Möchten Sie Ihr eigenes grünes Paradies erschaffen? Ein Hochbeet selber bauen eröffnet Ihnen unzählige Möglichkeiten, Ihren Garten individuell zu gestalten. In diesem Ratgeber führen unsere BAUHAUS-Fachleute Sie in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung durch die Planung und den Bau eines eigenen Hochbeets aus Holz. Lassen Sie sich von unseren Tipps inspirieren – und starten Sie Ihr Hochbeet-Projekt am besten noch heute!

Überlegung vorab: Hochbeet selber bauen oder Bausatz verwenden?

Bevor Sie ein Hochbeet bauen, sollten Sie erstmal überlegen, ob ein kompletter Selbstbau überhaupt zu Ihnen passt – oder ob ein Bausatz die bessere Wahl ist.

  • Selbst bauen: Ein Hochbeet selber bauen gibt Ihnen volle Gestaltungsfreiheit in Bezug auf Größe und Form. Außerdem kann es kostengünstiger sein, vor allem wenn Sie recycelte Materialien nutzen. Allerdings brauchen Sie dafür handwerkliches Geschick, entsprechende Werkzeuge und etwas mehr Zeit, um z. B. die Holzbretter auf die richtige Länge zu bringen.

  • Bausatz: Hochbeet-Bausätze aus vorgefertigten Elementen hingegen sind oft schnell und einfach aufzubauen. Jedoch können sie in der Anschaffung teurer sein. Zudem haben Sie weniger Raum für individuelle Anpassungen.

Überlegen Sie am besten realistisch, was Ihnen wichtiger ist: die Freude am Selbermachen oder die Bequemlichkeit eines Bausatzes? Unabhängig von Ihrer Entscheidung werden Sie an einem solide gebauten Hochbeet lange Freude haben.

Die Planung

Am besten machen Sie sich gleich zu Anfang eine Skizze, die als Bauplan dient. Neben der gewünschten Größe und dem Standort sollten Sie an dieser Stelle das Material festlegen, mit dem Sie Ihr Hochbeet bauen möchten.


Es gibt verschiedene Materialien, die sich gut für den Hochbeetbau eignen:

  • Holz, z. B. naturbelassene Lärche

  • Metall, z. B. Wellblech

  • Paletten

  • Stein oder Ziegel

Hochbeete aus Holz eignen sich besonders für kleinere Gärten und Terrassen und sind gleichzeitig dekorativer Sicht- und Windschutz.


Beachten Sie: Für ein fest verbautes Hochbeet sollten Sie zunächst den Standort auswählen und die Fläche markieren. Dieser sollte möglichst in Nord-Süd-Ausrichtung liegen und schattenfrei sein. Auch für ein mobiles Hochbeet ist der Standort entscheidend, um die gewünschten Maße festzulegen.

Hochbeete aus Holz selber bauen in 6+2 Schritten

Sie benötigen folgende Materialien:

An Werkzeug benötigen Sie einen Sägebock, eine Handkreissäge, einen Schraubendreher, einen Tacker und Pinsel.

Weitere Ratgeber rund ums eigene Hochbeet

Rund ums Thema Hochbeet haben unsere BAUHAUS-Fachleute noch weitere Ratgeber mit Anleitungen und Tipps für Sie vorbereitet:

Häufige Fragen zum Bauen von Hochbeeten

Unsere BAUHAUS-Fachleute beantworten häufig gestellte Fragen unserer Kunden, die ein Hochbeet selber bauen wollen.

Welches Holz für Hochbeet bauen verwenden?

Harthölzer wie z. B. Lärche oder Douglasie sind ideale Materialien, aus denen Sie ein Hochbeet bauen können: Beide sind wetterfest und robust, also ideal für den Hochbeetbau geeignet. Damit das Holz länger hält, sollten Sie es vorher mit Beize für den Außenbereich behandeln.

Wo kann man ein Hochbeet aufstellen?

Ein Hochbeet können Sie fast überall aufstellen, sei es im Garten, auf der Terrasse oder sogar auf dem Balkon. Optimal ist dafür ein sonniger Platz mit Südausrichtung. Achten Sie vor dem Hochbeet bauen darauf, dass der Standort windgeschützt und der Untergrund eben und stabil. Besonders wenn Sie das Hochbeet selber bauen oder es auf einem Balkon platzieren möchten.

Hochbeet selber bauen – welche Folie?

Verwenden Sie am besten eine Teichfolie oder eine spezielle Hochbeetfolie, um die Holzstruktur auszukleiden. Diese schützt das Hochbeet vor Nässe von Innen und verlängert seine Lebensdauer.

Wie hoch sollte man ein Hochbeet bauen?

Wenn Sie Ihr Hochbeet selber bauen, ist eine Höhe von 80 bis 100 cm ideal. Auf dieser Höhe können Sie bequem arbeiten und dabei Ihren Rücken schonen.

Welche Vorteile hat ein Hochbeet eigentlich?

1. Sie arbeiten bequem und rückenschonend auf angenehmer Arbeitshöhe. So ist nicht nur das Bepflanzen viel einfacher, sondern auch die Ernte.


2. Beim Befüllen des Beets verwenden Sie Gartenabfälle wie Äste, Blätter oder Grünschnitt und brauchen diese nicht zu entsorgen.


3. Die eingesetzten Gartenabfälle verrotten, ähnlich wie auf dem Komposthaufen. Dabei setzen sie Wärme frei. Auf diese Weise werden die Pflanzen von unten beheizt. So wachsen sie besser und früher als in einem ebenerdigen Beet.


4. Beim Verrotten der Gartenabfälle werden außerdem Nährstoffe freigesetzt, die die Pflanzen ideal versorgen. Die Nährstoffe sind über mehrere Jahre hinweg verfügbar und versorgen Ihre Pflanzen optimal.


5. Typische Bodenschädlinge wie Schnecken oder Wühlmäuse haben es im Hochbeet schwerer, an Ihren Pflanzen zu knabbern.