Im Sommer kann man sich einfach gemütlich ins Gras legen und die Sonne genießen? Das klappt nur fast – denn auch der Rasen braucht im Sommer ein wenig Pflege. Vor allem muss man ihm helfen, mit Hitze und Trockenheit klarzukommen.
Der Rasen im Sommer
Der Rasen hat es nicht leicht im Sommer. Nicht nur, dass er von den Gartennutzern in diesen Wochen am intensivsten beansprucht und belastet wird, die extremen Wetterlagen fordern ebenfalls ihren Tribut. Und das können große Hitze und Trockenheit, aber auch immer mal anhaltender Regen mitten in einer Wachstumsperiode sein. Dazu kommen die menschengemachten Probleme wie Abriebstellen auf der Grasnarbe durch spielende Kinder und Tiere. Auch ein in die Höhe schießender Rasen, während die Besitzer mehrere Wochen im Sommerurlaub sind, sorgt beim Grün für Stress.
Um immer dicht und grün zu sein, braucht der Rasen vor allem zwischen Anfang Juni und Ende August ein planmäßiges Management. Dazu gehören regelmäßiges Mähen, Bewässern und auch Düngen.
Ein (Benzin-)Rasenmäher läuft praktisch immer mit Vollgas. Jede Bahn liegt sauber neben der letzten, die Überlappung sollte nicht mehr als eine Radbreite betragen.
Rasen richtig düngen
Natürlich gibt es Dünge-Standards, die auf fast jede Rasenfläche zutreffen. Trotzdem sollte man im Sommer auf Nummer sicher gehen und eine Bodenanalyse vornehmen. Das verhindert, dass Mängel unerkannt bleiben oder das Rasenwachstum in die falsche Richtung gesteuert wird. Für die Bodenanalyse gibt es Rat und Test-Sets im Fachcentrum. Die Landwirtschaftskammern bieten oft über ihren Pflanzenschutzdienst ebenfalls Bodenanalysen an.





