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  • Und Zugluft bleibt draußen - so dichten Sie Fenster ab

    Undichte Fenster sind gleich mehrfach ein echtes Ärgernis: Nicht nur, weil es ungemütlich ist, in der Zugluft zu sitzen – undichte Fenster erhöhen auch die Heizkosten und können zu Schimmel führen. Gute Gründe also, Hand an die Dichtungen Ihrer Fenster zu legen. Unsere BAUHAUS-Fachleute zeigen Ihnen in dieser Anleitung, wie Sie erkennen, ob Handlungsbedarf besteht, und wie Sie selbst Ihre Fenster abdichten können. Mit einfachen Mitteln schaffen Sie noch heute ein angenehmes Wohnklima. Worauf warten Sie?So erkennen Sie undichte Fenster Unangenehm streicht die Zugluft über den Nacken. Doch woher genau kommt der kühle Windhauch eigentlich? Wenn Sie eine Kerze, ein Feuerzeug oder ein Blatt Papier zur Hand haben, können Sie schnell feststellen, an welchen Stellen Ihre Fenster undicht sind. So testen Sie die Fensterabdichtung • Feuerprobe : Flammen haben die praktische Eigenschaft, im Wind zu tanzen. Das können wir uns auf der Suche nach undichten Fenstern zunutze machen. Fahren Sie einfach mit einer brennenden Kerze – oder einem Feuerzeug – am Fenster in Höhe der Fensterdichtungen entlang. Sobald die Flamme anfängt zu flackern, haben Sie eine undichte Stelle identifiziert. • Papiertest : Machen Sie an der verdächtigen Stelle nun den Papiertest. Legen Sie dafür ein Blatt Papier in den geöffneten Fensterrahmen und schließen Sie das Fenster. Können Sie das Papier bei geschlossenem Fenster herausziehen, ohne es zu zerreißen? Dann ist das Fenster an dieser Stelle des Rahmens eindeutig nicht gut genug abgedichtet. Eine neue Fensterdichtung muss her.Gründe für das Abdichten von Fenstern Bevor Sie entscheiden, mit welchen Maßnahmen Sie das Fenster abdichten, steht erst einmal die Frage: Wieso möchten Sie Ihr Fenster eigentlich abdichten? Hier sind verschiedene Gründe und dazu passende Gegenmaßnahmen. Zugluft vermeiden Zugluft durch undichte Fenster kann die Heizkosten erhöhen und den Wohnkomfort mindern. Das Abdichten der Fenster ist eine effektive Lösung, um die Wärme im Raum zu halten. Die gute Nachricht: Fenster von innen gegen Zugluft abdichten können Sie in der Regel selbst erledigen. Im Baumarkt finden Sie Dichtungsbänder, die einfach anzubringen sind. Schaumstoff- oder Gummidichtungen sind bei Zugluft besonders beliebt. Messen Sie die Lücken an Ihren Fenstern genau aus. Dichtungsbänder gibt es in verschiedenen Breiten, zum Beispiel 5 mm oder 10 mm. Reinigen Sie die Fensterrahmen gründlich, bevor Sie die Dichtungen anbringen, damit sie auch gut haften. Schallschutz verbessern Gegen Lärm hilft es, Ihre Fenster abzudichten. Praktisch: Sie können Ihre Fenster selbst nachrüsten, um den Schallschutz zu verbessern. Eine einfache Methode ist z. B. der Einsatz von Schallschutzfolien. Diese speziellen Folien sind in jedem Baumarkt erhältlich und leicht selbst anzubringen. Auch das Abdichten der Fenster mit Gummidichtungen kann den Lärmschutz deutlich verbessern.  Unsere Fachleute empfehlen, die Fensterrahmen gründlich zu reinigen, bevor Sie die Folien oder Dichtungen anbringen. So haften diese besser und wirken effektiver gegen Lärm.   Unser Tipp: Bei hoher Lärmbelastung kann der Einbau von speziellen Schallschutzfenstern notwendig sein. Im Ratgeber „Schallschutz für Ihre Fenster“ finden Sie mehr Infos zu Schallschutzklassen und Schalldämmung im Allgemeinen.   Feuchtigkeit und Schimmel verhindern Durch undichte Fenster kann Feuchtigkeit in die Wände eindringen. Dies fördert Schimmelbildung und schädigt die Bausubstanz. Aus diesem Grund ist das Abdichten der Fenster besonders wichtig, damit Sie Feuchte und Schimmel im Wohnraum verhindern.  Oftmals entsteht die Feuchtigkeit, weil die alten Dichtungen marode ist. In diesem Fall können Sie Ihre Fenster mit Dichtungsbändern z. B. aus dem BAUHAUS-Fachcenter abdichten. Diese Bänder sind in verschiedenen Breiten, wie 5 mm oder 10 mm, erhältlich. Wann sollten Sie Ihre Fenster austauschen? Allerdings ist es gerade bei sehr alten Holzfenstern auch möglich, dass das Holz gearbeitet hat und die Fenster selbst nicht mehr gut schließen. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie am besten einen erfahrenen Fensterbau-Betrieb. So wissen Sie, ob eine Reparatur ausreicht oder Sie ganz neue Fenster kaufen sollten. Unser Tipp: Bevor Sie neue Fenster anschaffen, sollten Sie sich über Fördermöglichkeiten für energieeffiziente Sanierungen z. B. bei der KfW-Bank informieren.  