Mehr Wärme- und Schallschutz: Deshalb lohnen sich moderne Fenster

Gegen Lärm, Kälte und Sonne: Moderne Fenster sind Multitalente

Modern ist relativ – was heute Trend ist, gefällt morgen vielleicht niemanden mehr. Wie gut, dass moderne Fenster neben dem Design über eine Vielzahl an Eigenschaften verfügen, die sie auch in Zukunft unverzichtbar machen. Sie senken die Heizkosten und reduzieren CO2-Emmissionen, halten den Lärm draußen und schonen die Nerven, lassen viel Licht hinein und sorgen für gute Laune.

Vielleicht wird es auch bei Ihnen Zeit, über einen Austausch der alten Fenster (und Türen) nachzudenken? Hier erfahren Sie, was Sie bei der Auswahl beachten sollten und welche Möglichkeiten es gibt. Ein Tipp: Im Fachcentrum vor Ort beraten wir Sie gern persönlich.


Alt oder zu alt: Ab wann sollten Fenster ausgetauscht werden?

Generell haben Fenster eine ziemlich lange Lebenszeit. Moderne Kunststofffenster können gut zwischen 40 und 50 Jahren alt werden, ohne dass sie spürbar in ihrer Leistungsfähigkeit nachlassen. Dagegen beginnen alte Holzfenster bereits nach 15–20 Jahren, undicht zu werden. Sichere Anzeichen dafür, dass Ihre Fenster das Ende ihrer Lebenszeit erreicht haben, sind:

• Der Fensterrahmen oder die Verglasung sind beschädigt bzw. haben Risse.
• Das Fenster lässt sich schwer öffnen und schließen.
• Durch den Rahmen tritt Zugluft ein, es bilden sich Kondenswasser und Eisblumen am Glas.

Eine Faustregel besagt, dass Fenster, die vor 1995 eingebaut wurden, ausgetauscht werden sollten. Doch wie findet man heraus, wie alt die Fenster im Haus oder in der Wohnung sind? Das ist eigentlich ganz einfach, denn die Lösung steht im Zwischenraum der Isolierverglasung. Auf dem Alusteg kann man in der Regel Herstellername, Herstelldatum und Isolierwert ablesen.

Fensterrahmen

Kunststoff oder Holz: Welche Vorteile haben die verschiedenen Materialien?

Bei der Entscheidung für neue Fenster spielen die Materialien eine wichtige Rolle. Sie entscheiden nicht nur darüber, wie pflegeleicht und wetterfest ein Fenster ist, sondern bestimmen auch die Optik maßgeblich mit. Folgende Materialien stehen für die Fensterrahmen zur Auswahl:

Kunststoff/Hart-PVC
Kunststoffrahmen sind besonders lichtbeständig und unempfindlich. Außerdem sind sie leicht zu reinigen, indem man sie mit einem feuchten Lappen abwischt. Beim Design ist alles möglich – von klassisch-weiß bis lackiert sind alle Varianten erhältlich.

Aluminium
Noch moderner in der Optik sind Aluminiumrahmen. Sie sind eloxiert oder mit Pulver beschichtet und deshalb sehr robust und leicht zu reinigen. Dank ihrer hervorragenden Statik ist es möglich, auch große Fenster mit dünnen Rahmen zu bauen.

Holz
Holz ist besonders nachhaltig und verfügt von Natur aus über gute Dämmeigenschaften. In der Optik sind sie eher klassisch, auch wenn sie in verschiedenen Farben erhältlich sind. Holzrahmen müssen regelmäßig mit Farbe oder Lasur nachgestrichen werden.

Holz/Aluminium
Das Beste aus zwei Welten: Im Innenraum sorgt Holz für eine nachhaltige, warme Optik, draußen profitieren Sie von der Robustheit und Wetterunempfindlichkeit der Aluminiumrahmen.

Schieben und Kippen: Welche Arten von Fenstern gibt es?

Eine weitere Frage, die Sie sich beim Einbau neuer Fenster beantworten müssen, ist die nach der Öffnungsart. Man unterscheidet:

Drehflügelfenster
Bei einem Drehflügelfenster kann der Fensterflügel bis zu 90°geöffnet werden.

Dreh-Kipp-Fenster
Bei einem Dreh-Kipp-Fenster kann der Fensterflügel nicht nur weit geöffnet, sondern auch gekippt werden.

Kippfenster
Wie der Name schon sagt, können Kippfenster lediglich gekippt werden.

