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DIY: Upcycling einer alten Kommode
Ein Möbelstück mit Farbe neu zu gestalten, ist ganz einfach. Diese alte Kommode soll farblich passend zu einer blauen Wand gestrichen werden, um ein harmonisches Gesamtbild zu erzeugen. Erfahren Sie hier, wie Sie eine Kommode Schritt für Schritt neu streichen. Das Möbel-Makeover ist eine Kooperation mit Daggi vom Upcycling-Blog gonepaintin für das BAUHAUS Wohnmagazin Zuhause leben .Dieses Material benötigen Sie: Schöner Wohnen Trendfarbe Riviera – hiermit wurde bereits eine gegenüberliegende Wand gestrichen und so findet sich die Farbe später dezent im Möbelstück wieder. Schöner Wohnen Grundierung für Holz Swingcolor Acryl Klarlack, seidenmatt Klebeband Schleifpapier, 180er und 320er Dieses Werkzeug benötigen Sie: Schraubenzieher Rührstab Pinsel Farbrolle und WanneKommoden-Upcycling: Die Anleitung1. Möbelstück fürs Streichen vorbereitenZuerst die Griffe und die Beschläge entfernen. Wer mag, nimmt auch die Scharniere an den Türen ab, um leichter streichen zu können . Möchten Sie es sich einfacher machen, können Sie die Teile auch sorgfältig abkleben und die Türen eingehängt lassen. Im Anschluss das Möbelstück mit warmem Wasser und ein wenig Spülmittel, Essigwasser oder einem geeigneten Holzreiniger gründlich säubern – es muss vor dem Streichen schmutz, staub- und fettfrei sein.2. Ausbessern und abschleifenNun die Kommode erstmal ausbessern. Dazu gehört zum Beispiel, lose Teile mit Holzkleber zu verleimen und Löcher und Risse zu verspachteln . Bei Wurmbefall mit einem Spezialmittel behandeln und die Wurmlöcher bei Bedarf mit Holzspachtel auffüllen. Danach das Möbelstück mit 180er Schleifpapier einmal grob anschleifen, damit die folgende Farbe gut hält , und Schleifstaub entfernen.3. Abkleben und grundierenDas Fensterglas des Möbelstücks am Rand mit Malerkrepp abkleben und die Einlegeböden aus dem Möbelstück nehmen. Im Anschluss die Grundierung mittels Rolle gründlich auftragen und die Grundierung nach Gebrauchsanleitung trocknen lassen. Danach einen feinen Zwischenschliff mit 320er Schleifpapier vornehmen.4. Farbe auftragenDie Wandfarbe erstmal gut aufrühren. Dann das Möbelstück mit Pinsel oder Rolle innen und außen gleichmäßig streichen und gut trocknen lassen . Nicht vergessen: Auch die Einlegeböden mitstreichen . Nach der Trockenzeit (Gebrauchsanweisung beachten) eine zweite Schicht aufstreichen . Tipp : Da diese dunkle Wandfarbe anfällig ist, besser auf einen Zwischenschliff zwischen den einzelnen Farbaufträgen verzichten.5. Klebeband entfernenDas Klebeband nach dem zweiten Farbauftrag im noch feuchten Zustand der Farbe entfernen. Wenn es antrocknet, kann es passieren, dass sich die Farbe mit dem Band verbindet und beim späteren Abnehmen reißt. Das Möbelstück trocknen lassen. Dann das Fensterglas erneut abkleben.6. Versiegelung auftragenDie Wandfarbe hat eine gewisse raue Haptik. Um diese zu mindern, nutzt man zur Versiegelung am besten einen Lack. Mit einer Rolle lässt sich der Lack gleichmäßig innen und außen auftragen . Für feine Ecken und Kanten einen Pinsel nutzen. Nach der angegebenen Trockenzeit diesen Schritt wiederholen.7. Beschläge säubern und wieder anbringenAbschließend das Klebeband wieder im feuchten Zustand des Lackes entfernen. Das Möbelstück gut trocknen lassen. Dann die Beschläge säubern, wieder anbringen und die Regalböden einlegen. Und fertig ist das Kommoden-Upcycling . Das Möbelstück fügt sich nun passend zur Wandfarbe dezent und stilvoll in Ihre Wohnumgebung ein.a
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Wand richtig verputzen – Anleitung
Das Verputzen einer Wand ist nicht schwer. Viele Heimwerker scheuen das Arbeiten mit Kelle und Kartätsche. Das muss nicht sein. Mit Übung und dem richtigen Werkzeug werden Ihre Wände wieder schön.Wie bei jeder Form von Wandgestaltung ist auch beim Verputzen gute Vorarbeit der Schlüssel zu einem guten Endergebnis. Nur auf einem sauberen, riss- und staubfreien Untergrund können Sie später eine neue Oberfläche aufbauen. Brüchiger oder hohler alter Putz wird mit Hammer und Meißel entfernt. Dann beginnt der Neuaufbau: Nach dem Reinigen der Fläche füllen Sie alle Löcher und Vertiefungen mit einem Ausgleichsmörtel/Spachtel auf. Der Untergrund wird abhängig von Saugverhalten, Beschaffenheit und geplanter Putzdicke vorbehandelt. Bei glatten, nicht saugenden Oberflächen ist in der Regel ein Spritzbewurf oder eine mineralische Haftbrücke erforderlich. Bei stark saugenden Untergründen ist durch eine geeignete Grundierung das Saugverhalten einzustellen. Herstellerangaben beachten.Das müssen Sie vorm Verputzen beachtenFeine Haarrisse aufgrund von Schwinden durch Trocknung im Untergrund können mit einer gefüllten Farbe oder durch Auskratzen und Ausspachteln mit einem mineralischen Spachtel geschlossen werden. Tiefere, ruhende Mauerrisse erweitern Sie mit Meißel oder Winkelschleifer, um sie dann mit geeignetem Reparaturmörtel zu füllen. Zusätzlich können sie mit einem Putzträger