwischen Rahmen und Fensterflügel Ihrer Fenster.Günstiger als Dichtungsbänder und flexibler in der Anwendung sind Silikon und Acryl. Beides ist in Kartuschen erhältlich, die in eine  Kartuschenpresse  eingesetzt werden. Ein Tipp: Wenn Sie noch nie mit einer solchen Kartuschenpresse gearbeitet haben, üben Sie die Handhabung am besten, bevor Sie sich am Fenster versuchen. Silikon  wird vor allem im Außenbereich der Fenster eingesetzt, weil es sehr widerstandsfähig gegen Wasser ist und auch große Temperaturschwankungen schadlos übersteht. Nach dem Aushärten bleibt Silikon auf Dauer elastisch und wird auch mit den Jahren nicht spröde. Allerdings ist Silikon nicht überstreichbar. Deshalb wird im Innenbereich meist  Acryl  eingesetzt. Acryl kann im ausgehärteten Zustand geschliffen, überklebt, überputzt oder gestrichen werden, ist aber bei weitem nicht so dehnbar und wasserabweisend wie Silikon. So werden Silikon bzw. Acryl verarbeitet: • Fensterrahmen und Fensterflügel gründlich reinigen und gut abtrocknen. Mit einem Cutter das alte Dichtungsmaterial entfernen. • Silikon oder Acryl mit der Kartuschenpresse auftragen. • Bei Außenarbeiten sollten Sie das Silikon im einem Winkel von etwa 45 Grad auftragen, damit damit Regen und Feuchtigkeit gut ablaufen können. • Silikon wird mit nassem Finger, Plastikkarte oder Fugenschablone glatt abgezogen, bei Acryl können Sie auch einen Spachtel zum Glätten verwenden. • Wenn Sie Silikon oder Acryl zwischen Rahmen und Fensterflügel aufbringen, geben etwas Speiseöl auf die neue Fuge, damit das Silikon oder Acryl nicht am Fenster kleben bleibt. Anschließend decken Sie die Fuge mit einer Folie ab und schließen das Fenster. So passt sich die Dichtung an das Fenster an, ohne festzukleben. Nach 2–3 Stunden sollte die Fuge ausgehärtet sein. Beachten Sie dabei die Angaben des Herstellers.Spritzen und fertig: Wie verarbeitet man Silikon und Acryl?Vor allem bei älteren Holzfenstern findet man zwischen Fenster und Rahmen eine Fuge aus Fensterkitt. Wenn diese rissig, spröde und porös geworden ist, kann man die Fuge erneuern. Gehen Sie dabei wie folgt vor: 1. Alten Kitt restlos entfernen, zum Beispiel mit Cuttermesser, Schleifpapier und Staubsauger. 2. Kneten Sie den neuen Kitt, bis er weich ist. Anschließend drücken Sie ihn zwischen Fensterscheibe und Rahmen und glätten die Fuge. 3. Lassen Sie den Kitt trocknen. Wann er überstrichen und ggf. geschliffen werden kann, entnehmen Sie am besten den Angaben auf der Verpackung.Die unterschiedlichen Methoden, ein Fenster abzudichten, lassen sich ganz grob so aufteilen: • Für Fenster, die nur an einigen Stellen undicht sind, eignet sich Silikon. • Ist der Anschluss zur Fensterbank undicht, nimmt man ebenfalls Silikon. • Im Außenbereich wird ausschließlich Silikon eingesetzt. • Wenn das Fenster über die gesamte Rahmenbreite undicht ist, kann Dichtungsband eingesetzt werden. • Undichte Stellen zwischen Blendrahmen und Wand im Innenbereich werden am besten mit Acryl abgedichtet. • Brüchiger Fensterkitt bei Holzfenstern lässt sich einfach erneuern.

