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Kaufberatung für Dachbodentreppen
Sie möchten Ihren Speicher nutzen, aber keinen Platz für eine fest eingebaute Treppe opfern? Unsere stabilen Dachbodentreppen lassen Sie bei Bedarf einfach über die Dachbodenluke herab und im Anschluss direkt wieder in der Decke verschwinden. Durch einen gedämmten Lukendeckel begrenzen Sie außerdem Wärmeverluste zum unausgebauten Dachboden. Entdecken Sie jetzt Bodentreppen von Star Stairs, Dolle und Wippro bei BAUHAUS.
Warum eine Dachbodentreppe? Die Vorteile auf einen Blick
Fest eingebaute Treppen und auch Raumspartreppen zum Dachboden beanspruchen dauerhaft Platz auf der obersten Etage. Eine Dachbodentreppe ist die platzsparende Alternative: Sie wird nur bei Bedarf ausgeklappt und verschwindet anschließend wieder, sodass Sie Ihren Wohnraum zu jedem Zeitpunkt voll und ganz ausnutzen können.
Unsichtbar verstaut: Einschub- und Scherentreppen liegen, wenn sie nicht gebraucht werden, geschlossen im Lukenkasten. Dadurch bleibt die Stellfläche auf der oberen Etage frei. Lediglich der Lukendeckel in der Geschossdecke bleibt sichtbar.
Dämmung: Viele Bodentreppen verfügen über einen gedämmten Lukendeckel. Dieser reduziert den Wärmeverlust zum unbeheizten Dachboden und beugt Kondenswasserbildung vor.
Sicher & belastbar: Die Belastungsgrenzen vieler Speichertreppen sind sehr hoch und liegen bei 150–200 kg. Um Sicherheit und Komfort zusätzlich zu erhöhen, sind sie zudem häufig mit rutschhemmenden Stufen, Fußkappen, Handläufen und Lukenschutzgeländern ausgestattet.
Schere, Falttreppe oder fest? Die Treppenarten im Vergleich
Dachbodentreppen unterscheiden sich vor allem in Bezug auf Material und Mechanik. Letztere hat beispielsweise Einfluss darauf, wie viel Platz das Modell zum Öffnen benötigt. Bei der Auswahl Ihrer Speichertreppe sollten Sie außerdem Raumhöhe und die Größe der Deckenaussparung einbeziehen.
Scherentreppe
Bauweise & Merkmale: Das Treppenteil aus Metall wird wie eine Ziehharmonika auseinandergezogen. Es lässt sich besonders kompakt verstauen.
Optimaler Einsatzzweck: Für gelegentlichen Zugang, kleine Deckenaussparung, bei wenig Platz, je nach Modell auch für sehr hohe Räume geeignetSegment-/Einschubtreppe
Bauweise & Merkmale: Mehrere starre Leiterteile aus Holz oder Metall werden beim Öffnen auseinandergezogen und beim Schließen übereinandergeschoben.
Optimaler Einsatzzweck: Gelegentlich genutzter Abstellboden, preisbewusste Option, bei wenig PlatzFalttreppe (Klapptreppe)
Bauweise & Merkmale: Das meist drei- oder vierteilige Leiternteil wird aufgefaltet. Modelle aus Holz sind weitverbreitet und in vielen Standardmaßen sowie mit unterschiedlich stark gedämmten Lukendeckeln erhältlich.
Optimaler Einsatzzweck: Klassischer Zugang zu einem unbeheizten Speicher, bei ausreichend großer Deckenaussparung und freier AusklappflächeRaumspartreppe (fest)
Bauweise & Merkmale: Die fest installierte Treppe besitzt oft steile oder versetzte Stufen. Sie ist komfortabler zu begehen als andere Modelle, beansprucht dafür aber dauerhaft Stellfläche.
Optimaler Einsatzzweck: Häufig genutzter Dachraum, keine Dachlukentreppe gewünscht, komfortabler Zugang
Wichtiger Hinweis: Ausgebaute, bewohnte Dachräume müssen grundsätzlich über eine Treppe begehbar sein, die den baurechtlichen Anforderungen an notwendige Treppen genügt, da sie als Rettungswege dienen. Dachlukentreppen und Raumspartreppen erfüllen diese Ansprüche in der Regel nicht.
Dachbodentreppe einbauen: In 5 Schritten zum sicheren Aufstieg
Viele Dachbodentreppen werden vormontiert geliefert und lassen sich mit handwerklicher Erfahrung selbst einbauen, sofern bereits eine Öffnung in der Geschossdecke vorhanden ist. Ist dies nicht der Fall, ziehen Sie am besten Experten für den Durchbruch zurate, um die Statik nicht zu gefährden.
