Wärmedämmung für Haus, Fassade und Dach
Ein Gebäude ohne Dämmung ist wie ein Kühlschrank ohne Tür: Energie geht dauerhaft verloren und innen wird die Temperatur ständig von der Außentemperatur beeinflusst. Das beeinträchtigt nicht nur den Wohnkomfort, sondern treibt auch die Energiekosten unnötig in die Höhe. Entdecken Sie daher jetzt unsere große Auswahl an Dämmstoffen und machen Sie Ihr Zuhause wärmer, komfortabler und energieeffizienter!
Dämmstoffe im Vergleich – was passt zu Ihrem Vorhaben?
Ganz grob lassen sich Dämmstoffe in drei Gruppen einteilen: mineralische, synthetische und natürliche Materialien. Jede Gruppe bietet unterschiedliche Vorteile und eignet sich daher für verschiedene Anwendungsbereiche.
- Mineralische Dämmstoffe haben anorganische Ausgangsstoffe, wie Glas oder Stein. Sie bieten gute Dämmwerte und einen hohen Brandschutz. Da sie Feuchtigkeit gut regulieren können, haben sie zudem als Innendämmung eine positive Auswirkung auf das Raumklima. Der wesentliche Nachteil von Glaswolle, Steinwolle, Blähton, Perlite, Kalziumsilikatplatten und Co. besteht darin, dass die Materialien im Vergleich mitunter sehr schwer sind.
- Synthetische Dämmstoffe, wie z. B. expandiertes und extrudiertes Polystyrol (EPS und XPS), Polyurethan (PUR) oder Polyisocyanurat (PIR), werden aus Kunststoffgranulat hergestellt, das eingeschmolzen und zu Hartschaumstoff verarbeitet wird. Diese Materialien sind extrem langlebig und punkten zudem mit geringen Wärme- und Energieverlusten. Aus diesem Grund werden sie auch in allen Bereichen zur Dämmung eingesetzt. Da jedoch die Basis der synthetischen Dämmstoffe Erdöl ist, sind sie nicht nachhaltig.
- Natürliche Dämmstoffe, wie Hanf, Schafwolle, Zellulose und Holz bieten ebenfalls gute Dämmwerte, haben aber vergleichsweise eine geringe Dauerhaftigkeit. Zudem müssen sie gelegentlich mit anderen Materialien kombiniert werden, um beispielsweise Brandschutzauflagen erfüllen zu können. Zum Einsatz kommen sie hauptsächlich in den Bereichen Fassadendämmung, Innendämmung, Trittschalldämmung und Schallschutz.
Wo wird gedämmt? Anwendungsbereiche im Überblick
Dämmung kommt überall dort zum Einsatz, wo Wärme- bzw. Energieverluste oder die Schallübertragung verringert werden sollen. Daher ist sie ein zentrales und allgegenwärtiges Thema, wenn es um den Bau von Häusern oder deren Aus- und Umbau geht.
Fassadendämmung
Die Dämmung der Fassade besteht aus mehreren Schichten, die aufeinander abgestimmt sind (Wärmedämmverbundsystem, WDVS). Sie dient der Reduktion von Wärmeverlusten und der Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden.
- WDVS-Dämmplatten aus EPS
- WDVS-Putze
- WDVS-Gewebe
- WDVS-Profile
Innendämmung
Die Innendämmung kann zur Wärmedämmung von Innenwänden und als Alternative zur Fassadendämmung eingesetzt werden, wenn diese nicht ausführbar ist.
- Dämmplatten aus Holzfasern und Polystyrol
- Mineralwolle
- Isolierplatten aus EPS und XPS
Perimeterdämmung
Für die Isolierung der Außenwände unterhalb des Erdgeschosses, zum Beispiel im Keller oder im Bereich der Bodenplatte, kommen häufig Hartschaumplatten zum Einsatz, denn diese sind sehr resistent gegen Feuchtigkeit und Druck.
- XPS-Dämmung mit Stärke zwischen 20 und 100 mm
Dampfsperre & Dachfolien
Feuchtigkeit von außen und Kondenswasser führen im Dach zu Schimmel und Verfall. Diese Dämmstoffe dienen als Barriere und schützen die Dachkonstruktion.
