Werkstattschränke schaffen Ordnung, schützen Werkzeug und nutzen den vorhandenen Platz effizient. Ob Metallschrank, Werkzeugschrank, Spind, Schließfachschrank oder Kunststoffschrank:
Für jede Werkstatt gibt es die passende Lösung. So lagern Sie Maschinen, Zubehör, Arbeitskleidung und Kleinteile sicher und griffbereit.
Werkstattschränke gibt es in vielen Bauweisen. Entscheidend ist, was Sie lagern möchten und wie viel Platz in der Werkstatt zur Verfügung steht. Während hohe Werkstattschränke viel Stauraum auf kleiner Stellfläche bieten, nutzen Hängeschränke freie Wandflächen. Schubladenschränke helfen dagegen bei Kleinteilen, Werkzeugen und Zubehör.
Hängeschrank: Ein Hängeschrank nutzt die Wandfläche über Werkbank, Waschplatz oder Maschinen. Dadurch bleibt der Boden frei und häufig benötigtes Zubehör liegt trotzdem griffbereit.
Aktenschrank: Ein Aktenschrank eignet sich für Unterlagen, Bedienungsanleitungen, Prüfprotokolle oder Werkstattdokumente. In abschließbaren Modellen lagern Sie wichtige Papiere geschützt vor Staub und unbefugtem Zugriff.
Doppelspind: Ein Doppelspind bietet getrennte Fächer für Arbeitskleidung, Schuhe oder persönliche Gegenstände. Das ist besonders praktisch in Betrieben, Vereinsräumen oder gemeinsam genutzten Werkstätten.
Fächerschrank: Ein Fächerschrank trennt viele kleine Lagerbereiche klar voneinander. Nutzen Sie ihn für persönliche Wertsachen, Ersatzteile, Verbrauchsmaterial oder Kleinteile.
Rolladenschrank: Ein Rollladenschrank braucht beim Öffnen keinen Schwenkbereich nach vorne. Daher eignet er sich gut für enge Werkstätten, schmale Gänge oder Stellplätze direkt neben der Werkbank.
Schiebetürschrank: Ein Schiebetürschrank spart ebenfalls Platz vor dem Möbel. Er passt gut an Durchgänge oder in Bereiche, in denen Flügeltüren beim Öffnen stören würden.
Schubladenschrank: Ein Schubladenschrank ordnet Werkzeug, Schrauben, Bits und Zubehör besonders übersichtlich. Mit Einlagen oder Trennsystemen bleibt jedes Teil an seinem Platz und ist schnell gefunden.
Das Material entscheidet darüber, wie belastbar, pflegeleicht und langlebig ein Werkstattschrank ist. Für schwere Werkzeuge eignet sich ein anderes Material als für feuchte Kellerräume oder leichte Gartenutensilien.
Holz
Vorteile: warme, wohnliche Optik; gut für Hobbyräume und Garagen; lässt sich leicht bearbeiten oder nachrüsten; ideal für leichtere Werkzeuge und Zubehör.
Pflege und Wartung: Trocken halten und vor dauerhafter Feuchtigkeit schützen; regelmäßig abwischen oder absaugen; empfindlicher gegenüber Öl, Wasser und starken Stößen.
Metall
Vorteile: besonders stabil und belastbar; ideal für schweres Werkzeug und Maschinenzubehör; sehr langlebig; gut für professionelle Werkstätten geeignet.
Pflege und Wartung: Trocken halten, um Rost zu vermeiden; Scharniere und Schlösser bei Bedarf leicht ölen; Kratzer im Lack zeitnah ausbessern.
Kunststoff
Vorteile: leicht; feuchtigkeitsbeständig; rostfrei; einfacher Aufbau; gut für Keller oder Garage geeignet.
Pflege und Wartung: Sehr pflegeleicht; einfach mit Wasser reinigen; weniger empfindlich gegenüber Feuchtigkeit, jedoch anfälliger für Kratzer und hohe Belastungen.
Ein Werkstattschrank sollte nicht nur zum verfügbaren Platz passen. Er muss auch das Gewicht Ihrer Werkzeuge tragen, Arbeitsabläufe erleichtern und bei Bedarf abschließbar sein. Diese Kriterien helfen bei der Auswahl:
Größe: Messen Sie den Stellplatz vor dem Kauf genau aus und planen Sie genug Bewegungsfläche ein. Türen, Schubladen oder Rollläden müssen sich vollständig öffnen lassen. Für kleine Werkstätten eignen sich schmale Hochschränke oder Hängeschränke. Für große Räume bieten breite Modelle und Kombinationen aus mehreren Modulen mehr Stauraum.
Schubladen und Fächer: Überlegen Sie, was Sie lagern möchten. Schubladen eignen sich gut für Handwerkzeug, Schrauben, Bits und Kleinteile. Hohe Fächer bieten Platz für Maschinen, Kanister, Arbeitskleidung oder Reinigungsmittel. Verstellbare Einlegeböden sind besonders praktisch, weil Sie den Innenraum flexibel anpassen können.