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  • Anleitung Trockenbau: Eine neue Wand einziehen

    Eine mit Gipskarton beplankte Wand ist schnell aufgestellt und auch von Heimwerkern zu errichten. Ständerwerk plus Gipsplatten kommen im Innenausbau immer dann zum Einsatz, wenn Statik oder Brandschutz keine tragenden Wände vorschreiben. Eine echter Vorteil: Da Trockenbauwände nur den Bruchteil einer massiven Wand wiegen, ist im Regelfall auch keine neue Statik für eine Wohnung erforderlich, wenn Räume geteilt werden oder eine Wand verkleidet wird.Der Unterschied zwischen Gipskarton und GipsfaserWer eine Wand einziehen will, kann dies recht einfach mittels Gipskarton oder Gipsfaser tun. Doch was ist der Unterschied? Gipskartonplatten haben einen kartonummantelten Gipskern. Sie sind leichter und in schmaleren Abmessungen zu bekommen und mit ihren abgerundeten Kanten etwas einfacher zu spachteln als Gipsfaserplatten. Gipsfaserplatten bestehen aus mit Zellulose versetztem Gips. Das macht sie schwerer, dafür punkten sie durch höhere Tragkraft und bessere Schalldämmung. Und sie können in Feuchträumen ohne zusätzliche Imprägnierung eingesetzt werden. Beide Arten werden mit einer Stichsäge zugeschnitten oder mit dem Cutter angeritzt und über einer scharfen Kante gebrochen. Die Schnittkanten glätten; verlaufen sie im Fugenbereich, müssen sie angefast werden. Öffnungen für Steckdosen mit einer Lochsäge ausschneiden. Beim Verschrauben der Platten in der Mitte oder an einer Ecke beginnen. Der Abstand der Schnellbauschrauben beträgt in der Regel 25 cm. Platten direkt aneinandersetzen. Plattenstöße mit einem Versatz von etwa 40 cm, damit keine Kreuzfugen entstehen.Das brauchen Sie, um eine neue Wand einzuziehenMaterial: • Ausgleichsmasse, Bodenbelag • Bauplatten • Ständerwerk (Holz oder Blech) • Passende Schnellbauschrauben • Dämmstreifen • Spachtelmasse • Dämm-Material • Kabel, Steckdosen, Schalter • Türsturz • Zarge, Türblatt und Beschlag • Tiefengrund und Pinsel Werkzeug: • Zollstock, Bandmaß, Richtscheit • Wasserwaage, Bleistift • Cuttermesser • Akkuschrauber, Schraubvorsatz • Kantenhobel • Lochsäge, Stichsäge • Blechschere • Spachtel und KelleAls erstes vermessen Sie Ihre Baustelle peinlich genau. Markieren Sie sich, wo die Wand stehen soll, wo die Tür hin kommt, und in welche Richtung sie öffnet. Entscheiden Sie sich für ein Plattensystem und einen Hersteller. Ein (Blech-)Trägersystem aus C- und U-Profilen ist heute Standard, weil es maßhaltiger ist als Holz. Als natürlicher Baustoff hat Holz nämlich die Eigenschaft, sich etwa durch Feuchtigkeit im „Maß“ zu verändern – es quillt auf.1. Die VorbereitungUm das Material zur Baustelle zu transportieren, sollten Sie sich Helfer organisieren. Achten Sie darauf, die Kanten der Platten zu schützen. Außerdem sollten die Platten nicht feucht werden. Wenn Sie die Platten auf einem Stapel lagern, müssen Sie die Traglast des Bodens beachten: Gipsplatten sind extrem dicht und damit schwer. Klebe den Rest der Wohnung ab – das Schneiden von Gipsplatten ist eine staubige Angelegenheit. Wenn möglich, sollten Sie die Platten deshalb auch immer brechen.2. Das Material bereitstellenProfile für den Rahmen gibt es in diversen Formen: An Boden und Decke stützen sich die Streben in offenen „UW“-Profilen ab. Die vertikalen Ständer zum Einstellen, an denen später beplankt wird, sind die „CW“-Profile. „DB“-Profile bieten verbesserten Schallschutz. Bringen Sie die Rahmenprofile mit einer Blechschere oder Säge auf die richtigen Maße und bringen Sie die Anschlussdichtstreifen zur Schalldämmung an.3. Die Rahmenprofile vorbereitenSie brauchen beim Metallständerwerk die zweifache Länge der Wand als U-Profil für Decke und Boden. Zeichnen Sie auf Decke und Boden an, wo das Profil hin soll, und kontrollieren Sie die Position mit dem Lot. Die Rahmenprofile werden mit Dübeln befestigt. In Beton mit dem Bohrhammer arbeiten. Sie brauchen mindestens drei Befestigungspunkte mit einem maximalem Abstand von 1 Meter. Dichtbänder nicht vergessen.4. BodenverankerungDas Einstellen der Ständer geht leicht: Mit einer Stanz-Zange („Krimperzange“) klappt das Verbinden der Profile im Handumdrehen. Nieten kostet zu viel Zeit, Schrauben stören beim Beplanken. Als Abstand der Ständer gilt die Faustregel: eine halbe Plattenbreite, gemessen von Mittelachse