überspannt und dann verputzt werden.Was tun bei Rissen im Untergrund?Material • Passender Putz für Leisten, Untergrund, Struktur und Deko • Spachtelmasse und Füllstoffe • Armierung und Putzprofile • Abdeckmaterial: Plane, Klebeband etc. • Grundierung • Farbe oder Tapete zur Wandgestaltung Werkzeug • Eimer und Rührquirl • Quast • (Edelstahl-)Kellen • Glätter (Abziehbrett/ Kartätsche) • Hammer und Meißel; Spachtel • Reibebrett Tipp: Verwenden Sie Grundierung, Putz und Co. von einem Hersteller aus einer Produktfamilie. So ist sicher, dass die Produkte auch miteinander harmonieren. Das brauchen Sie zum VerputzenKeine Kompromisse bei der Vorbereitung der Wand! Jetzt entscheidet sich die Qualität des Endergebnisses. Alle losen Teile des Altputzes großflächig mit der Spachtel entfernen. Anschließend Löcher und Risse verspachteln und größere Niveauunterschiede ausgleichen. Generell gilt: immer die Trockenzeiten einhalten!1. VorbereitungAuch eine gut geputzte Fläche allein ergibt keine stabilen Ecken. Alle Ecken und Kanten müssen mit speziellen Eckprofilen gesichert werden. Diese werden mit einem speziellen Putzprofilansetzmörtel, Richtlatte und Wasserwaage sauber ausgerichtet und fixiert. Im Bereich von Materialwechseln sollten Sie im Putz ein Armierungsgewebe einbauen. Damit wird die Rissbildung minimiert.2. Eckprofile setzenUm die Kartätsche später sauber über die Wand führen zu können, brauchen Sie eine Führung. Das sind die Putzschienen („Schnellputzleisten“), die Sie im Abstand von ca. 1,50 Metern absolut senkrecht mit Spezialmörtel auf die Fläche kleben. Sie dienen zum Führen und Ausrichten beim Verputzen und verschwinden später im Putz.3. Putzprofile setzenGehen Sie auf Nummer sicher: Grundieren Sie vor dem Putzauftrag die Wand passend zum Material der Oberfläche und zur erforderlichen Putzdicke. So haben Sie (nach dem Trocknen!) einen gleichmäßig haftenden/saugenden Untergrund. Herstellerangaben beachten!4. Richtig grundierenMischen Sie den Putz nach Angabe an. Das kalte Wasser kommt zuerst in den Eimer; möglichst kein Pulver nachlegen! Zum Mischen nehmen Sie entweder Schlagbohrmaschine und Rührstab, oder einen speziellen Mörtelrührer – der kostet nicht die Welt und schont Ihr Gerät.5. Putz anrührenTragen Sie den Unterputz einlagig in zwei Arbeitsschritten auf. Die erste Schicht kann mit der Kelle angeworfen werden. Danach wird die Oberfläche mit einer Kartätsche zugezogen. Nach kurzem Ansteifen erfolgt der zweite Auftrag durch Aufziehen und Ebnen mit dem Glätter.6. Grundputz auftragenZum Ebnen der Putzoberfläche ziehen Sie den Putz mit der Kartätsche auf den Schnellputzleisten ab. Fehlstellen dabei mit Putzmörtel auffüllen; die Leisten verschwinden in der Oberputzschicht.7. Oberputz anbringenWenn Sie eine Struktur in der Oberfläche erreichen wollen, können Sie den Putz mit Reibebrett, Finishwalze, Pinsel oder Roller nach dem Antrocknen strukturieren. Wichtig: Körnung und Chemie des Putzes haben großen Einfluss auf das Ergebnis! Nicht vergessen: Nach dem Verputzen ist vor dem Reinigen! Warten Sie nicht mit der Säuberung Ihres Werkzeugs und aller Hilfsmittel. Einen Putzmörtel, der einmal auf dem Werkzeug angetrocknet ist, kann man (fast) nicht mehr entfernen. Also Quast und Spachtel zeitnah mit kaltem Wasser abspülen.8. Putz strukturieren
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Rollputz auftragen: Schritt-für-Schritt
Möchten Sie Ihren Wohnräumen einen neuen Look verleihen? In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen, wie einfach es ist, Rollputz auf Wände und Decken in Innenräumen aufzutragen. Ob im Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Flur – mit den Tipps unserer BAUHAUS-Fachleute gelingt Ihnen das Streichen spielend. Entdecken Sie, wie Sie mit Rollputz Räume verschönern können.Vorab: Was ist der Unterschied zwischen Rollputz und Streichputz? Beide verändern das Aussehen Ihrer Innenwände, allerdings auf unterschiedliche Weise: Rollputz ist dickflüssiger als Streichputz und wird mit einer Rolle aufgetragen. Anders als der herkömmliche Putz überdeckt Rollputz keine gröberen Unebenheiten. Ideal für raue Oberflächen, verleiht er Wänden eine strukturierte Optik. Übrigens gibt es Rollputze mit feinerer und grober Körnung. Streichputz hingegen ist flüssiger und eignet sich besser für glatte Wände. Er wird meistens mit einem Pinsel oder einer Bürste aufgetragen und sorgt für eine feinere Oberflächenstruktur.Rollputz auftragen: Schritt-für-Schritt-Anleitung Wie trägt man am besten Rollputz auf? ist eine Frage, die viele BAUHAUS-Kunden beschäftigt. Damit Ihr Rollputz lange hält, sollten Sie beim Auftragen diesen 7 Schritten folgen:Schritt 1: Untergrund vorbereiten Bedecken Sie zunächst den Boden mit Folien oder Malervlies und kleben Sie Fenster, Türen und Ecken mit Klebeband ab. Vor dem Rollputz auftragen ist die Vorbereitung wichtig. Denn der Untergrund für Rollputz sollte so glatt wie möglich sein. Stellen Sie daher sicher, dass Ihre Innenwand sauber, trocken und frei von losen Materialien