Schamottesteine sind hochtemperaturfeste, feuerfeste Bausteine, die speziell für den Einsatz in Feuerungsanlagen entwickelt wurden. Sie bestehen aus gebrannter Schamotte – einem Tonmineral mit hohem Aluminiumoxidanteil – und halten in der Regel Temperaturen 1.200°C stand. Dadurch eignen sie sich ideal für alle Bereiche, die dauerhaft großer Hitze ausgesetzt sind. Typische Einsatzgebiete von Schamottesteinen:
Sie werden im Kamin - und Ofenbau eingesetzt, etwa zur Auskleidung von Brennräumen, zur Errichtung von Holz - und Kohleöfen, in Kachelöfen , Back- und Pizzaöfen , Gartenkaminen, Räucheröfen oder industriellen Feuerstellen. Ihre hohe Wärmespeicherfähigkeit sorgt dafür, dass sie Wärme aufnehmen, langsam wieder abgeben und so zu einem effizienteren Heizverhalten beitragen. Schamottesteine sind in verschiedenen Formaten erhältlich. Sie lassen sich mit Pyrozitur Schamottemörtel vermauern oder mit Pyrozitur Schamottekleber fixieren, je nach Art der Konstruktion. Nach dem Einbau bieten sie eine langlebige, robuste und hitzebeständige Innenauskleidung, die mechanischer Belastung ebenso standhält wie häufigen Temperaturwechseln.