Ein Platz an der Sonne? Nein! Ostasien, Nordamerika und Chile – Hortensien kommen aus gemäßigten Waldgebieten mit kühlen Sommern und milden Wintern. Das erklärt ihre Vorliebe für halbschattige Orte mit tiefgründig-nahrhafter, feuchter und gerne saurer Erde. Sie sollten gar nicht erst versuchen, Hortensien die Sonne schmackhaft zu machen. Von 12 bis 17 Uhr sollte es schattig sein. Sonst werden sie auch bei satten Wassergaben auf Dauer nicht glücklich. Nur Rispen-Hortensien reagieren bei Trockenheit nicht gleich beleidigt. Alle anderen Hortensien sind Schluckspechte und brauchen sehr viel Wasser – am besten kalkarmes Regenwasser.
Wenn Sie auf eine regelmäßige Wasserversorgung und den richtigen Standort achten, sind Hortensien aber sehr pflegeleicht und begeistern im Beet oder im Kübel mit monatelanger Blüte.
Wann blüht die Bauernhortensie?
Bauernhortensien blühen den ganzen Sommer über von Juni bis Oktober, je nach Sorte und Boden – der pH-Wert bestimmt mit über die Blütenfarbe – in Weiß, Pink, Blau oder Zwischentönen. Besonders spektakulär ist der Farbwechsel der großen, je nach Sorte ball- oder schirmförmigen Blütenrispen beim Verblühen im Herbst.
Danach wirft der Strauch seine Blätter ab. Allerdings bildet er schon vor dem Winter die neuen Knospen fürs kommende Frühjahr, sodass beim Zurückschneiden, sofern überhaupt nötig, Vorsicht geboten ist.