Besonders bei unbeheizten Kellern ist die Dämmung der Kellerdecke eine effiziente Möglichkeit, den Wärmeverlust im Haus zu reduzieren und die Heizkosten zu senken. Wenn Sie die Kellerdecke dämmen, sorgen Sie nicht nur für warme Füße, sondern auch für ein besseres Wohnklima im darüber liegenden Erdgeschoss. Unsere BAUHAUS-Fachleute zeigen Ihnen in dieser Anleitung Schritt für Schritt, worauf Sie achten sollten, wenn Sie Ihre Kellerdecke isolieren.

Dämmstoffe und Material: Was sollte man beim Kellerdecke dämmen beachten?

Vorab: Die Wahl des richtigen Dämmmaterials ist entscheidend, um langfristig Energie zu sparen. Für die Kellerdeckendämmung eignen sich insbesondere Dämmplatten aus Hartschaum, Mineralstoff oder Steinwolle. Diese werden meist von unten an die Kellerdecke geklebt, was auch als Heimwerker schnell und einfach machbar ist. In Verbindung mit  Leichtmörtel schaffen Sie dabei eine feste Verbindung der Dämmung mit der Kellerdecke.

Wichtig zu wissen: Laut Energieeinsparverordnung (EnEV) darf der U-Wert der Kellerdecke maximal 0,30 W/(m²K) betragen. Je dicker die Dämmung, desto besser der Wärmeschutz. Daher empfehlen unsere BAUHAUS-Fachleute eine Plattendicke von mindestens 12 cm, wobei jede zusätzliche Dämmschicht weitere Einsparungen bringt.

2. Schritt: Material & Werkzeug beschaffen

Bei der Kellerdeckendämmung stehen Ihnen verschiedene Materialien zur Auswahl, die je nach Anforderungen unterschiedliche Vorteile bieten:

Werkzeug und Material für die Kellerdecken-Dämmung

Häufige Fragen zum Thema Kellerdecke isolieren

Unsere BAUHAUS-Fachleute beantworten Fragen, die viele Kunden rund um das Dämmen von Kellerdecken stellen.

Kellerdeckendämmung: Kleben oder Dübeln?

Ob Sie die Dämmplatten besser kleben oder dübeln, hängt von der Beschaffenheit Ihrer Kellerdecke ab: Bei ebenen Decken aus Beton reicht es oft, die Platten mit einem Klebemörtel anzubringen. Bei unebenen Decken oder in einem Altbau kann es sinnvoll sein, die Dämmplatten zusätzlich mit Tellerdübeln zu befestigen.

Wie baut man eine Unterkonstruktion aus Holzlatten bei unebenen Decken?

Bei unebenen Kellerdecken können Sie eine Unterkonstruktion aus Holzlatten bauen, um eine stabile Basis für die Dämmung zu schaffen. Messen Sie dafür vorab die Unebenheiten aus und wählen Sie Holzlatten mit einer Stärke von mindestens 4 cm.

Befestigen Sie zunächst eine Latte an der tiefsten Stelle der Decke. Die weiteren Latten sollten parallel dazu und in einem Abstand von etwa 60 cm verlegt werden. Um die Höhe auszugleichen, können Sie Unterlagen oder Keile verwenden.

Wie dick sollte die Dämmung der Kellerdecke sein?

Wie stark die Dämmschicht auf Ihrer Kellerdecke sein sollte, hängt von mehreren Faktoren ab: Wieviel Platz ist vorhanden? Wie ist Ihr Keller aufgebaut? Gibt es bereits vorhandene Dämmungen? Gibt es gesetzliche Vorgaben, die Sie beachten müssen? Unsere BAUHAUS-Fachleute empfehlen eine Dämmstärke von mindestens 5 cm. Ist ausreichend Platz vorhanden, empfehlen wir für eine optimale Dämmwirkung sogar Dämmplatten mit einer Dicke von 8 bis 12 cm. Gerade bei Neubauten oder gut zugänglichen Kellerdecken lohnt sich die Investition in dickere Dämmplatten.

Wie viel kostet eine Kellerdecken-Dämmung?

Die Kosten für die Kellerdeckendämmung hängen von der Wahl des Materials, der Dämmstärke und der Fläche ab, die Sie dämmen möchte. Für einfache Dämmplatten z.B.  aus Polystyrol können Sie mit Kosten von knapp 10 Euro pro Quadratmeter rechnen. Mineralwolle oder hochwertigere Materialien wie Polyurethan können etwas teurer sein.