ist. Entfernen Sie dafür die alte Tapete oder Farbreste mit Spachtel und Schleifpapier . Kleinere Löcher und Risse sollten Sie mit Spachtelmasse ausbessern. Wie genau Sie dabei vorgehen, verraten wir Ihnen im Ratgeber Untergrund für Wandbeläge vorbereiten . Schritt 2: Grundierung auftragen Tragen Sie zunächst eine Grundierung auf, damit der Rollputz auf der gesamten Fläche gleichmäßig gut haftet. Dies ist besonders bei stark saugenden Untergründen wichtig. Nutzen Sie dazu entweder eine Farbrolle oder einen großflächigen Pinsel. Lassen Sie die Grundierung austrocknen, bevor Sie den Putz anbringen. Genaue Anweisungen zur Trockenzeit finden Sie auf der Verpackung.Schritt 3: Rollputz anrühren Rühren Sie den Rollputz entsprechend der Herstellerangabe an. Oftmals brauchen Sie nur Wasser hinzufügen. Verwenden Sie zum Anrühren einen Rührstab oder ein Rührgerät und verrühren Sie den Putz gründlich, um eine gleichmäßige Konsistenz zu erreichen. In diesem Schritt können Sie übrigens auch Farbe in den Wandputz einrühren. Alternativ können Sie auch farbigen Rollputz kaufen. Gerne beraten Sie unsere BAUHAUS-Fachleute bei der Wahl des gewünschten Farbtons – vor Ort, telefonisch oder online. Schritt 4: Rollputz auftragen Jetzt beginnen Sie mit dem Auftragen des Rollputzes. Verwenden Sie hierfür eine spezielle Putzrolle . Tragen Sie den Putz in gleichmäßigen, überlappenden Bahnen auf. Achten Sie darauf, dass die Schicht überall gleich dick ist.Schritt 5: Strukturierung Nach dem Auftragen können Sie dem feuchten Putz eine individuelle Struktur geben. Arbeiten Sie dabei zügig, solange der Putz noch feucht ist. Je nachdem, welche Musterung Sie wünschen, können Sie dafür verschiedene Werkzeuge verwenden: ● Kellen ● Bürsten ● Schwämme ● Strukturrollen mit verschiedenen Oberflächen ● Pinsel Schritt 6: Trocknen Lassen Sie den Rollputz nun vollständig trocknen. Die Trockenzeit hängt vom Produkt und den Raumbedingungen ab. Vermeiden Sie während dieser Zeit direkte Sonneneinstrahlung und Zugluft. Schritt 7: Nachbearbeiten Nachdem der Rollputz vollständig getrocknet ist, können Sie bei Bedarf nachbearbeiten. Beispielsweise können Sie eine weitere Schicht Putz auftragen, um den Effekt weiter zu verstärken oder zu verändern. Natürlich können Sie die verputzte Wand auch im Nachgang mit Wandfarbe überstreichen.Video-Anleitung zum Rollputz auftragen Sie wollen sich die Anleitung lieber als Video ansehen? Kein Problem. Wir zeigen Ihnen, wie Sie schnell und einfach selbst Streich- oder Rollputz auf Innenwände auftragen können. Hier geht's zum DIY-Video. zum Video Roll- und Streichputz anbringen Häufige Fragen zum Auftragen von Rollputz Unsere BAUHAUS-Fachleute beantworten häufig gestellte Fragen unserer Kunden rund um das Verputzen von Innenwänden. Putz mit der Rolle auftragen – was gibt es noch zu beachten? Beim Rollputz auftragen sollten Sie zusätzlich folgende Punkte beachten: ● Raumtemperatur sollte zwischen 5 und 25 Grad Celsius liegen und möglichst gleich bleiben. ● Vermeiden Sie Zugluft und direkte Sonneneinstrahlung während des Trocknens. Schließen Sie hierfür z. B. Rolläden oder Vorhänge, damit der Wandputz gleichmäßig trocknet. ● Sorgen Sie während der Arbeit und beim Trocknen für gute Belüftung. ● Tragen Sie den Putz zügig auf, um gleichmäßige Ergebnisse zu erzielen. ● Reinigen Sie Ihre Werkzeuge sofort nach Gebrauch, da angetrockneter Putz nur schwer zu entfernen ist. Ist es schwierig, Rollputz aufzutragen? Rollputz auftragen ist nicht schwer. Mit einer speziellen Rolle und etwas Übung können Sie den Putz gleichmäßig aufbringen. Folgen Sie einfach den Anweisungen auf der Produktverpackung und arbeiten Sie Schritt für Schritt. Mit Geduld und Sorgfalt gelingt es auch Anfängern. Wie viel kostet es, Rollputz selber aufzutragen? Die Kosten für das Auftragen von Rollputz hängen von der Größe der Wand und der Putzsorte ab. Für einen 20-Liter-Eimer Rollputz zahlen Sie etwa 20 bis 50 Euro, je nach Marke. Die Menge reicht für etwa 50 bis 70 Quadratmeter Wandfläche, abhängig von der Beschaffenheit der Wand und der Dicke, in der der Putz aufgetragen wird. Dazu kommen Kosten für Werkzeuge wie Rollen, Grundierung sowie Abdeckfolie und Malerband. Insgesamt ist es eine preiswerte Möglichkeit, Ihre Wände neu zu gestalten. Welche Rolle eignet sich dafür? Für das Auftragen von Rollputz eignet sich eine Strukturrolle oder eine Lammfellrolle. Diese Rollen sind speziell dafür gemacht, den dickeren Putz gleichmäßig und mit der gewünschten Struktur zu verteilen. Achten Sie beim Kauf der Rolle auf eine gute Qualität. So erzielen Sie optimale Ergebnisse – und das Auftragen macht mehr Spaß. Wie oft sollte ich Rollputz auftragen? In der Regel genügt es, wenn Sie eine Schicht Rollputz auftragen. Falls die Deckkraft oder die Struktur nicht ausreichen, können Sie nach vollständiger Trocknung eine zweite Schicht auftragen. Kann ich Rollputz auf alten Putz auftragen? Ja, Sie können Rollputz auf alten Putz auftragen. Wichtig ist, dass der alte Putz fest, tragfähig und eben ist.
