1. Natursteinsteinplatten und Untergrund vorbereiten
Anders als zum Beispiel Garagenauffahrten sind Gartenwege wenig belastet – den Pflasterweg aus Naturstein können Sie entsprechend „auf Sand“ bauen: Heben Sie das Erdreich aus und verdichten den Untergrund. Berücksichtigen Sie dabei ein Oberflächengefälle von ein bis zwei Prozent zu den Seiten hin – so müssen Sie keine zusätzliche Dränage legen.
Darüber hinaus können Sie auf das verdichtete Erdreich eine Schottertragschicht aufbringen: Diese verstärkt den Untergrund weiter und ermöglicht eine bessere Entwässerung. Für eine präzise Ausrichtung und zur Markierung der Wegführung empfiehlt es sich außerdem, ein Schnurgerüst zu spannen. Befestigen Sie dieses durch Schnurnägel, die Sie entlang der geplanten Wegführung in den Boden schlagen.
Nun verteilen Sie den Sand als Tragschicht, den Sie ebenfalls verdichten. Alternativ können Sie auch ein Splittbett verwenden, das besonders bei ungebundenen Verlegungen Stabilität bietet und das Versickern von Wasser erleichtert. Für Fußwege reichen in der Regel 15 bis 25 Zentimeter. Wollen Sie ein besonders ansprechendes Bruchsteinpflaster verlegen, sortieren und reinigen Sie außerdem die ausgedienten Bruchsteinplatten.
Eine stabile Randbefestigung – zum Beispiel aus kleinformatigen Natursteinen oder Randsteinen – sichert die Pflasterränder gegen Verrutschen und sorgt für ein sauberes Erscheinungsbild.
Rüttelplatten und Stampfer gibt es im BAUHAUS Leihservice.
Gepflasterte Flächen brauchen eine stabile Randeinfassung, zum Beispiel aus kleinformatigen Natursteinen. Sie sichern die Pflasterränder gegen Verrutschen und werden im Zementbett mit seitlicher Begrenzung verlegt.