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DIY-Wandvertäfelung: Wandverkleidung aus Holz selber machen
Bloggerin Daggi hat ihre Wohnzimmerwand mit einer dunkelgrauen Holzverkleidung stilvoll verschönert. Eine Veränderung, die in ihrer guten Stube mit wenig Aufwand für stilvolle Gemütlichkeit sorgt. Wie Sie die Wandvertäfelung einfach nachbauen können, erfahren Sie in unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung .Leidenschaft für VeränderungSeit rund fünf Jahren hat Daggi Dethlefsen ihr Hobby zum Nebenjob gemacht und betreibt erfolgreich den Upcycling-Blog „gonepaintin“ . „Mir hat es so viel Spaß bereitet, daheim nach und nach alles neu zu gestalten, dass ich andere daran teilhaben lassen wollte“, erklärt die PR-Beraterin, die mit ihrem Mann und den zwei Kindern in einem Haus in der Nähe von Hamburg lebt. Ihre stetig wachsende Community versorgt sie regelmäßig mit Möbelgestaltungsideen und Interior-Hacks . Ihr neuester Clou: ein Wohnzimmer-Makeover durch eine trendige Wandvertäfelung , die streng genommen gar keine ist.Trickreich: Holz-Wandverkleidung fürs WohnzimmerDas Ergebnis wirkt, als wäre die gesamte Wand mit Holz eingekleidet. Doch tatsächlich hat sich Daggi einen optischen Trick zunutze gemacht: Sie nagelte Leisten waagerecht und senkrecht an die Wand, versah die obere Leiste und die Fußleiste mit Profilen und strich schließlich Leisten und Wand im gleichen Ton. Das Ergebnis überrascht: Es wirkt, als wäre die komplette Wand mit Holz vertäfelt . Die Bloggerin ist mehr als zufrieden: „Der Raum hat richtig gewonnen, die graue Verkleidung sorgt für Struktur und verleiht dem Wohnzimmer Charakter und Gemütlichkeit.“Daggis Tipps für perfekte ErgebnisseFalls auch Sie eine Wand verschönern möchten, sollten Sie sich zunächst überlegen, welche Höhe das neue Wandkleid haben soll. Klassischerweise verdeckt es rund ein Drittel der Wand, aber auch andere Varianten sehen gut aus. Daggi hat sich bei ihrer Verkleidung an der Sofakante orientiert und entschieden, dass die Verkleidung sie um etwa ein Drittel überragen sollte. Um am Ende den gewünschten Effekt zu erzielen, rät Daggi außerdem, beim Messen exakt vorzugehen . „Sie sollten eine Wasserwaage verwenden und nach dem Anbringen der Leisten die Kanten mit Acryl ausgleichen, sodass zur Wand hin keine Lücken bleiben.“Dieses Material benötigen Sie: Rechteckleiste, 2,4 m x 7 cm x 1cm Rechteckleiste, 2,4 m x 4,7 cm x 0,5 cm Profilleiste, 2,4 m x 2 cm x 1,2 cm Sockelleistenstifte Goldleistenstifte Klebeband Überstreichbares Acryl Montagekleber (optional) Swingcolour Wandfarbe , Farbe nach Wunsch Holzgrund Farbrollen , breit und schmal Farbeimer Farbwanne Abstreifgitter Pinsel Schleifpapier, 180er-Körnung Abdeckfolie Malervlies ggf. Maurerschnur zum Markieren ggf. Laserentfernungsmesser Dieses Werkzeug benötigen Sie: Säge und Schneidlade Wasserwaage Hammer Zollstock Schutzbrille Kartuschenpresse1. VorbereitungZunächst die Wand, die verändert werden soll, frei machen: alle Bilder abhängen und die Möbel abrücken. Die Arbeitsumgebung sorgfältig mit Folie und Malervlies abdecken.2. Höhe der Vertäfelung festlegenDen Raum vermessen, vor allem die exakte Wandhöhe. Nun gilt es zu entscheiden, welche Höhe die eigene Verkleidung haben soll. Klassischerweise nimmt eine Wandvertäfelung etwa ein Drittel der Wandhöhe ein, doch auch Alternativvarianten sind denkbar. Wichtig : Die Höhen der Möbel, wie beispielsweise des Sofas, einbeziehen und sich daran orientieren.3. Linie an die Wand zeichnenIst die Höhe festgelegt, zeichnen Sie eine waagerechte Messlinie an die Wand. Dabei können Sie mit Laser arbeiten oder traditionell mit der Wasserwaage. Bloggerin Daggi hat eine Markierschnur verwendet.4. Obere Leisten zusägen und an der Wand befestigenZunächst die breiten Rechteckleisten für die obere Kante ausmessen und mit Hilfe der Säge und der Schneidelade passend zusägen. Exakt arbeiten, damit alles gut passt. Anschließend die Sägekanten glattschleifen. Die Eckleisten – je nach persönlicher Vorliebe – entweder auf Gehrung sägen oder überlappen lassen . Ist alles bereit, die Leisten mit Montagekleber oder Montageklebeband an die Wand bringen. Die Position gründlich prüfen und gut andrücken.5. Leisten zusätzlich mit Nägeln befestigenJe nach Beschaffenheit der Wände kann es ausreichen, die Leisten lediglich aufzukleben. Für einen besseren und längeren Halt ist es jedoch sinnvoll, sie zusätzlich mit Stahlnägeln zu sichern . Wer mag, kann auch auf den Montagekleber bzw. das Klebeband verzichten und nur mit Nägeln arbeiten. Dabei vor dem endgültigen Befestigen mit den Nägeln die korrekte Position der Leisten noch einmal mit einer Wasserwaage prüfen.6. Profilleisten ausmessen und zusägenAnalog zum Vorgehen bei den Rechteckleisten werden nun die Profilleisten ausgemessen und passend zugesägt. In den Ecken auf Gehrung sägen . Je nach persönlicher Vorliebe und Wandbeschaffenheit auch hier die Leisten unterhalb der bereits angebrachten Leisten mit Montagekleber oder Klebeband befestigen sowie mit Leistenstiften festnageln. Wichtiger Hinweis : Beim Arbeiten mit Leistenstiften unbedingt eine Schutzbrille tragen , da die feinen