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Bodenfliesen einfach selbst verlegen
Sie wünschen sich einen neuen Fliesenboden? Sie bekommen das auch selbst hin! Mit modernen Produkten, einigen wenigen Werkzeugen und etwas Know-how kann jeder selbst Bodenfliesen verlegen. Wir zeigen Ihnen, wie's geht. Das Ganze geht natürlich auch Outdoor! In unserem Web-Seminar zeigen wir Ihnen, wie Sie Schritt für Schritt auf Terrasse oder Balkon Fliesen verlegen. Hier geht's zum Video .Bevor das Fliesen losgehen kann, müssen Sie sich zuerst natürlich für die richtige Fliesenart entscheiden. Welche die richtige ist, hängt stark davon ab, in welchem Raum und damit für welche Verwendung Sie die Bodenfliesen nutzen möchten. Man unterscheidet bei glasierten Fliesen zwischen fünf Abriebklassen , die sich nach Strapazierfähigkeit unterscheiden. Die erste Abriebklasse wird für Wandfliesen verwendet. Auch die zweite Abriebklasse ist sehr empfindlich. Bodenfliesen wählt man in der Regel ab Abriebklasse 3. Diese sollte bei geringen Belastungen beispielsweise im Badezimmer verwendet werden. Möchten Sie hingegen in einem Raum, der viel genutzt wird, wie Küche oder Diele, Fliesen verlegen, sollten Sie Abriebklasse 4 verwenden. Ein Garagenboden, der stark beansprucht wird, sollte es Klasse 5 sein. Wie berechne ich die richtige Menge an Bodenfliesen? Im nächsten Schritt müssen Sie berechnen, wie viel Fliesen Sie eigentlich brauchen. Dazu vermessen Sie den Raum, den Sie fliesen möchten. Zur Grundfläche rechnen Sie nochmal 10 % dazu , die für Verschnitt und Bruch draufgehen. Auf den Paketen mit den Bodenfliesen im Baumarkt finden Sie einen Hinweis, für wie viel Quadratmeter das jeweilige Paket reicht. Tipp! Kaufen Sie noch ein zusätzliches Paket , das Sie später für Reparaturen und Ausbesserungen verwenden können.Worauf muss ich beim Verlegen von Bodenfliesen achten?• Ausgleichsmasse • Tiefengrund • Fliesen • Fliesenkleber • Emissionsausstoß • Fugenmörtel • Silikon • Malerkrepp • Grauschleier-Entferner • Etwas Spüli • Fliesenkreuze • Wassereimer • Bohrmaschine • Rührstab • Rakel/Moosgummibrett • Schwamm • Maurerwanne oder Eimer • Kleine Maurerkelle • Passender Zahnspachtel • Wasserwaage • Gummihammer • Lochzange/Papageienschnabelzange • Fliesenschneidemaschine • Auspresspistole • Silikonfugenglätter Hier geht's zu allen Fliesenwerkzeugen .Was brauche ich, um Fliesen zu verlegen?Wie kann ich Bodenfliesen verlegen?Die Fläche, die Sie fliesen möchten, muss absolut sauber sein und frei von Fliesenkleber und Estrich. Auf Böden lässt sich der Fliesenkleber in der Regel einfach entfernen, da Sie hier mit Bodenfräse und Schleifmaschine arbeiten können. Danach müssen Sie nur noch den entstandenen Staub sorgfältig abkehren . Risse sollten Sie mit Füllmasse ausgleichen. Auch kleine Reste von Fliesenkleber an einzelnen Stellen lassen sich für gewöhnlich einfach überkleben. Tipp! Lässt sich der Fliesenkleber hingegen kaum entfernen, sollten Sie den Boden mit einer selbstverlaufenden Ausgleichsmasse überziehen, um eine solide Grundlage für die neuen Bodenfliesen zu schaffen. Nachdem Sie den Fliesenkleber vollständig entfernt haben, sollten Sie, falls nötig, zunächst die Bodenausgleichsmasse bzw. einen Haftgrund nach Herstellerangaben ansetzen und aufbringen. Bei Feuchträumen muss der Untergrund zusätzlich abgesperrt werden.1. Restlichen Fliesenkleber entfernenJetzt können Sie die Fliesenkartons öffnen und die Fliesen untereinander mischen. So fallen kleine Farbunterschiede unter den Kartons später nicht auf. Mit einer Schlagschnur markieren Sie zunächst die Raummitte und entscheiden sich für ein Verlegemuster (z.B. versetzt oder diagonal). Dann spannen Sie entsprechende Leinen. Legen Sie zum Test das Fliesenmuster trocken aus , um zu ermitteln, wie breit die Fliesenreihen sein werden. So bekommen Sie zudem einen Eindruck der späteren Optik Ihrer neuen Fliesen und der Wirkung im Raum. Tipp! Wenn Sie schon Wandfliesen im selben Raum haben, sollten Sie dasselbe Verlegemuster wählen, damit ein harmonisches Gesamtbild entsteht. Machen Sie sich zudem Gedanken um den Übergang zum nächsten Zimmer, damit auch dieser stimmig aussieht.2. Fliesenreihen definierenJetzt können Sie den ersten Kleber nach Herstellerangaben im Eimer oder in der Maurerwanne mit Bohrmaschine und Rührkorb anmischen. Mischen Sie jedoch nicht direkt den gesamten Kleber an, denn dieser sollte beim Verlegen nicht älter als 30 - 60 Minuten sein. Beim Verfliesen arbeiten Sie in kleinen Abschnitten von etwa 1 Quadratmeter , damit der Fliesenkleber die richtige Konsistenz hat. Die „Offenzeit“ ist auf der Packung angegeben. Der Kleber ist dann perfekt, wenn er noch zähflüssig ist, aber nicht mehr von der Kelle tropft. Der Fliesenkleber wird nun mit der Kelle aufgetragen, dann mit dem Zahnspachtel in Viertelkreisen durchgekämmt. Beginnen Sie damit hinten im Raum, um sich nach und nach zur Tür vorzuarbeiten. Der Kleber sollte etwa 5 - 10 mm dick auf dem Boden aufgetragen sein. Die Fliesengröße bestimmt dabei die Zahnung. Diese liegt zwischen 6 und 12 mm. Mindestens drei Viertel der Fliesenrückseite sollten mit Kleber bedeckt sein, bei Natursteinen sogar 100%.3. Fliesenkleber anmischen und aufbringenDrücken Sie die Bodenfliesen zum Verlegen mit einer leichten Drehbewegung ins Fliesenbett ein. Bei Bedarf können Sie die Lage mit leichten Schlägen mit dem Gummihammer korrigieren . Nehmen Sie die Korrekturen vor, solange der Fliesenkleber noch nicht angetrocknet ist. Mit Fliesenkreuzen sorgen Sie für saubere Fugenabstände. Sie werden nicht wieder entfernt, sondern später vom Fugenmörtel bedeckt. Genau arbeiten und die Dehnungsfugen am Rand nicht vergessen! Immer wieder mit Wasserwaage und scharfem Blick Ausrichtung und Fugenbreite kontrollieren.4. Bodenfliesen einlegenNachdem Sie alle Fliesen verlegt haben, sind die Ränder dran. Häufig müssen Sie dazu Fliesen passend zuschneiden . Achten Sie in jedem Fall darauf genau zu messen, um unnötigen Verschnitt zu vermeiden. Zum Zuschneiden verwenden Sie eine Fliesenschneidemaschine . Mit dieser wird