Vor allem Bewohner von Altbauten kennen es: das Schlauchbad. Doch auch ein schmales Badezimmer lässt sich trotz der beengten Raumsituation großzügig einrichten – und so optisch vergrößern. Expertin Sabine Stiller verrät, wie man stilvoll Platz im Mini-Bad schafft.
Das schmale Bad optisch verbreitern
Einrichtungsspezialistinnen und -spezialisten empfehlen bei einem kleinen, schmalen Bad oft zwei Dinge:
mit großen, schlichten Fliesen und wenn möglich fugenlos arbeiten,
sowie die Wände in derselben Farbe streichen.
Eine gewisse Homogenität und Großzügigkeit erreicht man damit sicherlich. Doch das Badezimmer wirkt schnell nüchtern, weil die persönliche Note fehlt. Deshalb ist ein individueller Look sinnvoll, der selbst den schmalsten Raum zu einem kleinen Wohlfühlort macht. Die beengte Wirkung tritt so in den Hintergrund.
Ein gezielter Einsatz von Badmöbeln kann zusätzliche Struktur schaffen und den Raum sinnvoll zonieren. Besonders schmale Waschtische oder halbhohe Schränke bieten Stauraum, ohne den Raum zu überladen.
Wer das Raumgefühl zusätzlich verstärken möchte, kann mit Spiegeln, Glas und durchlässigen Materialien arbeiten. Diese verstärken die Tiefe des Raums.
Verschiedene Lichtquellen wie Deckenleuchten, LED-Streifen oder Spots verbessern nicht nur die Sicht, sondern lassen das Bad größer wirken. Auch die Anordnung von Möbeln und Objekten entlang einer Seite des Raumes sorgt für mehr Ruhe im Blickfeld. So wirkt das Schlauchbad weniger überladen.
Das Wichtigste auf einen Blick: 5 praktische Schlauchbad Tipps
Auffallen erwünscht: Dunkle Armaturen und Sanitärobjekte setzen stilvolle Akzente und schaffen Kontraste.
Fliesen reduzieren: Im Nassbereich wasserabweisenden Putz oder Wandfarbe statt Fliesen verwenden.
Bodenfreiheit beachten: Wandhängende Möbel schaffen optische Weite und erleichtern die Reinigung.
Großzügigkeit durch Spiegel: Ein flächenbündig integrierter Spiegelschrank öffnet den Raum.
Orientierung bei Nacht: Ein kleiner LED-Einbauspot sorgt für dezentes Licht zur nächtlichen Wegeführung.






