Fest steht: Sie wollen eine Sauna selber bauen. Doch welche Art von Innensauna soll es werden? Wo ist der ideale Platz dafür? Wie groß sollte Ihre eigene Sauna sein? Welche Wärmequelle ist die richtige? Und brauchen Saunas immer einen Starkstromanschluss?

Unsere BAUHAUS-Fachleute begleiten Sie mit hilfreichen Antworten durch die Planungsphase für Ihren Saunabau. Nach diesem Ratgeber sind Sie bereit, Ihre Indoor-Sauna selbst zu bauen.

Welche Art von Innensauna wollen Sie bauen?

Es gibt verschiedene Saunatypen zum selber bauen, darunter Elementsaunen, die bereits als vollständiger Bausatz geliefert werden. Diese Saunas brauchen Sie „nur noch“ aufzubauen. Außerdem gibt es Massivholzsaunen, die Sie von grundauf selbst bauen können – ein handwerklich anspruchsvolles Unterfangen. Eine Alternative dazu sind Infrarotkabinen, die als Bausatz erhältlich sind. Hier sind die Hauptunterschiede zwischen diesen Saunatypen:

Welche Wärmequelle ist die richtige?

Je nachdem, ob Sie eine Infrarotkabine oder eine Sauna selber bauen wollen, gibt es verschiedene Arten von Öfen und Wärmequellen für unterschiedliche Bedürfnisse und Vorlieben.

Infrarotstrahler

  • Einsatzzweck: Für Infrarotkabinen. Erwärmt direkt den Körper, nicht die Luft.

  • Vorteil: Schnelle Aufwärmzeit, energiesparend, oft niedrigere Temperaturen, gut für Sauna-Einsteiger, kann selbst installiert werden

  • Nachteil: Kein traditionelles Saunafeeling, da keine heiße Luft

3,6-kW-Energiespar-Saunaofen

  • Einsatzzweck: Für kleinere Saunen

  • Vorteil: Geringere Stromkosten, kein Starkstromanschluss, kann also selbst installiert werden, braucht keine Genehmigung vom Vermieter

  • Nachteil: Nicht für größere Gruppen oder Saunen geeignet

9-kW-Saunaofen

  • Einsatzzweck: Für größere Saunen mit Platz für mehrere Personen.

  • Vorteil: Schnelles Aufheizen, auch bei größerem Raum.

  • Nachteil: Höherer Stromverbrauch, braucht Starkstromanschluss, Montage also nur durch Elektro-Fachkraft erlaubt.

Finnischer Saunaofen

  • Einsatzzweck: Für traditionell-finnische Saunaerfahrung mit hohen Temperaturen von ca. 100–120 °C.

  • Vorteil: Authentisches Saunagefühl, Möglichkeit, selbst Aufgüsse darauf zu machen.

  • Nachteil: Kann für Anfänger zu heiß sein, braucht Starkstromanschluss, Montage also nur durch Elektro-Fachkraft erlaubt.

Kombi-Ofen

  • Einsatzzweck: Kombination aus traditioneller Sauna und Dampfbad

  • Vorteil: Vielfältige Nutzung, Sie können Temperatur und Feuchtigkeit einstellen.

  • Nachteil: Relativ teuer in der Anschaffung, braucht Starkstromanschluss, Montage ist also nur durch Elektro-Fachkraft erlaubt.

Die Auswahl des passenden Saunaofens für Ihr Zuhause hängt von Ihren persönlichen Vorlieben, der Art der Innensauna, der Saunagröße und anderen individuellen Bedürfnissen ab. Wählen Sie die Wärmequelle, die am besten zu Ihren Bedürfnissen passt. Es lohnt sich!