Sie möchten das Beste aus Ihrem nächsten Saunabesuch herausholen? Unsere BAUHAUS-Fachleute beantworten in diesem Ratgeber häufige Fragen unserer Kunden rund ums richtige Saunieren. Von der idealen Temperatur bis hin zu Tipps für die perfekte Abkühlung – in Richtig saunieren – finden Sie wertvolle Einblicke und praktische Ratschläge. Ob Anfänger oder erfahrene Saunagänger – dieser Ratgeber überzeugt mit geballtem Wissen.
Gibt es Regeln zum richtigen Saunieren?
Ja, es gibt einige grundlegende Regeln zum richtigen Saunieren. Diese Regeln sind Teil der grundlegenden Saunaregeln, die sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Nutzer gelten:
Bevor Sie in die Sauna gehen, sollten Sie sich duschen und gut abtrocknen. Das ist wichtig, denn trockene Haut schwitzt besser.
In der Sauna sitzen oder liegen Sie am besten entspannt. Nach etwa 10 bis 15 Minuten ist dann eine Abkühlung dran: Ab an die frische Luft und kalt duschen.
Danach ruhen Sie sich am besten aus. Trinken Sie viel Wasser – das ist eine der wichtigsten Regeln beim richtig Saunieren.
Wiederholen Sie das Ganze 2 bis 3 Mal.
Wie sieht der richtige Ablauf beim Saunieren aus?
Unsere Sauna-Fachleute geben folgende 10 Schritte als Richtlinie für den Ablauf beim Saunieren:
1. Beginnen Sie mit einer warmen Dusche.
2. Trocknen Sie sich anschließend gründlich ab, da trockene Haut besser schwitzt.
3. Betreten Sie nun die Sauna. Wählen Sie, ob Sie lieber sitzen oder liegen möchten. Oben ist es wärmer, unten kühler.
4. Legen Sie ein großes Handtuch unter Ihren ganzen Körper. Auf diese Weise schützen Sie das Holz.
5. Entspannen Sie nun für 10 bis 15 Minuten. Wenn Sie liegen, setzen Sie sich etwa 2 Minuten auf, bevor Sie die Sauna verlassen.
6. Haben Sie genug geschwitzt, verlassen Sie die Sauna.
7. Kühlen Sie sich ab: zuerst an der frischen Luft, dann mit kaltem Wasser.
8. Gönnen Sie sich jetzt eine Ruhepause von mindestens 15 bis 20 Minuten. Ihr Körper regeneriert sich in dieser Zeit.
9. Machen Sie insgesamt maximal 3 Saunagänge. Achten Sie dabei immer auf Ihren Körper und Ihr Wohlbefinden.
10. Trinken Sie nach dem letzten Saunagang ausreichend Wasser oder Kräutertee, um Ihren Flüssigkeitshaushalt auszugleichen.
Die Abfolge von Schwitzphase, Abkühlphase und Ruhephase ist essentiell für eine gesunde Wirkung. Nach dem letzten Saunagang beginnt die Nachschwitzphase, in der der Körper weiter entgiftet.
Wie viele Saunagänge pro Tag?
Viele Saunagänger fragen uns, wie viele Saunagänge am besten sind. Gesundheitsexperten empfehlen 1-3 Durchgänge pro Tag. Dadurch erzielen Sie die optimale Wirkung und stärken Ihre Gesundheit. Natürlich gibt es auch hier einen gewissen Spielraum: Wer sich schon nach einem Durchgang nicht (mehr) wohlfühlt, sollte aufhören. Doch auch mehr als 3 Gänge sind erlaubt, solange es Ihrem Körper gut tut. Allerdings ist ein Saunagang eine ziemliche Belastung für den Körper. Daher sollten auch erfahrene Profis das Saunieren nicht übertreiben. Achten Sie auf Ihre Blutzirkulation – sie wird durch zu viele Gänge übermäßig beansprucht.
Während der Hitzephase arbeitet Ihr Kreislauf intensiv – achten Sie auf Ihr Wohlbefinden.
Wie viel Pause zwischen Saunagängen machen? Und wie lange?
Um richtig zu saunieren, ist eine Pause nach jedem Saunagang wichtig für den optimalen Effekt. Nach einem Saunagang sollten Sie mindestens so lange pausieren, wie Sie in der Sauna waren. Waren Sie also 15 Minuten in der Sauna, machen Sie danach eine Pause von mindestens 15 Minuten. In dieser Zeit können Sie sich abkühlen und entspannen. Das hilft Ihrem Körper, sich zu erholen. Wenn Sie sich gut fühlen, können Sie dann den nächsten Saunagang starten. In dieser Ruhephase stabilisieren sich Herzfrequenz und Atmung, was ein wichtiger Teil des Saunarhythmus ist.