die Glasur angeritzt und die Fliese sauber gebrochen. Auch, wenn es nur wenig zu schneiden gibt, sollten Sie nicht am Fliesenschneider sparen. Ausschnitte für Heizungsrohre am Fliesenrand macht man mit der Papageienschnabelzange , Löcher in der Fliesenmitte mit Bohrmaschine und Fräsaufsatz .5. Randfliesen zuschneidenEntfernen Sie ausgetretenen Fliesenkleber und halten Sie die Fugen möglichst sauber. Mischen Sie nun den Fugenmörtel gemäß den Herstellerangaben an. Diesen schlämmen Sie anschließend mit dem Moosgummibrett diagonal zur Fuge ein, bis diese gefüllt ist. Mit einem leicht feuchten Schwamm können Sie Mörtelreste beseitigen . Dabei sollten Sie den Schwamm regelmäßig auswaschen. Auch wenn es schwer fällt und der Boden eigentlich schon fertig aussieht: Halten Sie sich an die vom Hersteller vorgegebenen Trocknungszeiten ! Keinesfalls sollten Sie den Boden betreten, bevor Kleber und Mörtel wirklich abgebunden haben.6. Fliesen verfugenDie Verbindungen zur Wand oder zu den Sockelfliesen werden dauerhaft elastisch in Silikon ausgeführt. Kleben Sie dazu die Fuge sauber mit Malerkrepp ab, spannen Sie die Kartusche in die Pistole und schneiden Sie ihre Spitze passend zu. Versuchen Sie die Silikonraupe möglichst in einem durchgehenden Strang aufzutragen. Ein Fugenglätter gibt der Naht die Form. An ihm bleibt nichts hängen. Alternativ können Sie Ihren Finger anfeuchten und mit ihm die Fuge glatt ziehen. Überquellendes Material können Sie gut mit Küchenpapier aufnehmen.7. Mit Silikon abdichten
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Wände glätten: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Unebene Wände stören nicht nur die Optik, sondern können auch das Tapezieren oder Streichen erschweren. Doch mit der richtigen Technik und den passenden Materialien können Sie Ihre Wände gestalten und selbst größere Ungleichmäßigkeiten problemlos ausgleichen. In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre Zimmerwände wieder in einen einwandfreien Zustand bringen.Eine sorgfältig geglättete Wand bildet die Basis für jedes erfolgreiche Renovierungsvorhaben. Ob Sie tapezieren oder streichen möchten – Unebenmäßigkeiten können das Endergebnis erheblich beeinträchtigen. Glatte Wände sorgen nicht nur für eine optisch ansprechende Oberfläche, sondern erleichtern auch die Verarbeitung. Die Vorteile im Überblick: Bessere Haftung von Tapeten: Wandbekleidungen liegen auf ebenen Wänden gleichmäßig an, ohne Luftblasen oder Wellenbildung. Schönere Farbergebnisse: Farben verteilen sich gleichmäßig, wirken intensiver und erzeugen ein professionelles Finish. Höhere Raumästhetik: Glatte Wände lassen Räume moderner und gepflegter wirken – vor allem in Kombination mit minimalistischen Designs. Zeitersparnis bei Folgearbeiten: Unebene Wände erfordern mehr Aufwand beim Streichen, Tapezieren oder Anbringen von Dekorationselementen. Mit einer ebenmäßigen Oberfläche arbeiten Sie schneller und effizienter.Glatte Wände als Grundlage für Tapeten und WandfarbenDie Wahl der richtigen Spachtelmasse ist entscheidend, um ein sauberes und haltbares Ergebnis zu erzielen. Je nach Vorhaben und persönlicher Vorliebe können Sie zwischen Spachtelmasse in Pulverform und Fertigspachtel wählen. Beide Varianten haben spezifische Vorteile und Einsatzbereiche.Welche Spachtelmasse ist die richtige zum Putz glätten?Spachtelmasse in Pulverform: Diese Variante wird vor dem Einsatz mit Wasser angemischt und bietet eine flexible Konsistenz, die sich an Ihre Anforderungen anpassen lässt. Sie eignet sich besonders für größere Flächen und Arbeiten, bei denen eine hohe Festigkeit gefragt ist. Beispielsweise das Schließen von Löchern oder die Verspachtelung stark unebener Wände. Da die Spachtelmasse selbst angerührt wird, ist sie oft günstiger und kann je nach Bedarf in der passenden Menge vorbereitet werden.Fertigspachtel: Fertigspachtel wird gebrauchsfertig in Eimern geliefert und ist sofort einsatzbereit. Er eignet sich hervorragend für kleinere Ausbesserungsarbeiten und feine Glättungen, da die Konsistenz optimal abgestimmt ist. Diese Variante spart Zeit, da kein Anmischen erforderlich ist. Fertigspachtel ist jedoch in der Regel etwas teurer und weniger geeignet für großflächige Anwendungen, da die Kosten und der Materialbedarf höher ausfallen können.Das Spachteln von Wänden erfordert etwas Vorbereitung und eine strukturierte Vorgehensweise. Mit unserer klaren Schritt-für-Schritt-Anleitung beseitigen Sie Unebenmäßigkeiten effektiv und bereiten Ihre Zimmerwände so optional für Farben oder Wandbekleidungen vor. Sie benötigen folgende Materialien und Werkzeuge: Materialien: Werkzeuge: Spachtelmasse Tiefengrund Rollputz Wasser Kelle Spachtel Baueimer Rührwerk Schleifpapier Handschleifer (Schleifbrett oder Schleifklotz für große Flächen) Staubsauger Farbroller Malerpinsel Reinigungstücher oder PutzschwammWände glätten – so gehen Sie vorSchritt 1: Wände gründlich vorbereitenBevor Sie beginnen, steht die Vorbereitung an. Eine saubere und stabile Oberfläche sorgt dafür, dass das Spachteln später optimal gelingt. Gehen Sie dabei wie folgt vor: Wand reinigen: Entfernen Sie Staub, Schmutz und Fettflecken, da diese die Haftung der Spachtelmasse beeinträchtigen können. Nutzen Sie bei Rissen oder Löchern einen Staubsauger, um lose Partikel und Staub gründlich zu entfernen. Materialreste und Befestigungen entfernen: Alte Tapetenreste, Dübel oder Schrauben müssen vollständig beseitigt werden. Nur so schaffen Sie eine glatte Fläche für das spätere Spachteln. Entfernen Sie bröckelnde Putzstellen oder lose Farbschichten mit einem Spachtel oder einer Drahtbürste.Schritt 2: Spachtelmasse anrührenDamit sich die Spachtelmasse leicht auftragen lässt, ist die richtige Mischung entscheidend. Gehen Sie Schritt für Schritt vor: Pulver ins Wasser geben: Füllen Sie kaltes Wasser in einen sauberen Eimer und streuen Sie das Spachtelpulver langsam ein. Vermeiden Sie, das Pulver auf einmal hineinzuschütten, da es sonst Klumpen bildet. Spachtelmasse verrühren: Mischen Sie das Pulver mit einem Rührstab oder einem Quirlaufsatz für die