Materialien & Werkzeuge fürs Fenster abdichtenFenster abdichten: von innen oder außen? Sollten Sie Ihre Fenster besser von innen oder außen abdichten? Unsere Fachleute erklären die Vor- und Nachteile beider Methoden. Fenster von innen abdichten Das Abdichten von Fenstern von innen kann in vielen Situationen sinnvoll sein. Besonders in Mietwohnungen ist diese Methode oft die bessere Wahl, da sie keine baulichen Veränderungen an der Außenseite erfordert. Auch in Altbauten mit Denkmalschutz ist das Abdichten von innen oft die einzige Möglichkeit, da die historische Fassade erhalten bleiben muss. Diese Methode eignet sich für verschiedene Fensterarten wie Holz-, Kunststoff- oder Aluminiumfenster und ist besonders effektiv gegen Zugluft, Lärm und Feuchtigkeit. Beispielsweise können Sie Dichtungsbänder oder Schaumstoffdichtungen verwenden, die Sie leicht selbst anbringen können und die vergleichsweise kostengünstig sind. Vorteile des Abdichtens von innen sind vor allem die einfache Anwendung und die geringen Kosten: Sie brauchen keine Fachleute beauftragen. Allerdings ist es mit der Abdichtung der Fenster von innen nicht immer getan. Fenster von außen abdichten Das Abdichten von Fenstern von außen ist besonders auf der Wetterseite, bei Dachfenstern oder Kellerfenstern sinnvoll. Eben überall dort, wo Ihre Fenster starkem Regen und hoher Feuchtigkeit ausgesetzt sind. Besonders wichtig ist es für Holzfenster, da sie anfälliger für Feuchtigkeitsschäden sind. Durch die Abdichtung der Fenster von außen schützen Sie Ihr Zuhause effektiv vor Zugluft und reduzieren den Wärmeverlust , was zu geringeren Heizkosten führen kann. Ein weiterer Vorteil ist ein deutlich verbesserter Schallschutz: Das Abdichten von außen verhindert, dass Lärm durch Ritzen und Spalten eindringt, was für ein ruhigeres Wohnumfeld sorgt. Unsere BAUHAUS-Fachleute verwenden dafür spezielle Dichtstoffe und Materialien wie Silikon und Acryl. Diese sind flexibel und widerstandsfähig gegen Umwelteinflüsse. Das Fenster abdichten von außen mag mehr Aufwand erfordern, ist jedoch eine nachhaltigere Lösung für hartnäckig undichte Fenster.Welches Fenster braucht welche Abdichtung? Verschiedene Fenster brauchen verschiedene Abdichtungsmethoden. Unsere Fachleute erklären, was Sie beim Abdichten von Holzfenstern, Kunststofffenstern, Balkontüren, Dachfenstern und Kellerfenstern beachten sollten.Holz ist ein Naturmaterial. Egal wie gut es behandelt ist: Holz kann immer arbeiten und sich dabei verformen. Außerdem ist es pflegeintensiver, als beispielsweise Fenster aus Kunststoff. Pflegen Sie Holzfenster nicht regelmäßig, z. B. mit einem neuen Anstrich, kann Wasser ins Holz eindringen und es verformt sich. Allerdings sind gut gepflegte Holzfenster auch relativ leicht abzudichten: mit Gummibändern, Dichtungsbändern oder eben Dichtungskitt . Reicht das nicht, kann es sein, dass Ihr Holzfenster das Ende seiner Lebenszeit erreicht hat. Holen Sie sich am besten eine Expertenmeinung ein, ob Ihre Holzfenster noch abgedichtet werden können - oder ob neue Fenster angesagt sind.HolzfensterKunststofffenster sind pflegeleicht und robust. Sie benötigen weniger Wartung als Holzfenster - doch auch hier kann es im Laufe der Zeit zu undichten Stellen kommen. Kunststofffenster verformen sich kaum, dennoch können Dichtungen verschleißen. Für die Fensterabdichtung eignen sich selbstklebende Dichtungsbänder aus Gummi oder Schaumstoff . Achten Sie darauf, die Dichtungsbänder in den passenden Breiten zu wählen, wie etwa 5 mm oder 10 mm. Sollten größere Spalten vorhanden sein, können Sie diese mit Silikon oder Acryl füllen. Unsere BAUHAUS-Fachleute empfehlen, die Dichtungen regelmäßig zu überprüfen und bei Bedarf auszutauschen.  Sollte das nachträgliche Abdichten nicht ausreichen, sollten Sie den Rat eines Experten einholen, um zu prüfen, ob eine Erneuerung der Fenster notwendig ist.KunststofffensterDachfenster sind besonderen Wetterbedingungen wie starkem Regen und Schnee ausgesetzt. Deshalb ist eine sorgfältige Abdichtung wichtig. Für Dachfenster eignen sich speziell entwickelte Dichtungsprofile aus Gummi oder EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk), die UV-beständig und langlebig sind. Unsere Fachleute empfehlen, bei Dachfenstern besonders auf die Ecken und Übergänge zu achten, da hier oft die größten Lücken entstehen. Verwenden Sie für diese Bereiche zusätzlich Silikondichtung, um eine maximale Dichtigkeit zu gewährleisten.DachfensterKellerfenster Kellerfenster sind dauerhaft Feuchtigkeit und Kälte ausgesetzt. Daher ist eine gute Abdichtung besonders wichtig: Sie schützt Ihren Keller vor Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung. Unsere BAUHAUS-Fachleute empfehlen, bei Kellerfenstern auf wasserabweisende Dichtungsmaterialien zu setzen, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. Zusätzlich können Sie Silikondichtungen verwenden, um größere Spalten und Ritzen am Fenster abzudichten.  Außerdem sollten Sie bei Kellerfenstern darauf achten, dass es sowohl von innen als auch von außen abgedichtet ist. Die äußere Abdichtung schützt vor eindringendem Wasser und Schmutz, während das Abdichten von innen verhindert, dass Kälte und Zugluft in den Kellerraum gelangen. Unser Tipp: Wenn Sie das Fenster mit diesen Maßnahmen nicht mehr abdichten können, sollten Sie die Kellerfenster austauschen. Wie Sie dabei vorgehen, erklären wir im Ratgeber „Kellerfenster austauschen“ .   Balkon- & Terrassentüren Terrassen- und Balkontüren sind besonders anfällig für Zugluft und Feuchtigkeit, da sie häufig benutzt werden und großen Temperaturschwankungen ausgesetzt sind.  Fürs Abdichten eignen sich spezielle Gummidichtungen, die eine flexible und langlebige Lösung bieten. Diese Dichtungen passen sich gut den Bewegungen der Tür an und halten dann auch wirklich dicht. Bei größeren Spalten oder Beschädigungen können Sie auch Dichtungsprofile aus Silikon verwenden.  