Stifte leicht abbrechen und umherfliegen können. So kann eine mögliche Augenverletzung ausgeschlossen werden.7. Senkrechte Leisten zusägen und anbringenNun werden die senkrechten Leisten den Maßen entsprechend zugesägt. Je nach Breite der Wand sollten Sie dabei ausrechnen und für sich überlegen, in welchem Abstand sie idealerweise zueinander angebracht werden sollten, damit sich ein harmonisches Gesamtbild ergibt und jeder Bereich gleich groß ist. Tipp : Um den Gesamteindruck zu testen und auf einer guten Grundlage eine Entscheidung über die Abstände der Leisten zu treffen, die Ihnen am besten zusagt, können die Leisten versuchsweise zunächst in unterschiedlichen Abständen mit Tape fixiert werden (siehe Foto).8. Optional: Kanten abrundenDa die senkrechten Leisten etwas stärker sind als die untere Kante der Profilleiste, hat sich Daggi dafür entschieden, die oberen Kanten der Senkrechtleisten mit Schleifpapier abzurunden. Der Anschluss wirkt so harmonischer.9. Senkrechtleisten anbringenAls Nächstes die senkrechten Leisten im errechneten Abstand wie bei den Waagerechtleisten aufkleben bzw. nageln. Auch hier exakt und mit der Wasserwaage arbeiten , damit das Ergebnis nicht schief wird.10. Untere Leisten zuschneiden und anbringenAls Letztes nun die Abstände für die unteren Leisten messen, die Leisten passend zusägen und sie nach dem gleichen Prinzip wie bisher an der Wand anbringen.11. Lückenschluss mit AcrylMeist sind Wände ja nicht vollkommen eben, insbesondere wenn Sie in einem Altbau wohnen. Weil der Effekt der Holzverkleidung aber nur dann richtig gut wird, wenn keine Lücken zwischen Holz und Wand auftreten, wendet Daggi einen Trick an: Sie verschließt die Lücken zwischen Holz und Wand sorgfältig mit überstreichbarem Acryl . So verschmilzt die Täfelung mit der Wand, kleine Spalten werden verschlossen, und die Holzleisten wirken nicht aufgeklebt. Ist alles verschlossen, das aufgetragene Acryl mit einem Fugenglättungsgerät oder dem Finger (Plastikhandschuhe tragen!) glattziehen.12. Wand und Leisten streichenIst das Acryl getrocknet (Herstellerangabe beachten), kann die Wand nach Belieben gestrichen werden. Die Farben können Sie sich im BAUHAUS Fachcentrum individuell mischen lassen. Daggi hat sich für eine Kombination aus Weiß (Fläche oberhalb der Vertäfelung) und Grau (Vertäfelungsbereich) entschieden. Natürlich kann auch ein einheitlicher Ton für beide Bereiche gewählt werden. Besonders schön sieht es aus, wenn auch die Fußleiste und Steckdosen im gleichen Ton gestrichen werden. Hierzu die Fußleisten entweder mit 2-in-1-Lack streichen (schimmert aber eventuell leicht) oder optional mit Holzgrund grundieren und mit Wandfarbe streichen (etwas anfälliger für Kratzer).13. Fertig!Nun ist die DIY-Wandverkleidung fertig. Daggi ist auf jeden Fall zufrieden mit dem Ergebnis und freut sich sehr darauf, gemeinsam mit der Familie viele gemütliche Stunden im neuen, aufgehübschten Wohnzimmer zu verbringen.
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Weinflaschenhalter selbst bauen
Modern aus Metall, ausgefallen mit Upcycling oder klassisch aus Holz – Flaschenhalter selber zu bauen, lässt einzigartige Design-Elemente entstehen, die für Ihre Kreativität und Persönlichkeit stehen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie aus einem einzelnen Holzbrett einen faszinierenden Weinflaschenhalter selbst bauen und liefern originelle Inspirationen, um Ihre edelsten Weine ansprechend zu präsentieren.Ob stilvoll aus Holz, minimalistisch aus Metall, ob als schlanke Säule oder als kompakte Box – Weinflaschenhalter sind in den unterschiedlichsten Formen erhältlich. Wenn Sie Ihren Weinständer selbst bauen, stehen Ihnen unzählige kreative Möglichkeiten offen. Als Ergebnis erhalten Sie neben einem praktischen Getränkehalter für Wein auch ein individuelles Deko-Element entweder für den Tisch oder die Wand:Möglichkeiten, einen Weinflaschenhalter selber zu bauenBoden- oder Tischständer: Sehr flexibel einsetzbar, können Sie ihn jederzeit nach Ihren Wünschen platzieren. Weinhalter am Esstisch bieten meist nur Platz für eine oder wenige Flaschen. Ein Weinregal oder Bodenständer aus einem robusten Balken sind auch für eine kleine Weinsammlung geeignet.Wandmontage: Wie wäre es, wenn Sie die leere Wand der Kellerbar mit einem dekorativen Holzbalken für Wein schmücken oder den edlen Tropfen stilvoll in der Küche präsentieren? Weinhalter an der Wand sparen außerdem Platz und eignen sich deshalb auch für kleine Räume.Ob rustikal, modern oder minimalistisch – mit dem richtigen Werkzeug und etwas handwerklichem Geschick können Sie einen einzigartigen Weinflaschenhalter gestalten, der perfekt zu Ihrem Einrichtungsstil passt. Dank unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung gelingt es Ihnen innerhalb kurzer Zeit, einen schwebenden Holz-Flaschenhalter selber zu bauen. Unser Modell besteht aus einem einzelnen Brett und ist als Tischständer für eine Weinflasche geeignet. Das Besondere an dieser Konstruktion: Die Weinflasche liegt waagerecht in der Halterung und wird andere zum Staunen bringen. An Material und Werkzeug wird dafür Folgendes benötigt: Materialien: Werkzeuge: 2 