Bohrmaschine, bis eine glatte, cremige Konsistenz entsteht. Klümpchen rühren Sie so lange aus, bis die Putzmasse geschmeidig ist und sich leicht verarbeiten lässt. Kurz ruhen lassen: Warten Sie einige Minuten, damit die Putzmasse ihre volle Verarbeitungsfähigkeit erreicht. Rühren Sie sie vor dem Auftragen noch einmal kurz um. Tipp: Mischen Sie immer nur so viel Spachtelmasse an, wie Sie auch sofort verarbeiten können. So bleibt die Konsistenz immer genau richtig und Sie erleichtern sich das Arbeiten.Schritt 3: Spachtelmasse auftragenPoröse oder stark saugende Untergründe wie unbehandelter Putz oder Gipskarton sollten Sie vor dem Auftragen der Spachtelmasse mit Tiefengrund behandeln. Tiefengrund sorgt dafür, dass der Untergrund die Füllmasse nicht zu schnell aufsaugt und verbessert die Haftung. Tragen Sie den Tiefengrund mit einem Roller oder einem Pinsel gleichmäßig auf und lassen Sie ihn vollständig trocknen, bevor Sie mit der Verspachtelung beginnen. Sobald der Untergrund vorbereitet ist, können Sie mit dem Spachteln: Werkzeug verwenden: Nutzen Sie eine Glättkelle oder einen Spachtel, um die Putzmasse aufzunehmen. Drücken Sie die Füllmasse mit gleichmäßigem Druck in die Unebenmäßigkeiten oder auf die gesamte Wandfläche. In Bahnen arbeiten: Tragen Sie die Spachtelmasse in langen, gleichmäßigen Bahnen auf, beginnend von oben nach unten. Halten Sie die Glättkelle dabei in einem flachen Winkel von etwa 30 bis 45 Grad, um die Füllmasse sauber zu verteilen. Unregelmäßigkeiten ausgleichen: Achten Sie darauf, Risse, Löcher und Vertiefungen vollständig aufzufüllen. Überschüssige Füllmasse können Sie direkt mit dem Spachtel abziehen, um eine möglichst glatte Oberfläche zu erzielen. Trocknungszeit einhalten: Lassen Sie die Putzmasse gemäß den Herstellerangaben vollständig durchtrocknen. Vermeiden Sie es, die Oberfläche während des Trocknens zu berühren, um keine Abdrücke oder Ungleichmäßigkeiten zu hinterlassen.Schritt 4: Wand glatt spachteln und schleifenNachdem die erste Schicht Spachtelmasse aufgetragen wurde, ist der nächste Schritt das Glattspachteln der Wand. Dadurch erreichen Sie eine gleichmäßige und perfekt ebene Oberfläche. Arbeiten Sie dabei wie folgt: Glattspachteln in kreisförmigen Bewegungen: Sobald die erste Schicht leicht angetrocknet ist, nehmen Sie frische Spachtelmasse und verteilen diese in kreisförmigen Bewegungen von unten nach oben. Drücken Sie dabei die Masse mit der Glättkelle gleichmäßig auf die Wand und ziehen Sie sie sanft ab. So füllen Sie eventuelle restliche Unebenheiten und erzielen eine durchgehend glatte Fläche. Überschüssiges Material können Sie direkt abnehmen, um das Schleifen später zu erleichtern. Trocknen lassen: Lassen Sie die Spachtelmasse vollständig trocknen, bevor Sie mit dem Schleifen beginnen. Die Trocknungszeit variiert je nach Produkt, Raumtemperatur und Schichtdicke. Prüfen Sie, ob die Masse wirklich trocken ist, um ein sauberes Schleifergebnis zu erhalten. Schleifen für eine ebenmäßige Oberfläche: Verwenden Sie ein Schleifbrett oder Schleifpapier mit feiner Körnung, um die Wand zu schleifen. Arbeiten Sie in gleichmäßigen, kreisförmigen Bewegungen und achten Sie darauf, nicht zu viel Material abzutragen. Kontrollieren Sie regelmäßig die Glätte der Oberfläche mit der Hand oder einer Lichtquelle, die schräg auf die Wand fällt – so erkennen Sie verbliebene Unebenmäßigkeiten.Schritt 5: Wand glätten mit RollputzRollputz eignet sich hervorragend, um Ihrer Wand ein gleichmäßiges und hochwertiges Finish zu verleihen. Anders als Wandverkleidungen ermöglicht er eine direkte und dauerhafte Veredelung der Oberfläche. Nachdem die Wand gespachtelt und geglättet wurde, kann der Rollputz als abschließende Schicht aufgetragen werden. So gehen Sie vor: Rollputz auftragen: Tragen Sie den Rollputz mit einer Farbrolle in gleichmäßigen Bahnen von oben nach unten auf die gespachtelte und getrocknete Wand auf. Achten Sie darauf, die Masse gleichmäßig zu verteilen, um eine glatte und harmonische Oberfläche zu erzielen. Glätten: Um ein besonders ebenmäßiges Finish zu erreichen, können Sie den Rollputz direkt nach dem Auftragen mit einer Glättkelle vorsichtig abziehen. Dies gleicht kleinere Unregelmäßigkeiten aus und sorgt für eine noch gleichmäßigere Optik. Feinarbeiten: Für ein besonders exaktes Ergebnis können Sie abschließend mit einem feuchten Schwamm oder einer feinen Kelle kleine Stellen nacharbeiten, bevor der Rollputz trocknet.Typische Fehler beim Glätten von Wänden und wie Sie sie vermeidenBei der Verspachtelung können kleine Fehler passieren, die das Endergebnis beeinträchtigen. Mit den folgenden Tipps lassen sich diese Probleme vermeiden, sodass Sie ein professionelles und sauberes Ergebnis erzielen: Ungenügende Wandvorbereitung: Staub, Fett oder bröckelndes Material auf der Wand können dazu führen, dass die Spachtelmasse nicht haftet. Reinigen Sie die Wand gründlich und tragen Sie bei porösen Untergründen Tiefengrund auf, bevor Sie beginnen. Falsche Konsistenz der Spachtelmasse: Ist die Masse zu dick oder zu dünn, lässt sie sich schwer verarbeiten und trocknet ungleichmäßig. Halten Sie sich genau an die Mischverhältnisse des Herstellers und rühren Sie die Masse klümpchenfrei an. Zu dick aufgetragene Spachtelmasse: Eine dicke Schicht führt oft zu Rissen oder einem ungleichmäßigen Finish. Arbeiten Sie in dünnen Schichten und tragen Sie bei Bedarf mehrere Lagen auf, um Unebenheiten auszugleichen. Unregelmäßiges Spachteln: Kreuzen oder überlappen Sie die Bahnen nicht gleichmäßig, entstehen sichtbare Übergänge. Tragen Sie die Spachtelmasse in gleichmäßigen Bahnen auf und glätten Sie sie sauber ab. Nicht ausreichend geschliffen: Raue Stellen oder Unebenheiten bleiben oft sichtbar, wenn die Wand nicht gründlich geschliffen wird. Verwenden Sie feinkörniges Schleifpapier und prüfen Sie die Glätte regelmäßig mit Licht. Zu kurze Trocknungszeit: Wird die Spachtelmasse zu früh weiterbearbeitet, können Abdrücke oder Schäden entstehen. Halten Sie die Trocknungszeiten gemäß den Herstellerangaben ein, um die Oberfläche nicht zu beschädigen.