Die Abkühlphase ist entscheidend, um die positiven Effekte der Schwitzphase zu stabilisieren.
Soll man nach der Sauna kalt duschen?
Ja, nach der Sauna ist es empfehlenswert, kalt zu duschen. Die kalte Dusche hilft dabei, Ihre Blutgefäße wieder zu verengen und unterstützt die Normalisierung Ihres Kreislaufs. Kühlen Sie sich jedoch vor dem Duschen erst ein paar Minuten an der frischen Luft ab. Abduschen entfernt zudem die Schweißreste und sorgt für ein hygienisches Gefühl nach der Sauna.
Die richtige Flüssigkeitszufuhr unterstützt die Blutzirkulation und den Kreislauf.
Kann man in der Sauna das Handtuch anlassen?
In privaten Saunen können Sie das Handtuch nach Belieben anlassen oder ablegen. Öffentliche Saunen sind in Deutschland in der Regel textilfrei. Wenn Sie sich damit nicht wohl fühlen, spricht jedoch nichts dagegen, das Handtuch während des Saunagangs anzulassen. Beachten Sie dabei, ein zweites Saunahandtuch unter Ihre Beine und Füße zu legen. So ist es hygienischer für Sie selbst und die anderen Saunagäste.
Viele Saunameister empfehlen, stets zwei Handtücher dabei zu haben – eines zum Sitzen, eines zum Abtrocknen.
Richtig Saunieren nach dem Sport – wie geht das?
Warten Sie nach dem Training etwa 15-20 Minuten, damit Ihr Körper sich etwas beruhigen kann. Trinken Sie in dieser Zeit Wasser, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Beginnen Sie am besten mit einem kürzeren Saunagang von etwa 8-10 Minuten. Alle weiteren Gänge gestalten Sie von der Länge her so, wie es sich gut für Sie anfühlt. Abkühlen ist ebenfalls wichtig: Nach jedem Saunagang erstmal raus an die frische Luft und dann mit kaltem Wasser abduschen. Dies entspannt die Muskeln und fördert die Regeneration. Denken Sie daran, nach dem Saunieren nochmals zu trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.
Auch nach dem Sport ist ein richtiges Saunabaden ideal, um Muskelkater zu reduzieren und das Immunsystem zu stärken.
Wie kann ich meine Sauna energieeffizient nutzen?
Cleveres und richtiges Saunieren hilft dabei, die Betriebskosten zu senken – und schützt gleichzeitig die Umwelt. Hier sind sieben Tipps, wie Sie in der Sauna Energie sparen können:
1. Niedrigere Temperaturen: Sie brauchen in der Sauna nicht immer die höchstmögliche Temperatur verwenden. Reduzieren Sie die Saunatemperatur und sparen Sie so Energie.
2. Zeitmanagement: Begrenzen Sie die Dauer Ihrer Saunagänge auf die empfohlene Zeit. In den meisten Fällen sind 10 bis 15 Minuten pro Gang ausreichend. Längere Sitzungen benötigen mehr Energie – und können außerdem Ihren Körper überhitzen.
3. Vorbereitung: Schalten Sie den Saunaofen rechtzeitig vor dem Saunieren ein: nicht ewig vorher, jedoch auch nicht mit voller Power kurz davor. Mit einem gut geplanten Vorheizen vermeiden Sie unnötigen Energieverbrauch.
4. Effiziente Aufgüsse: Dosieren Sie Ihre Saunaaufgüsse sparsam und in der richtigen Konzentration. Zu viele Aufgüsse erhöhen die Luftfeuchtigkeit und steigern damit den Energieverbrauch.
5. Gut verschließen: Stellen Sie sicher, dass Türen und Fenster der Sauna vor und während dem Saunieren richtig verschlossen sind, um Wärmeverluste zu verhindern.
6. Regelmäßige Wartung: Lassen Sie Ihren Saunaofen und andere elektrische Komponenten regelmäßig vom Profi warten. Ein sauberer Ofen und intakte Heizelemente sind sparsamer und natürlich sicherer.
7. Richtige Belüftung: Nutzen Sie die Belüftungsfunktion Ihrer Sauna, anstatt vor dem Aufguss per Türe oder Fenster zu lüften. Dies hilft, möglichst wenig Wärme zu verlieren.
Mit einfachen Saunatipps lässt sich viel Energie sparen, ohne auf Komfort zu verzichten.