Prüfen Sie Ihre Balkontür regelmäßig auf Abnutzung geprüft, da die häufige Nutzung die Dichtungen schneller verschleißen lässt. Achten Sie dabei besonders auf Dichtungen im unteren Bereich der Tür, da hier oft die größten Lücken entstehen.Kleben und gut: Wie werden selbstklebende Dichtungsbänder angebracht? Dichtungsbänder sind die schnelle Lösung, wenn Sie sich das Hantieren mit der Silikonkartusche sparen möchten. Die Bänder sind auf einer Seite selbstklebend und können deshalb sofort angebracht werden. Dazu brauchen Sie nur eine Schere oder einen Cutter. Ermitteln Sie vor dem Kauf, welche Länge und Breite Sie benötigen, denn es gibt Rollen in vielen verschiedenen Stärken. Dichtungsbänder aus Schaumstoff  sind die gängigste Variante, vor allem für ältere Holzfenster. Zur Orientierung: Mit einem 5 Millimeter dicken Schaumstoffdichtband können Sie Spalten von 3 bis 4 Millimetern abdichten. Ziehen Sie dafür einfach die Schutzfolie ab und kleben Sie das Dichtungsband zum Beispiel in die Innenseite des Rahmens. Achten Sie darauf, das Band genau zuzuschneiden und exakt aufzukleben, denn es lässt sich nicht ohne Rückstände ablösen. Moderne Fenster sind meist mit recht langlebigen  Gummidichtungen  versehen. Doch nach 8–10 Jahren kann auch eine Gummidichtung nachlassen. Dann empfiehlt sich ein Austausch der gesamten Gummidichtung. Beachten Sie dabei das Profil: Am gängigsten sind E-Profile und P-Profile – am besten nehmen Sie ein Stück der alten Dichtung mit bzw. messen es aus, damit Sie das richtige Profil in der passenden Stärke kaufen. Wichtig: Bestehende Gummidichtungen in Kunststofffenstern dürfen nicht überklebt werden! Komprimierband  ist die beste Lösung für große Lücken. Seinen Namen verdankt es seiner besonderen Eigenschaft: Sobald man es von der Rolle abwickelt und aufbringt, dehnt es sich allmählich bis auf das Fünffache aus. Deshalb kommt es dort zum Einsatz, wo die eher schmalen Schaumstoffbänder nicht ausreichen, vor allem zwischen Blendrahmen und Mauerwerk sowie zwischen Rahmen und Fensterflügel Ihrer Fenster.Günstiger als Dichtungsbänder und flexibler in der Anwendung sind Silikon und Acryl. Beides ist in Kartuschen erhältlich, die in eine  Kartuschenpresse  eingesetzt werden. Ein Tipp: Wenn Sie noch nie mit einer solchen Kartuschenpresse gearbeitet haben, üben Sie die Handhabung am besten, bevor Sie sich am Fenster versuchen. Silikon  wird vor allem im Außenbereich der Fenster eingesetzt, weil es sehr widerstandsfähig gegen Wasser ist und auch große Temperaturschwankungen schadlos übersteht. Nach dem Aushärten bleibt Silikon auf Dauer elastisch und wird auch mit den Jahren nicht spröde. Allerdings ist Silikon nicht überstreichbar. Deshalb wird im Innenbereich meist  Acryl  eingesetzt. Acryl kann im ausgehärteten Zustand geschliffen, überklebt, überputzt oder gestrichen werden, ist aber bei weitem nicht so dehnbar und wasserabweisend wie Silikon. So werden Silikon bzw. Acryl verarbeitet: • Fensterrahmen und Fensterflügel gründlich reinigen und gut abtrocknen. Mit einem Cutter das alte Dichtungsmaterial entfernen. • Silikon oder Acryl mit der Kartuschenpresse auftragen. • Bei Außenarbeiten sollten Sie das Silikon im einem Winkel von etwa 45 Grad auftragen, damit damit Regen und Feuchtigkeit gut ablaufen können. • Silikon wird mit nassem Finger, Plastikkarte oder Fugenschablone glatt abgezogen, bei Acryl können Sie auch einen Spachtel zum Glätten verwenden. • Wenn Sie Silikon oder Acryl zwischen Rahmen und Fensterflügel aufbringen, geben etwas Speiseöl auf die neue Fuge, damit das Silikon oder Acryl nicht am Fenster kleben bleibt. Anschließend decken Sie die Fuge mit einer Folie ab und schließen das Fenster. So passt sich die Dichtung an das Fenster an, ohne festzukleben. Nach 2–3 Stunden sollte die Fuge ausgehärtet sein. Beachten Sie dabei die Angaben des Herstellers.Spritzen und fertig: Wie verarbeitet man Silikon und Acryl?Vor allem bei älteren Holzfenstern findet man zwischen Fenster und Rahmen eine Fuge aus Fensterkitt. Wenn diese rissig, spröde und porös geworden ist, kann man die Fuge erneuern. Gehen Sie dabei wie folgt vor: 1. Alten Kitt restlos entfernen, zum Beispiel mit Cuttermesser, Schleifpapier und Staubsauger. 2. Kneten Sie den neuen Kitt, bis er weich ist. Anschließend drücken Sie ihn zwischen Fensterscheibe und Rahmen und glätten die Fuge. 3. Lassen Sie den Kitt trocknen. Wann er überstrichen und ggf. geschliffen werden kann, entnehmen Sie am besten den Angaben auf der Verpackung.Die unterschiedlichen Methoden, ein Fenster abzudichten, lassen sich ganz grob so aufteilen: • Für Fenster, die nur an einigen Stellen undicht sind, eignet sich Silikon. • Ist der Anschluss zur Fensterbank undicht, nimmt man ebenfalls Silikon. • Im Außenbereich wird ausschließlich Silikon eingesetzt. • Wenn das Fenster über die gesamte Rahmenbreite undicht ist, kann Dichtungsband eingesetzt werden. • Undichte Stellen zwischen Blendrahmen und Wand im Innenbereich werden am besten mit Acryl abgedichtet. • Brüchiger Fensterkitt bei Holzfenstern lässt sich einfach erneuern.

