War eine Badrenovierung früher mit viel Lärm und Schmutz verbunden, ist die Installation von Vorwandelementen in Bad und WC vergleichsweise sauber und schnell erledigt. Denn Sie müssen keine Wände mehr aufstemmen, um dahinter die Trinkwasser- und Abwasserrohre zu verbergen: Wasserleitungen werden vor der Wand verlegt, verschwinden aber hinter einem Metallständerwerk, das an der Wand und im Boden montiert und abschließend verkleidet wird. Ein weiterer Vorteil der Vorwandsysteme besteht darin, dass Sie Waschbecken, WC, Bidet, Badewanne und Dusche unabhängig von bestehenden Anschlüssen positionieren können – ob an der Wand, in der Ecke oder als Raumtrenner in der Mitte. Spülkästen verschwinden ebenfalls hinter den verkleideten Elementen und es entstehen gleichzeitig praktische Ablageflächen.
Werkzeug und Material
Adapter für Kunststoffrohr (Zuleitung Kupferrohr)
Bohrmaschine inkl. Bohrer und Lochsägeaufsatz
ggf. Distanzstücke
Doppelhalter inkl. Befestigungsmaterial
Beschläge (Winkelstücke) nach Bedarf
HT-Rohre nach Bedarf (WC = DN 110, Waschbecken und Wanne = DN 50).
PE-X-Rohre inkl. Schutzrohr nach Bedarf
Rohrschellen, schallgedämmt mit Gewindestift
Schnellbauschrauben (selbstschneidend mit Feingewinde)
Verteiler (für Kalt- und Warmwasser-Zapfstellen)
Vorwandelemente nach Bedarf inkl. Wand- und Bodenschienen, Zusatzelemente und Befestigungsmaterial
Schritt 1: Vorbereitungen
Nicht alle Arbeiten dürfen Eigenheimbesitzer selbst durchführen! So müssen bei Neubauprojekten die ersten Sanitärarbeiten erledigt sein (z. B. das Verlegen des Hausanschlusses, Anschluss der Leitungen am Wasserzähler). Auch tiefgreifende Veränderungen in der Rohrinstallation sollten Sie von einem Fachmann durchführen lassen – auch aus Gründen der Gewährleistung. Bei der Badmodernisierung mit Vorwandelementen können Sie aber durchaus selbst Hand anlegen.