cm dickes Holzbrett Alternativ: Holzplatte zum Zuschneiden bei Bedarf: Schutzbrille und Atemschutzmaske Säge ( Tischkreissäge , Stichsäge , Handsäge , Kappsäge , Handkreissäge ) ggf. Führungsschiene , Winkelschablone oder Anschlagwinkel Bohrer ( Akkuschrauber , Tischbohrmaschine , Bohrständer und Bohrmaschine ) 30 mm Holzbohrer Schraubzwinge Schleifpapier oder SchleifmaschineFlaschenhalter aus Holz selber bauen – so geht’sSchritt 1: MaterialwahlFür den Getränkehalter in unserer Anleitung sollte das Holz 2 cm dick sein. Sie können aus unterschiedlichen Holzarten wählen: Harthölzer , wie Eiche, Buche oder Walnuss, sind besonders robust und langlebig. Sie verleihen dem Weinflaschenhalter eine edle Optik. Besonders beliebt ist zum Beispiel auch Olivenholz mit seiner markanten Maserung. Weiche Hölzer , wie Kiefer oder Fichte, sind preisgünstiger und einfacher zu bearbeiten, splittern aber auch leichter. Massivholz oder Exklusivholz punkten mit einer interessanten und hochwertigen Optik. Für die rustikale Note mit Upcycling-Charakter können Sie für Ihren selbst gebauten Flaschenhalter auch ausrangierte Holzbretter, Altholz oder Treibholz verwenden. Beachten Sie außerdem: Das Holz sollte astfrei und gut durchgetrocknet sein, um später Risse oder Verformungen zu vermeiden. Möchten Sie sich einen Arbeitsschritt ersparen, können Sie bereits bearbeitetes bzw. geschliffenes Holz verwenden. Tragen Sie bei der Holzbearbeitung Schutzkleidung , wie eine Schutzbrille und gegebenenfalls Handschuhe. Beim Schleifen schützt eine Atemschutzmaske vor Feinstaub. Tipp: Den rustikalen Look erreichen Sie nicht nur durch Upcycling. Holzbretter mit Rinde oder bewusst unbehandeltes, grobes Holz verleihen Ihrem Weinflaschenhalter ebenfalls eine natürliche Optik mit Weinkeller-Charme.Schritt 2: Holz zurechtschneidenFolgende Maße sind für unseren schwebenden Holz-Flaschenhalter erforderlich: Länge: 30 cm Breite: 8 cm Höhe: 2 cm Der Zuschnitt erfordert Ihre volle Konzentration. Folgende Punkte sind dabei wichtig: Zuschnitt: Schneiden Sie das 2 cm dicke Holzbrett auf ein 30 cm langes und 8 cm breites Stück zurecht. Achtung: Der Längsschnitt muss im 45° Winkel erfolgen. Dadurch weist die Unterseite des Brettes eine Länge von etwa 28 cm auf. Der Zuschnitt gelingt am besten mit einer Kappsäge oder einer Gehrungssäge. Hilfsmittel für einen exakten Winkelschnitt: Falls Sie eine Stichsäge oder Handkreissäge verwenden, hilft eine Führungsschiene zum geraden und exakten Schnitt. Alternativ können Sie den gewünschten Winkel mit einer Winkelschablone oder einem Anschlagwinkel auf das Holz übertragen. Bohrloch markieren: Zeichnen Sie anschließend mit einem gut sichtbaren Marker die Stelle für das Bohrloch an. Der untere Rand des Lochs soll sich etwa 7 cm unterhalb der Kante befinden. Markieren Sie den Mittelpunkt der Bohrung deshalb 5,5 cm unterhalb der gerade geschnittenen kurzen Seite des Brettes. Tipp: Wenn Sie mit der Handsäge arbeiten, können Sie die Schnittkante mit einem Kreppband abkleben. Das verhindert das Ausreißen der Holzfasern und sorgt ebenfalls für eine saubere Kante.Schritt 3: Loch bohrenNun geht es daran, ein Loch zu bohren, in das die Weinflasche anschließend ohne zu viel Spielraum exakt hineinpasst. Die richtige Größe und der exakte Winkel sind für die Passgenauigkeit ausschlaggebend. Idealerweise gehen Sie wie folgt vor: Nutzen Sie für den korrekten Winkel eine Tischbohrmaschine oder einen Bohrständer , in dem sich die Bohrmaschine präzise und fix platzieren lässt. Verwenden Sie einen geeigneten Holzbohrer und achten Sie auf langsames Bohren , damit die Ränder nicht ausfransen. Spannen Sie das Brett auf dem 45° geneigten Bohrtisch mit einer Schraubzwinge ein und platzieren Sie ein zweites Brett als Unterlage. Bohren Sie jetzt von der Rückseite des Holzbretts ausgehend im 45°-Winkel ein 30 mm großes Loch . Tipp: Alternativ zu Tischbohrmaschine bzw. Bohrständer können Sie ein Stück Holz mit dem gewünschten Winkel zurechtschneiden und als Führung anlegen. Auch vorgefertigte Bohrschablonen aus dem Bohr-Zubehör können als Führung dienen und ein Abrutschen an den Bohrungen verhindern.Schritt 4: Holz bearbeitenIst Ihr Weinflaschenhalter fertig zugeschnitten und das Loch gebohrt, folgt der Feinschliff. Schleifen Sie dazu die Oberflächen und die Bohrung des Weinflaschenhalters mit Schleifpapier oder einer Schleifmaschine gründlich ab. Als Richtwert können Sie Schleifpapier mit Körnung 120 für die Oberfläche und eine 180er-Körnung für die Kanten verwenden. Denken Sie bei diesem Schritt an eine Atemschutzmaske . Mit transparentem Holzöl, einer speziellen Lasur oder Klarlack schützen Sie den Flaschenhalter vor Schmutz und Feuchtigkeit. Ob Sie Ihren selbst gebauten Holz-Weinflaschenhalter anschließend noch farbig streichen oder lackieren , bleibt Ihnen und Ihrem Geschmack überlassen. Tipp: Testen Sie auf einer ebenen Unterlage, ob der Weinflaschenhalter mit der Flasche darin stabil steht. Sind die Winkelmaße laut Anleitung korrekt, liegt Ihre Weinflasche exakt in der Waage – überprüfen können Sie dies spielend leicht mit einer Pocket- Wasserwaage !Sie haben nun Ihren ersten Holz-Weinflaschenhalter