- Dachunterdeckbahn aus Polypropylen oder Polyolefin
- Dampfbremsfolie aus Polypropylen, Aluminium, LDPE und Polyolefin
Fenster- & Türendämmung
Fenster und Türen sorgen oft für Wärmeverluste. Unsere Dämmungen verbessern die Energieeffizienz und dienen zusätzlich als Schallisolierung.
- Fenster-Isolierfolie
- Türbodendichtungen aus PVC
- Profildichtungen aus EPDM
- Schaumstoffdichtungen
Rolladendämmung
Mit diesen Materialien können Rollladenkästen nachträglich gedämmt werden, um Wärmebrücken zu reduzieren.
- Rolladenkasten-Dämmmatten aus Polystyrol
- Seitenwanddämmungen für Rolladenkästen
Trittschalldämmung & Unterlagsware
Trittschalldämmungen und Unterlagsmaterialien vermindern in erster Linie die Übertragung von Schall zwischen Stockwerken und erhöhen so den Wohnkomfort.
- Boden-Dampfbremsfolien aus Polyethylen
- Dämmunterlagen aus Holz und Kunststoff
- Holzfaserplatten
Schallschutz
Je nach Modell verbessern diese Dämmmaterialien die Raumakustik oder verringern die Schallübertragung zwischen Räumen. Sie werden typischerweise an der Wand oder der Geschossdecke montiert.
- Noppenschaum
- Akustikpaneele aus Holz, Kunststoff oder Filz
- Akustikplatten aus Holzwolle und Zement
Tipps: Worauf Sie beim Kauf von Dämmmaterial achten sollten
Damit Sie von Ihrer Wärmedämmung maximal profitieren können, sollten Dämmstoffe je nach Anwendungsbereich, bestimmte Anforderungen erfüllen. Diese beziehen sich vor allem auf Faktoren wie Dämmwerte, Brandschutz, Feuchtigkeit und Schallschutz.
- Dämmwerte: Es gibt verschiedene Werte, die Auskunft darüber geben, wie gut ein Material oder eine Konstruktion Wärme dämmt. So sollten Sie bei einem Kauf beispielsweise auf einen niedrigen Lambda-Wert (Wärmeleitfähigkeit) und einen hohen Rd-Wert (Wärmewiderstand) achten.
- Brandschutzklassen: Dämmmaterialien werden bezüglich ihres Brandverhaltens gemäß der DIN 4102-1 in Brandschutzklassen eingeteilt. Grob werden zwei Hauptklassen unterschieden: A – nicht brennbare Baustoffe und B – brennbare Baustoffe. Der Klasse A werden vor allem mineralische Dämmstoffe zugeschrieben, während natürliche Dämmstoffe wenig bis überhaupt keinen Brandschutz aufweisen.
- Feuchtigkeitsverhalten: Da Feuchtigkeit in Dämmstoffen die Dämmwirkung verringert und zu Materialschäden führt, ist das Feuchtigkeitsverhalten ein wichtiges Auswahlkriterium. Die Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl (µ) gibt an, wie dicht der Baustoff gegen diffundierende Wassermoleküle ist. Ein hoher µ-Wert bedeutet, dass das Material weniger dampfdurchlässig ist.
- Schallschutz: Oft soll eine Dämmung nicht nur Wärmeverluste verringern, sondern auch die Ausbreitung von Schall. Materialien mit faseriger Struktur, wie Mineralwolle oder Holzfaserplatten, bieten exzellente Schallschutzwerte, da sie Schallwellen absorbieren und so die Akustik im Raum deutlich verbessern.
Häufige Fragen zu Dämmmaterialien
Was sind Naturdämmstoffe?
Als Naturdämmstoffe werden vorrangig natürliche, nachwachsende Rohstoffe, wie Holz, Hanf und Schafwolle bezeichnet. Sie bieten eine nachhaltige Alternative zu synthetischen Rohstoffen. Mineralische Dämmstoffe, die aus anorganischen Materialien wie Glas oder Stein bestehen, zählen nicht zu den Naturdämmstoffen, da sie industriell mit hohem Energieaufwand verarbeitet werden.
Gibt es Fördermittel für meine Dämmmaßnahme?
Ja, es gibt verschiedene Förderprogramme von KfW und BAFA, die Dämmmaßnahmen unterstützen, zum Beispiel den KfW-Kredit 261 zur Förderung der energieeffizienten Sanierung von Häusern oder den BAFA-Zuschuss für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle. Darüber hinaus gibt es regionale Programme, die Fördermittel gewähren.
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