Konstruktionsvollholz (KVH) überzeugt durch seine hohe Stabilität, Nachhaltigkeit und einfache Verarbeitung. Ob im Innen- oder Außenbereich – dieses Bauholz erfüllt höchste Anforderungen und ist besonders für ökologische Bauvorhaben geeignet. Entdecken Sie jetzt unsere vielfältige Auswahl!
Was ist Konstruktionsvollholz (KVH) und was sind seine Vorteile?
Konstruktionsvollholz ist ein Bauholz, das durch Trocknung, Sortierung und Keilzinkung speziell für tragende Konstruktionen vorbereitet wird. Es wird vor allem aus Fichte, aber auch aus Tanne oder Kiefer gefertigt. KVH können Sie zum Beispiel in Dachstühlen, Wandkonstruktionen und für Holzrahmen einsetzen und dabei diese Vorteile nutzen:
- Formstabilität: KVH wird technisch getrocknet, wodurch es kaum schwindet oder quillt. Das bedeutet: weniger Risse und keine Verformungen. KVH ist somit ideal für präzise Konstruktionen.
- Tragfähigkeit: Dank der keilgezinkten Verbindung und der strengen Sortierung besitzt KVH eine hohe Tragfähigkeit. Dadurch eignet es sich perfekt für tragende Elemente in Dachstühlen und anderen Konstruktionen.
- Feuchtigkeitsregulierung: Das Holz passt seine Holzfeuchte an, was zu einem ausgeglichenen Raumklima führt. Dieser Effekt ist besonders bei ökologischen Bauweisen vorteilhaft.
- Nachhaltigkeit: Konstruktionsvollholz stammt in der Regel aus nachhaltiger Forstwirtschaft, vor allem aus europäischen Wäldern. Es stellt damit eine umweltfreundliche Alternative zu anderen Baustoffen dar.
- Flexibilität: Ob als Balken, Pfosten oder Platten – KVH ist in verschiedenen Längen und Querschnitten erhältlich und lässt sich leicht bearbeiten. So können Sie es flexibel an Ihr Bauvorhaben anpassen.
So geht’s: Konstruktionsvollholz richtig verarbeiten
Wenn Sie KVH kaufen, sollten Sie wissen, wie Sie es korrekt lagern, zuschneiden und montieren. Nur so erfüllt es die hohen Anforderungen im Holzbau. Hier erfahren Sie, worauf Sie achten müssen:
- Lagerung: Lagern Sie das Bauschnittholz trocken und gut belüftet. Vermeiden Sie, dass es direkt auf dem Boden liegt – verwenden Sie stattdessen Abstandshalter oder Lagerhölzer. Um die Holzfeuchte zu regulieren, sollte das Holz abgedeckt und gleichzeitig gut belüftet sein.
- Zuschnitt: Die Einschnittart und die spätere Verarbeitung beeinflussen den Holzzuschnitt. Verwenden Sie eine scharfe Säge für präzise Schnitte. Gehobelt und gefast erhält KVH eine saubere Oberfläche, die sich leichter weiterverarbeiten lässt.
- Verbindungen: Je nach Konstruktion kommen verschiedene Verbindungstechniken zum Einsatz: Schrauben, Bolzen oder Holzverbindungen wie Zapfen- oder Schlitz- und Zapfenverbindungen.
- Witterungsschutz: Schützen Sie das Holz vor direkter Bewitterung. Ist das KVH im Außenbereich verbaut, empfiehlt es sich, es mit einer entsprechenden Holzlasur oder Imprägnierung zu behandeln.
- Oberflächenbehandlung: Für eine längere Haltbarkeit kann das KVH geölt, lackiert oder lasiert werden. Das schützt nicht nur vor Feuchtigkeit, sondern zusätzlich auch vor Schmutz und UV-Strahlung.
Tipp: Erstellen Sie vor der Verarbeitung einen detaillierten Bauplan. So vermeiden Sie unnötigen Verschnitt und sorgen dabei für eine effiziente Materialnutzung.
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Häufige Fragen zu KVH
Was ist der Unterschied zwischen NSi und Si bei Konstruktionsvollholz?
Wenn Sie KVH kaufen, begegnen Ihnen zwei Qualitäten: NSi (nicht sichtbar) und Si (sichtbar). Der Unterschied liegt in der Optik und der Verarbeitung, wobei beide Varianten die hohen DIN-Normen erfüllen:
- KVH NSi (nicht sichtbare Qualität): Diese Variante wird für tragende Konstruktionen verwendet, die später verkleidet werden. Es kann kleine Äste, Farbunterschiede oder Harzaustritte aufweisen. NSi ist oft günstiger und ideal für Dachkonstruktionen oder Innenwände.
- KVH Si (sichtbare Qualität): Si-Qualität wird für sichtbare Bereiche im Holzbau eingesetzt, beispielsweise für Deckenbalken oder offene Konstruktionen. Es ist sorgfältiger gehobelt und weist damit weniger Unregelmäßigkeiten in der Oberfläche auf.
Welche Holzarten werden für KVH verwendet?
Für Konstruktionsholz werden hauptsächlich Fichte, Tanne und Kiefer verwendet. Jede dieser Holzarten besitzt spezifische Eigenschaften, durch die sie sich für verschiedene Anwendungen im Bauwesen eignet.
- Fichte ist die am häufigsten verwendete Holzart für Konstruktionsholz. Sie ist leicht, stabil und lässt sich gut verarbeiten. Aufgrund ihrer hellen Farbe und gleichmäßigen Struktur eignet sie sich besonders für tragende Konstruktionen im Innenbereich.
- Tanne ähnelt der Fichte, ist aber harzfrei und neigt weniger zur Rissbildung. Sie wird oft für Dachkonstruktionen oder Wandverkleidungen eingesetzt. Durch ihre gute Formstabilität ist sie eine beliebte Wahl für den Holzbau.
- Kiefer ist widerstandsfähiger gegen Feuchtigkeit als Fichte und Tanne. Sie hat eine markante Maserung und einen höheren Harzgehalt, wodurch sie besonders für den Außenbereich oder beanspruchte Bauteile von Vorteil ist.
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