Was ist überhaupt ein Urwald?
Bevor wir Sie in unsere Bildergalerie und damit in einige wirklich spektakuläre Wälder entführen, stellt sich die Frage: Was ist ein Urwald überhaupt?
Hier muss man unterscheiden zwischen Ur- und Regenwald. Während ein Regenwald (wie beispielsweise jener am Amazonas) sich durch ein sehr feuchtes, meist tropisches Klima auszeichnet, steht das Wort Urwald schlichtweg für einen Wald, der in seiner ursprünglichen Form wächst und ohne menschliche Eingriffe sich selbst überlassen ist. Ganz unabhängig von der Klimazone oder dem Ort, an dem er steht.
Für Forscher sind diese Wälder ganz besonders interessant, da sie hier Flora und Fauna in ihrer ursprünglichen Form vorfinden.
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Nationalpark Kanade
Eindrucksvoll präsentieren sich dichte Regenwälder vor spektakulären Bergkulissen und reißenden Flussläufen in den Rocky Mountains. Sie bieten Fauna und Flora einzigartige Bedingungen. Vor allem der Banff Nationalpark in Kanada ist aufgrund seiner imposanten Landschaft ein beliebtes Foto-Motiv auf Instagram und Co.
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Amazonas Regenwald
Der brasilianische Regenwald im Amazonas-Becken gilt als der größte zusammenhängende Regenwald der Erde und ist in vielen Gebieten noch nahezu unerforscht.
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Riesenmammutbaum-Wälder in Kalifornien
Die Wissenschaft ist sich nicht einig: Sind die Riesenmammutbäume in Kalifornien rund 2500 oder sogar fast 4000 Jahre alt? Auf jeden Fall sind sie mit bis zu stolzen 115 Metern mächtig hoch.
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Borealer Nadelwald
Entlang der kompletten Nordhalbkugel, von Alaska über Kanada bis hin nach Russland, erstreckt sich der boreale Nadelwald – auch Taiga genannt. Er stellt die polare Grenze dar, bis zu der noch Bäume wachsen können.
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Lorbeerwald auf La Gomera
Von mystischen Nebelschwaden durchzogen, erinnert der immergrüne Urwald aus Lorbeerbäumen auf der kanarischen Insel La Gomera an einen verwunschenen Zauberwald.
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Nationalpark Retezat in Rumänien
Auch in Europa gibt es noch heute Urwälder – die rumänischen Karpaten beherbergen einen der letzten Urwälder auf unserem Kontinent mit einem fast unberührten Wald aus Buchen und Fichten, der Bären, Wildkatzen und Steinadlern ein Zuhause bietet.
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Tropischer Regenwald
Der immergrüne tropische Regenwald ist ein wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen – wie zum Beispiel der Harapan-Regenwald auf der indonesischen Insel Sumatra, in dem der vom Aussterben bedrohte Sumatra-Tiger noch in freier Natur zu finden ist.
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Bialowieza Nationalpark
250 Kilometer östlich von Warschau in Polen befindet sich der Bialowieza Nationalpark, der aufgrund seiner Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren 1979 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt wurde.
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Bergwälder in Chile
Die atemberaubenden chilenischen Bergwälder bieten dank ihrer Abgeschiedenheit und besonderen Lage zwischen dem Pazifik und den Anden nur Tieren und Pflanzen einen Lebensraum, die seit jeher in dieser Region heimisch sind.
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Great Bear Regenwald
Wie ein großer Abenteuerspielplatz zeigt sich der Great Bear Regenwald in Kanada: Im größten Küstenregenwald der Erde trifft man neben dem einzigartigen weißen Schwarzbären auch auf Orcas und Buckelwale.
Hier noch einige spannende Fakten
Die Bäume im Amazonas-Regenwald verdunsten jeden Tag rund 20 Milliarden Kubikmeter Wasser. Zum Vergleich: Ein Wettkampf-Schwimmbecken mit zehn Bahnen und zwei Metern Tiefe umfasst gerade einmal 2.500 Kubikmeter Wasser.
In Bayern, genauer gesagt im Nationalpark Bayerischer Wald, soll wieder ein neuer, deutscher Urwald entstehen. Hier überlässt man große Flächen sich selbst, beziehungsweise der Natur. Ganz ohne Förster.
Auf den Kanaren in Spanien gibt es den Garajonay Nationalpark, der fast ausschließlich aus Lorbeerbäumen besteht, rund 2,6 Millionen Jahre alt ist und zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört.