Wenn die ersten Tulpen blühen, ist der Frühling nicht mehr weit. Die Zwiebelblume ist bei uns nicht nur ein beliebter Frühblüher für Parks und Gärten, sondern auch eine oft verkaufte Schnittblume.
Was Sie über Tulpen wissen müssen, verraten wir Ihnen hier.
Welche Tulpensorten gibt es?
Es gibt schier unzählige Tulpensorten – mehr als 3000 sind registriert. Viele davon verdanken wir den Zucht-Aktivitäten der Holländer. Neuerdings sind historische Sorten wieder gefragt: Mehrfarbig, gestromt oder im Papageien-Look setzen sie im Garten leuchtende Akzente. Einzelgänger sind sie allerdings nicht. Am prächtigsten kommen sie immer in kleinen oder größeren Gruppen zur Geltung.
Alles über Tulpen auf einen Blick
Alles über Tulpen auf einen Blick Wie alle Zwiebelblumen müssen auch Tulpen mit einer kurzen Vegetationszeit auskommen, da sie sich schon im Sommer wieder in ihre Zwiebeln zurückziehen.
Wer die Chancen auf einen erneuten Austrieb im nächsten Jahr erhöhen will, sollte die Pflanzen mit Nährstoffen versorgen, sobald ihre Blätter sich entfalten.
Verwenden Sie dazu möglichst einen mineralischen Volldünger wie zum Beispiel Blaukorn; denn der kann von den Wurzeln sofort aufgenommen werden.
Düngen Sie vor allem die Tulpen, die von Natur aus langlebiger sind – dazu zählen zum Beispiel Darwin-Tulpen und Viridiflora-Tulpen.
Wachstumsphase: Dezember bis März
Blütezeit: März bis Mai
Pflanzzeit: Ende September bis Ende November
Übersommern: Juni bis Ende September (Langlebiger, wenn man sie nach dem Einziehen ausgräbt und an einem luftigen, kühlen Ort lagert)
Familie: Liliengewächse (Liliaceae) – größte und variantenreichste Zwiebelblumengattung
Wasserbedarf: Hoch (nur zur Blütezeit), Staunässe vermeiden
Düngung: Mittlerer bis hoher Nährstoffbedarf, im zeitigen Frühjahr düngen
Substrat: Durchlässig, Wasserabzug sehr wichtig, sandig; mäßig trocken bis feucht
Zierwert: Schnittblume, Topf, Schale, Beet; Lieblingsfrühjahrsblüher
Standort: Sonnig, warm; am liebsten windgeschützt
Vermehrung: Tochterzwiebeln, Aussaat (sehr langwierig); ausgraben, Tochterzwiebeln abtrennen, einpflanzen; Zeitraum: Herbst
Gesundheit: Gut
Krankheit und Schädlinge: Wühlmäuse, Schnecken, faule Zwiebeln
Langlebig und robust: Wildtulpen und Darwin-Tulpen
Herkunft: Mittel- und Südeuropa, Nordafrika, Asien
Schon gewusst? Tulpen wurden in Westeuropa Anfang des 17. Jahrhunderts zum Spekulationsobjekt. Es gab eine sogenannte „Tulpenmanie“.
Tulpen sind gesellige Typen und wirken in Einzelstellung etwas verloren. Sie können sie nach Farben sortiert pflanzen oder auch wie als herrlich buntes Potpourri – so, als hätten Maler gerade ihre Farben mit Pinseln ins Beet getupft.





