Morgens vor dem Frühstück in den eigenen Swimmingpool hüpfen – herrlich! Wer im eigenen Garten abtauchen möchte, sucht sich am besten einen leicht zu installierenden Aufstellpool.
Bevor Sie einkaufen gehen, haben wir noch ein paar Ratschläge, auf die Sie achten sollten. Wir sagen Ihnen, welche Pools es gibt und zeigen Ihnen, wie Sie am besten für sauberes Wasser sorgen. Ihrem Badespaß steht also nichts mehr im Weg.
Wichtige Tipps: Was sollten Sie vor dem Aufbau des Pools bedenken?
Untergrund
Dieser Punkt betrifft vor allem die Aufstellpools wie Quick-up Pools und Frame Pools. Der Untergrund, auf dem Sie das Becken aufstellen möchten, sollte eben und fest sein, damit der Pool im Garten sicher steht. Auch ist es wichtig, Steine, Nüsse, Äste etc. vom Rasen zu entfernen, damit diese die Poolfolie nicht beschädigen können. Ist das erledigt, harken Sie den Boden am besten noch einmal durch. Anschließend stellen Sie den Pool auf einem Bodenschutzvlies auf, das meist mitgeliefert wird. Diese Unterlage schützt die Folie.
Fundament
Stahlwandpools und Aufstellpools aus Holz brauchen in vielen Fällen ein richtiges Fundament. Handwerklich weniger Geschickte sollten damit lieber Fachleute beauftragen.
Gefälle
WICHTIG: Der Boden muss wirklich absolut eben sein. Schon bei einem Gefälle von 1% könnte der Pool nach Befüllung kippen oder die Seitenwände dem Wasserdruck nachgeben. Messen Sie also mit Hilfe einer Wasserwaage das Gefälle und gleichen Sie den Boden ggf. exakt aus.
Umgebung
Nicht nur aus Reinigungsgründen sollten Sie Ihren Pool, wenn möglich, nicht in der Nähe von Bäumen und Büschen aufbauen – denn dann müssen Sie nicht nur weniger Blätter aus dem Wasser fischen, sondern machen das Becken auch weniger anfällig für Algenwachstum.
Wasseranschluss
Ein Pool muss auch befüllt werden, und dazu braucht man den Gartenschlauch. Deshalb sollte sich in der Nähe des Aufstellorts ein Wasseranschluss befinden. So können Sie das Wasser bequem – vielleicht sogar über Nacht – einlaufen lassen.
Filteranlage
Damit Sie stets in sauberem und gesundem Wasser baden, sollten Sie nicht nur eine Filteranlage installieren, sondern auch für den richtigen pH-Wert und Chlorgehalt des Wassers sorgen.
Welche Vorteile bietet ein Aufstellpool?
Endlich Sommer! Es gibt wohl nichts entspannteres, als einen heißen Tag auf der Liege im Schatten zu verbringen und zwischendurch ins kühle Nass zu springen. Viel schöner als im überfüllten Freibad ist es im eigenen Pool.
Der Traum vom eigenen Schwimmbad lässt sich leichter erfüllen, als Sie denken: Sogenannte Aufstellpools sind einfach aufzubauen – ohne aufwendige Erdarbeiten. Schon ab 270 Euro gibt es einen selbstaufrichtenden Pool im Komplettset. Mit einem Durchmesser von viereinhalb Metern haben Sie darin genügend Platz zum Planschen. Außerdem ist er schnell und kinderleicht aufgebaut. Das ermöglicht Ihnen maximale Flexibilität.
Anders als ein Einlasspool können Sie ihn bequem im Winter einlagern und im nächsten Jahr an einer anderen Stelle in Ihrem Garten aufbauen.
Welcher Aufstellpool passt in meinen Garten?
Ob kleiner Badeplatz für die Familie oder großzügiger Gartenpool: Welche Aufstellpool-Art zu Ihnen passt, hängt vor allem von verfügbarem Platz, Budget, gewünschter Aufbauzeit und dem Untergrund ab. Während einige Modelle ohne Fundament schnell startklar sind, benötigen andere eine stabile Bodenplatte und bleiben über den Winter stehen. Verschaffen Sie sich vor dem Kauf einen Überblick über die gängigen Pooltypen und wählen Sie die Variante, die zu Ihren Anforderungen an Stabilität, Komfort und Pflegeaufwand passt.
Wo stelle ich den Pool am besten auf?
Damit der Badespaß auf dem eigenen Grundstück zu einem Dauerbrenner wird, haben Sie vor dem Bau des Beckens noch Hausaufgaben zu erledigen: Und das fängt mit dem Standort für den Pool an. Der Vorgarten mit der Straßenfront ist sicher nicht die erste Wahl. Sie suchen einen Standort, der sonnig und frei von angrenzenden Bäumen ist, aber trotzdem von außen möglichst nicht einzusehen ist. Auch wollen Sie nicht, dass das Jauchzen der Kinder die Nachbarn stört. Ein naher Wasseranschluss ist selbstverständlich Pflicht, nicht nur zum Füllen des Beckens, sondern auch für die Gartendusche, die die Belastung des Wassers mit eingeschlepptem Gartendreck deutlich reduziert. Eine Filteranlage braucht einen Stromanschluss, genauso wie die Beleuchtung.
Welchen Untergrund braucht ein Aufstellpool?
Nehmen Sie sich auch die Zeit, den Baugrund kritisch zu prüfen: Ein Pool wiegt mit seiner Wasserfüllung mehrere Tonnen. 15 Kubikmeter Wasser - also 15 Tonnen Gewicht - sind nicht ungewöhnlich. Das ist das Gewicht eines ausgewachsenen, mittleren LKWs! Der Boden muss also verdichtet, tragfähig und frei von Wurzeln, Versorgungsleitungen, Steinen oder gar Felsen sein. Das Aufstellen von Pools auf Terrassen, Tiefgaragen etc. verbietet sich meistens von selbst.
Und nicht vergessen: Es darf auch nicht am Hang gebaut werden! Schon wenige Grad Gefälle führen dazu, dass das Becken schlicht überläuft. Nicht gut.
Damit Sie lange Freude an Ihrem Pool haben, sollten Sie ihn wenigstens einmal im Jahr – am besten im Frühjahr – gründlich reinigen. Dafür eignen sich spezielle Poolbürsten. Komfortabler wird es mit einem Poolroboter, der unter Wasser den Boden abfährt und ihn dabei gründlich sauber schrubbt. Den entfernten Schmutz saugt der kleine Helfer einfach ein.