selbst gebaut und denken schon an Ihr nächstes Flaschenhalter-Vorhaben? Auf die wichtigsten Fragen dazu haben wir bei BAUHAUS bereits die Antworten.Häufige FragenAus welchen anderen Materialien kann man einen Flaschenhalter selber bauen? Neben Holz gibt es eine Vielzahl an Alternativen, die Ihren Weinflaschen eine individuelle Note verleihen. Je nach gewünschtem Design und handwerklichem Geschick lassen sich robuste, elegante oder nachhaltige Varianten gestalten. Hier sind einige spannende Optionen: Metall: Rohre, Draht, Schmiedeeisen oder Gitter verleihen Ihrem Getränkehalter robuste Stabilität und einen modernen Look im Industrie-Style. Kunststoff: Möchten Sie Ihren Weinflaschenhalter selbst bauen, stellen PVC-Rohre eine einfache und kostengünstige Lösung dar. Acrylglas sorgt für einen extravaganten Flair, während recycelte Stoffe die Nachhaltigkeit unterstreichen. Beton, Ton und Keramik: Wer es modern und ausgefallen mag, ist mit Rohren oder Ziegeln aus Ton oder Beton gut beraten. Beton besticht durch klare Linien, während Ton einen mediterranen Flair verbreitet. Elemente aus filigran wirkenden Keramikfliesen verleihen Ihren Weinflaschen einen individuellen Rahmen mit dekorativem Muster. Natürliche Materialien: Ebenfalls rustikal mit einem Hauch von Mittelmeer präsentieren sich Weinflaschenhalter aus Schieferstein oder Konstruktionen mit Seilen oder Tauen.Gibt es einfache Möglichkeiten, einen Weinflaschenhalter ohne Bohren zu bauen? Sie haben keinen Bohrer zur Hand oder suchen nach einer raschen, einfachen Lösung? Dann haben wir bei BAUHAUS natürlich auch Ideen, wie Sie einen Weinflaschenhalter ohne Bohren selber bauen können. Hier ein knapper Überblick einiger Möglichkeiten: Ziegel oder Betonblöcke lassen sich so übereinander stapeln, dass in den Lücken dazwischen Weinflaschen Platz haben. Alternativ können Sie Ziegelrohre verwenden und die Flaschen direkt im Hohlraum platzieren. Ein Holzbrett zwischen den Blöcken erhöht die Stabilität. Tonrohre sind optisch ansprechend und lassen sich zum Beispiel mit Fliesenkleber fest miteinander verbinden. Magnetleisten (z. B. aus Neodym) können in einem Regal oder an der Wand befestigt werden, um metallene Weinflaschenverschlüsse zu halten. Achtung: Dafür benötigen Sie sehr starke Magneten. Holzkisten , in die Sie Trennwände aus Holzbrettern schrauben, eignen sich ebenfalls hervorragend als Weinflaschenhalter. Für den minimalistisch-rustikalen Look: Auch in geknüpften Körben oder einfachen Schlaufen aus Seilen oder Leder an einem Holzbrett oder direkt an der Wand können Sie Weinflaschen aufbewahren. An unterschiedlich langen Aufhängern werden die „schwebenden Flaschen“ zu einem echten Hingucker.
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Weinregal selbst bauen – so geht’s
Ihre Weinsammlung verdient mehr als ein paar Kartons im Keller. Warum nicht ein Weinregal selbst bauen , das erstens Ihre edlen Tropfen gekonnt in Szene setzt und zweitens Ihre Persönlichkeit widerspiegelt? Ob modern, rustikal oder minimalistisch – in unserer Bauanleitung zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie mit einfachen Mitteln und dem richtigen Werkzeug ein Weinflaschenregal selbst bauen.Außergewöhnliche Designs, industriell anmutende Optik oder rustikaler Charme – ein selbstgebautes Weinregal fügt sich nahtlos in diverse Einrichtungen ein und verleiht dem Raum eine persönliche Note. Aus den vielfältigen Ideen für selbstgebaute Weinregale haben wir im Anschluss ein paar ansprechende Konstruktionen herausgegriffen:Möglichkeiten, ein Weinregal selbst zu bauenKleines Weinregal: Diese Konstruktion ermöglicht es Ihnen, die Weinflaschen platzsparend zu verstauen. Dank seines kompakten Designs lässt sich das kleine Weinregal an jedem gewünschten Ort aufstellen.Weinregal aus Europalette: Für die rustikale Optik können Sie Europaletten nutzen, wenn Sie Ihr Weinregal selbst bauen. Entweder an der Wand oder freistehend montiert, passt das robuste Regal zu nahezu jedem Wohnstil.Flaschenhalter-Wandregal: Als kleines Raumwunder ist das Regal an der Wand ein echter Hingucker. Mit unterschiedlichen Größen und Designs können Sie hier Ihre Weinflaschen stehend, liegend oder schwebend präsentieren.Diese Regale eignen sich überwiegend für die Darbietung und kurzfristige Aufbewahrung von Weinflaschen. Echte Weinliebhaber und Sammler benötigen allerdings mehr Platz – und vor allem eine geeignete Möglichkeit, Ihre edlen Tropfen richtig zu lagern . Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wie Sie ein geräumiges Weinregal aus Holz selbst bauen können, welches die Eleganz eines gut sortierten Weinkellers in Ihr Zuhause bringt.Verwandeln Sie Ihre Weinsammlung in ein stilvolles Designobjekt und erleben Sie die Freude am Selbermachen. Mit unserer einfachen Bauanleitung können Sie in Qualität und Stil eines professionellen Weinkellers Ihr eigenes Holz-Weinregal selbst bauen. Dieses praktische Modell bietet je nach Anzahl der Ebenen für 10 – 20 Weine Platz. Nachdem die Flaschen hier liegend aufbewahrt werden und der Korken somit nicht austrocknen kann, eignet sich das Weinregal auch für die langfristige Lagerung. Folgende Materialien und Werkzeuge sind dafür erforderlich: Materialien: Werkzeuge: Leimholzplatten zum Zuschneiden in 28 mm Stärke Holzschrauben ggf. Holzschutzfarbe ggf. Holzlasur oder Holzöl Säge ( Tischkreissäge , Stichsäge , Handsäge ) Lochsäge 25 mm und 85 mm Akku-Bohrschrauber Holzbohrer Schleifpapier oder Schleifmaschine Zollstock Wasserwaage BleistiftWeinregal aus Holz selbst bauen – Schritt für SchrittSchritt 1: Materialwahl und PlanungIn unserer Anleitung bauen wir das Weinregal aus leicht zu verarbeitenden und kostengünstigen Leimholzplatten . Alternativ dazu können für einen edlen Look insbesondere Massivholzplatten zum Einsatz kommen: 2x Seitenteil 100 × 40 cm (110 × 40 cm für die Begrenzung der Ablagefläche; für lediglich zwei statt vier Ebenen für die Flaschenhalterungen können die Seitenteile auch niedriger ausfallen) Deckel 60 × 40 cm Boden 60 × 40 cm 2x Sockelleiste 59,5 × 5 cm 4x Flaschenhalterung 59,5 × 15 cm Welches Holz Sie wählen , bleibt optisch ganz Ihrem Geschmack überlassen. Helle Hölzer, wie Ahorn, Birke oder Buche, fügen sich harmonisch in jedes Interieur ein, während dunkles Eichenholz oder exotische Akazie einen Hauch von Luxus in Ihr Zuhause bringen. Die Stärke des Holzes hängt von der Größe des Weinregals ab. Für vier Ebenen bzw. 20 Weinflaschen sollte das Holz mindestens 25 mm dick sein. Möchten Sie für lediglich 5 oder 10 Flaschen ein Weinregal selbst bauen, können Sie auch etwas dünneres Holz verwenden. Hinweis: Bedenken Sie bei der Wahl der Holzart, dass Harthölzer wie Ahorn, Birke oder Eiche robuster und langlebiger sind, während sich weiche Hölzer, wie Kiefer oder Fichte, leichter verarbeiten lassen. Letztere gestalten sich aufgrund der raschen Wuchsgeschwindigkeit auch kostengünstiger.Schritt 2: Holz zurechtschneidenFür den Zuschnitt können Sie eine Stichsäge, eine Tischkreissäge oder eine Handsäge verwenden. Achten Sie jeweils auf korrekt eingestellte Führungsschienen und denken Sie an ausreichende Schutzkleidung . Tragen Sie bei der Holzbearbeitung stets eine Schutzbrille und gegebenenfalls Handschuhe. Zeichnen Sie die einzelnen Elemente nach Maß mit einem Bleistift auf den Holzplatten an, sodass am Ende möglichst wenig Verschnitt übrig bleibt. Schneiden Sie die Seitenteile, Deckel, Boden, Sockelleisten und Flaschenhalterungen nach den Angaben unter Schritt 1 der Bauanleitung zurecht. Hinweis: Wenn Sie die einzelnen Elemente nicht selbst zurechtschneiden möchten, können Sie diese auch unter Angabe der exakten Maße beim Holzzuschnitt eines BAUHAUS Fachcenters in Auftrag geben.Schritt 3: Flaschenhalterungen anfertigenAls Nächstes fertigen Sie die Flaschenhalterungen an: Nehmen Sie die vier Holzbretter für die Flaschenhalterungen zur Hand. Jedes Brett erhält fünf Aussparungen , wobei jeweils zwei der Bretter identische Lochgrößen aufweisen. Auf ein 595 mm langes Brett passen 5 Weine. Sägen Sie die Aussparungen mit einem Durchmesser von 85 mm, haben in den Vertiefungen auch Sektflaschen Platz. In diesem Fall setzen Sie den ersten Mittelpunkt für die Bohrung in einem Abstand zur Seitenkante von 59,5 mm. Achten Sie darauf, dass Sie zur Ober- und Unterkante der Längsseite denselben Abstand einhalten. Setzen Sie die restlichen vier Bohr-Mittelpunkte auf derselben Ebene im jeweiligen Abstand von 119 mm zum vorhergehenden Punkt. Sägen Sie mit der Lochsäge an den jeweiligen Markierungen in 2 Bretter 5 Löcher mit einem Durchmesser von 85 mm für die Flaschenbäuche an den hinteren Halterungen. Sägen Sie an den jeweiligen Markierungen in 2 Bretter 5 Löcher mit einem Durchmesser von 25 mm für die Flaschenhälse an den vorderen Halterungen. Halbieren Sie anschließend alle 4 Holzbretter mit der Stichsäge, sodass jeweils 4 Flaschenhalterungen mit demselben Durchmesser der Einkerbungen entstehen.Schritt 4: Holz abschleifen und bearbeitenSind alle Elemente zugeschnitten, bearbeiten Sie das gesamte Holz mit Schleifpapier oder einer Schleifmaschine . Dies verschönert das Erscheinungsbild der Oberfläche, glättet die Schnittkanten und entfernt etwaig abstehende Reste. Tragen Sie beim Schleifen eine Atemschutzmaske , um sich vor Feinstaub zu schützen. Auf Wunsch können Sie Ihr neues Weinregal anschließend noch grundieren und in einer passenden Holzschutzfarbe streichen. Falls Sie die natürliche Maserung des Holzes erhalten möchten, empfiehlt sich die Behandlung mit einer Holzlasur oder einem Holzöl . Beachten Sie bzgl. Anzahl der Anstriche und Trocknungszeit stets die Angaben des Herstellers.Schritt 5: Weinregal aufbauenSobald Farbe, Lasur oder Öl vollständig getrocknet sind, können Sie die Einzelteile zum fertigen Weinregal zusammensetzen . Markieren Sie dazu die Bohrlöcher zuerst mit einem Bleistift und bohren Sie diese mit einem Holzbohrer vor, bevor Sie die einzelnen Bretter mit Holzschrauben befestigen. Setzen Sie die Schrauben wie folgt: Am Boden in allen vier Ecken von oben für die Sockelleisten; die vordere Sockelleiste dabei um 1 cm einrücken. An beiden Seitenteilen in allen vier Ecken für Boden und Deckel; 6 cm von der Unterkante und 8 cm von der Seitenkante gemessen. Auf der gewünschten Höhe in den Seitenteilen jeweils 2 Löcher für die