Dachfenster
Dachfenster sind Schwingfenster, weil sie entlang einer Achse entweder komplett nach außen oder oder nach außen und innen schwingen.

Zu entscheiden ist außerdem, ob der Anschlag links oder rechts liegen soll.


Welche Vorteile bringt es, die Fenster am Gebäude zu erneuern?

Die Investition, alte Fenster – und ggf. auch Türen – eines Hauses oder einer Wohnung gegen moderne auszutauschen, lohnt sich in vielfacher Hinsicht:

Wärmeschutz
Moderne Fenster verfügen über hervorragende Dämmeigenschaften, so dass die Kälte draußen und die Wärme drinnen bleibt. Dadurch können Sie Ihre Heizkosten um bis zu 500 Euro pro Jahr senken und die Klimabilanz verbessern. Schon deshalb haben Sie die Ausgaben für neue Fenster innerhalb weniger Jahre wieder hereingeholt.

Schallschutz
Moderne Fenstersysteme sperren den Lärm aus. Dank intelligenter Konstruktion und guter Dämmung ist die Baustelle vor der Tür oder der Straßenlärm nicht mehr zu hören.

Helligkeit
Wurden früher wegen des Wärmeverlusts eher kleine Fenster eingebaut, sind heute dank moderner Fenster große Fensterfronten Standard. Diese bringen viel Licht in Ihr Zuhause, sogar im Winter, und lassen trotzdem keine Kälte eindringen.

Was sagt der U-Wert eines Fensters aus?

Dachschrägenfenster

Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt Auskunft über die Dämmeigenschaften des Fensters, indem gemessen wird, wie viel Energie in Watt (W) pro Quadratmeter (m²) und Kelvin (K) Temperaturunterschied nach außen entweicht. Je niedriger der U-Wert ist, umso besser sind die Dämmeigenschaften, und die Kälte bleibt draußen. Moderne Fenster erreichen inzwischen Werte von bis zu 0,5 W/m²K, während alte Fenster mit Einfachverglasung einen U-Wert von etwa 5 W/m²K haben und selbst Fenster mit Zweifachverglasung nur auf U-Werte von 1,5 W/m²K bis 1,1 W/m²K kommen.

Und was erkennt man am g-Wert?

Der g-Wert gibt den Gesamtenergiedurchlassgrad moderner Fenster, also die Sonnenschutzwirkung der Verglasung, an. Fenster mit einem niedrigen g-Wert schützen im Sommer besser vor dem Aufheizen, ein hoher g-Wert ist dagegen im Winter besser, um mehr Sonne durchzulassen. Abhängig von der Himmelsrichtung, können als verschiedene g-Werte für die Fenster Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung sinnvoll sein.

Wie wichtig ist das richtige Lüften bei modernen Fenstern?

Sehr wichtig! Während alte Holzfenster dank ihrer schlechten Wärmedämmung für einen stetigen Luftaustausch gesorgt haben, schließen moderne Fenster hermetisch ab. Das ist gut für die Heizkostenabrechnung, aber kann schlecht für die Feuchtigkeit im Raum sein. Um Schimmelbildung zu verhindern, sollten Sie die Räume nicht zu sehr auskühlen lassen und vor allem mehrmals täglich stoßlüften, am besten mit Durchzug. Ein Tipp: Auf Dauer gekippte Fenster sollten Sie vermeiden, da so kaum frische Luft hereinströmt und die Wände auskühlen, was wiederum die Schimmelbildung begünstigt.

Welche Fenstertrends gibt es aktuell?

Fenster am Haus

Auch wenn Trends kommen und gehen – diese Fenster-Trends haben das Zeug dazu, künftige Klassiker zu werden:

Schiebefenster sind sehr praktisch, weil sie offen keinen Raum beanspruchen, und lassen sich dank Soft-Close-Technik sanft öffnen und schließen.

Modern und sehr innovativ sind Fenster mit praktischen Funktionen im Glas: So gibt es selbstreinigendes Glas, automatisch verdunkelndes Sonnenschutzglas oder interaktive Scheiben für Smart Home Anwendungen.

In Sachen Design gilt: Je mehr Fenster, desto besser. Große Fensterflächen – auch über Eck – werden von schmalen Alurahmen gehalten.

Dachfenster werden zu kleinen Balkons: Das Dachfenstersystem Cabrio von Velux wird dank ausklappbarem Austritt in nur zwei Handgriffen zu einem Minibalkon umgebaut.

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