Ein selbstgebauter Holzunterstand sorgt dafür, dass Ihr Kaminholz optimal trocknet und stets griffbereit ist. Mit einer gut durchdachten Konstruktion können Sie nicht nur Platz sparen, sondern auch das Holz vor Witterung schützen. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie Schritt für Schritt Ihr eigenes Holzlager bauen – von der Planung bis zur Umsetzung.
Kaminholzlager selber bauen: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Ein stabiles und funktionales Brennholzlager selbst zu bauen, ist mit der richtigen Anleitung durchaus machbar. In den folgenden Schritten erfahren Sie detailliert, wie Sie Ihr eigenes Kaminholzlager planen, das Fundament setzen, den Rahmen konstruieren und das Ganze wetterfest machen. Bevor Sie loslegen, sollten Sie sich eine Übersicht über die benötigten Werkzeuge und Materialien verschaffen.
Materialien:
Werkzeuge:
8 Holzbalken
4 Querstreben
8–10 Schalbretter
6–8 Betonplatten oder Pflastersteine
Dachbefestigung, Dachschrauben
Nutzen Sie Ihre Hauswand als Rückwand für Ihr Brennholzlager. So sparen Sie Material und schützen das Brennholz gleichzeitig besser vor Wind und Wetter. Zudem sorgt die Hauswand für zusätzliche Stabilität.
Achten Sie beim Montieren der Seitenwände darauf, ausreichend Zwischenräume zwischen den Brettern zu lassen. Mit etwa 2–3 cm gewährleisten Sie eine gute Belüftung, die das Brennholz vor Feuchtigkeitsschäden und Schimmel schützt.
Häufige Fragen
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um das Thema Holzlagerung.
Wie lagert man das Holz richtig?
Damit Ihr Holz optimal trocknet und lange haltbar bleibt, sollten Sie beim Stapeln im Holzlager folgende Tipps beachten:
Holz richtig stapeln: Stapeln Sie das Brennholz so, dass es gut belüftet ist. Achten Sie darauf, die Rinde auf dem Holzunterstand nach oben zu legen. Dies schützt es vor aufsteigender Feuchtigkeit und lässt es schneller trocknen.
Unterstand nach Süden/Südosten ausrichten: Platzieren Sie das Holzlager idealerweise an einem Standort, der nach Süden oder Südosten ausgerichtet ist. So bekommt das Holz möglichst viel Sonne und trocknet schneller.
Abstand vom Boden: Lagern Sie das Brennholz niemals direkt auf dem Boden. Nutzen Sie eine Unterlage wie Paletten oder Latten, um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten und das Brennholz vor Bodenfeuchtigkeit zu schützen.
Sortierung nach Größe: Stapeln Sie das Holz nach Größe und Dicke. Größere Stücke unten, kleinere oben. So vermeiden Sie Instabilität und gewährleisten eine gleichmäßige Trocknung.
Wie lange sollte Holz lagern?
Die Lagerdauer von Brennholz hängt von der Holzart und dem Feuchtigkeitsgehalt ab. Generell gilt:
Das älteste Holz zuerst verbrennen: Achten Sie darauf, das älteste und am längsten gelagerte Brennholz zuerst zu verbrennen. So stellen Sie sicher, dass es optimal trocken ist und keine Ressourcen verschwendet werden.
Weichholz (z. B. Fichte, Kiefer): Weichholz trocknet schneller und kann oft schon nach 1–2 Jahren verwendet werden.
Hartholz (z. B. Eiche, Buche): Diese Holzarten benötigen in der Regel 2–3 Jahre, um vollständig trocken zu werden und den idealen Brennwert zu erreichen.
Wo lässt sich ein Holzlager gut aufstellen?
Es gibt mehrere geeignete Orte, um ein Holzlager aufzustellen, je nach Ihren Platzverhältnissen und ästhetischen Vorlieben:
Im Vorgarten: Ein Holzlager kann im Vorgarten auch als dekoratives Element dienen. Mit einer ansprechenden Gestaltung fügt es sich harmonisch in das Gesamtbild des Gartens ein und bietet zugleich praktischen Nutzen.
In der Garage: Die Garage bietet einen trockenen und geschützten Platz für Ihr Holz. Hier ist es vor Regen und Schnee sicher. Stellen Sie aber sicher, dass die Garage gut belüftet ist, damit das Brennholz weiter trocken werden kann und nicht schimmelt.
Im Hintergarten: Der Hintergarten ist ein idealer Ort, um ein Holzlager aufzustellen, da es hier weniger sichtbar ist und Sie trotzdem einen schnellen Zugang zum Holz haben. Achten Sie darauf, das Lager an einer sonnigen und gut belüfteten Stelle zu platzieren.