Flaschenhalterungen; zwischen den einzelnen Halterungen empfehlen wir einen Abstand von 10 cm; zu den Kanten der Seitenteile empfehlen wir einen Abstand von 7 cm, damit die Weinflaschen später nicht über das Regal hinaus ragen. Auf dem Deckel in allen vier Ecken, um ihn mit den Seitenteilen zu verbinden. Hinweis: Für eine begrenzte Ablagefläche können Sie den Deckel ebenfalls ein paar Zentimeter einrücken, sodass die Seitenteile darüber hinaus ragen. Wählen Sie dazu Seitenteile mit den Maßen 110 × 40 anstelle von 100 × 40 cm.Egal, ob erfahrener Handwerker oder Heimwerker-Neuling – kleine oder große Unklarheiten tauchen immer auf! Mit unseren Antworten auf häufig gestellte Fragen und zusätzlichen praktischen Ideen für die Umsetzung können Sie das Vorhaben mit Sicherheit erfolgreich abschließen.Häufige FragenAn welchem Ort stellt man ein Weinregal im Wohnbereich am besten auf? Für die Lagerung von Wein ist ein dunkler, kühler und gut belüfteter Bereich ideal. Sonnenstrahlen sind ebenso von Nachteil wie zu große Temperaturschwankungen oder spürbare Erschütterungen, zum Beispiel durch die Waschmaschine. Ist eine Aufbewahrung im Keller nicht möglich, empfiehlt sich der kühlste Bereich des Flurs . Eine Ecke des Wohnzimmers oder der Küche ohne direkte Sonneneinstrahlung ist als Standort für ein Weinregal ebenfalls denkbar.Kann man ein Weinregal in eine bestehende Möbelstruktur integrieren? Wenn Sie Ihr Weinregal selbst bauen, können Sie auch ein bestehendes Möbelstück als Korpus verwenden. Für den Einbau einer Flaschenhalterung bieten sich etwa Regale , Sideboards oder Schränke an. Besonders schick macht sich ein Weinflaschenregal auch in einer Wandnische, den Hängeschränken der Küche oder als Teil der Kochinsel.Für ein Weinregal eignen sich unter anderem die folgenden Upcycling-Ideen: Aus alten Kisten lässt sich wunderbar ein Weinregal aus Holz selbst bauen. Einfach Kisten mit der offenen Seite nach vorn übereinanderstapeln. Die Sprossen einer alten Leiter können als Ablagefläche für Weinflaschen dienen. Bei einer Dreiecksleiter können Sie insbesondere alte Schubladen oder Schranktüren auf den einzelnen Stufen auflegen oder Stoffstreifen anbringen, in denen die Flaschen ausgezeichneten Halt finden. Aus alten Gürteln, Tauen und Seilen lassen sich Halterungen flechten oder Schlaufen formen. Diese können Sie im Anschluss an der Wand oder an rustikalen Holzbalken befestigen, um Weine aufzubewahren. Aus ausgedienten Rohren , wie PVC-Rohren oder Fallrohren, oder leeren Konservendosen kann mithilfe von starkem Klebstoff ebenfalls ein praktisches und vor allem kostengünstiges Weinflaschenregal entstehen. Für mehr Ästhetik können Sie die Rohre mit Farbe besprühen oder optisch attraktive Ziegel- oder Tonrohre verwenden.Welche Upcycling-Ideen gibt es für ein Weinregal?
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WPC-Terrasse selber bauen
Beton-Gehwegplatten als Boden für die Terrasse? Das muss wirklich nicht mehr sein! Die Alternativen sind zahlreich und alle um Längen attraktiver und praktischer als der graue Betonstein. Besonders beliebt: WPC-Dielen . Optisch kaum von (Voll-) Holz zu unterscheiden, extrem dauerhaft, warm und rutschsicher - mehr kann ein Outdoor-Boden gar nicht leisten. Wir zeigen, wie Sie mit WPC ganz einfach Ihre Traum-Terrasse gestalten können - sogar auf bereits bestehendem Bodenbelag.Viel mehr als nur ein TerrassenbelagTerrassen sind heute Verlängerungen des Wohnzimmers . Und deswegen sind auch die Beläge der Terrassen heute ganz anderen Ansprüchen ausgesetzt: Wo in den 80er Jahren oft einfache Betonplatten verlegt wurden, will man heute mehr - mehr Wohnlichkeit, ein angenehmeres Gehgefühl, mehr Wertigkeit. Zum Glück ist gleichzeitig die Auswahl an hochwertigen Terrassenbelägen sprunghaft gestiegen: neben heimischen Hölzern wie Lärche und Douglasie gibt es natürlich Tropenhölzer aus dem ökologisch vertretbaren Plantagenanbau. Unbestrittener Marktführer in diesem Segment ist aber das neue WPC , ein Holz-Kunststoffgemisch , das sich sehr einfach auf den bestehenden Unterbau verlegen lässt. Eine Bereicherung für jede Terrasse. Doch was gehört ganz konkret alles dazu, um eine Traum-Terrasse aus WPC-Dielen für den eigenen Garten zu zaubern?Diese Punkte sollten Sie bei der Planung Ihrer WPC-Terrasse beachten:1. WPC-TerrassendielenWPC steht für Wood-Plastic-Composites, also einer Mischung aus Kunststoff und Naturfasern . Das Ausgangsmaterial sind oft Produktionsreste aus der Druckindustrie. Die Terrassen-Bohlen, die daraus geformt werden, fühlen sich dabei wie homogenes, massives Holz an. Beim Begehen erscheinen sie warm. Holzsplitter gibt es nicht. Die möglichen Farben sind neben braun und anthrazit meist sandfarben und hellgrau. Das Material ist extrem stabil, trotzt Wind, Wetter, Insekten und UV-Strahlen und ist problemlos zu recyceln . Die Hersteller bieten deswegen oft Garantiezeiten zwischen 10 und 25 Jahren an. Rein praktisch gibt es also kaum etwas, was gegen WPC spricht. Es ist der aktuelle Maßstab, an dem sich alle anderen Bodenbeläge messen lassen müssen.2. Der UnterbauEine WPC-Terrasse ist konstruktionsseitig ein klassisches Holzdeck. Es wird genauso verarbeitet wie heimische Hölzer oder Tropenhölzer. Neben einem Fundament braucht es eine Unterkonstruktion , die die Bohlen mit Klammern fixiert und ein Gefälle vom Haus weg garantiert. Auch ein Unkrautvlies im Untergrund ist kein Fehler. Das optische Bild wird durch das individuelle Verlegemuster festgelegt und Profile gewährleisten einen komfortablen Übergang aus dem Haus und einen optisch sauberen Abschluss an den Außenkanten. Besonders einfach wird es, wenn - wie in unserem Beispiel - bereits eine schlichte Betonplatten-Terrasse vorhanden ist. Die kann man liegen lassen und als Fundament für die darauf aufbauende WPC-Konstruktion verwenden. Selbst das Gefälle vom Haus weg wird dann durch die bestehende Betonterrasse vorgegeben. 