Der Schmetterlingsstrauch erinnert mit seinen Blütenrispen, in vielen verschieden Farben, an den klassischen Flieder, ist jedoch nicht näher mit ihm verwandt. Der Schmetterlingsstrauch wächst vorzugsweise an trockenen, sandigen und kiesigen Standorten, die besonders viel Sonne abbekommen. Obwohl er aufgrund der Neophyten-Problematik in Deutschland häufig als ökologisch bedenklich eingestuft wird, ist er essentiell als Nahrungspflanze für zahlreiche Insekten und Falterarten, die sich von den nektarreichen Blüten anziehen lassen. An den endständigen Blütenrispen bilden sich im Lauf des Sommers neue Haupttriebe, weshalb eine Blüte bei stark wachsenden Sorten auch gerne bis zu 40 cm lang werden kann. Die Farbvarianten erstrecken sich von Weiß über verschiedene Violett- und Purpurtöne bis hin zu Dunkelviolett. Viele Sorten verbreiten einen intensiven Duft.
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