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  • DIY-Wandvertäfelung: Wandverkleidung aus Holz selber machen

    Bloggerin Daggi hat ihre Wohnzimmerwand mit einer dunkelgrauen Holzverkleidung stilvoll verschönert. Eine Veränderung, die in ihrer guten Stube mit wenig Aufwand für stilvolle Gemütlichkeit sorgt. Wie Sie die Wandvertäfelung einfach nachbauen können, erfahren Sie in unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung .Leidenschaft für VeränderungSeit rund fünf Jahren hat Daggi Dethlefsen ihr Hobby zum Nebenjob gemacht und betreibt erfolgreich den Upcycling-Blog „gonepaintin“ . „Mir hat es so viel Spaß bereitet, daheim nach und nach alles neu zu gestalten, dass ich andere daran teilhaben lassen wollte“, erklärt die PR-Beraterin, die mit ihrem Mann und den zwei Kindern in einem Haus in der Nähe von Hamburg lebt. Ihre stetig wachsende Community versorgt sie regelmäßig mit Möbelgestaltungsideen und Interior-Hacks . Ihr neuester Clou: ein Wohnzimmer-Makeover durch eine trendige Wandvertäfelung , die streng genommen gar keine ist.Trickreich: Holz-Wandverkleidung fürs WohnzimmerDas Ergebnis wirkt, als wäre die gesamte Wand mit Holz eingekleidet. Doch tatsächlich hat sich Daggi einen optischen Trick zunutze gemacht: Sie nagelte Leisten waagerecht und senkrecht an die Wand, versah die obere Leiste und die Fußleiste mit Profilen und strich schließlich Leisten und Wand im gleichen Ton. Das Ergebnis überrascht: Es wirkt, als wäre die komplette Wand mit Holz vertäfelt . Die Bloggerin ist mehr als zufrieden: „Der Raum hat richtig gewonnen, die graue Verkleidung sorgt für Struktur und verleiht dem Wohnzimmer Charakter und Gemütlichkeit.“Daggis Tipps für perfekte ErgebnisseFalls auch Sie eine Wand verschönern möchten, sollten Sie sich zunächst überlegen, welche Höhe das neue Wandkleid haben soll. Klassischerweise verdeckt es rund ein Drittel der Wand, aber auch andere Varianten sehen gut aus. Daggi hat sich bei ihrer Verkleidung an der Sofakante orientiert und entschieden, dass die Verkleidung sie um etwa ein Drittel überragen sollte. Um am Ende den gewünschten Effekt zu erzielen, rät Daggi außerdem, beim Messen exakt vorzugehen . „Sie sollten eine Wasserwaage verwenden und nach dem Anbringen der Leisten die Kanten mit Acryl ausgleichen, sodass zur Wand hin keine Lücken bleiben.“Dieses Material benötigen Sie: Rechteckleiste, 2,4 m x 7 cm x 1cm Rechteckleiste, 2,4 m x 4,7 cm x 0,5 cm Profilleiste, 2,4 m x 2 cm x 1,2 cm Sockelleistenstifte Goldleistenstifte Klebeband Überstreichbares Acryl Montagekleber (optional) Swingcolour Wandfarbe , Farbe nach Wunsch Holzgrund Farbrollen , breit und schmal Farbeimer Farbwanne Abstreifgitter Pinsel Schleifpapier, 180er-Körnung Abdeckfolie Malervlies ggf. Maurerschnur zum Markieren ggf. Laserentfernungsmesser Dieses Werkzeug benötigen Sie: Säge und Schneidlade Wasserwaage Hammer Zollstock Schutzbrille Kartuschenpresse1. VorbereitungZunächst die Wand, die verändert werden soll, frei machen: alle Bilder abhängen und die Möbel abrücken. Die Arbeitsumgebung sorgfältig mit Folie und Malervlies abdecken.2. Höhe der Vertäfelung festlegenDen Raum vermessen, vor allem die exakte Wandhöhe. Nun gilt es zu entscheiden, welche Höhe die eigene Verkleidung haben soll. Klassischerweise nimmt eine Wandvertäfelung etwa ein Drittel der Wandhöhe ein, doch auch Alternativvarianten sind denkbar. Wichtig : Die Höhen der Möbel, wie beispielsweise des Sofas, einbeziehen und sich daran orientieren.3. Linie an die Wand zeichnenIst die Höhe festgelegt, zeichnen Sie eine waagerechte Messlinie an die Wand. Dabei können Sie mit Laser arbeiten oder traditionell mit der Wasserwaage. Bloggerin Daggi hat eine Markierschnur verwendet.4. Obere Leisten zusägen und an der Wand befestigenZunächst die breiten Rechteckleisten für die obere Kante ausmessen und mit Hilfe der Säge und der Schneidelade passend zusägen. Exakt arbeiten, damit alles gut passt. Anschließend die Sägekanten glattschleifen. Die Eckleisten – je nach persönlicher Vorliebe – entweder auf Gehrung sägen oder überlappen lassen . Ist alles bereit, die Leisten mit Montagekleber oder Montageklebeband an die Wand bringen. Die Position gründlich prüfen und gut andrücken.5. Leisten zusätzlich mit Nägeln befestigenJe nach Beschaffenheit der Wände kann es ausreichen, die Leisten lediglich aufzukleben. Für einen besseren und längeren Halt ist es jedoch sinnvoll, sie zusätzlich mit Stahlnägeln zu sichern . Wer mag, kann auch auf den Montagekleber bzw. das Klebeband verzichten und nur mit Nägeln arbeiten. Dabei vor dem endgültigen Befestigen mit den Nägeln die korrekte Position der Leisten noch einmal mit einer Wasserwaage prüfen.6. Profilleisten ausmessen und zusägenAnalog zum Vorgehen bei den Rechteckleisten werden nun die Profilleisten ausgemessen und passend zugesägt. In den Ecken auf Gehrung sägen . Je nach persönlicher Vorliebe und Wandbeschaffenheit auch hier die Leisten unterhalb der bereits angebrachten Leisten mit Montagekleber oder Klebeband befestigen sowie mit Leistenstiften festnageln. Wichtiger Hinweis : Beim Arbeiten mit Leistenstiften unbedingt eine Schutzbrille tragen , da die feinen Stifte leicht abbrechen und umherfliegen können. So kann eine mögliche Augenverletzung ausgeschlossen werden.7. Senkrechte Leisten zusägen und anbringenNun werden die senkrechten Leisten den Maßen entsprechend zugesägt. Je nach Breite der Wand sollten Sie dabei ausrechnen und für sich überlegen, in welchem Abstand sie idealerweise zueinander angebracht werden sollten, damit sich ein harmonisches Gesamtbild ergibt und jeder Bereich gleich groß ist. Tipp : Um den Gesamteindruck zu testen und auf einer guten Grundlage eine Entscheidung über die Abstände der Leisten zu treffen, die Ihnen am besten zusagt, können die Leisten versuchsweise zunächst in unterschiedlichen Abständen mit Tape fixiert werden (siehe Foto).8. Optional: Kanten abrundenDa die senkrechten Leisten etwas stärker sind als die untere Kante der Profilleiste, hat sich Daggi dafür entschieden, die oberen Kanten der Senkrechtleisten mit Schleifpapier abzurunden. Der Anschluss wirkt so harmonischer.9. Senkrechtleisten