3. Was ist zu tun bei Neuanlagen? Wenn keine Altkonstruktion vorhanden ist (bei Neubau, Komplettrenovierung etc.) führt kein Weg an einem klassischen Unterbau für die neue Terrasse vorbei: Das bedeutet, dass auf der ganzen Fläche zunächst einen knappen halben Meter tief ausgeschachtet werden muss. Dann wird Kies eingetragen und mit der Rüttelplatte verdichtet. Eine ca. 5 cm dicke Schicht Schotter-Splitt erlaubt das saubere Ausrichten der Fundamentsteine. Rüttelplatten gibt es im BAUHAUS Leihservice .Unsere Videos zum WPC-Terrasse bauen Wir zeigen Ihnen in unseren Videos, wie Sie schnell und unkompliziert eine WPC-Terrasse mit Gummi-Pads oder Terrassenlager bauen können. Zum Video Terrassendielen-Montage auf Erduntergrund Zum Video Terrassendielen-Montage auf BetonuntergrundSchritt für Schritt zur WPC-TerrasseDieses Material brauchen Sie: Bohlen Clips Unterkonstruktion Unterlege-Pads Schrauben und Dübel Rahmenleisten Übergangsschienen Wir arbeiten mit der Kovalex Alu-Unterkonstruktion . Dieses Werkzeug brauchen Sie: Akkuschrauber mit Bits Holz-,Metall- und Steinbohrer, Senker Schlagbohrschrauber oder -Maschine Kapp-und Gehrungssäge . Dazu Schutzbrille und Ohrenschützer Wasserwaage und Richtscheit Metallsäge Stift zum Anzeichnen, Tischlerwinkel , Maßband Hammer , Fäustel Etwas Schleifpapier Stift und Karo-Papier für die Verlegeplanung Zwingen oder kleine Werkbank1. Planung & VorbereitungVor dem Bauen kommt das Messen und das Planen: Messen Sie die Grundfläche genau aus, ermitteln Sie den Materialbedarf und zeichnen Sie sich die Position der Lagerhölzer an. Einige Hersteller bieten auch Online-Konfiguratoren für den Materialbedarf an. Eine besonders gute Planung ist immer dann nötig, wenn die Grundfläche tiefer als die Bohlen lang sind - dann ist ein Konzept für die Verlegeplanung Pflicht.2. Unterkonstruktion vorbereitenWie immer, wenn draußen gebaut wird, tragen Sie als erstes das Material zur Baustelle. Das kann gerade bei den massiven WPC-Dielen schon recht anstrengend sein. Holen Sie sich also möglichst ein zweites Paar Hände dazu; ein Helfer ist hier einfach Gold wert. Wenn alles Material an der Baustelle ist und die Kapp- und Gehrungssäge angeschlossen ist, kann es losgehen. Die Schienen der Unterkonstruktion legen Sie auf die kleinen, quadratischen Kunststoff-Pads , die Unebenheiten im Boden ausgleichen und Knirsch-Geräusche später beim Begehen der Terrasse vermeiden. Gerade die erste Schiene muss ganz genau positioniert werden; der genaue Abstand zur Wand und der maximale Überhang der Diele stehen in der Bauanleitung.3. BefestigungSchiene und Pad werden nach dem Anzeichnen direkt vor Ort mit dem Metallbohrer angebohrt. Das Loch für den Dübel folgt gleich darunter, diesmal mit der Schlagbohrmaschine und dem Steinbohrer . Loch auspusten, den Dübel mit leichten Hammerschlägen setzen. Alles klar? Dann kann die erste Schraube der Unterkonstruktion mit dem Akkuschrauber gesetzt werden. Bevor Sie die Schraube in den nächsten Pad setzen und so einen Anschluss an die Schiene schaffen, unbedingt auf eine Bewegungsfuge von ca. 1 cm achten. So viel braucht das Material, um sich bei Temperaturschwankungen ausdehnen zu können.4. SerienfertigungWenn die erste Schiene der Unterkonstruktion liegt, empfiehlt es sich, sich aus einem Stück Restholz, mit der Kapp- und Gehrungssäge zwei Abstandshalter zu schneiden. Diese „Schablonen“ erlauben Ihnen einen zügigen Arbeitsfortschritt, indem sie den Abstand zwischen zwei Schienen vorgeben, ohne dass man jedes Mal die Position neu ausmessen müsste. Der Abstand der Unterkonstruktionsprofile liegt, je nach System, zwischen 30 und 45 cm . Hier nicht mit dem Material knausern, sonst könnte die Terrasse hinterher bei jedem Schritt knarzen und schwingen. Ein Tischlerwinkel stellt sicher, dass Sie die Schienen nicht nur parallel, sondern auch rechtwinklig verlegen.5. Schienen anpassen und montierenWenn Sie die Schienen der Unterkonstruktion kürzen müssen, sollten Sie das auf einer kleinen transportablen Werkbank oder einem Tisch mit Zwingen machen. Die Leisten gut festspannen, dann mit der Eisensäge sauber abschneiden. Wer es eilig hat, kann hier auch einen Winkelschleifer mit schmaler Trennscheibe einsetzen. Schnittkanten entgraten. Dabei Handschuhe tragen, damit Sie sich keine scharfen Späne in die Finger drückt. In jedem Fall gilt: Wenn Sie bei der Montage der Unterkonstruktion einmal Ihren Rhythmus