Ein selbstgebauter Monitorständer sorgt für eine bessere Sitzhaltung, mehr Ordnung und extra Platz auf Ihrem Schreibtisch. Mit etwas Holz, ein paar Schrauben und einfachen Handgriffen bauen Sie Ihre eigene Monitorerhöhung – genau nach Ihren Bedürfnissen.

Die Bildschirmerhöhung: Mehr als nur Dekoration

In vielen Büros oder an den Arbeitsplätzen im Home-Office sind sie schon zu finden: Monitorerhöhungen. Für viele sind sie nicht mehr wegzudenken, da sie das Arbeiten an einem Laptop erleichtern und noch dazu optisch richtig viel hermachen.


Wer noch keine Bildschirmerhöhung hat, kann sich ganz einfach selber eine bauen, denn sie bietet zahlreiche Vorteile:

  • Ergonomisches Arbeiten: Befindet sich die obere Kante des Computerbildschirms auf Augenhöhe, trägt dies zu einer besseren Arbeitshaltung bei und beugt typischen Schreibtisch-Beschwerden wie Nacken- und Rückenschmerzen vor. Neigen Sie außerdem den Bildschirm ungefähr 10 bis 20 Grad nach hinten.
  • Mehr Ordnung: Ein aufgeräumter Schreibtisch fördert die Konzentration. Unter oder in einer Monitorerhöhung lassen sich Notizen, Stifte und andere Arbeitsutensilien verstauen. Ist die Auflageplatte lang genug, können Sie links und rechts neben dem Bildschirm sogar Lautsprecherboxen platzieren.
  • Bessere Belüftung: Neigt Ihr Laptop zur Überhitzung? Auf eine Gitter-Erhöhung gestellt, kann die Luft besser zirkulieren und die Lüftung Ihres Gerätes muss weniger stark arbeiten.

  • Individuelle Gestaltung: Nicht zuletzt kann eine Bildschirmerhöhung auch zum Designelement im Büro oder Home-Office werden. Bei einem selbst gebauten Modell können Sie das Materia

3 Möglichkeiten, einen Monitorständer selbst zu bauen

Für eine stabile Konstruktion eignet sich Holz besonders gut. Massivholzplatten haben einen edlen Look und sind besonders langlebig, während Multiplexplatten oder MDF-Platten eine kostengünstige und dennoch optisch ansprechende Alternative darstellen.


Egal, für welches Holz Sie sich entscheiden, müssen Sie darauf achten, dass die Auflageplatte stabil genug für den Monitor ist und passende Stative oder Füße für den nötigen Halt sorgen.


Ob minimalistisch, mit Ablage oder Schubladen – die richtige Monitorerhöhung verbessert Ihre Arbeitshaltung. Im Hinblick auf das Design sind Ihrer Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Lassen Sie sich von unseren drei Beispielen inspirieren:

Monitorständer aus Holz selbst bauen – so geht’s ohne Bohren

In dieser Anleitung erfahren Sie, wie Sie eine Bildschirmerhöhung selber bauen, die nicht nur stabil, sondern auch praktisch ist – inklusive zusätzlicher Ablage für Zubehör.


Mit wenigen Materialien und etwas handwerklichem Geschick können Sie Ihren individuellen Monitorständer anfertigen. Bevor Sie starten, finden Sie hier die benötigten Materialien und Werkzeuge.


Materialien:

Werkzeuge:

Häufige Fragen

Klingt alles ganz einfach? Kompliziert ist es nicht, dennoch werden Sie sicherlich die ein oder andere Frage zum Thema haben, die wir Ihnen gern im Folgenden beantworten.

Wie viel Gewicht kann ein selbst gebauter Monitorständer tragen?

Die Tragfähigkeit einer Monitorerhöhung hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Verwenden Sie auf jeden Fall stabile Holzplatten mit einer Mindeststärke von 18 mm, um eine hohe Belastbarkeit zu gewährleisten.


Das sollten Sie zur Tragkraft wissen:

  • Standard-Tragkraft: Eine solide Auflageplatte aus Massivholz oder Multiplex trägt problemlos 10–15 kg, ausreichend für gängige Monitore.

  • Verstärkte Konstruktion: Mit zusätzlichen Seitenteilen oder einer stabilen Bodenplatte kann der Ständer auch schwerere Geräte wie Drucker oder Lautsprecher halten.

  • Sichere Befestigung: Verstärken Sie eventuell die Halterung mit langen Schrauben und Einschlagmuttern, um ein Wackeln oder Durchbiegen der Auflageplatte zu verhindern.

Ist es möglich, einen höhenverstellbaren Monitorständer selbst zu bauen?

Ja, Sie können eine Monitorerhöhung selbst bauen, indem Sie ausgediente Holzplatten oder Möbelstücke wiederverwenden. Dabei haben Sie gleich mehrere Möglichkeiten, wie:

  • Stapelbare Unterlage: Eine einfache Lösung ist es, die Auflagefläche auf Holzklötze zu stellen, die jederzeit um einen Klotz erweitert werden können. Dabei sollten Sie unbedingt darauf achten, dass die Konstruktion stabil ist. Am besten ist es, wenn die Klötze ineinander verschraubt oder gesteckt werden können.
  • Variable Halterung: Verwenden Sie verstellbare Winkelhalter oder Metallprofile, die Sie mit Schrauben an der Auflageplatte befestigen. Dadurch können Sie die Monitorerhöhung individuell anpassen, ohne an Stabilität zu verlieren. Achten Sie darauf, dass alle Verschraubungen fest angezogen sind.
  • Verstellbare Füße: Montieren Sie vier verstellbare Möbelfüße oder Sockelverstellfüße unter der Ablageplatte. So lässt sie sich nicht nur die Höhe, sondern auch den Neigungswinkel individuell anpassen.

Upcycling: Kann man aus alten Möbelteilen eine Bildschirmerhöhung bauen?

Ja, Sie können einen Monitorerhöhung selbst bauen, indem Sie ausgediente Holzplatten oder Möbelstücke wiederverwenden. Upcycling spart Geld, reduziert Abfall und verleiht Ihrem Arbeitsplatz eine individuelle Note.

  • Alte Regalböden oder Tischplatten nutzen: Schneiden Sie eine stabile Platte in die gewünschte Größe und schleifen Sie die Kanten glatt. Achten Sie darauf, dass das Material stark genug ist, um die Monitorerhöhung sicher zu tragen.
  • Möbelbeine oder Stuhlfüße als Stative: Anstatt neue Stützen zu kaufen, können Sie alte Tisch- oder Stuhlbeine zuschneiden und als Halterung verwenden. Befestigen Sie diese mit Schrauben oder Holzleim unter der Platte.
  • Kisten oder Schubladen umfunktionieren: Eine stabile Holzschublade kann als Basis dienen – einfach umdrehen und nach Wunsch anpassen. So erhalten Sie zusätzlichen Stauraum unter Ihrer Monitorerhöhung.
  • Alte Holzbalken oder Palettenstücke verwenden: Palettenholz oder Balkenreste lassen sich zuschneiden und als rustikale Monitorerhöhung gestalten. Vorher gut abschleifen und nach Wunsch ölen oder lackieren.