anbringenAls Nächstes die senkrechten Leisten im errechneten Abstand wie bei den Waagerechtleisten aufkleben bzw. nageln. Auch hier exakt und mit der Wasserwaage arbeiten , damit das Ergebnis nicht schief wird.10. Untere Leisten zuschneiden und anbringenAls Letztes nun die Abstände für die unteren Leisten messen, die Leisten passend zusägen und sie nach dem gleichen Prinzip wie bisher an der Wand anbringen.11. Lückenschluss mit AcrylMeist sind Wände ja nicht vollkommen eben, insbesondere wenn Sie in einem Altbau wohnen. Weil der Effekt der Holzverkleidung aber nur dann richtig gut wird, wenn keine Lücken zwischen Holz und Wand auftreten, wendet Daggi einen Trick an: Sie verschließt die Lücken zwischen Holz und Wand sorgfältig mit überstreichbarem Acryl . So verschmilzt die Täfelung mit der Wand, kleine Spalten werden verschlossen, und die Holzleisten wirken nicht aufgeklebt. Ist alles verschlossen, das aufgetragene Acryl mit einem Fugenglättungsgerät oder dem Finger (Plastikhandschuhe tragen!) glattziehen.12. Wand und Leisten streichenIst das Acryl getrocknet (Herstellerangabe beachten), kann die Wand nach Belieben gestrichen werden. Die Farben können Sie sich im BAUHAUS Fachcentrum individuell mischen lassen. Daggi hat sich für eine Kombination aus Weiß (Fläche oberhalb der Vertäfelung) und Grau (Vertäfelungsbereich) entschieden. Natürlich kann auch ein einheitlicher Ton für beide Bereiche gewählt werden. Besonders schön sieht es aus, wenn auch die Fußleiste und Steckdosen im gleichen Ton gestrichen werden. Hierzu die Fußleisten entweder mit 2-in-1-Lack streichen (schimmert aber eventuell leicht) oder optional mit Holzgrund grundieren und mit Wandfarbe streichen (etwas anfälliger für Kratzer).13. Fertig!Nun ist die DIY-Wandverkleidung fertig. Daggi ist auf jeden Fall zufrieden mit dem Ergebnis und freut sich sehr darauf, gemeinsam mit der Familie viele gemütliche Stunden im neuen, aufgehübschten Wohnzimmer zu verbringen.

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  • DIY: Upcycling einer alten Kommode

    Ein Möbelstück mit Farbe neu zu gestalten, ist ganz einfach. Diese alte Kommode soll farblich passend zu einer blauen Wand gestrichen werden, um ein harmonisches Gesamtbild zu erzeugen. Erfahren Sie hier, wie Sie eine Kommode Schritt für Schritt neu streichen. Das Möbel-Makeover ist eine Kooperation mit Daggi vom Upcycling-Blog gonepaintin für das BAUHAUS Wohnmagazin Zuhause leben .Kommoden-Upcycling: Die AnleitungDieses Material benötigen Sie: Schöner Wohnen Trendfarbe Riviera – hiermit wurde bereits eine gegenüberliegende Wand gestrichen und so findet sich die Farbe später dezent im Möbelstück wieder. Schöner Wohnen Grundierung für Holz Swingcolor Acryl Klarlack, seidenmatt Klebeband Schleifpapier, 180er und 320er Dieses Werkzeug benötigen Sie: Schraubenzieher Rührstab Pinsel Farbrolle und Wanne1. Möbelstück fürs Streichen vorbereitenZuerst die Griffe und die Beschläge entfernen. Wer mag, nimmt auch die Scharniere an den Türen ab, um leichter streichen zu können . Möchten Sie es sich einfacher machen, können Sie die Teile auch sorgfältig abkleben und die Türen eingehängt lassen. Im Anschluss das Möbelstück mit warmem Wasser und ein wenig Spülmittel, Essigwasser oder einem geeigneten Holzreiniger gründlich säubern – es muss vor dem Streichen schmutz, staub- und fettfrei sein.2. Ausbessern und abschleifenNun die Kommode erstmal ausbessern. Dazu gehört zum Beispiel, lose Teile mit Holzkleber zu verleimen und Löcher und Risse zu verspachteln . Bei Wurmbefall mit einem Spezialmittel behandeln und die Wurmlöcher bei Bedarf mit Holzspachtel auffüllen. Danach das Möbelstück mit 180er Schleifpapier einmal grob anschleifen, damit die folgende Farbe gut hält , und Schleifstaub entfernen.3. Abkleben und grundierenDas Fensterglas des Möbelstücks am Rand mit Malerkrepp abkleben und die Einlegeböden aus dem Möbelstück nehmen. Im Anschluss die Grundierung mittels Rolle gründlich auftragen und die Grundierung nach Gebrauchsanleitung trocknen lassen. Danach einen feinen Zwischenschliff mit 320er Schleifpapier vornehmen.4. Farbe auftragenDie Wandfarbe erstmal gut aufrühren. Dann das Möbelstück mit Pinsel oder Rolle innen und außen gleichmäßig streichen und gut trocknen lassen . Nicht vergessen: Auch die Einlegeböden mitstreichen . Nach der Trockenzeit (Gebrauchsanweisung beachten) eine zweite Schicht aufstreichen . Tipp : Da diese dunkle Wandfarbe anfällig ist, besser auf einen Zwischenschliff zwischen den einzelnen Farbaufträgen verzichten.5. Klebeband entfernenDas Klebeband nach dem zweiten Farbauftrag im noch feuchten Zustand der Farbe entfernen. Wenn es antrocknet, kann es passieren, dass sich die Farbe mit dem Band verbindet und beim späteren Abnehmen reißt. Das Möbelstück trocknen lassen. Dann das Fensterglas erneut abkleben.6. Versiegelung auftragenDie Wandfarbe hat eine gewisse raue Haptik. Um diese zu mindern, nutzt man zur Versiegelung am besten einen Lack. Mit einer Rolle lässt sich der Lack gleichmäßig innen und außen auftragen . Für feine Ecken und Kanten einen Pinsel nutzen. Nach der angegebenen Trockenzeit diesen Schritt wiederholen.7. Beschläge säubern und wieder anbringenAbschließend das Klebeband wieder im feuchten Zustand des Lackes entfernen. Das Möbelstück gut trocknen lassen. Dann die Beschläge säubern, wieder anbringen und die Regalböden einlegen. Und fertig ist das Kommoden-Upcycling . Das Möbelstück fügt sich nun passend zur Wandfarbe dezent und stilvoll in Ihre Wohnumgebung ein.a

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  • Teppiche auf der Treppe verlegen