zu Mittelachse. Blechprofile kürzen Sie mit einer Blechschere, so entsteht weder Lärm noch Metallstaub.5. Das Ständerwerk entstehtJetzt geht's ans Verkleiden der Wand. Beginnen Sie mit einer ganzen Platte. Setzen Sie immer Platte an Platte und vermeiden Sie Kreuzfugen. Beim Verschrauben unbedingt darauf achten, dass Sie die Schrauben weder zu tief versenken noch, dass sie irgendwo herausstehen. Den Zwischenraum der neuen Wand isolieren Sie mit passendem Klemmfilz oder Mineralwolle. Das dient dem Schallschutz und der Wärmedämmung.6. Ständer beplanken und dämmenBevor die zweite Lage Platten an die Wand geschraubt wird, ist es an der Zeit, die Elektroinstallation anzugehen: Die CW-Profile haben an der Rückseite eine H-förmige Kabeldurchführung, die Sie leicht aufbiegen können. Die Löcher für Schalter, Dosen & Co. machen Sie mit der Lochsäge.7. Installationen verlegenJetzt sind Fugen und Schraubenköpfe dran: Verwenden Sie die zum System passende Fugenspachtelmasse; für eine höhere Fugenfestigkeit gegebenenfalls Bewehrungsstreifen einlegen. Meist braucht es zwei Spachtel-Durchgänge. Angetrocknete Reste abstoßen. Anschließend mit einem Schleifgitter oder speziellem Schleifvlies schleifen. Der letzte Gang kann auch dünnere „Finish“-Spachtelmasse sein.8. Zweimal spachteln

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  • Küchenrückwand selbst machen

    Küchenrückwände eignen sich wunderbar, um ihnen mit unterschiedlichen Werkstoffen und Farben ein neues Design zu verpassen. Wenn Sie Ihrer Küche eine neue Rückwand gönnen möchten, gibt es eine Vielzahl an kreativen Optionen. Ob klassisch mit Fliesen , einer neuen strahlenden Wandfarbe oder individuell mit Holz oder Glas gestaltet. Lesen Sie unsere Tipps, wie Sie Ihre Küchenwand neu in Szene setzen können. Selbst eine kleine Küche bietet eine Möglichkeit, kreativ zu sein und sein eigenes Design zu gestalten. Vermutlich entscheidet Ihr Bauchgefühl, welche Möglichkeit Sie wählen. Wir unterstützen Sie gerne und geben Ihnen Tipps und Hinweise zu den einzelnen Materialien.Küchenrückwand Ideen sind so vielfältig wie es Materialien und Farben gibt. DIY-Inspiration und Zubehör finden Sie bei BAUHAUS oder in unserem Online-Shop . Neben den funktionellen Anforderungen darf Ihre Küchenrückwand vor allem eins: gut aussehen. Sie halten sich täglich in Ihrer Küche auf, kochen für Ihre Familie oder für sich allein, essen dort womöglich auch und haben lange, gemütliche Abende. Daher - heute mehr als früher - sind Design und Aussehen genauso von Bedeutung wie die Funktion. Wir wollen uns freuen, wenn wir die Küche betreten, uns wohlfühlen, dort gerne Zeit verbringen, Spaß beim Zubereiten der Speisen haben und einen Raum ausstatten, in dem wir viel Lebenszeit verbringen. Seien Sie gerne kreativ. Wählen Sie Ihr Lieblingsmotiv oder Ihr eigenes Foto und werden zum Designschaffenden. Denn es ist relativ einfach, mit ein paar eigenen Ideen die Küche individuell zu verschönern.Ideen für Ihre KüchenrückwandWelches Material sich am besten für Ihre Küchenrückwand eignet, hängt ganz von Ihren Ideen ab. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Alternativen vor, die Sie gut einbauen können. Jedes Material hat seine Vorzüge und Nachteile, so dass es einer persönlichen Abwägung bedarf. Sind Ihnen Haltbarkeit und Funktion wichtiger als Design, greifen Sie zum altbewährten Fliesenspiegel. Soll es mal moderner, kreativer und zeitgemäßer sein, gestalten Sie Ihre Küche mit Elementen aus Glas, Edelstahl, Alu oder Holz. Ihr Geschmack entscheidet, welches Material Sie verwenden. Es gibt heute kein Material mehr, dass sich nicht gut putzen und pflegen lässt. Ihre Küchenrückwand sollte trotzdem robust und widerstandsfähig gegen Kratzer sein. Das alles finden Sie passend bei BAUHAUS.Was eignet sich am besten als Küchenrückwand?Klassische Fliesenspiegel waren über Jahrzehnte das Non-Plus-Ultra in Küchen. Hauptzweck war vor allem der Spritzschutz beim Kochen und ihre Langlebigkeit. Wenn es Fliesen sein sollen, dann geht der Trend zum markanten Rechteck-Format, auch als Metrofliesen bekannt. Der Name wurde gewählt, da die Fliesen mit ihrer glänzenden Oberfläche an die Gestaltung von U-Bahnhöfen in Berlin oder London erinnern. Sie sind klein und schmal im Erscheinungsbild. Moderne Fliesenspiegel sind eher teilgeflieste