Bei Vielkochern sind sie im Dauereinsatz: Dunstabzugshauben. Früher sehr laut, heute eher dezent leise, erfüllen Sie eine wichtige Funktion in jeder Küche: Kochdunst, Bratfett und diverse Gerüche verschiedener Gerichte werden von der Dunstabzugshaube förmlich aufgesogen und gefiltert, um dann als gereinigte Luft wieder in Umlaufbahn gebracht zu werden. Dabei entstehen nicht nur Dämpfe, sondern auch hartnäckige Dünste, die sich im Laufe der Zeit als Rückstände im Inneren der Haube ablagern.


Oftmals mit gebürstetem Edelstahl verblendet, machen Sie ein gutes Bild in der Küche. Modern, technisch und stark. Die Reinigung der äußeren Oberfläche erfolgt in der Regel nach dem Kochen oder spätestens bei der generellen samstäglichen Putzorgie. Eine nach außen blitzende (Edelstahl-) Abzugshaube sollte aber nicht als Garant für eine saubere Abzugshaube sein. Denn Verschmutzungen lagern sich besonders im Innern ab, da hier die eingesaugte Luft vom Kochen aufsteigt und gefiltert wird. Um die volle Funktionsfähigkeit des Gerätes zu erhalten, ist die Reinigung von Innen unausweichlich. Dem Fettfilter sollte dabei die größte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Durch die ständige Ansammlung von Fettpartikeln im Gehäuse kann es langfristig zu Funktionsverlust und unangenehmen Gerüchen kommen.

Welche Dunstabzugshauben gibt es?

Abluft-Dunstabzugshauben saugen Gerüche und Dämpfe auf und befördern sie über einen Abzug vollständig aus dem Raum. Bei dieser Variante müssen ein Metallfilter und der Innenraum der Dunstabzugshaube gereinigt werden. Bei Umluft-Dunstabzugshauben wird die verbrauchte Luft durch einen Aktivkohlefilter geleitet, dort gefiltert und anschließend wieder in die Küche zurückgeführt. Das bedeutet, dass Sie regelmäßig den Aktivkohlefilter ersetzen müssen. Dasselbe gilt für Hybrid-Abzugshauben, die beide Techniken miteinander verbinden.


Unabhängig vom Modell gilt: Die regelmäßige Reinigung beugt Leistungsverlust und schlechten Gerüchen durch Fettpartikel vor.