    Verlegen Sie einen Teppich auf der Treppe, verbessern Sie nicht nur die Sicherheit, sondern sorgen auch für eine gemütliche Atmosphäre und dämpfen Geräusche. Ob vollflächig oder mit Stufenmatten – die richtige Methode hängt von den eigenen Vorlieben und der Nutzung ab. Hier erfahren Sie, wie Sie den Teppichboden fachgerecht auf Ihrer Treppe anbringen und worauf es dabei ankommt.Ein Teppich auf der Treppe bietet viele Vorteile. Je nach Material und Verlegeart kann er eine wichtige Rolle bei der Treppenrenovierung spielen, weshalb Sie im Folgenden alle Vorteile eines Teppichs finden: • Rutschfestigkeit: Ein gut verankerter Teppich sorgt für sicheren Halt auf den Treppenstufen und verringert die Gefahr, auszurutschen. • Lärmreduzierung: Ein Teppich dämpft Trittschall und sorgt für eine ruhigere Atmosphäre, besonders in Mehrfamilienhäusern oder offenen Wohnbereichen. • Optische Aufwertung: Farbe, Muster und Struktur des Teppichs können das Erscheinungsbild der Treppe verbessern und den Stil des Raumes unterstreichen. • Wärmeisolierung: Ein Teppich speichert Wärme und sorgt für ein angenehmes Laufgefühl, besonders auf kalten Treppenstufen. • Schonung der Treppe: Teppichboden schützt die Oberfläche vor Kratzern, Abnutzung und Druckstellen, wodurch die Lebensdauer der Treppe verlängert wird. • Angenehmer Gehkomfort: Die weiche Oberfläche federt Schritte ab und entlastet Gelenke und Muskulatur, was besonders für Kinder und ältere Personen vorteilhaft ist.Mit Teppichen Sicherheit und Stil vereinenWelche Teppiche eignen sich für Treppen?Nicht jeder Teppich ist für eine Treppe geeignet. Die Wahl des richtigen Bodenbelags hängt von der Beanspruchung, der gewünschten Optik und der Verlegetechnik ab. Ein widerstandsfähiger Treppenteppich sorgt für Langlebigkeit und Sicherheit. Besonders wichtig sind Material, Struktur und die richtige Befestigung.Vollflächige Teppiche:Diese Methode sorgt für ein einheitliches Erscheinungsbild und schützt den Bodenbelag vor Abnutzung. Schlingenteppichboden eignet sich besonders, da er strapazierfähig ist und sich für das Verlegen auf Treppenstufen anpassen lässtStufenmatten:Stufenmatten sind eine praktische Alternative, da Sie diese direkt auf die Trittstufen kleben und ohne großen Aufwand anpassen können. Sie lassen den restlichen Treppenteppich sichtbar und ermöglichen einen schnellen, unkomplizierten Austausch bei Abnutzung.Für das Verlegen von Teppich auf Stufen gibt es zwei Methoden: die vollflächige Verlegung und Stufenmatten . Beide erfordern eine sorgfältige Vorbereitung und die richtige Befestigungstechnik. Die folgenden Anleitungen zeigen, wie der Treppenteppich sicher hält.Verlegetechniken: So gelingt die MontageVollflächige VerlegungEin durchgehend verlegter Teppich auf der Treppe sorgt für ein einheitliches und hochwertiges Erscheinungsbild. Damit der Belag sicher hält und keine Falten wirft, sind eine präzise Vorbereitung und die richtige Befestigung entscheidend: • Vorbereitung: Neben der Reinigung sollten auch eventuelle Beschädigungen an der Treppe repariert werden, um eine ebene Oberfläche zu gewährleisten. Zudem ist es ratsam, den Teppich vor der Verlegung im Raum zu akklimatisieren, um Materialspannungen zu vermeiden. • Materialzuschnitt: Es ist wichtig, die Maße jeder Stufe individuell zu nehmen, insbesondere bei ungleichmäßigen Treppen. Die Verwendung von Schablonen kann den Zuschnitt erleichtern und für passgenaue Stücke sorgen. • Montage: Bei der Verwendung von Kleber sollte auf die Trocknungszeit geachtet werden, um eine optimale Haftung zu gewährleisten. Doppelseitiges Klebeband bietet den Vorteil, dass der Teppich leichter entfernt oder ausgetauscht werden kann. Die Anbringung von Treppenprofilen an den Kanten erhöht die Langlebigkeit des Belags und schützt vor Abnutzung. • Abschlusskontrolle: Nach der Verlegung sollten alle Kanten und Übergänge sorgfältig geprüft werden. Das zusätzliche Fixieren von Teppichkanten mit Nägeln oder Tackernadeln kann die Stabilität erhöhen. Zudem empfiehlt es sich, die Kanten mit Acryl oder einem ähnlichen Dichtmittel zu versiegeln, um die Haltbarkeit zu steigern.Stufenweise Verlegung mit TeppichläufernEin Teppichläufer ist eine flexible Alternative zu einer vollflächigen Verlegung und lässt sich leicht anpassen. Mit Stufenmatten oder einem durchgehenden Läufer wird die Treppe nicht nur optisch aufgewertet, sondern auch sicherer gemacht. Damit der Belag perfekt sitzt, sollten Sie folgende Punkte zur Vorbereitung und zur richtigen Befestigung beachten: • Vorbereitung: Die Trittstufen gründlich reinigen und trocknen. Besonders auf Laminat oder glatten Oberflächen verhindert eine saubere Grundlage, dass der Teppichboden Falten wirft oder sich löst. Vor dem Zuschnitt die Treppe exakt ausmessen, um den Läufer passgenau anzupassen. • Befestigung: Je nach Modell ist der Läufer bereits selbstklebend oder wird mit doppelseitigem Klebeband fixiert. Alternativ sorgen Leisten an der Treppenkante für sicheren Halt und verhindern ein Verrutschen. • Abschlusskontrolle: Nach der Verlegung prüfen, ob der Belag überall fest sitzt. Lose Ecken oder Wellen sollten sofort nachgebessert werden, um Stolperfallen zu vermeiden. Diese Methode ist besonders für Heimwerkende geeignet, da sie sich schnell und ohne großen Aufwand umsetzen lässt. Tipp: Wollen Sie einen Teppich ohne Kleben auf Treppe verlegen, gelingt Ihnen dies mit Teppichstangen oder rutschfesten Matten. Diese Methode ermöglicht eine flexible und rückstandsfreie Befestigung.Tipps zur Reinigung und PflegeEin Treppenteppich bleibt lange ansehnlich und funktional, wenn er regelmäßig gereinigt und gepflegt wird. Mit den richtigen Maßnahmen können Schmutz, Abnutzung und Flecken vermieden werden. • Regelmäßige Reinigung: Staubsaugen Sie den Teppichboden mindestens einmal pro Woche, um Schmutz und Staub zu entfernen. Für den Treppenteppich eignen sich handliche Staubsaugerdüsen, die auch die Kanten gründlich säubern. • Fleckenentfernung: Verschüttete Flüssigkeiten sollten sofort abgetupft werden. Verwenden Sie ein mildes Teppichreinigungsmittel, das den Teppich schont und gleichzeitig effektiv reinigt. • Pflege der Oberfläche: Eine gelegentliche Tiefenreinigung mit einem Nassreiniger frischt den Teppichboden auf und entfernt tief sitzenden Schmutz. Achten Sie darauf, dass der Teppich danach vollständig trocknet, um Schäden zu vermeiden. • Schutzmaßnahmen: Läufer und Schutzmatten in stark beanspruchten Bereichen helfen, Abnutzung zu minimieren. Drehen Sie den Teppichläufer gelegentlich um, um eine gleichmäßige Beanspruchung sicherzustellen. Mit diesen einfachen Pflegetipps bleibt Ihr Teppich sauber und wertet nicht nur Ihre Treppe, sondern auch Ihren Flur bzw. Wohnraum auf.