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Shabby-Chic: Möbel streichen mit Kreidefarbe
Mit Kreidefarbe verleihen Sie alten Möbelstücken im Handumdrehen einen neuen Look – ob modern, vintage oder im angesagten Shabby-Chic-Stil. Dank ihrer vielseitigen Eigenschaften ist sie ideal für alle, die kreative Veränderungen lieben. Wie das Streichen mit Kreidefarbe gelingt und was Sie dafür benötigen, erfahren Sie hier.Kreidefarbe ist das Mittel der Wahl, wenn es darum geht, alten Möbeln neues Leben einzuhauchen – und das mit minimalem Aufwand. Diese Farbe punktet mit ihrer samtigen, matten Optik , die modern und zeitlos zugleich ist. Der hohe Kreideanteil sorgt dafür, dass sie fast überall haftet – selbst auf Oberflächen, die Sie vielleicht für ungeeignet halten. Ob Sie dabei den angesagten Shabby-Chic-Stil umsetzen oder einfach eine moderne, matte Oberfläche wollen: Kreidefarbe kann's. Das Beste dabei: Nahezu jedes Möbelstück lässt sich damit verschönern . Die alte Holzkommode aus dem Dachboden? Perfekt. Das schlichte Metallregal aus dem Keller? Kein Problem. Selbst Glasvasen oder beschichtete Möbel können Sie mit Kreidefarbe mühelos in Szene setzen. Wir zeigen Ihnen, wie es geht.Was sind Kreidefarben und welche Möbel eignen sich dafür?Alte Möbel mit Kreidefarbe neu zu gestalten, ist eine großartige Möglichkeit, ihnen frischen Glanz zu verleihen. Damit das Vorhaben von Anfang an gelingt, ist eine gute Vorbereitung ausschlaggebend. In den nächsten Abschnitten erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie die Möbel optimal vorbereiten, streichen und kreativ gestalten. Vorab sollten Sie sich mit den passenden Materialien und Werkzeugen ausstatten: Materialien: Werkzeuge: Kreidefarbe Ihrer Wahl Versiegelung Malerpinsel oder Farbroller Schleifpapier Reinigungstuch oder Schwamm Eimer mit Wasser und Spülmittel Klebeband für die Arbeit mit SchablonenAlte Möbel mit Kreidefarbe streichen: So geht'sSchritt 1: Bereiten Sie die Möbel vorEine gründliche Vorbereitung ist das A und O für ein überzeugendes Ergebnis. Auch die beste Kreidefarbe haftet nicht richtig, wenn die Oberfläche schmutzig, fettig oder schlecht vorbereitet ist. Mit diesen Schritten schaffen Sie die ideale Basis: Reinigung: Starten Sie mit einer gründlichen Reinigung. Ein Eimer warmes Wasser und ein Spritzer Spülmittel reichen aus, um Staub, Fett und Schmutz von der Oberfläche zu entfernen. Verwenden Sie dazu ein weiches Tuch oder einen Schwamm und gehen Sie sorgfältig vor. Nach der Reinigung muss das Möbelstück erst einmal vollständig trocknen, bevor es weitergehen kann. Demontage: Falls das Möbelstück aus mehreren Teilen besteht – etwa bei Schränken oder Kommoden – empfiehlt es sich, Griffe, Scharniere und andere Beschläge zu entfernen. So vermeiden Sie unsaubere Kanten und erleichtern sich die Arbeit. Schleifen: Um die Haftung der Farbe zu verbessern, schleifen Sie die Oberfläche leicht an. Verwenden Sie dazu feines Schleifpapier (z. B. 180er- oder 240er-Körnung). Ziel ist es nicht, den alten Lack komplett zu entfernen, sondern die Oberfläche leicht anzurauen. Anschließend entfernen Sie den Schleifstaub mit einem trockenen Tuch oder einem Staubsauger. Mit diesen vorbereitenden Schritten legen Sie den Grundstein für einen gleichmäßigen Anstrich und ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann.Schritt 2: Streichen Sie das MöbelstückJetzt wird’s bunt – der Anstrich steht an. Beginnen Sie damit, die Kreidefarbe gut umzurühren . Oft setzen sich die Bestandteile am Boden ab, weshalb ein Rührstab oder ein alter Holzlöffel hier unverzichtbar ist. Achten Sie darauf, dass die Farbe eine gleichmäßige Konsistenz hat, bevor Sie sie auftragen. Für den ersten Anstrich verwenden Sie am besten einen weichen, hochwertigen Pinsel. Streichen Sie in langen, gleichmäßigen Bewegungen und arbeiten Sie stets in Richtung der Holzmaserung. Das sorgt für ein harmonisches Ergebnis ohne unschöne Pinselstriche. Lassen Sie die erste Schicht vollständig trocknen – das dauert je nach Raumtemperatur etwa 30 bis 60 Minuten. Sobald die erste Schicht trocken ist, tragen Sie eine zweite auf . Diese verstärkt die Deckkraft der Farbe und sorgt für ein intensives Farbbild. Falls nötig, können Sie noch eine dritte Schicht auftragen, besonders wenn Sie eine helle Farbe über eine dunkle Oberfläche streichen. Wenn die letzte Schicht getrocknet ist, können Sie Details wie Verzierungen hinzufügen – oder Ihr Möbelstück so lassen, wie es ist.Tipp: Vor dem nächsten Schritt können Sie die Oberfläche leicht mit feinem Schleifpapier (240er-Körnung) anschleifen. Das beseitigt Unebenheiten wie Pinselstriche oder kleine Farbklumpen und sorgt für ein makelloses Finish.Der Shabby-Chic-Look ist der Klassiker, wenn es darum geht, Möbeln ein charmant gealtertes Aussehen zu verleihen. Mit Kreidefarbe lässt sich dieser Stil einfach umsetzen und individuell anpassen. Es gibt zwei beliebte Techniken, die Ihrem Möbelstück das gewisse Etwas verleihen: das gezielte Schleifen und das Arbeiten mit Schablonen:Schritt 3: Shabby-Chic Möbel mit Kreidefarbe