Eine effektive Fassadendämmung spart nicht nur Heizkosten, sondern verbessert auch das Raumklima und trägt zur Steigerung der Energieeffizienz bei. Verschiedene Methoden zur Außendämmung wie das Wärmedämmverbundsystem oder Einblasdämmungen kommen zum Einsatz, um die Fassade optimal zu schützen. Welcher Dämmstoff für Ihr Gebäude geeignet ist, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Dämmstoffe für die Fassade

Die Wahl des richtigen Dämmstoffs hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Materialeigenschaften

  • Umweltaspekte

  • spezifische Anforderungen des Gebäudes

Die gängigsten Dämmstoffe lassen sich in drei Kategorien einteilen, die jeweils unterschiedliche Vorzüge bieten:

Dämmmethoden für die Außenwand

Die Dämmung der Außenwand reduziert Heizkosten und schützt das Gebäude. Verschiedene Methoden wie Wärmedämmverbundsystem, Kerndämmung und Fassadenverkleidung inkl. Dämmung bieten passende Lösungen für jede Bauweise.

Kosten und Fördermöglichkeiten für die Außendämmung

Die Außendämmung trägt zur Energieeffizienz bei und hilft, langfristig Heizkosten zu senken. Die Kosten variieren je nach Dämmstoff und Fassadentechnik. Dank Förderprogrammen wie der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) und der KfW können Bauherren finanzielle Unterstützung erhalten und die Investitionskosten senken.

  • Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS)

    • Ungefähre Kosten pro m²: 100 – 150 Euro
    • Fördermöglichkeiten (BEG/KfW): Förderung durch BEG für energieeffiziente Sanierung bis zu 20 %, Zuschuss oder zinsgünstige KfW-Darlehen
  • Hinterlüftete Vorhangfassade

    • Ungefähre Kosten pro m²: 150 – 250 Euro
    • Fördermöglichkeiten (BEG/KfW): BEG-Zuschuss für nachhaltige Dämmprojekte möglich, KfW-Förderkredite verfügbar
  • Isolierklinker

    • Ungefähre Kosten pro m²: 180 – 220 Euro
    • Fördermöglichkeiten (BEG/KfW): Förderung bei energetischer Sanierung durch BEG und KfW
  • Einblasdämmung / Kerndämmung

    • Ungefähre Kosten pro m²: 20 – 50 Euro
    • Fördermöglichkeiten (BEG/KfW): BEG-Förderung besonders für energieeffiziente Altbausanierungen verfügbar

Diese Förderprogramme unterstützen Sie als Hausbesitzer dabei, die Außendämmung zu finanzieren und den Einsatz hochwertiger Dämmstoffe zur Steigerung der Energieeffizienz zu fördern.

Häufige Fragen

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zur Außendämmung, zu Kosten und zu Fördermöglichkeiten.

Gibt es eine Dämmpflicht?

Ja, laut Gebäudeenergiegesetz (GEG) besteht eine Dämmpflicht für Bestandsgebäude, sofern diese nach dem 1. Februar 2002 gekauft wurden. Für Außenwände greift die Dämmpflicht bei umfassenden Renovierungen oder Neubauten, um die Energieeffizienz zu steigern.

Kann ich meine Fassade nachträglich dämmen?

Ja, die Fassadendämmung lässt sich bei nahezu jedem Bestandsgebäude nachträglich durchführen. Besonders bei älteren Gebäuden erhöht eine nachträgliche Dämmung den Wohnkomfort und senkt die Heizkosten.

Darf ich meine Fassade selbst dämmen?

Grundsätzlich ist es erlaubt, die Fassade selbst zu dämmen. Fachkenntnisse sind jedoch notwendig, da Fehler bei der Dämmung Feuchtigkeitsprobleme und Wärmeverluste verursachen können. Zudem müssen Bauvorschriften eingehalten werden.

Wann lohnt sich eine Dämmung der Außenwand?

Eine Außendämmung lohnt sich, wenn das Gebäude schlecht isoliert ist und hohe Heizkosten verursacht. Besonders bei älteren Häusern verbessert die Fassadendämmung die Energieeffizienz, schützt die Bausubstanz und steigert den Wert der Immobilie