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  • Wand mit Gipskartonplatten verkleiden

    Die Ernüchterung folgt dem Abreißen der Tapete auf dem Fuße. Unter den zahlreichen Papierschichten taucht eine veritable Kraterlandschaft auf und an einigen Stellen sieht man unter bröckelndem Putz sogar schon den Mauerstein. Was tun? Zum Glück gibt es eine elegante Lösung, die auch für Nachwuchs-Handwerker jederzeit machbar ist: Das Verkleiden der Wand mit einer Schale aus Gipskartonplatten ! Kathi und Markus aus dem BAUHAUS Workshop zeigen Ihnen, wie es funktioniert.  Das Ziel ist klar - schöne Wände!Wenn erst einmal die Wandoberfläche im Wohnbereich so richtig beschädigt ist , kommen die Dekorationstechniken an ihre Grenze. Und das freihändige Verputzen einer Wand braucht einige Erfahrung - und ist obendrein ein ziemlich schmutziges Geschäft. Doch es gibt eine elegante Lösung: Das Verkleiden der Wand mit einer Schale aus Gipskartonplatten ! Anders als im Trockenbau, der mit den gleichen Materialien arbeitet, dreht es sich dabei nicht darum, eine ganze (Trockenbau-) Wand in den Raum zu stellen. Stattdessen legen wir eine Schale aus Gipskartonplatten wie einen Mantel über die schadhafte Wand . Das hat eigentlich nur Vorteile: Die Dämmung der Wand kann man bei der Gelegenheit deutlich verbessern, eine zeitgemäße Elektroinstallation ist en passant ein Kinderspiel und eine tadellose Oberfläche gibt’s umsonst dazu. Plus das Ganze ist für eine Wand tatsächlich an einem Tag zu schaffen. Ein weiterer Vorteil unseres Projekts ist, dass man sich bei dieser Gelegenheit das kleine 1x1 des Trockenbaus erarbeiten kann . Ein Basiswissen, das jedem Hausbesitzer später noch oft nützlich sein wird. Denn dem Trockenbau gehört beim Innenausbau die Zukunft!Spiel, Satz und Sieg für Trockenbau!Die Vorteile des Innenausbaus mit Platten: Weniger Schmutz Weniger Gewicht Schnelles und flexibles Stellen von Wänden Später einfache Änderung der Raumarchitektur möglich Sehr gute Geräusch- und Wärmeisolierung Guter Brandschutz Gutes Raumklima Alles rund um Trockenbau   >Das Gips-ABC: Trockenbau in drei Schritten Jedes Arbeiten im Trockenbau folgt einem typischen Ablauf, der immer gleich bleibt: Ständer stellen . Gipsplatten brauchen immer ein Gestell im Untergrund, an dem sie befestigt werden. Das können spezielle Blechprofile sein oder auch Holzlatten. Beplanken . Die Platten werden mit dem Akkuschrauber und Schnellbauschrauben auf die Unterkonstruktion geschraubt. Das geht sehr schnell und erfordert keine besonderen Vorkenntnisse. Spachteln und Schleifen . Zwischen den Platten bleiben bei der Montage immer Fugen. Die werden mit einer speziellen Spachtelmasse geschlossen. Dann die Fuge schleifen und vielleicht noch einmal spachteln.  Gipskarton & GipsfaserplattenUnterschied Gipskarton und Gipsfaserplatte Die klassische Gipskartonplatte besteht aus zwei Lagen gepresstem Papier (Kartonage) , zwischen die ein Kern aus verdichtetem Gips gepresst ist. Ihre Stärke liegt meist zwischen 9,5 und 12,5 mm. Der Gips stammt heute übrigens meist aus Rauchgasentschwefelungsanlagen (REA) von Kraftwerken. Gipsfaserplatten haben keine Kartonhülle . Stattdessen ist ihr Gipskern mit Silikat oder Zellulose verstärkt, was den Platten ein Mehr an Stabilität bringt. Damit können sie erhöhter Luftfeuchtigkeit länger Stand halten, sind aber auch spürbar teurer als einfache Gips-Bauplatten. Imprägnierte Gipskartonplatten Quasi eine Brücke zwischen Gipskarton- und Gipsfaserplatte stellen die imprägnierten Gipskartonplatten da. Man erkennt sie an ihrer blassgrünen Farbe. Sie sind speziell für den Einsatz in Feuchträumen gedacht und zeigen ein sehr geringes Quell- und Schwindverhalten . Erste Wahl beim Ausbau von Bad, Küche, WC & Co. Und dazu gehört immer auch eine passend eingestellte Spachtelmasse.  Praxistipp: Brechen, nicht schneiden! Wer noch nie mit diesem Material gearbeitet hat, wird überrascht sein: Die Platten werden nicht gesägt, sondern gebrochen . Hintergrund: Die Staubbildung beim Einsatz einer Stichsäge wäre massiv, denn in der Platte ist ja prinzipiell nur gepresster Gips. Es wäre in kürzester Zeit das gesamte Umfeld in weißen Puderzucker getaucht. Um das zu verhindern, wird die Naht nur mit dem Lineal oder Richtscheit angezeichnet . Dann wird mit dem Cuttermesser die obere Karton-Hülle angeritzt - und die Platte über eine gerade Kante (Wasserwaage oder Richtscheit) gebrochen ; jetzt noch unten nachschneiden - fertig!Wandverkleidung mit Trockenbau Die Wand unter der Tapete gleicht einer Kraterlandschaft, freihändiges Verputzen ist aber keine Alternative? Es gibt eine elegante Lösung, die auch für Nachwuchs-Handwerker jederzeit machbar ist: Das Verkleiden der Wand mit einer Schale aus Gipskartonplatten! Wir zeigen, wie es funktioniert. Hier geht's zum DIY-Video . Video anschauen   >Schritt