gefunden haben, geht das schnell von der Hand. Besonders, wenn man einen Helfer hat. Und nicht vergessen: Dabei immer auf die Einhaltung des Gefälles achten!6. Dielen zuschneiden und vorbereitenAuch wenn der Aufbau der Unterkonstruktion einige Zeit in Anspruch genommen hat, das eigentliche Verlegen der Dielen geht im Handumdrehen: Die Dielen werden mit einfachen Clips auf der Schiene gehalten. Doch zunächst müssen die Dielen selber zugeschnitten werden. Dafür nehmen Sie die Kapp- und Gehrungssäge. Und da es sich um immer wiederkehrende Längenmaße handelt, empfiehlt es sich, einen kleinen Anschlag an den Sägetisch zu bauen, damit alle Bretter die gleiche Länge bekommen. Nicht vergessen: Beim Sägen Augen- und Ohrenschutz tragen!7. Clips setzenDer erste und der letzte Clip in der langen Kette werden mit je zwei Schrauben auf der Schiene gesichert. Alle anderen Clips werden bei unserem System (Kovalex) nur aufgeschoben und festgedrückt, nicht verschraubt oder gar verklebt. (Achtung: Es sind aber auch Befestigungssysteme im Handel, bei denen jeder Clip verschraubt wird. Lassen Sie sich im Zweifel beraten!) Beim Montieren der Dielen ggf. darauf achten, dass diese eine einheitliche Verlegerichtung haben. Diese würde man an einem Aufkleber in der Nut der Diele erkennen. Je nach Bedarf und verwendetem System montieren Sie jetzt auch die Seiten- und Wandabschlüsse und das Übergangsprofil zur Terrassentür.8. Fertig!Viel schneller als Sie denken, werden Sie die letzte Schraube setzen. Das Ergebnis ist in jedem Fall beeindruckend - und wird Ihnen viele Jahre Freude bereiten. Denn anders als eine Holzterrasse ist ein WPC-Deck total pflegeleicht . Wie Sie Flecken, Blütenstaub & Co. trotzdem wegbekommen, haben wir unten für Sie zusammengefasst.Material für die UnterkonstruktionAuch wenn WPC ein extrem stabiles Material ist, auf den nackten Betonboden sollte man die Dielen nicht dübeln. Da WPC empfindlich auf Temperaturschwankungen reagiert, würden die Dübel spätestens bei der ersten Hitze- oder Kälteperiode herausgerissen werden. Und die Holzfasern in der Diele mögen auch keinen dauernden Wasserkontakt . Auch ein Mix von (Hart-) Holz in der Unterkonstruktion und WPC obenauf braucht einen sauberen konstruktiven Holzschutz. Die beste Wahl ist deswegen entweder eine spezielle WPC-Unterkonstruktion oder ein modernes Alu-Schienensystem mit Clips, wie wir es im Video verwendet haben. Die geringen Mehrkosten stehen in keinem Verhältnis zu der extrem langen Lebenserwartung der WPC-Terrasse.WPC-Terrasse - was man sonst noch wissen sollteDas richtige VerlegemusterIm Idealfall ist die Terrasse so tief wie die Dielen lang sind. Der Fachmann spricht von „ durchgehender Verlegung “. Wenn die Terrasse aber breiter oder tiefer ist, als die Bohlen lang sind, muss ein Verlegeplan her. Meistens wird man sich für ein Muster entscheiden, bei dem abwechselnd lange und kurze Dielen verlegt werden. Man spricht vom „englischen Verband“ oder auch der „Kopf an Kopf“ Verlegung. Beim „Kreuzmuster“ wird die Fläche in gleichgroße oder spitz zulaufende Flächen aufgeteilt. Wichtig ist dabei, dass Sie den Unterbau von Anfang an dem geplanten Verlegemuster anpassen , damit jede Schnittstelle stabil auf der Unterkonstruktion liegt.Reinigung von WPC-Decks Eigentlich ist eine WPC-Diele kaum kaputt zu bekommen. Doch der Alltag hinterlässt seine Spuren: Organischer Schmutz, leichter Schimmel- oder Algenbelag wird sich früher oder später in den Fugen zeigen. Auch sieht man hier Blütenstaub, oder Reste von Grillpartys und Kindergeburtstagen in den Fugen. Das ist unvermeidlich, aber dem kann man leicht zu Leibe rücken. Zwei Reinigungsaktionen im Jahr reichen meist aus. Erster Arbeitsgang ist immer das Einweichen des Schmutzes mit Wasser . Und das bitte nicht gleich mit dem Hochdruckreiniger - denn den mögen die Holzfasern im Gemisch nicht. Danach wir die Terrasse mit einem Allzweckreiniger abgeschrubbt. Beim Reiniger auf WPC-Verträglichkeit achten . Im BAUHAUS Fachcentrum gibt es darüber hinaus eine ganze Reihe von speziellen WPC-Pflegeprodukten. Besonders hartnäckige Beläge lassen sich auch mit Maschinenhilfe bekämpfen - z.B. mit der Gloria Bodenreinigungsbürste MulitiBrush . Lassen Sie sich im Fachcentrum beraten! Tipp: Fleckentfernung - die Radikallösung Natürlich kann man ein WPC-Deck bei hartnäckigen Flecken oder Verschmutzungen auch leicht anschleifen. Dazu einen passenden Schleifklotz suchen, mittlere oder feine Körnung beim Schleifpapier. Das Material verhält sich dabei nicht anders als Hartholz. Nach dem Schleifen den Belag mit klarem Wasser reinigen. Doch zum Glück ist diese Notfalllösung nur selten nötig.Warum braucht meine Terrasse ein Gefälle?Das Gefälle von 2° bis 3° , das bei einer Holzterrasse regelmäßig gefordert wird, hat zwei Begründungen: Zum einen will man verhindern, dass bei Schlagregen Wasser in Richtung Hausmauer fließt und womöglich ins Fundament sickert. Zum anderen soll kein Wasser auf der Fläche stehen bleiben, sondern ablaufen und bei der Gelegenheit oberflächliche Verschmutzungen, beispielsweise Blütenstaub, gleich mitnehmen. Beim Begehen merkt man das Gefälle im Regelfall nicht.