Sie lieben die Freiheit und möchten sich trotzdem wie zu Hause fühlen? Dann gibt es eine Lösung: Einen Transporter zum Camper umbauen! Von praktischen Ratschlägen bis zu den passenden Materialien finden Sie bei BAUHAUS alles, was Sie für den Selbstausbau benötigen. Worauf noch warten? Steigen Sie ein ins Van-Life und verwandeln Sie einen Transporter in Ihr ganz persönliches Traum-Gefährt!
Transporter zum Camper umbauen: das Basisfahrzeug
Legendärer VW Bus, robuster Ford Transit oder komfortabler Mercedes Sprinter – ein Camper-Ausbau ist mit unterschiedlichen Kastenwagen möglich. Im Folgenden geben wir Ihnen einen kurzen Überblick über die relevantesten Aspekte:
Bei der Wahl des passenden Basisfahrzeugs spielt zunächst die Fahrzeuggröße eine wichtige Rolle. Die Fahrzeugdimensionen, also Länge, Breite und Höhe, definieren den Innenraum und die Alltagstauglichkeit. Größere Fahrzeuge bieten mehr Möglichkeiten, sind allerdings weniger wendig und können höhere Kosten verursachen. Gleichzeitig beeinflussen Länge und Breite die Schlaf- und Sitzplatzanordnung sowie den Möbelbau. Ein Hochdach sorgt für Stehhöhe oder kann zu zusätzlichem Stauraum beziehungsweise zu weiteren Schlafebenen ausgebaut werden.
Ebenso relevant sind Motor und Motorleistung. Transporter sind üblicherweise mit Benzin- oder Dieselmotoren erhältlich, aber auch E-Modelle sind stark im Kommen. Die Motorleistung in PS oder kW beeinflusst die Beschleunigung, die Fähigkeit, Steigungen zu bewältigen, und die generelle Fahrdynamik des Transporters. Achten Sie in jedem Fall auf eine ausreichend dimensionierte Motorleistung, da der Wohnmobilausbau zusätzliches Gewicht zum ursprünglichen Leergewicht hinzufügt. Je kraftvoller der Motor ist, desto mehr Elemente können dem Camper hinzugefügt werden.
Auch der Antrieb des Fahrzeugs ist ein wesentliches Kriterium, denn er gibt an, welche Räder angetrieben werden. Die gängigsten Antriebsarten sind Frontantrieb, Heckantrieb und Allradantrieb. Die Entscheidung hängt stark von Ihren geplanten Reisezielen und den zu erwartenden Straßenverhältnissen beziehungsweise klimatischen Bedingungen ab. Je herausfordernder Gelände- und Wetterbedingungen sind, desto dringender sind Front- beziehungsweise Allradantrieb zu empfehlen. Viele Offroad-Pisten dürfen ausschließlich mit Allradantrieb befahren werden. Allerdings ist dieser meist mit höheren Anschaffungs-, Wartungs- und Kraftstoffkosten verbunden.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Fahrkomfort. Die Federung des Fahrzeugs, die Geräuschdämmung im Innenraum, die Ergonomie des Fahrersitzes, die Bedienbarkeit der Instrumente sowie Ausstattungsmerkmale wie Klimaanlage, Tempomat und moderne Fahrerassistenzsysteme beeinflussen das Fahrerlebnis und die Bequemlichkeit während der Fahrt maßgeblich. Ein guter Fahrkomfort kann durch den Ausbau nur begrenzt verbessert werden, ist aber besonders auf längeren Reisen wichtig. Er reduziert die Ermüdung des Fahrers und erhöht somit die Sicherheit. Fahren Sie nur kurze Strecken oder verbringen Sie die meiste Zeit auf Campingplätzen, ist die Bedeutung nicht ganz so hoch.
Darüber hinaus sollte auch der Kraftstoffverbrauch berücksichtigt werden. Der Kraftstoffverbrauch in l/100 km gibt an, wie viel Kraftstoff das Fahrzeug pro 100 Kilometer benötigt. Er hängt von Faktoren wie dem Motortyp, also Benzin oder Diesel, der Motorleistung, dem Gewicht des Fahrzeugs, der Aerodynamik und dem Fahrstil ab und ist zudem ein wichtiger Kostenfaktor. Achten Sie auf einen möglichst effizienten Motor, der Ihren Bedürfnissen in Bezug auf Leistung und Fahrverhalten entspricht, aber gleichzeitig einen moderaten Verbrauch aufweist. Auch zukünftige Umweltauflagen sollten Sie bei der Entscheidung berücksichtigen.
Nicht zuletzt beeinflusst die serienmäßige Innenausstattung des Basistransporters den Aufwand und die Kosten des späteren Camper-Ausbaus. Es lohnt sich, verschiedene Modelle zu vergleichen, um ein Basisfahrzeug zu finden, das bereits einige der gewünschten Grundausstattungen für den individuellen Ausbau mitbringt. Zu der idealerweise bereits vorhandenen Innenausstattung gehören etwa Fenster in gewünschter Anzahl und Größe, eine ebene Bodenplatte, Art und Anzahl der Sitze sowie Trennwände oder Ladungssicherungssysteme. Ist dies nicht vorhanden, kann aber so gut wie alles auch nachgerüstet werden.
Erhöhen Sie die Sicherheit Ihres Campers nicht nur während der Fahrt, sondern auch im Stand. Investieren Sie in Maßnahmen gegen Diebstahl wie eine Wegfahrsperre, ein Alarmsystem und/oder ein GPS-Überwachungssystem.
Vom Sprinter zum Camper: Der Ausbau
Vereinen Sie handwerkliches Geschick mit Abenteuerlust, indem Sie aus einem geeigneten Basisfahrzeug Ihr maßgeschneidertes Refugium auf Rädern schaffen! Wenn Sie einen VW-Bus oder Sprinter zum Camper ausbauen, gibt es nach oben hin kaum Grenzen – der Ausbau richtet sich nach Ihren individuellen Bedürfnissen. Im Folgenden gehen wir auf die wesentliche Ausstattung ein, die ein Camper für ein komfortables Urlaubserlebnis haben sollte.
Wenn Sie einen Transporter ausbauen, sollten Sie jegliche Elektroinstallationen von einem Profi kontrollieren oder den Einbau von einer qualifizierten Werkstatt durchführen lassen.
Bei der Auswahl der Komponenten kommen ausschließlich Materialien infrage, die für den Kontakt mit Trinkwasser geeignet sind. Eine sorgfältige Installation und regelmäßige Reinigung des Systems sind unerlässlich.










