Ob Wohnzimmer, Kinderzimmer, Büro, Bad oder Küche: Böden aus Vinyl sind nicht nur vielseitig, sondern auch äußerst strapazierfähig, pflegeleicht und kostengünstig. Noch dazu dämmen sie Schall und Wärme und sorgen für ein angenehmes Gefühl beim Gehen. Das Beste: Sie können ganz einfach selbst Vinylboden verlegen – entweder lose, Vinyl mit Klick oder klebend. In dieser Anleitung zeigen unsere BAUHAUS-Fachleute Ihnen, wie Sie alle Arten von Vinylböden verlegen. Finden Sie die passende Variante und beginnen Sie noch heute mit dem Verlegen Ihres Vinylbodens.

Vinylboden verlegen – wo und in welcher Richtung?

Fast alle Räume im Haus eignen sich zur Verlegung von Vinylboden – vom Wohnzimmer über die Küche bis zum Vinyl-Badezimmerboden. Wenn der Untergrund eben, trocken und sauber ist, können Sie z. B. auch Vinyl auf Fliesen oder Laminat verlegen. Achten Sie bei Feuchträumen darauf, dass der Boden ausdrücklich als wasserfest gekennzeichnet ist. 

Klären Sie auch vor dem Vinylboden verlegen, wo Sie anfangen: Je nach Verlegerichtung des Vinyls beeinflussen Sie die Raumwirkung. Verlegen Sie die Dielen bspw. parallel zum Lichteinfall, wirkt der Raum größer und ruhiger. In schmalen Räumen kann eine Querverlegung optisch mehr Breite schaffen.

4. Schritt: Vinylboden verlegen

Nun stellt sich die Frage: Vinylboden wie verlegen? Unsere BAUHAUS-Fachleute zeigen Ihnen hier alle drei Varianten.

Häufige Fragen zum Vinylboden verlegen

Unsere BAUHAUS-Fachleute beantworten Fragen, die viele Kunden rund ums Verlegen von Vinylboden stellen.

Welche Vinylböden sind die besten?

Wir empfehlen Ihnen Vinylböden mit mehrschichtigem Aufbau und integrierter Trittschalldämmung: Diese Böden sind stabil, angenehm begehbar und lassen sich leicht reinigen. Besonders hochwertig sind Klickvinylböden mit SPC-Trägerplatte.

Achten Sie beim Vinylboden auf die Nutzungsklasse: Für Wohnräume reicht Klasse 22, in Küche oder Flur empfehlen wir Klasse 23 oder höher.

Was kostet Vinylboden verlegen (lassen)?

Wenn Sie Vinyl verlegen, kosten Stücke von der Rolle etwa 8 bis 30 Euro pro Quadratmeter. Bei einem Zimmer mit 20 Quadratmetern können Sie auch mit etwa 160 bis 600 Euro reinen Materialkosten rechnen.

Zusätzlich kommen die Kosten fürs Vinylboden hinzu:

  • Wenn Sie sich selbst anlegen, benötigen Sie lediglich Werkzeuge und Kleber oder doppelseitiges Klebeband. Dadurch ergeben sich Zusatzkosten von etwa 50 bis 200 Euro.

  • Lassen Sie sich den Vinylboden vom Profi verlegen, sollten Sie mit Arbeitskosten von mindestens 10 bis 20 Euro pro Quadratmeter rechnen. Bei 20 Quadratmetern wären das zusätzlich 200 bis 400 Euro zzgl. Anfahrt.

Profi-Tipp: Im Rahmen einer energetischen Sanierung können Sie auch Bodenbeläge von Programmen wie der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschussen lassen. Weitere Infos finden Sie direkt im Infoblatt der KfW .

Wer verlegt Vinylboden?

Wenn Sie den Vinylboden verlegen lassen möchten, beauftragen Sie am besten einen Bodenleger oder Raumausstatter.

Unsere BAUHAUS-Fachkräfte vermitteln Ihnen gerne passende Handwerksleistungen – direkt über den Montageservice vor Ort.