Traglast und Stabilität: Achten Sie auf die maximale Belastbarkeit von Böden, Schubladen und Gesamtgehäuse. Schwere Maschinen und Werkzeugkoffer brauchen stabile Metallkonstruktionen und belastbare Auszüge. Ein sicherer Stand ist ebenfalls entscheidend. Hohe Modelle sollten Sie je nach Möglichkeit an der Wand befestigen.
Sicherheit: Abschließbare Türen oder Fächer schützen teures Werkzeug, persönliche Gegenstände und gefährliche Materialien vor unbefugtem Zugriff. Das ist besonders wichtig in gemeinsam genutzten Werkstätten, Garagen oder Betrieben. Bei Schränken für Chemikalien, Lacke oder Reinigungsmittel sollten Sie zusätzlich auf geeignete Lagerhinweise achten.
Montage: Prüfen Sie vorab, ob das Produkt vormontiert geliefert wird oder aufgebaut werden muss. Einfache Steck- oder Schraubsysteme sparen Zeit. Für große Metallschränke planen Sie am besten eine zweite Person ein. Kontrollieren Sie nach dem Aufbau, ob Türen sauber schließen und alles gerade steht.
Material: Wählen Sie das Material passend zum Einsatzort. Metall ist robust und tragfähig. Kunststoff kommt gut mit Feuchtigkeit zurecht. Holz wirkt wohnlicher, braucht jedoch einen trockenen Standort. So bleibt der Werkstattschrank langfristig stabil und zuverlässig nutzbar.
Für kleine Werkstätten eignen sich platzsparende Schranklösungen, die Stauraum schaffen, ohne die Bewegungsfläche einzuschränken. Besonders praktisch sind schmale Hochschränke, Hängeschränke, Rollladenschränke und Schiebetürschränke.
Hängeschränke nutzen: Montieren Sie Hängeschränke über der Werkbank oder an freien Wandflächen. Dadurch bleibt der Boden frei und das Werkzeug liegt trotzdem griffbereit.
Schmale Hochschränke wählen: Ein hoher, schmaler Werkstattschrank bietet viel Stauraum auf kleiner Grundfläche. Er eignet sich gut für Maschinen, Werkzeugkoffer oder Reinigungsmittel.
Rollladen- oder Schiebetüren einsetzen: Diese Türen brauchen keinen Schwenkbereich nach vorn. Das ist hilfreich, wenn Werkbank, Fahrzeug oder Geräte dicht vor dem Schrank stehen.
Schubladenschränke ergänzen: Kleine Werkzeuge, Schrauben und Zubehör lassen sich in Schubladen besonders übersichtlich sortieren. Mit Trenneinsätzen nutzen Sie den vorhandenen Platz noch effizienter.
Die ideale Tiefe hängt davon ab, was Sie lagern möchten. Für Handwerkzeug, Schrauben, Zubehör und Arbeitskleidung reichen oft Schränke mit etwa 40–50 cm Tiefe. Diese Modelle bieten genug Stauraum und lassen trotzdem ausreichend Bewegungsfläche in der Werkstatt. Für größere Maschinen, Werkzeugkoffer oder Kanister sind tiefere Schränke mit etwa 50–60 cm sinnvoll. Prüfen Sie vor dem Kauf die Maße Ihrer größten Gegenstände. Planen Sie außerdem Platz zum Öffnen von Türen und Schubladen ein, damit Sie den Schrank im Alltag bequem nutzen können.
Für eine sichere Wandbefestigung brauchen Sie passende Dübel, Schrauben und eine tragfähige Wand. Welche Befestigung letztlich geeignet ist, hängt immer vom Wandmaterial und vom Gewicht des Schranks ab. Besonders hohe oder stark beladene Schränke sollten immer gegen Kippen gesichert werden.
Position markieren: Stellen Sie den Schrank an den gewünschten Platz und richten Sie ihn mit der Wasserwaage gerade aus. Markieren Sie anschließend die Bohrpunkte durch die Befestigungslaschen oder Rückwand.
Wandmaterial prüfen: Wählen Sie Dübel passend zu Beton, Ziegel, Porenbeton oder Trockenbau. Bei Gipskartonwänden brauchen Sie spezielle Hohlraumdübel oder eine Befestigung in der Unterkonstruktion.
Löcher bohren: Bohren Sie die markierten Punkte mit dem passenden Bohrer vor. Saugen Sie Bohrstaub aus den Löchern, damit die Dübel später sicher sitzen.
Schrank verschrauben: Setzen Sie die Dübel ein und schrauben Sie den Werkzeugschrank fest. Ziehen Sie die Schrauben handfest an und prüfen Sie danach, ob der Schrank stabil steht und nicht wackelt.
Belastung kontrollieren: Räumen Sie schwere Werkzeuge möglichst nach unten ein. Dadurch bleibt der Schwerpunkt niedrig und der Schrank steht im Alltag sicherer.
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