Löwenzahn, Moos und Vogelmiere überwuchern in Gärten schnell Terrassen und Wege und sind Gärtnern, die Wert auf ein sauberes Gesamtbild legen, oft ein Dorn im Auge. Mit einem Unkrautbrenner bekämpfen Sie junges Unkraut schnell, effizient und um ein Vielfaches ökologischer als mit chemischen Mitteln. Entdecken Sie jetzt unsere große Auswahl an gasbetriebenen und elektrischen Unkrautbrennern von Gloria, CFH und anderen namhaften Herstellern.
Unkraut zu entfernen ist meist überaus mühsam. Vor allem dann, wenn größere Flächen betroffen sind oder der Bewuchs tief in den Fugen sitzt. Ein Unkrautbrenner erspart Ihnen einen großen Teil des manuellen Jätens und erleichtert Ihnen die Gartenarbeit.
Zerstörung der Zellstruktur: Bei der Verwendung eines Unkrautbrenners wird die Pflanze nicht verbrannt, sondern durch die Hitze einer Flamme oder eines Heizelementes geschädigt. Durch die Zerstörung der Zellstruktur verwelkt das störende Grün innerhalb weniger Tage.
Umweltfreundlich und giftfrei: Thermische Unkrautvernichtung kommt ohne Chemie aus, was Boden, Grundwasser und nützliche Organismen schont. Die Behandlung mit Hitze eignet sich besonders für versiegelte Flächen. Denn hier sind chemische Mittel oft gar nicht erlaubt.
Vielseitigkeit: Abflammgeräte lassen sich auf Gehwegen, Terrassen, in Steingärten oder in der Einfahrt einsetzen, um dem Wildwuchs gerecht zu werden. Je nach Gerät bestehen zudem auch alternative Einsatzmöglichkeiten als Grillanzünder oder für Arbeiten mit Bitumen.
Komfort: Thermische Unkrautbekämpfer verfügen über lange Lanzen, die ergonomisches Arbeiten im Stehen ermöglichen. Zudem verfügen viele gasbetriebene Geräte über eine praktische Piezozündung, die das sichere Starten ohne zusätzliches Werkzeug erlaubt.
Sowohl elektrische Unkrautbrenner als auch Gasbrenner arbeiten mit Hitze. Während jedoch der Unkrautbrenner mit Gas durch das Verbrennen von Propan- und Butangas aus Kartuschen oder Flaschen eine offene Flamme erzeugt, nutzen elektrische Geräte ein Heizelement. Oft handelt es sich um eine Heizspirale, die die umliegende Luft stark erhitzt und die Wärme gezielt ans Unkraut abgibt. Beide Varianten erzielen zuverlässig die gewünschte Zellschädigung der Pflanzen, haben jedoch wegen ihrer Funktionsweise verschiedene Vor- und Nachteile.
Unkrautbrenner mit Gas Vorteile: unabhängig vom Stromnetz, für Gaskartuschen oder große Gasflaschen geeignet, Vorheizen unnötig, schneller Einsatz, Temperaturen bis 1.800 °C. Ideal für: große Flächen, verwinkelte Grundstücke und tiefsitzenden Bewuchs.
Elektrischer Unkrautbrenner Vorteile: kein Umgang mit Gas, konstante Temperatur, geringeres Brandrisiko. Ideal für: Bereiche nahe der Steckdose, kleinere Flächen und sicherheitsbewusste Anwender.
Bevor Sie sich motiviert in die Arbeit stürzen, ist es wichtig, zu verstehen, was ein Unkrautbrenner leisten kann und was nicht. Grundsätzlich lässt sich nämlich nahezu jedes Unkraut abflammen. Doch das schädigt lediglich den oberirdischen Teil der Pflanze. Eine tiefgehende Löwenzahn-Pfahlwurzel werden Sie mit dem Brenner nicht los. Auch für die endgültige Beseitigung von stark wuchernden Unkräutern wie Giersch ist das Gerät nicht geeignet. Hat sich das Wurzelwerk einmal entwickelt, treiben die meisten Pflanzen einige Zeit nach der Behandlung erneut aus.
Daraus folgen zwei Dinge: Zum einen ergibt es Sinn, Unkraut möglichst früh zu beseitigen, um das erneute Austreiben zu verhindern. Zum anderen sollte die Behandlung in regelmäßigen Abständen wiederholt werden, um hartnäckigem Wildwuchs zu Leibe zu rücken. Damit die Unkrautbekämpfung effektiv und sicher gelingt, kommt es darüber hinaus auf die richtige Anwendung an.
Vorbereitung: Entfernen Sie zunächst trockenes Laub und andere brennbare Materialien von der Fläche. Bei einem Unkrautbrenner mit Gas prüfen Sie zusätzlich Anschlüsse und Kartuschen auf Dichtigkeit.
Anwendung: Führen Sie den Brenner mit einem Abstand von 5–10 cm über das Unkraut. Die Blätter sollen dabei nicht verbrennen. Es geht lediglich darum, das Protein in den Pflanzenzellen gerinnen zu lassen, sodass die Nährstoffversorgung unterbrochen wird und die Pflanze vertrocknet. Bei empfindlichen Arten wie Vogelmiere reichen hierfür schon 1–2 Sekunden aus. Unkraut mit fleischigen Blättern verträgt ein paar Sekunden mehr.
Nachwirkung: Sind die Eiweißstrukturen in den Zellen zerstört, stirbt die Pflanze innerhalb von 2–3 Tagen ab. Sie können sich derweil anderen Gartenarbeiten widmen oder gemütlich im Liegestuhl entspannen.
Nacharbeit: Abgestorbene Pflanzenreste lassen sich sehr viel leichter entfernen als gesundes, wucherndes Unkraut. Gartenhelfer wie Fugenkratzer und Unkrautstecher erleichtern die Arbeit, sollten Sie den Anspruch haben, die übrigen Wurzelreste auch noch zu entfernen.
Nein, das Unkraut muss nicht schwarz werden. Ein kurzes, aber starkes Erhitzen der Pflanzen genügt, um die Zellstruktur zu zerstören. Nach der Behandlung sollten sich die Blätter des Unkrauts leicht matschig anfühlen.
Sie können den Brenner auf hitzebeständigen Untergründen wie Pflaster, Beton und Stein verwenden. Auf Holz oder in der Nähe trockener Sträucher und Gräser kann die Anwendung zur Beschädigung des Materials oder zum Brand führen.
Wie lange eine Kartusche hält, ist von Gerät zu Gerät unterschiedlich. Gasbrenner, bei denen sich die Gasflamme regulieren lässt, können Sie oft längere Zeit nutzen. Zudem spielt auch die Größe der Gaskartusche eine wichtige Rolle. Eine 600-ml-Gaskartusche hält im Dauerbetrieb häufig bis zu 3 Stunden. In den meisten Fällen reicht das für mehrere Einsätze aus.
Elektrisch oder gasbetrieben: Entdecken Sie leistungsstarke Abflammgeräte und erleichtern Sie sich die Unkrautentfernung. In unserem Sortiment finden Sie hochwertige Unkrautbrenner von Gloria und CFH, die durch hohe Temperaturen und große Flexibilität, aber auch durch eine komfortable Handhabung überzeugen.
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