Egal ob Parks, Friedhöfe oder Wälder – sieht man genauer hin, kann man sie über den Boden huschen sehen: Igel. Auch vor privaten Gärten wird kein Halt gemacht. Laub, Holz, Reisighaufen und Hecken bieten dem Stacheltier Unterschlupf und im Boden wartet verlockendes Futter. Vor allem am Abend werden die dämmerungs- und nachtaktiven Tiere munter und streifen hinter dem Haus durch den Garten. Immer auf der Suche nach Nahrung.


Igel stehen in Deutschland unter besonderem Schutz. Die stacheligen Tiere sind nämlich vom Aussterben bedroht. Immer weniger erwachsene Igel werden in der Natur gesichtet. Dabei ist es als Besitzer eines Gartens so einfach den Tieren zu helfen – z.B. durch Lebensraum für die natürliche Nahrung von Igeln, etwa große Laufkäfer und Larven von Insekten. Auch Regenwürmer, Schnecken und andere Wirbellose wie Käfer oder Würmer zählen zur bevorzugten Beute bei der Nahrungssuche.

Wann benötigt ein Igel Hilfe?

Hilfe ist schön und gut, aber zu viel Eifer kann einem gesunden Igel auch schaden. Denn: Nicht jeder kleine Igel, der im Garten herumflitzt, benötigt die Hilfe eines Menschen. Wenn Sie ein Kerlchen im Igelhaus entdecken, beobachten Sie es ganz genau. Die Chancen, dass es ihm gut geht, sind hoch. Immerhin hat das Tier den Weg in das schützende Holz des Igelhauses geschafft. Mit genügend Futter und Wasser kommt er sicher schnell in den Winterschlaf. Wenn sich das Stacheltier auffällig verhält oder nicht fressen möchte, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen oder die lokale Igelhilfe kontaktieren. Generell kann man den stacheligen Kerlchen oftmals ansehen, ob es ihnen an etwas fehlt. Sollten Sie sich einmal nicht sicher sein, ob ein Tier Hilfe benötigt, achten Sie auf folgende Merkmale: