Draußen ist es kalt, und trotzdem ist die Wohnung schon warm, wenn Sie nach Hause kommen. Und das ohne Heizung, die den ganzen Tag läuft. So funktioniert smart heizen. Heizung und Warmwasser machen laut der Europäischen Kommission rund 79 Prozent des Energieverbrauchs in Haushalten aus. Hier haben Sie die Chance, richtig zu sparen. Mit einem Smart Home Heizsystem steuern Sie Ihre Heizung gezielt, senken den Verbrauch und damit auch Ihre Kosten. In dieser Anleitung erklärt unser BAUHAUS-Fachmann Philipp Do Castelo Correia, wie Sie mit smarten Systemen Ihre Energiekosten reduzieren.
BAUHAUS-Fachmann Philipp Do Castelo Correia
Ob Smart-Home, kreative DIY-Projekte oder kleine Bastelprojekte mit seiner Tochter: Philipp hat jede Menge neue Ideen auf Lager. Der leidenschaftliche Heimwerker liebt alles, was sich automatisieren lässt und hat sein Zuhause Schritt für Schritt in ein echtes Smart-Home verwandelt. Als Teil unserer BAUHAUS-Fachleute zeigt er Ihnen, wie moderne Technik und klassisches Handwerk zusammenpassen – verständlich erklärt und mit vielen praktischen Tipps aus dem Alltag.
Sie können schon mit wenigen Anpassungen Ihren Verbrauch deutlich senken. Zum Beispiel durch die Installation sogenannter smarter Thermostate und der zugehörigen App. Allein dadurch kann man bis zu 30 Prozent Heizkosten sparen.
Solche Fensterkontakte kann man einfach an den Rahmen kleben, ganz ohne Schrauben. Dadurch erkennt das System sofort: Das Fenster ist geöffnet. Ohne diesen Kontakt würde das System weiter heizen, was natürlich richtig teuer werden kann.
In der Regel hat ein smartes Thermostat schon die Möglichkeit, den Ist-Zustand direkt an der Heizung zu messen. Wer es ganz genau wissen möchte, bringt ein externes Thermostat so mittig wie möglich im Raum an.
Das Ganze ist mit verschiedenen Sprachassistenten kompatibel, dadurch brauchen Sie nicht mal mehr die App öffnen. Ich habe zum Beispiel einen Google Hub und kann so vom Schlafzimmer aus einfach sagen: „Hey Google, bitte einmal hochschrauben, ich friere“ und schon wird die Heizung entsprechend eingestellt.
Häufige Fragen zum Thema smart heizen
Unser BAUHAUS-Experte beantwortet Fragen, die viele Kunden rund um das Heizen im Smart Home stellen.
Was ist der Unterschied zwischen einem normalen Thermostat und einem smarten Thermostat?
Ein manuelles Thermostat regelt die Temperatur rein mechanisch: Sie drehen am Kopf, das Ventil öffnet oder schließt sich.
Ein smartes Thermostat misst die Raumtemperatur und steuert dann. Dabei lässt sich das smarte Thermostat per App steuern und programmieren und kann mit anderen Geräten, wie beispielsweise Fensterkontakten, kommunizieren. So können Sie noch mehr Energie sparen.
Ist smart Heizen mit einer Fußbodenheizung sinnvoll?
Ja, eine Smart-Home-Steuerung für Ihre Fußbodenheizung ist sogar besonders sinnvoll. Fußbodenheizungen sind träge, brauchen also lange, um warm zu werden. Durch die Smart-Home-Steuerung kann das System lernen, wie lange es braucht, um Ihren Raum aufzuheizen. So startet es automatisch früher mit dem Heizen, z. B. sobald Sie sich auf dem Heimweg befinden und das Zimmer ist garantiert warm an den Füßen, wenn Sie ankommen.
Darf ich als Mieter die Thermostate austauschen?
Viele Mieter haben Bedenken, ob sie Thermostate austauschen dürfen, da sie keine baulichen Veränderungen vornehmen wollen oder dürfen. Die gute Nachricht: Smarte Thermostate sind in der Regel erlaubt. Da sie ohne Eingriff in die Bausubstanz montiert werden und sich spurlos rückbauen lassen, gelten sie üblicherweise nicht als bauliche Veränderung. Wer unsicher ist, fragt vorher beim Vermieter nach.
Kann man mit einer alten Heizung smart heizen?
Ja, das ist der große Vorteil von smarten Funk-Thermostaten: Sie können fast jede alte Heizung intelligent nachrüsten. Die Thermostate werden einfach auf das vorhandene Ventil des Heizkörpers aufgeschraubt. Dafür müssen Sie keine Umbauten an der Heizungsanlage vornehmen und können die Installation jederzeit komplett rückgängig machen.





