Ob im Innenausbau oder im Gartenbau – bei der Umsetzung von kleineren und größeren Bauprojekten benötigt der Heimwerker Beton. Damit beispielsweise Wäschespinnen, Kinderschaukeln, Zaunpfosten oder Sichtschutzmauern dauerhaft stehen, müssen sie sicher befestigt sein. Der Beton, der für solche Zwecke zum Einsatz kommt, ist ein Gemisch aus Zement, Zuschlagstoffen in unterschiedlichen Korngrößen (Schotter, Kies) und Wasser. Die richtige Konsistenz des Betons ist entscheidend – sie sollte weder zu flüssig noch zu steif sein, damit der Beton gut verarbeitet werden kann.
Zement reizt Haut und Schleimhäute. Tragen Sie deshalb bei der Arbeit mit Beton festes Schuhwerk, Handschuhe und eine Schutzbrille!
Werkzeug und Material
Arbeitskleidung (Arbeitsschuhe und -handschuhe, Schutzbrille)
Eimer oder Gartenschlauch
Farb- und Mörtelrührer oder Bohrmaschine mit Rührquirlaufsatz
ggf. Freifallmischer
Wasser (Faustregel für Universalmischung: ein halber Liter Wasser auf ein Kilogramm Zement)
Zement (z. B. Portlandzement)
Zuschlagstoffe in verschiedenen Größen (Körnung 0-16 mm oder 0-32 mm)
Beton gehört dazu
Ob Sichtschutzzaun, Gewächshaus oder Gartenweg - an Beton führt rund um Haus und Garten kein Weg vorbei! Beton kommt immer dann ins Spiel, wenn es darum geht, mechanisch belastete Bauwerke dauerhaft im Boden zu verankern. Denn nur mit dem Gemisch aus Zement, Wasser und Zuschlagstoffen bekommt man die Masse für das Fundament, die es braucht, damit nicht der erste Herbststurm unser Bauwerk hinwegfegt. Und nicht vergessen: Auch Kinderspieltürme, Carports oder Pools brauchen meist eine feste (Beton-) Basis um die großen Kräfte, die auf sie wirken, sicher und dauerhaft in den Boden übertragen zu können. Die Betonmasse muss dabei gleichmäßig eingebracht und verdichtet werden, um Luftblasen zu vermeiden. Punktfundament, Streifenfundament, Plattenfundament oder eine gedämmte Bodenplatte – welches Betonfundament zum Einsatz kommt, hängt vom jeweiligen Bauprojekt ab. Ein Streifenfundament eignet sich für Mauern oder Gartenhäuser, während ein Punktfundament für einzelne Pfosten genutzt wird.
Den Dingen eine feste Basis geben: Beton anmischen
Kein Bauen ohne Beton - so einfach lässt sich die Wichtigkeit dieses Baustoffes zusammenfassen. In unserem DIY-Video zeigen wir euch, wie man ihn richtig anmischt.
Nur nicht zu schnell: Aushärtezeit beachten!
Vor dem Betonieren steht das Lesen der Bauanleitung: Die verschiedenen Betonmischungen haben stark unterschiedliche Trocken- oder Abbindezeiten. Im Extremfall können bis zu vier Wochen vergehen, bevor die gegossene Fläche belastet werden darf. Oft muss die Oberfläche in dieser Zeit mit Folie vor Regen und Sonne geschützt werden. Auch nie vor dem Ende der Trockenzeit an dem einbetonierten Bauteil testweise rütteln - der Schaden ließe sich nicht wieder wettmachen. Die Aushärtung erfolgt in mehreren Phasen und darf nicht durch zu frühes Belasten unterbrochen werden.
Sauberkeit tut not!
Nur unmittelbar nach dem Anmischen oder Verarbeiten von Beton kann man die beteiligten Werkzeuge noch problemlos mit Wasser säubern. Wenn der graue Stein aber erst einmal angetrocknet ist, ist der Schaden groß. Das gilt auch für Mischmaschinen und Rührwerke, die unmittelbar nach jedem Einsatz peinlich genau mit Wasser gesäubert werden wollen.
Fertigbeton mit Trass ist insbesondere zur Verlegung von empfindlichen Natursteinbelägen und keramischen Bodenbelägen geeignet, da die Gefahr von Kalkausblühungen gemindert wird.
Lagern Sie Zement geschützt vor Nässe und Schmutz und nicht länger als zwei Monate.










