Darf Rasenschnitt auf den Kompost? Wie verhindert man Fäulnis? In unserem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie Ihren Rasenschnitt effektiv kompostieren und damit Ihren Garten nachhaltig bereichern können.
Rasenschnitt kompostieren: alle Vorteile im Überblick
Es gibt eine ganze Reihe überzeugender Argumente, die für das Kompostieren von Grasschnitt sprechen. Dazu zählen:
Recycling: Die Kompostierung ist eine umweltfreundliche Methode, um Gartenabfälle zu recyceln.
Balance des Komposts: Der hohe Stickstoffgehalt im Grünschnitt beschleunigt die Kompostierung anderer Abfälle auf dem Komposthaufen.
Komposterde als Dünger: Kompost trägt zur Verbesserung der Bodenqualität bei und versorgt Pflanzen mit Nährstoffen.
Kosten sparen: Durch das Kompostieren des Rasenschnitts können Sie sich teuren Dünger sowie die Entsorgungskosten des Rasenschnitts sparen.
Bewahren Sie Häckselgut und Zweige, zum Beispiel vom Rückschnitt der Obstbäume im Winter, separat auf. So können Sie, wann immer Rasenschnitt anfällt, Strauch- oder Baumschnitt untermischen. Denn diese Gartenabfälle sorgen für eine gute Belüftung beim Kompostieren.
Effizienter Kompostierungsprozess für den Grasschnitt
Damit Rasenschnitt in Ihrem Komposter zu nährstoffreichem Humus wird, müssen Sie ein paar Dinge beachten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie bei der Kompostierung von Rasen am besten vorgehen.
Bestimmen Sie dazu die Temperatur im Innern des Komposts. Das geht am einfachsten mit einem Kompostthermometer. Je nach Phase der Verrottung gelten bestimmte Richtwerte als ideal. Ist die Temperatur zu niedrig, enthält das Kompostmaterial zu viel Kohlenstoff. Ist sie zu hoch, gibt es einen Stickstoffüberschuss.
Achten Sie darauf, dass Sie den Schnitt erst kurz vor der Entleerung in die Tonne geben. Der Rasen verrottet sehr schnell und verwandelt sich in eine faulig stinkende Masse, die sich dann nur noch mühsam aus der Tonne entfernen lässt.







