Wärme speichern, Schallschutz verbessern – beides geht im Handumdrehen, wenn Sie Ihre Decke dämmen. Besonders in Räumen, die an unbeheizte Bereiche wie Keller oder Dachböden grenzen, ist ein nachträgliches Dämmen der Zimmerdecke oftmals sinnvoll. Mit etwas handwerklichem Geschick können Sie dieses Projekt selbst umsetzen. In unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung geben unsere BAUHAUS-Fachleute wertvolle Tipps, wie Sie dabei am besten vorgehen und welches Material sich für Ihre Zimmerdecke eignet. Holen Sie sich jetzt alle Informationen, um Ihre Heizkosten nachhaltig zu senken.

1. Schritt: Planung und Vorbereitung

Bevor Sie mit der Dämmung der Decke beginnen, sind sorgfältige Planung und Vorbereitung unerlässlich. 

Zunächst sollten Sie sich über die Auswirkungen der Maßnahme im Klaren sein: Jede Deckendämmung verringert die Raumhöhe. In sehr hohen Räumen kann dies von Vorteil sein, da niedrigere Decken eine gemütliche Atmosphäre schaffen. Wünschen Sie diesen Effekt, können Sie die Dämmung sogar zusätzlich mit einer abgehängten Decke kombinieren. Bei niedrigeren Räumen kann die verringerte Höhe das Raumgefühl stark beeinflussen. Hier gilt es abzuwägen, wie wichtig Ihnen die Deckenhöhe im Vergleich zur Dämmung ist.

Bei der Wahl des Dämmmaterials stehen Ihnen verschiedene Optionen zur Verfügung, die jeweils unterschiedliche Vorteile bieten:

  • Dämmung mit Styropor ist eine der beliebtesten Methoden, da es leicht, einfach zu verarbeiten und kostengünstig ist. Styroporplatten können einfach zugeschnitten und in die Lattenkonstruktion eingeklemmt werden. 

  • Eine weitere effektive Möglichkeit ist das Dämmen mit Hartschaumplatten, die ebenfalls hervorragende Isolierwerte bieten und in unterschiedlichen Dicken erhältlich sind.

 

Beide Materialien sind ideal für die Dämmung von Innen und ermöglichen eine effiziente Wärmeisolierung. Alternativ können Sie auch Mineralwolle, Holzfaserplatten oder Hanf als Dämmmaterialien in Betracht ziehen.

Gerne beraten Sie unsere Fachleute vor dem Dämmen der Zimmerdecke zur passenden Methode und den benötigten Materialien – entweder online, telefonisch oder im BAUHAUS vor Ort.

2. Schritt: Material & Werkzeug beschaffen

Für die Werkzeugausstattung sind grundlegende Utensilien wie eine Wasserwaage, eine Stichsäge oder Handsäge sowie eine Bohrmaschine und Schrauben unerlässlich. Vergewissern Sie sich, dass alles gut organisiert und leicht zugänglich ist, bevor Sie mit dem Dämmen Ihrer Zimmerdecke loslegen. Wenn alle Materialien und Werkzeuge bereit liegen, können Sie starten. Auf diese Weise brauchen Sie während des Dämmens nicht noch einmal losfahren und die Arbeit ist schneller erledigt.

Decken-Dämmung: Checkliste

Häufige Fragen zum Zimmerdecke dämmen

Unsere BAUHAUS-Fachleute beantworten Fragen, die viele Kunden rund um die Dämmung ihrer Decke stellen.

Sollte man eine Zwischendecke dämmen?

Eine Zwischendecke zu dämmen kann sinnvoll sein, wenn sie an unbeheizte Räume angrenzt, um Wärmeverluste zu vermeiden und den Schallschutz zu verbessern. In der Regel ist eine Dämmung von oben jedoch effektiver.

Wie viel kostet eine Dämmung der Decke?

Die Kosten für das Dämmen einer Decke variieren je nach Material, Größe der Fläche und Komplexität der Arbeiten. Durchschnittlich können Sie mit Kosten von etwa 20 bis 50 Euro pro Quadratmeter rechnen, je nachdem, ob Sie die Dämmung selbst durchführen oder einen Fachbetrieb beauftragen.

Gibt es Förderungen für das Dämmen von Decken?

Ja, es gibt verschiedene Förderprogramme für energetische Modernisierungsmaßnahmen, darunter auch das Dämmen von Decken. Informationen zu zinsgünstigen Krediten oder Zuschüssen finden Sie bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).