Hat das letzte Unwetter den Sand aus den Fugen Ihrer Terrasse gespült? Oder zwischen den Pflastersteinen wächst Unkraut? Dann sollten Sie Ihre Pflastersteine verfugen – und zwar richtig und dauerhaft. In dieser Anleitung zeigen unsere BAUHAUS-Fachleute, welches Material sich eignet und wie Sie Schritt für Schritt vorgehen, ob bei neuen oder alten Flächen. Ob Sand, Mörtel aus Kunstharz oder Zement: hier finden Sie die passende Lösung für Gartenweg, Terrasse oder Einfahrt. In nur 5 Minuten wissen Sie, wie Sie Ihre Pflasterfläche dauerhaft stabil und gepflegt erhalten.
Warum Sie Pflaster verfugen sollten
Regenwasser, Frost, Unkraut und Belastung durch Fahrzeuge setzen Fugen im Alltag stark zu. Ohne stabile Fugen lockern sich Pflastersteine mit der Zeit – und die Fläche wird uneben oder sogar gefährlich. Wer lange Freude an gepflasterten Flächen haben möchte, sollte sie also fachgerecht verfugen.
Das Verfugen von Pflastersteinen, auch Ausfugen genannt, dient dazu, die Fugen zwischen den Steinen auszufüllen und zu stabilisieren.
Müssen Pflastersteine wirklich verfugt werden?
Ja – denn lose Fugen bedeuten: mehr Pflege, mehr Schäden, mehr Aufwand. Indem Sie Pflastersteine fachgerecht ausfugen, sorgen Sie für Stabilität, bremsen Unkraut und schützen Ihre Pflasterfläche vor Frost.
Womit Pflastersteine verfugen?
Womit Sie die Pflastersteine verfugen, hängt davon ab, welche Fläche Sie gestalten und wie stark diese belastet wird. Auch das Material der Steine spielt eine Rolle. Zur Auswahl stehen Fugenmaterialien wie Sand, Gesteinsmehl, Splitt oder Fugenmörtel.
Im Folgenden stellen wir zwei gängige Materialien genauer vor.
Anleitung: Pflastersteine richtig verfugen
Wie kann man Pflastersteine verfugen, ohne später Probleme mit Unkraut, Frost oder lockeren Steinen zu bekommen? Mit der richtigen Vorbereitung, dem passenden Material und etwas Geduld lässt sich das ganz einfach umsetzen.
Unsere BAUHAUS-Fachleute empfehlen die Verwendung von Pflasterfugenmörtel aus folgenden Gründen:
frostbeständig
umweltfreundlich
wasserdurchlässig
unkrautundurchlässig
einfach zu verarbeiten
keine Versiegelung nötig
keine Unfallgefahr mit Stöckelschuhen
einfaches Reinigen mit dem Hochdruckreiniger
Lassen Sie sich das benötigte Material vom BAUHAUS-Lieferservice ganz bequem nach Hause oder direkt in Ihren Garten liefern.
Besondere Pflasterarten verfugen
Nicht jedes Fugenmaterial passt zu jedem Pflasterstein. Unsere Fachleute erklären, worauf Sie bei verschiedenen Materialien achten sollten.
Betonpflaster verfugen Sie am besten mit Sand oder zementgebundenem Fugenmörtel – abhängig von der Nutzung. Auch beim Verfugen von Betonsteinen gilt: Bei hoher Belastung ist Mörtel langlebiger. Wer Beton-Pflastersteine verfugen will, sollte auf gleichmäßige Fugenbreiten achten. So lässt sich das Material gut einarbeiten.
Kopfsteinpflaster verfugen Sie in der Regel mit einer Mischung aus Splitt und Zement. Diese Methode ist typisch für Einfahrten oder historische Flächen. Beim Verfugen von Kopfsteinpflaster ist es besonders wichtig, dass die Steine gut verkeilt und die Fugen tief genug sind. Eine ausführliche Schritt-für-Schritt Anleitung zum Kopfsteinpflaster-Verfugen finden Sie auf selbst.de.
Granitpflaster verfugen Sie am besten mit feinkörnigem Splitt oder Fugenmörtel. So bleibt die Fläche wasserdurchlässig und frostbeständig.
Wer Terrassenpflaster verfugen möchte, kann auf Sand oder Polymersand zurückgreifen. Beide sind pflegeleicht und lassen sich gut in schmale Fugen einkehren.
Unsere BAUHAUS-Fachleute beraten Sie gerne bei der Auswahl des passenden Fugenmaterials – entweder online, telefonisch oder im BAUHAUS vor Ort.







