Sie träumen davon, Ihr eigenes Gemüse im Garten zu ziehen? In diesem Ratgeber zeigen Ihnen unsere BAUHAUS-Fachleute Schritt für Schritt, wie Sie ein Gemüsebeet anlegen: von der Wahl des perfekten Standorts bis hin zur Erstellung eines Pflanzplans. Lernen Sie, wie Sie den Boden optimal vorbereiten und mit welchen Tricks Sie Ihr Beet vor Schädlingen schützen. Zusätzlich beantworten wir alle wichtigen Fragen, die beim Anlegen eines neuen Gemüsebeets aufkommen können. Tauchen Sie ein in die Welt des Gärtnerns und genießen Sie schon bald frisches Gemüse aus eigenem Anbau.

Häufige Fragen zum Gemüsebeet anlegen

Unsere BAUHAUS-Fachleute beantworten Fragen, die viele Kunden rund ums Anlegen eines Gemüsebeetes stellen.

Wie groß sollte ein Gemüsebeet sein?

Grundsätzlich sind Ihren Gestaltungswünschen keine Grenzen gesetzt: Gemüsebeete können durchgehend in Reihenmischkultur betrieben werden und dabei einen ganzen Garten oder gar Acker füllen. Erfahrungsgemäß ist es jedoch deutlich übersichtlicher, wenn die Beete etwas kompakter ausfallen. Unsere BAUHAUS-Fachleute empfehlen längliche Beete mit einer Größe von etwa 1,20 Metern Breite und maximal 5 Metern Länge.


In dieser Aufteilung können Sie viel einfacher Pflanzen setzen und pflegen. Legen Sie mehrere Beete an, sollten Sie Wege einplanen:

  • Ein Hauptweg sollte etwa 60 bis 80 cm breit sein. So kommen Sie auch mit der Schubkarre noch gut durch.

  • Bei schmalen Trittwegen reicht in der Regel eine Breite von 30 cm.

Wann ist der beste Zeitpunkt, um ein Gemüsebeet anzulegen?

Ideal ist das frühe Frühjahr, sobald der Boden nicht mehr gefroren ist. So haben Pflanzen wie Tomaten und Salat genug Zeit zu wachsen. Starten Sie, sobald Sie die Erde gut umgraben können.

Welches Gemüse kann ich in einem Gemüsebeet anpflanzen?

Bei Gemüsesorten unterscheidet man zwischen drei Typen: Stark-, Mittel- und Schwachzehrer. Mit einer ausgewogenen Kombination aus Stark-, Mittel- und Schwachzehrern bekommen die Pflanzen immer ein ausgewogenes Nährstoffangebot aus dem Boden. Außerdem kommen sich die Pflanzen so im Gemüsebeet weder unter noch über der Erde in die Quere.


Wenn Sie ein Beet (neu) anlegen, können Sie sich grob an folgende Pflanzabfolge halten:

1. Jahr: Starkzehrer

Gemüse mit hohem Nährstoffbedarf, das einen kräftigen, gut gedüngten, stickstoffreichen und ausgeruhten Boden bevorzugt:

  • Blumenkohl

  • Brokkoli

  • Gurke

  • Kartoffel

  • Kürbis

  • Lauch

  • Rosenkohl

  • Sellerie

  • Tomate

  • Zucchini

2. Jahr: Mittelzehrer

Auch dieses Gemüse braucht eine gute Nährstoffgrundlage für kräftige Erträge:

  • Fenchel

  • Knoblauch

  • Kohlrabi

  • Möhren

  • Paprika

  • Rote Bete

  • Salat

  • Spinat

3. Jahr: Schwachzehrer

Diese Pflanzen kommen auch mit mageren, nährstoffarmen und trockenen Böden zurecht und sind daher ideal für das 3. Pflanzjahr, nachdem Sie Ihr Gemüsebeet angelegt haben:

  • Bohnen

  • Erbsen

  • Feldsalat

  • Kräuter

  • Radieschen

  • Pflücksalate

  • Zwiebeln

4. Jahr: Gründüngung oder Ruhephase

Im 4. Jahr sollten Sie das Beet mit Gründüngungspflanzen bepflanzen oder es brachliegen lassen (Ruhephase). So kann sich der Boden regenerieren und Nährstoffe wieder aufnehmen. Nach drei Jahren intensiver Nutzung durch Stark-, Mittel- und Schwachzehrer hat der Boden viele seiner Nährstoffe verloren. Gründüngungspflanzen wie Lupinen oder Phacelia binden Stickstoff aus der Luft und bringen ihn in den Boden zurück, bereiten ihn also für die nächste Pflanzperiode vor.


Gerne beraten Sie unsere BAUHAUS-Fachleute zur richtigen Pflanzenwahl im Gemüsebeet – vor Ort, telefonisch oder online.

Wie tief sollte man ein Gemüsebeet anlegen?

Für die meisten Gemüsesorten, wie Karotten oder Salat, ist eine Tiefe von etwa 30 cm ideal. So haben die Wurzeln genug Platz, um zu wachsen und Nährstoffe aufzunehmen. Ist die Erdschicht dünner, kann es sein, dass die Pflanzen sich nicht optimal entwickeln können und kleinwüchsig sind oder krumm wachsen.