Flächen, deren Höhe 60 cm überschreitet und die neben dem Arbeitsbereich noch bis zur Decke oder den Boden reichen. Schmale Fliesen-spiegel sind mittlerweile selten.Ein Spritzschutz aus Glas ist ein echter Hingucker in einer Küche. Lackiertes Glas wirkt modern und edel. Wählen Sie Glas als Material für Ihre neue Küchenrückwand, stehen Ihnen auch hier verschiedene kreative Optionen offen. Entscheiden Sie sich für Klarglas oder satiniertes Glas, für den verwendeten Farbton, eventuell sogar für ein Fotomotiv, das Sie als Druck oder Folie hinter das Glas platzieren. Die Anbringung ist leicht. Kleben Sie die auf Maß zugeschnittenen Glasscheiben per Silikon an oder schrauben Sie sie schick mit Tellerschrauben an die Wand. Wenn noch ein alter Fliesenspiegel vorhanden ist, können Sie die Glaspatten einfach vor die alten Fliesen montieren. Sollten Sie bei Glas Sicherheitsbedenken haben, empfehlen wir Ihnen Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG Glas), das im Vergleich zu günstigerem Acrylglas kratz- und hitzebeständiger ist. Das ESG Glas sollte eine Stärke von 6 mm besitzen. Falls es doch zu Bruch geht, zerfällt die Scheibe in kleine Bruchstücke ohne scharfkantigen Scherben. Acrylglas ist etwas kratzempfindlicher, falls scharfkantige Gegenstände mit ihm in Kontakt geraten.Wer es lieber etwas kühler, steriler und robuster mag, greift zu Küchenrückwänden aus Metall . Die häufig aus matt gebürstetem Edelstahl bestehenden Platten erinnern an Küchen der Gastronomie und Industrie und haben einen besonderen Charme. Sie sind leicht zu reinigen, widerstandsfähig und rundum pflegeleicht. Wie bei Rückwänden aus Glas haben Sie hier den Vorteil, dass auf Fugen verzichtet werden kann. Wenn Sie Ihre Küche also eher technisch-anmutend gestalten möchten, sind Alu und Edelstahl die richtige Wahl für Sie. Der Trend geht auch hier übrigens zu meterlangen Edelstahlblechen, die als stilistisches Element große Bereiche der Wand abdecken. So werden Standardküchen zuhause schnell zu modernen Kochlaboren. Individuelle Küchenrückwände aus Aluverbund-Platten wirken wohnlicher. Wie bei Glasrückwänden auch, können die dünnen Alubleche per Digitaldruck individuell verziert werden. Durch ein Laminat bleibt das Motiv vor Abnutzung oder anderen Einflüssen geschützt.Eine warme, heimelige und natürliche Ausstrahlung erzeugen Küchenrückwände aus Holz . Diese haben auch nicht mehr das etwas angestaubte Image enger, miefiger Bauernstuben, sondern sind als weiteres Deko-Element und Material in modernen Wohnküchen nicht mehr wegzudenken. Gerade die Kombination aus modernen Materialien mit Holz vermittelt einen besonderen Charme, der sowohl in eine Landhausküche auf dem Land als auch in eine City-Wohnung passt. Wollen Sie Ihre Küche mit einer kreativen Küchenrückwand aus Holz aufhübschen, wird Sie diese Nachricht freuen: Die entsprechenden Rückwände in unserem Sortiment sind aus beidseitig beschichteten Spanplatten und müssen nicht vorbehandelt werden. Sie möchten lieber eine Multiplexplatte benutzen? Dann empfehlen wir Ihnen, das Holz mit einem Holzsiegellack gründlich zu behandeln. Dieser macht es Ihnen möglich, typische Spritzer beim Kochen und Backen abriebfest abzuwaschen. Die regelmäßige Pflege ist wichtig, um die Optik zu erhalten. Nicht zu vergessen ist, dass Holz ein Naturprodukt ist, das lebt und Veränderungen in Farbe oder Aussehen unterliegt. Farblich können Sie dem Naturton treu bleiben oder das Holz in einer zur Küche passenden Farbe lackieren.Eine besonders einfache Wahl, die eigene Küche selbst zu gestalten, sind Dekofolien . Sie lassen sich schnell und unkompliziert auf glatten Rückwänden anbringen. Küchenrückwand Folien sind eine günstige Alternative, Ihren alten Fliesenspiegel zu verschönern. Die selbstklebenden Folien gibt es in großer Auswahl. Sie sind matt oder glänzend erhältlich. Wollen Sie Ihre Fliesen überkleben, empfehlen wir Hart PVC Folien. Diese überdecken die Fliesenfugen und können auch auf Raufasertapete oder Rauputz angebracht werden. Durch ihre Dicke gleichen Sie auch Unebenheiten aus. Klebefolien sind auch für einen längeren Gebrauch möglich. Lassen Sie Ihren kreativen Ideen freien Raum und gestalten Sie Ihre Küchenrückwand mit eigenem Motiv, eigener Farbwahl und Material, das zu Ihrem Stil passt.

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