- Deckenöffnung ausmessen und vorbereiten: Um eine ausreichend lange Dachbodentreppe mit passendem Lukenteil zu finden, messen Sie zunächst Länge und Breite der Öffnung in der Geschossdecke, die Deckenstärke und den Abstand vom Fußboden bis zur Decke aus. Prüfen Sie außerdem, wie weit die ausgeklappte Treppe in den Raum ragen darf, und berücksichtigen Sie den vom Hersteller vorgesehenen Montagespalt (Einbauluft).
- Treppenkasten einsetzen: Heben Sie den Treppenkasten zu zweit in die Deckenaussparung und sichern Sie ihn mit der vorgesehenen Montagehilfe. Je nach Modell kommen dafür Auflagehölzer, Montagewinkel oder ein herstellereigenes Einbausystem zum Einsatz.
- Ausrichten und verschrauben: Richten Sie den Lukenkasten waagerecht, rechtwinklig und bündig zur Decke aus. Verschrauben Sie ihn anschließend an den vorgeschriebenen Befestigungspunkten. Bei Geschossdecken aus Beton oder Mauerwerk sollten Sie dafür geeignete Dübel und Schrauben verwenden.
- Bodentreppe dämmen: Um spätere Wärmeverluste durch die Treppe zu reduzieren, füllen Sie nun den Zwischenraum zwischen Luke und Decke mit dem vorgesehenen Dämmmaterial. Schließen Sie die Fuge anschließend mit einem passenden Dichtband oder Deckenanschlusssystem an die luftdichte Ebene der Geschossdecke an.
- Leiter anpassen und Zubehör montieren: Kürzen Sie Holzleitern nach Herstellervorgabe oder stellen Sie Scheren- und Teleskoptreppen passend ein. Die Leiterfüße müssen vollständig und fest auf dem Boden stehen. Montieren Sie anschließend optional Handlauf und Lukenschutzgeländer.
Im Grunde ist Ihre Dachbodentreppe jetzt fertig eingebaut. Zum Kaschieren der Einbaufuge können Sie jedoch noch Abdeckleisten oder einen Zierrahmen montieren. Bevor Sie die Treppe zum ersten Mal nutzen, empfehlen wir einen finalen Check. Prüfen Sie noch einmal Verschraubungen, Verriegelung, Öffnungsmechanik und den sicheren Stand der ausgeklappten Treppe.
Häufige Fragen zu Dachbodentreppen
Wie groß muss die Deckenöffnung für eine Bodentreppe sein?
Sie muss zum Einbaumaß der gewählten Bodentreppe passen. Häufige Größen sind beispielsweise 120 × 60 cm, 120 × 70 cm, 130 × 70 cm oder 140 × 70 cm. Messen Sie die vorhandene Öffnung genau aus und prüfen Sie in den Produktangaben, ob das genannte Maß die Deckenaussparung oder den Lukenkasten bezeichnet. Zudem müssen auch die Deckenstärke und die Höhe des Raums zum Modell passen.
Welche Wärmedämmung bzw. welchen U-Wert sollte eine Dachbodentreppe haben?
Generell gilt: Je niedriger der U-Wert, desto besser dämmt die Dachbodentreppe. Modelle mit Werten unter 1,0 W/(m²·K) bieten eine solide Dämmung. Besonders stark gedämmte Treppen erreichen etwa 0,5 W/(m²·K) oder weniger. Bei einer energetischen Sanierung sollten Sie den Einbau fachlich prüfen lassen, denn die GEG-Vorgaben beziehen sich auf die gesamte oberste Geschossdecke beziehungsweise das Dach.
Für welche Raumhöhe ist eine Dachbodentreppe geeignet?
Das können Sie herausfinden, indem Sie die Herstellerangaben zur (maximalen) Raumhöhe prüfen. Viele Leitern können auf die richtige Länge eingestellt oder gekürzt werden. Für Altbauräume mit über 3 m Höhe benötigen Sie ein entsprechend langes Modell oder eine zugelassene Verlängerung.
Jetzt Dachbodentreppen bei BAUHAUS kaufen
Der Zugang zum Dachboden muss weder unnötig Platz einnehmen, noch dauerhaft begehbar sein: Entdecken Sie deshalb unsere Bodentreppen aus Holz und Metall von Marken wie Star Stairs, Dolle und Wippro. Dezent in der Dachluke verstaut, lassen sich die Scheren- und Einschubtreppen bei Bedarf ausziehen oder aufklappen und tragen außerdem zur Wärmedämmung des Dachbodens bei. Kaufen Sie jetzt Ihre Dachbodentreppe bequem online oder lassen Sie sich in Ihrem BAUHAUS Fachcentrum bei der Auswahl eines passenden Modells beraten. Passende Handläufe, Lukenschutzgeländer und Abdeckleisten erhalten Sie ebenfalls bei uns.





