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Was früher ein absoluter Luxus war, gehört heute für viele von uns zum angenehmen Wohnen dazu: ein Klimagerät. Doch nicht nur Neubauten werden zunehmend mit Klimaanlagen ausgestattet. Schließlich lässt sich in Sachen sommerlicher Coolness auch dann recht leicht Abhilfe schaffen, wenn keine fest installierte Anlage integriert ist. Entsprechend groß ist die Auswahl an Klimageräten – Tendenz weiter steigend.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Welche Klimaanlage ist die beste für Ihre Ansprüche?
Entscheidend sind Ihre individuellen Bedürfnisse und Ihre Wohnsituation. Ein eher kleines Schlafzimmer braucht in der Regel ein anderes Kühlgerät als ein großer Wohnraum. Gleiches gilt für den Zustand des Hauses im Allgemeinen: Eine schlechte Isolierung stellt andere Herausforderungen an ein Klimagerät als eine gute Dämmung. Nur wenn Sie diese Punkte im Blick behalten, können Sie eine fundierte Entscheidung zwischen Ventilatoren, Luftkühlern sowie mobilen Klimageräten und Split-Klimaanlagen treffen.
Um zu berechnen, wie groß die Kühlleistung Ihrer Split-Klimaanlage bzw. Ihres mobilen Klimageräts sein muss, schauen Sie sich bitte die Räume an, die das Gerät kühlen soll. Eine einfache Faustformel lautet:
Quadratmeter x 100 = benötigte Leistung der Anlage in Watt
In der Regel benötigt man ca. 100Watt pro QM.
Tipp: Oft wird die Kühlleistung in BTU/h angegeben. Ein BTU – British Thermal Unit – bezeichnet die Wärmeenergie, die man braucht, um ein (britisches) Pfund Wasser um ein Grad Fahrenheit zu erhitzen. 1.000 BTU/h entsprechen 293,71 Watt.
Umrechnung BTU in Watt = BTU / 3.41 oder Watt in BTU = Watt*3.41
Ausgehend von der jeweiligen Raumgröße, benötigen Sie Anlagen mit etwa dieser Leistung:
Ihnen ist die Rechnerei zu kompliziert? Dann wenden Sie sich an unsere Kollegen aus den Fachcentren, die Ihnen gerne weiterhelfen. Gleiches gilt für unsere Ansprechpartner von der BAUHAUS Telefonberatung, die Ihnen auch beim Online-Shoppen mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Von Ventilator bis Split-Klimaanlage – es gibt verschiedene Kühlgeräte, die aufgrund ihrer Eigenschaften für unterschiedliche Bedürfnisse besser oder weniger geeignet sind. Der folgende Vergleich stellt die wichtigsten Eigenschaften der Geräte gegenüber, so dass Sie eine fundierte Entscheidung treffen können.
Wir alle kennen es: An manchen Sommerabend steht die Luft in den Wohnräumen – und man schwitzt selbst dann, wenn man es sich auf der Couch gemütlich macht. Hier kann ein ebenso zeitloser wie cooler Klassiker Abhilfe schaffen: der Ventilator. Mit seinen Rotorblättern bringt er frischen Wind und Bewegung ins heiße Spiel, erst recht, wenn er zum Luftaustausch vor einem Fenster platziert wird.
Ein Luftkühler sorgt für Erfrischung – und das ganz ohne Abluftschlauch und Kältemittel. Physikalisch gesprochen, bedient sich diese Art von Klimagerät am Prinzip der Verdunstungskälte. Mit Kühlakkus oder Eiswürfeln lässt sich dieser Effekt zusätzlich intensivieren.
Sie möchten, dass das Thermometer in Ihrem Wohnraum (Ihrer Dachwohnung )nicht weiterhin 32 Grad Celsius anzeigt? Dann ist ein mobiles Klimagerät definitiv eine Option für Sie. Schließlich gehören Monoblock-Modelle zu jenen Alternativen, die die Raumtemperatur in Wohnungen und Häusern tatsächlich senken. Zusätzlich sind mobile Klimageräte auch für Mietwohnungen perfekt geeignet, da sie nicht fest eingebaut werden müssen.
*Schallleistungspegel
Im Gegensatz zu allen bisher beschriebenen Geräten wird eine Split-Klimaanlage fest installiert. Dementsprechend stellt eine solche Klimaanlage auch die größte Investition dar. Im Winter sind Split-Klimaanlagen allerdings auch als Heizung (Wärmepumpen Technik) nutzbar, was einer ihrer großen Benefits ist.
Übrigens: Inverter-Klimageräte bzw. Split-Anlagen im Allgemeinen sollten von Fachleuten in Betrieb genommen (installiert) werden. Sprechen Sie hierzu gerne auch unsere Kollegen in den Fachcentren an – denn wir bieten Ihnen die Möglichkeit, die Inbetriebnahme und Montage von einem unserer spezialisierten Partnerfachbetriebe durchführen zu lassen.
Darauf gibt es eigentlich nur eine Antwort: aus dem Fenster – zumindest wenn Sie in einer Mietwohnung leben und keine Wände aufbrechen möchten bzw. dürfen. Der Abluftschlauch und am besten auch der Zulaufschlauch werden durch das geöffnete Fenster nach draußen gelegt. Wichtig ist, dass von draußen keine Warmluft hineinströmt. Das verhindern Sie, indem Sie den Fensterspalt abdichten – entweder mit textilen Abdichtungen, die meist per Klettband am Fensterrahmen befestigt werden, oder Kunststoffschienen, die oft passgenau zu den verschiedenen Modellen erhältlich sind. Bei BAUHAUS finden Sie das perfekte Zubehör zum Abdichten.
Wer ein wenig handwerkliches Geschick besitzt, überlegt vielleicht, die Klimaanlage selbst einzubauen. Das ist bei den mobilen Modellen aufgrund der Plug and Play Situation einfach und schnell erledigt. Sobald es sich jedoch um ein Split-Klimagerät handelt, ist dieses ein wenig mehr handwerkliches Geschick gefragt, aber auch dieses kann in Eigenregie erfolgen. Lediglich die Inbetriebnahme, muss durch einen Fachmann erfolgen.
Damit Sie abschätzen können, welches Budget Sie veranschlagen müssen, haben wir Ihnen hier zum Abschluss die wichtigsten Kosten zusammengestellt. Dabei handelt es sich allerdings um Schätzwerte, die davon abhängen, für welches Gerät Sie sich entscheiden.
Ein mobiles Klimagerät ist schon ab 100 Euro erhältlich. Allerdings verbrauchen sie im Vergleich zu Split-Geräten mehr Strom – bei 500 Stunden Laufzeit im Jahr schlagen mindestens 120 Euro zu Buche. Split-Klimaanlagen rechnen sich vor allem für größere Räume und Gebäude. Sie sind in der Anschaffung teurer – die Preise variieren zwischen 600 und 2000 Euro – und müssen von Fachleuten installiert und in Betrieb genommen werden, wofür Sie zwischen 1000 und 2700 Euro einplanen sollten. Dafür sind diese Geräte leistungsstärker und verbrauchen weniger Strom: Bei 500 Betriebsstunden fallen ca. 85 Euro Stromkosten an.
Sorgen Sie auch an heißen Tagen für kühle Luft: Mit den modernen Kühlgeräten aus dem BAUHAUS Online-Shop sind hohe Kühlleistungen bei moderaten Energiekosten möglich. Sprechen Sie unsere Fachberater:innen an!