Der eigene Pool im Garten – das ist ein wahr gewordener Traum. Damit der Badespaß keine ernsten Folgen hat, überprüfen Sie regelmäßig den pH-Wert Ihres Poolwassers. Er verrät Ihnen, ob es sauer, neutral oder alkalisch ist – und ob Gefahr für die Gesundheit oder ihren Pool besteht.


Der pH-Wert zeigt, wie stark das Poolwasser mit Wasserstoffionen durchsetzt ist. Ist die Konzentration zu hoch oder zu niedrig, riskieren Sie Haut- und Augenreizungen, an Ihrem Pool können starke Kalkablagerungen entstehen und Desinfektionsmittel möglicherweise nicht mehr richtig wirken.


Mindestens ein- bis zweimal die Woche sollten Sie den pH-Wert Ihres Pools messen. Hat sich der pH-Wert Ihres Poolwassers verändert? Wir erklären Ihnen, warum und wie Sie ihn wieder ins Gleichgewicht bekommen.

Welchen optimalen pH-Wert muss ein Pool haben?

Gemessen wird der pH-Wert auf einer Skala von 0 bis 14. Als Faustregel gilt: Je niedriger der pH-Wert, umso höher ist der Säureanteil im Wasser, und je höher der pH-Wert, umso höher dessen Alkalität. Man spricht dann auch von „hartem“ bzw. „weichem“ Wasser.


Der optimale pH-Wert für die menschliche Haut liegt bei 5,5 und damit im leicht sauren Bereich. Anders verhält es sich jedoch mit Wasser: Ist es zu sauer, würde es die Metallteile Ihres Pools angreifen, aber auch Ihre Augen könnten gereizt werden. Denn die Tränenflüssigkeit weist einen pH-Wert von 7,0 bis 7,5 auf.


Der Idealbereich für Schwimmbadwasser zum Wohlfühlen, in dem aber auch alle Wasserpflegeprodukte am besten wirken, liegt deshalb zwischen 7,2 und 7,4. Dies ist der neutrale Bereich. Möchten Sie den pH-Wert in Ihrem Poolwasser erhöhen, benötigen Sie Basen – um ihn zu senken, verwenden Sie Säuregranulat.