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Einen Stromerzeuger braucht man überall dort, wo die Steckdose fehlt: Beim Camping, der Arbeit im Garten, der Veranstaltung im Freien oder im Wohnmobil. Ebenso beim Profi-Einsatz auf der Baustelle oder im Betrieb. Darüber hinaus ist jeder heilfroh, wenn er bei einem Netzausfall einen Generator hat, der dafür sorgt, dass zu Hause der Kühlschrank und auf der Baustelle der Kompressor weiterläuft.
Es gibt Generatoren, die mit Diesel, Benzin oder Gas betrieben werden. Wer für die mobile Stromerzeugung auf umweltbelastende Diesel- oder Benzinaggregate verzichten möchte, kann auch mithilfe mobiler Solar-Generatoren (Solarmodule in einer Photovoltaikanlage, Wechselrichter, Laderegler und Energiespeicher) seinen Strom ausschließlich mit der Kraft der Sonne erzeugen.
Ein Generator ist nichts anderes als ein Energiewandler: Er wandelt Bewegungsenergie in elektrische Energie um. Als Treibstoff kommt Benzin, Diesel oder auch Gas zum Einsatz. Die Funktionsweise basiert auf dem Prinzip der elektromagnetischen Induktion. Dabei wird ein elektrischer Leiter durch ein Magnetfeld bewegt. Die Bewegung des Leiters (beispielsweise ein Kupferdraht) und das Magnetfeld erzeugen eine Spannung. Je schneller der Leiter durch das Magnetfeld bewegt wird, umso höher ist die erzeugte Spannung. Der bekannteste Generator ist nach wie vor der Fahrradtrafo.
Die Wahl Ihres Generators hängt in erste Linie von Ihren Vorstellungen ab. Wie und wofür wollen Sie ihn einsetzen? Was sind Ihre Leistungsanforderungen? Benötigen Sie eine mobile Stromquelle im Garten oder im Wohnmobil? Beispielsweise als Stromversorgung für das Smartphone oder für den Anschluss einer Neon-Lampe? Sind Sie als Heimwerker unterwegs und möchten eine Bohrmaschine, einen Winkelschleifer oder eine Kreissäge betreiben? Oder suchen Sie ein Notstromaggregat für Ihr Einfamilienhaus?
Sensible Geräte wie Handy Akkus, Klimaanlagen, Multimedia- oder Laborgeräte brauchen einen hochwertigen Strom mit gleichbleibender Frequenz und Spannung. Eine „unsaubere“ Versorgungsspannung kann die Geräte negativ beeinflussen. Der Wert der „unsauberen“ Spannung wird durch den sogenannten Klirrfaktor dargestellt. Er schwankt bei unterschiedlichen Gerätetypen zwischen 2 Prozent und 15 Prozent.
In einem unteren Leistungsbereich sind Geräte mit Inverter-Technologie eine gute Wahl. Inverter-Generatoren passen die Drehzahl von Motor und Generator variabel an die benötigte Leistungsabgabe an. Das reduziert den Spritverbrauch und senkt die Lärmemission.
In einer oberen Leistungsklasse bieten Generatoren mit Asynchrontechnologie preislich die bessere Alternative. Sie sind praktisch verschleißfrei und haben somit eine extrem lange Lebensdauer. Außerdem kommen sie gut mit Geräten zurecht, die einen höheren Anlaufstrom benötigen. Beispielsweise Handkreissägen, Winkelschleifer oder große Rasenmäher.
Wer je auf eine Gartenparty war, wo der Generator lauter war, als die Stereoanlage, der weiß wie wichtig das Thema Schalldämpfung sein kann. Berücksichtigen Sie dies beim Gerätekauf. Viele Hersteller bieten speziell schallgedämpfte Geräte an. Sie erkennen diese beispielsweise an der Auszeichnung „Silent“ oder „Super silent“.
Lesen Sie vor Inbetriebnahme unbedingt die Sicherheits- und Benutzungshinweise des Geräts gründlich durch.
Besonders wichtig: Ein Notstromaggregat darf niemals in geschlossenen oder schlecht belüfteten Räumen betrieben werden. Beim Betrieb erzeugt der Motor Kohlenmonoxid – wenn nicht ausreichend Frischluft zugeführt wird, besteht die Gefahr einer Kohlenmonoxidvergiftung, die zum Tod führen kann!
Solarbetriebene Produkte und Solar-Ladegeräte sind heute allgegenwärtig: Ob Teichpumpe, Gartendusche, Taschenrechner, Gartenleuchten, Poolheizung – Solarmodule oder in elektronischen Geräten verbaute Photovoltaikzellen erzeugen und liefern die Energie für den Betrieb.
Wer aber mehr Power benötigt – egal ob im Wohnmobil, auf dem Boot, in der Berghütte oder im Ferienhaus – kann mithilfe von mobilen Solar-Generatoren den Strom direkt von der Sonne abzapfen. Wie die netzgekoppelten Photovoltaikanlagen verfügen auch die sogenannten mobilen Solar-Inselanlagen über Solarmodule, die zum sogenannten Solar-Generator zusammengeschaltet werden. Der produzierte Strom kann danndirekt genutzt werden – entweder als Gleichstrom (für 12-Volt-Geräte) oder mithilfe eines Wechselrichters auch als Wechselstrom (für Fernseher, Computer, Kaffeemaschine). Ein Laderegler sorgt zudem dafür, dass überschüssiger Strom im Energiespeicher schonend geladen wird, bis er benötigt wird. Bei der Dimensionierung eines mobilen Solar-Generators sollten Sie mehrere Faktoren berücksichtigen – etwa den geschätzten Solarstrombedarf, den möglichen Ertrag der Solarmodule und die Kapazität der Akkumulatoren.
Beachten Sie: Windgeneratoren sind eine sinnvolle Ergänzung zur Solarenergie im Freizeitsektor – zum Beispiel zur Batterieerhaltungsladung für Boote, Gartenlauben oder Reisemobile.
Manchmal muss es ein Stromerzeuger für den echten Profi-Einsatz sein. Beispielsweise für die Versorgung von Baustellen (Kran) oder den Einsatz in der Land- und Forstwirtschaft. Hier setzen Sie am besten auf Geräte, die in Konstruktion und Bauweise auf eine härtere Einsatzart zugeschnitten sind. Für den Betrieb bei hoher Feuchtigkeit und starker Schmutzbelastung beispielsweise. Auch ein Starkstromanschluss sollte integriert sein. Größere Tanks sind sinnvoll, um längere Arbeitszeiten zu überstehen. Denken Sie auch daran, dass für den gewerblichen Einsatz von Generatoren die Schutzart IP 54 (besserer Personen- und Geräteschutz) vorgeschrieben ist.

