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Holz hacken mit der Axt und dem Spalthammer ist anstrengend und nicht ungefährlich. Wer hingegen die Arbeit einem hydraulischen Holzspalter überlässt, freut sich über das satte Knacken und Knirschen, wenn der Keil der elektrischen Maschine langsam das Holz teilt. Durch die Hydraulikmotoren erreichen sie einen hohen Spaltdruck und teilen das Holz mühelos. Gerade beim Spalten von längeren Stämmen erleichtern Ihnen die Maschinen die Arbeit ungemein. Achten Sie beim Kauf gleich auf das richtige Zubehör: Durch Spaltkeil, Spaltkreuz oder Multi-Spaltfächer sind verschiedene Spaltstärken möglich, so dass die richtige Stärke bereits im ersten Durchgang erreicht werden kann. Darüber hinaus gibt es die Spalter mit unterschiedlichen Antriebsarten, so dass für jeden das richtige dabei ist. Entweder strom- oder benzinbetrieben oder mit Gelenkwellenantrieb für die Montage am Traktor.
Maßgebliche Kriterien für den Kauf eines Holzspalters sind neben der Spaltkraft (der Druck mit dem der Spaltkeil durch die Hydraulik von oben in das Holz geführt wird) die sogenannte Spaltgutlänge – also wie lang die zu spaltenden Holzstämme sein dürfen. Wer regelmäßig sein Brennholz für das Anheizen des Kamins oder des Ofens spalten möchte, ist mit handelsüblichen Holzspaltern und einer Spaltkraft zwischen vier und acht Tonnen (je nachdem ob Weichholz oder Hartholz gespalten werden soll) sowie einer Spaltgutlänge bis 52 Zentimetern bestens gerüstet.
Beachten Sie: Es sind sowohl stehende als auch liegende Holzspalter erhältlich.
Holzspalter sind mit unterschiedlichen Antriebsarten erhältlich: Stationäre Geräte, die mit Strom betrieben werden – für 230 Volt Netzspannung oder für 400 Volt Starkstrom oder flexibel einsetzbare Spalter mit Benzinmotor beziehungsweise Gelenkwellenantrieb für die Montage am Traktor.
Bei der Arbeit mit einem Holzspalter tragen Sie unbedingt eine ”Persönliche Schutzausrüstung“ (PSA). So können Sie Verletzungen durch herunterfallende Holzstücke oder umherfliegende Splitter vorbeugen. Die PSA sollte mindestens aus rutschhemmenden Arbeitshandschuhen, stabilen Arbeitsschuhen mit Stahlkappe sowie einer Schutzbrille bestehen.
Wählen Sie den Standort des Holzspalters sorgfältig aus und achten Sie auf den richtigen Untergrund. Dieser sollte fest und eben sein, damit der Holzspalter nicht wackelt oder gar umkippt. Während der Arbeit mit dem Holzspalter sollten sich im Umkreis von rund fünf Metern um den Holzspalter außerdem keine unbeteiligten Personen aufhalten. Räumen Sie auch zerbrechliche Teile in der Nähe weg oder sichern sie entsprechend, da diese durch eventuell umherfliegende Holzstücke beschädigt werden können.
Beachten Sie: Spalten Sie nur frisches Holz mit einem Holzspalter. Bei trockenem, alten Holz kann sich die Spannung schlagartig entladen und das Holz meterweit hinwegkatapultieren.
Bei der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau finden Sie die aktuellen Unfallverhütungsvorschriften für Forstarbeiten (VSG 4.3 Forsten; Stand: 04/2018):
Holzspalter haben eine sogenannte Zweihandbedienung. Das bedeutet, dass nur wenn Sie zwei Hebel oder Schalter gleichzeitig gedrückt halten das Gerät zu arbeiten beginnt. Sobald Sie einen oder beide Hebel/Schalter loslassen stoppt der Arbeitsvorgang aus Sicherheitsgründen.
Legen beziehungsweise stellen Sie das Holz längs in den Spalter ein. Legen Sie das Holz hingegen quer ein, zersplittert es unkontrolliert und die mit Wucht umherfliegenden Teile können zu schweren Verletzungen führen.
Achten Sie beim Spaltvorgang immer auf das verwendete Holz. Manche Holzstücke lassen sich durch Verastungen oder Verwachsungen nicht auf Anhieb spalten – sie können hingegen splittern oder/und sich verdrehen. Sollte dies der Fall sein, unterbrechen Sie den Spaltvorgang sofort, um Schaden am Gerät oder Gefahren durch unkontrollierte Zersplitterungen zu vermeiden. Sollte sich ein Holzteil verkanten und muss manuell aus dem Gerät entfernt werden, trennen Sie es unbedingt vorher von der Stromzufuhr.
Beachten Sie: Mithilfe von aufsteckbaren Anbauteilen wie zum Beispiel Spaltkreuzen lassen sich die Holzteile in einem Arbeitsgang in vier Teile spalten.
Natürlich können Sie Ihren Kamin oder Ofen mit jedem Holz befeuern. Doch in der Praxis macht die Auswahl des Brennstoffs einen großen Unterschied. Neben der Frage, welches Holz bei Ihnen in der Region angeboten wird, ist auch wichtig, ob Sie mit dem Ofen im Winter das ganze Haus beheizen oder sich nur am Spiel der Flammen in einem edlen Kamin erfreuen wollen. Je höher der Brennwert des Holzes, desto länger hält ein Scheit in der Brennkammer und desto seltener müssen Sie nachlegen. Auf der anderen Seite haben einzelne Holzsorten schönere Flammenbilder und sind auch leichter zu entzünden als Buche oder Eiche (Bildgalerie durch Anklicken vergrößern). Und achten Sie auch auf die Herkunft Ihres Kaminholzes: Ist der Einschlag FSC- oder PEFC-zertifiziert?