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Die Frühlings-Tamariske (Tamarix tetrandra) ist ein mehrstämmiger, sommergrüner Strauch mit lockerem, teils überhängendem Wuchs. Ihre feinen, nadelförmigen Blättchen und die dunkle Rinde der jungen Zweige verleihen ihr ein filigranes, fast federleichtes Erscheinungsbild, das sie deutlich von vielen anderen Gartensträuchern abhebt. Im Mai und Juni erscheinen zahlreiche kleine, rosafarbene Blüten in schmalen Rispen an den vorjährigen Trieben. Im Herbst färbt sich das Laub gelb, bevor es abfällt. Ausgewachsen erreicht die Pflanze eine Höhe von 2 bis 4 Metern bei einer ähnlichen Breite und bildet mit ihrem aufrechten bis überhängenden Wuchs eine markante Struktur im Garten. Tamarix tetrandra bevorzugt einen sonnigen, warmen Standort und stellt an den Boden nur geringe Ansprüche. Wichtig ist ein durchlässiges, lockeres Substrat, Staunässe sollte vermieden werden. Der Wasserbedarf ist gering bis mittel, die Pflanze gilt als frosthart bis etwa minus 20 Grad Celsius und ist zudem wind- und salzverträglich. Ein Rückschnitt nach der Blüte fördert einen kompakten Aufbau und reiche Blüte im Folgejahr, die Schnittverträglichkeit ist insgesamt gut. Im Garten lässt sich die Frühlings-Tamariske als Solitär, in freiwachsenden Pflanzungen oder als geschnittene Hecke einsetzen. Dank ihrer Robustheit gegenüber Wind und Salz eignet sie sich besonders für Küstenlagen, exponierte Standorte und trockene, sonnige Böschungen. Auch in kleineren Gärten kann sie als lockerer Strukturstrauch mit Frühjahrsblüte gute Dienste leisten.
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