gestaltenShabby-Chic mit Schleifpapier: Für den typischen Shabby-Chic-Look arbeiten Sie mit zwei Farbschichten in unterschiedlichen Tönen. Wählen Sie zuerst eine dunklere Basisfarbe und tragen Sie diese auf das Möbelstück auf. Sobald die Schicht vollständig getrocknet ist, folgt die zweite, hellere Farbe und anschließend das Schleifpapier. Bearbeiten Sie Ecken, Kanten und besonders beanspruchte Bereiche vorsichtig mit mittelfeinem Schleifpapier. So bringen Sie die untere Farbschicht oder sogar das rohe Holz zum Vorschein, was dem Möbelstück seinen unverwechselbaren, abgenutzten Charakter verleiht. Arbeiten Sie dabei mit leichtem Druck, damit der Effekt natürlich wirkt.Designs mit Schablonen: Wenn Ihnen der Shabby-Chic-Look noch nicht genug Individualität bietet, können Sie mit Schablonen besondere Akzente setzen. Schablonen für Kreidefarben gibt es in unzähligen Designs – von floralen Mustern bis zu Schriftzügen oder geometrischen Formen. Fixieren Sie die Schablone mit etwas Klebeband auf der gewünschten Stelle und tragen Sie die Farbe mit einem Schwamm oder einem kleinen Pinsel vorsichtig auf. Arbeiten Sie dabei in tupfenden Bewegungen, um ein Verschmieren zu vermeiden. Sobald die Farbe trocken ist, entfernen Sie die Schablone vorsichtig. Der so entstandene Akzent macht Ihr Möbelstück zu einem echten Unikat.Schritt 4: Versiegeln Sie die KreidefarbeNach dem Streichen und Gestalten kommt der letzte, aber entscheidende Schritt: die Versiegelung . Sie sorgt nicht nur dafür, dass die Farbe länger hält, sondern schützt das Möbelstück auch vor Kratzern, Feuchtigkeit und anderen äußeren Einflüssen. Je nach Verwendungszweck und gewünschtem Finish stehen Ihnen verschiedene Versiegelungsmöglichkeiten zur Verfügung: Versiegelung mit Wachs: Wachs ist die klassische Wahl, wenn Sie den natürlichen, matten Look der Kreidefarbe erhalten möchten. Es eignet sich besonders für Möbel, die nicht stark beansprucht werden, wie Beistelltische, Kommoden oder Deko-Elemente. Tragen Sie das Wachs mit einem weichen Tuch oder einem speziellen Wachspinsel in kreisenden Bewegungen auf. Lassen Sie es kurz einziehen und polieren Sie es anschließend mit einem sauberen Tuch, bis die Oberfläche einen dezenten, samtigen Glanz erhält. Versiegelung mit Lack: Für stärker beanspruchte Möbel wie Tische, Stühle oder Küchenmöbel ist Klarlack die bessere Wahl. Lack schützt die Oberfläche besonders gut vor Feuchtigkeit und Abrieb und ist daher auch für den Außenbereich geeignet. Verwenden Sie einen Pinsel oder eine kleine Rolle, um den Lack gleichmäßig aufzutragen. Arbeiten Sie in dünnen Schichten und lassen Sie jede Schicht vollständig trocknen, bevor Sie die nächste auftragen. Je nach Produkt kann der Lack ein mattes, seidiges oder glänzendes Finish erzeugen. Weitere Möglichkeiten zur Versiegelung: Neben Wachs und Lack gibt es spezielle Versiegelungen, die auf bestimmte Materialien oder Einsatzzwecke abgestimmt sind. Für hochglänzende Effekte können Sie beispielsweise eine Politur verwenden, während für strapazierte Oberflächen auch Hartwachsöl infrage kommt. Sobald die Versiegelung vollständig getrocknet ist – das kann je nach Produkt zwischen 24 und 48 Stunden dauern –, können Sie das Möbelstück wieder zusammensetzen und an seinen Platz stellen. Das Ergebnis: ein geschütztes, langlebiges und einzigartiges Möbelstück, das Ihnen lange Freude bereitet.Kreidefarbe ist vielseitig und einfach anzuwenden, aber natürlich tauchen dabei auch immer mal wieder Fragen auf. Hier klären wir die wichtigsten Punkte, damit Ihr nächstes Vorhaben garantiert gelingt. Wann ist eine Grundierung notwendig? Eine Grundierung ist nicht immer erforderlich, kann aber in bestimmten Fällen hilfreich sein, um ein perfektes Ergebnis zu erzielen. Besonders bei sehr harzhaltigen oder dunklen Hölzern wie Eiche, Teakholz oder exotischen Holzarten wie Bangkirai, Ayous, Kapur und Garapa empfiehlt sich eine Grundierung. Diese Hölzer neigen dazu, bestimmte Stoffe freizusetzen, die die Deckkraft der Kreidefarbe beeinträchtigen oder Verfärbungen verursachen können. Um das zu verhindern, sollten Sie eine Sperrgrundierung verwenden. Diese bildet eine Barriere zwischen Holz und Farbe und sorgt so für eine gleichmäßige, saubere Oberfläche. Auch bei stark beanspruchten Möbeln oder glatten, beschichteten Oberflächen wie MDF oder Laminat ist eine Grundierung sinnvoll, um die Haftung der Kreidefarbe zu verbessern. Kann ich Kreidefarbe auch im Außenbereich verwenden? Ja, Kreidefarbe kann auch für den Außenbereich verwendet werden – allerdings nur mit der richtigen Versiegelung . Da die Kreidefarbe von Natur aus wasserlöslich ist, benötigt sie zusätzlichen Schutz, um den Witterungsbedingungen standzuhalten. Für den Außenbereich empfiehlt sich eine Versiegelung mit wetterfestem Klarlack . Dieser schützt die Farbe vor Feuchtigkeit, UV-Strahlen und Temperaturschwankungen, ohne den matten Look der Kreidefarbe zu beeinträchtigen. Achten Sie darauf, mehrere dünne Schichten des Lacks aufzutragen und jede Schicht vollständig trocknen zu lassen.Häufige Fragen