Der Weber Flexkleber Feinsteinzeug ist ein hochflexibler , naturweißer Verlegemörtel für Fliesen aller Art an Wand und Boden im Innen- und Außenbereich . Er eignet sich zum Verlegen von keramischen Wand- und Bodenfliesen, Hartschaumplatten sowie nicht verfärbungsempfindlichen Natursteinen auf Beton, Putz, Estrich, Calciumsulfatestrich, Gussasphalt im Innenbereich. Des Weiteren eignet sich der Kleber für Mauerwerke, Klinker, Gipsfaser-, Gipsbau- und Gipskartonplatten, Porenbeton im Dünn- und Mittelbettverfahren. Besonders hervorzuheben ist, dass auch der Fliesenkleber für Anwendungen wie zum Beispiel "Fliese auf Fliese " sowie Dauernassbereiche geeignet ist.
Herstellung: Bei diesem innovative Bindemittel wurde weniger Zement sowie weniger hautirritierende Inhaltsstoffe verwendet. Somit ist das Produkt auch allergikerfreundlich. Die Verpackung ist mit 30% Recyclat zu 100% recycelbar.
Untergrundvorbereitung
- Der Untergrund muss trocken, ausreichend fest, tragfähig, sauber, formbeständig und frei von Rissen sein.
- Minderfeste Oberflächenbereiche, Trennschichten (z. B. Öl, Fett, Farbreste, u. a.), Zementschlämme sind ggf. mechanisch zu entfernen.
- Untergrund aus Gips und saugfähigem oder geschliffenen Calciumsulfatestrich muss trocken sein und ist mit dem Universal Tiefgrund LF vorzustreichen.
- Bei nicht saugenden und glatten Untergründen Voranstrich mit Haftgrundierung Boden/Fliese.
Verarbeitung
- Flexkleber Feinsteinzeug wird in einem sauberen Gefäß mit klarem Wasser unter kräftigem Umrühren zu einem verarbeitungsgerechten, klumpenfreien und pastösen Mörtel angemischt.
- Auf den Untergrund wird nur so viel Mörtel aufgetragen, dass die Belagsmaterialien innerhalb der klebeoffenen Zeit eingeschoben werden können.
- Die Fugen sind vor Erhärten des Mörtels auszukratzen.
- Mörtelreste rechtzeitig mit einem Schwamm o. ä. (und Wasser) entfernen.
- Räume während der Abbindephase ausreichend lüften.
Hinweise
- Alle Eigenschaften beziehen sich auf eine Temperatur von + 23 °C ohne Zugluft und eine relative Luftfeuchtigkeit von 50 %. Höhere Temperaturen und niedrigere Luftfeuchtigkeiten beschleunigen, niedrigere Temperaturen und höhere Luftfeuchtigkeiten verzögern den Reaktionslauf.
- Metall- und Holzuntergründe müssen vor der Belegung durch geeignete Maßnahmen vorbereitet werden.
- Bis zur vollständigen Abbindung ist der Aufbau vor Feuchtigkeit zu schützen.
- Feuchte, nasse oder zu kalt gelagerte Fliesen, Platten oder Natursteine dürfen nicht verlegt werden.
- Beim Ausgleichen von Untergründen mit geringeren Druckfestigkeiten und Rohdichten (z. B. Gipsputz, Leichtputze, Porenbetonsteine usw.) oder beim Ausgleichen von Calciumsulfatestrichen darf die maximale Kleberbettdicke von 3 mm nicht überschritten werden.