für Schritt zur glatten Wand mit GipskartonplattenDieses Material brauchen Sie Gipskartonplatten Imprägnierte Holzlatten (40 x 60 mm) oder Trockenbauprofile Spachtelmasse grob Spachtelmasse finish Acrylmasse Folie zum Abdecken Wandgestaltungsmaterial Schnellbauschrauben Nageldübel Abstandshalter Bewehrungsstreifen Eckschutzprofile Dieses Werkzeug brauchen Sie Richtscheit Wasserwaage Akkuschrauber Akkubohrschrauber oder Bohrhammer (Trockenbau-) Exzenterschleifer mit Absaugung Schwingschleifer mit Absaugung Bits, Bohrer, Lochsäge, Schrauber Craftomat Schraubvorsatz Trockenbau Kapp- und Gehrungssäge, Stichsäge, Japansäge Div. Spachtel, Kellen etc. Wisent Breitspachtel Schraubendreher für Schnellbauschrauben Cuttermesser Kantenhobel Schleifgitter Schleifmaterial Eimer Rührgerät bzw. Akkuschrauber mit Quirl Nass-Trockensauger Besen, Kehrblech etc.1. VorbereitungWir haben im BAUHAUS Workshop eine Wand mit Gipskartonplatten verkleidet. Als erstes gilt es, den Materialbedarf zu ermitteln . Machen Sie sich dafür eine Zeichnung . Die Platten gibt es auch in einer Breite von 60 cm („Einmannplatte“), die man allein gut in den Griff bekommt. Passen Sie auf, dass beim Transport die empfindlichen Kanten der Platten nicht beschädigt werden.2. Lattenraster montierenDas Lattenraster auf der Wand anzeichnen, zuschneiden und montieren . Als Wandanker haben sich Nageldübel bewährt. Achten Sie bei der Konstruktion peinlich genau darauf, dass alles in Waage ist . Eine schiefe Unterkonstruktion zieht zwangsweise eine schiefe Wand nach sich! Sogenannte Abstandshalter (das sind keilförmige Platten unterschiedlicher Stärke) erlauben Ihnen eine saubere und vor allem gerade Montage.3. Platten anpassenJetzt werden die Platten angepasst , die Kanten leicht gehobelt und das Ganze mit dem Akkuschrauber und speziellen Schnellbauschrauben an die Wand geplankt . Der Schraubenabstand auf der Platte beträgt maximal 25 cm. Nicht vergessen: Es bleibt immer eine Fuge zwischen Wand, Decke und Boden!4. Spachtelmasse vorbereitenSpachtelmasse nach Anleitung anrühren und Fugen und Schraublöcher das erste Mal verspachteln. Man spachtelt von unten nach oben und achtet darauf, die Fuge möglichst vollständig zu füllen. Ggf. Bewehrungsstreifen und Eckenschutz eingipsen. Nach ca. 45 Minuten können grobe Überstände mit dem Spachtel abgestoßen werden. Danach alles gut trocknen lassen. Fugen und Spachtelflächen überschleifen . Das geht mit dem Schleifgitter sehr viel besser als mit Schleifpapier. Wenn mit (Schleif-) Maschinen gearbeitet wird – unbedingt an die Absaugung denken!5. Finish-Spachtelmasse aufbringenErneut Spachteln und Schleifen . (…) Der letzte Arbeitsgang erfolgt mit sogenannter „Finish-Spachtelmasse“ , die deutlich flüssiger eingestellt ist. Nach dem letzten Trocknen und Schleifen muss noch Acryl für die Wandanschlussfuge und die Stöße in Raumecken aufgetragen werden. Alles klar? Jetzt ist alles fertig und bereit für die Wandgestaltung oder das Fliesen!Tipp: Kreuzfugen sind beim Trockenbau unerwünscht! Beim Platzieren der Platten müssen Sie darauf achten, dass keine Kreuzfugen (also ein gleichschenkeliges Aufeinandertreffen der Fugen in Kreuzform) von vier Platten entstehen . Das wäre für die Stabilität der Wand sehr schlecht und würde früher oder später Risse nach sich ziehen . Die Stirnkanten sollen möglichst einen Versatz von 40 cm und mehr haben. Als Faustregel gilt: Wie beim Laminat-Verlegen versuchen Sie, umlaufend mit dem abgetrennten Rest der letzten Platte weiterzuarbeiten .Craftomat Schraubvorsatz TrockenbauNichts ist so ärgerlich, wie wenn man beim Spachteln ständig an Schraubenköpfen, die nicht richtig versenkt sind, hängenbleibt. Oder wenn der Schraubenkopf zu tief in die Gipsplatte eingedreht worden ist. Hier muss immer aufwändig nachgearbeitet werden. Viel besser ist es, wenn man die Schrauben von vornherein mit einem (magnetischen) Tiefenanschlag im Akkuschrauber einschraubt. Das macht das Spachteln später deutlich leichter. Produkt Kaufen  Der Abstand der Latten im Unterbau wird durch die darunter liegende Wand bestimmt: Ist die Wand rechtwinklig zum Boden, reichen laut Norm 62,5 cm Lattenabstand bei breiten Platten, immer von Mitte bis Mitte gemessen . In Schrägen oder gar an der Decke sinkt der Abstand deutlich. Dabei immer einkalkulieren, dass am Rande keine großen Hohlräume entstehen. Machen Sie sich zur Planung eine Zeichnung. Wenn Sie sich nicht sicher sind, reduzieren Sie den Abstand! Mit 40 cm Lattenabstand machen Sie nichts falsch.Abstände im UntergrundBohren, sägen, flexen, schleifen, hämmern, stampfen, baggern - das alles erleben Sie mit uns im BAUHAUS Workshop! Hier dreht sich alles rund um das Werken zuhause und im Garten. Freuen Sie sich auf spannende Projekte, lehrreiche Facts und jede Menge Spaß! 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