Knoblauch (Allium sativum) wird bereits seit über 5.000 Jahren angebaut. Die alten Ägypter wussten um die Heilkraft und gesundheitsförderliche Wirkung der Wunderknolle, weshalb sie eine wichtige Rolle in ihrer Kultur und Religion spielte. Zum Beispiel wurde Knoblauch an Pyramiden-Arbeiter gegeben, da ihr Verzehr Ausdauer und Kraft erhöhte. Mittlerweile ist die Gewürzpflanze fast weltweit verbreitet und erfreut sich zunehmender Beliebtheit.
Knoblauch enthält die Vitamine A, B und C und regt die Verdauung sowie den Stoffwechsel an. Regelmäßig genossen, senkt Knoblauch den Blutdruck sowie zu hohe Blutfettwerte (Cholesterin) und wirkt durch das in ihm enthaltene ätherische Öl Allicin entzündungshemmend. Knoblauch wird in Gerichten mit ausgeprägtem Knoblauchgeschmack, wie Knoblauchbaguette, Knoblauchsoße oder Tsatsiki verwendet. Darüber hinaus profitieren unzählige weitere Speisen wie Braten-, Schmor-, Fisch- oder Eintopfgerichte von seiner Schärfe und intensiven Würzkraft.
Sobald sich die Blätter im Spätsommer gelb verfärben, können die Knollen ausgegraben und an der Luft getrocknet werden. Jede Knolle setzt sich aus mehreren Zehen zusammen, welche geschält und im Ganzen, in Scheiben, fein gewürfelt oder zerdrückt weiterverarbeitet werden können. Zur Lagerung sollte die Pflanze an trockenen und dunklen Orten in Bündeln aufgehängt werden. Die Maximale Wuchshöhe der gesamten Pflanze überschreitet selten 40 cm.
Knoblauch bevorzugt gut bearbeitete und etwas schwerere Böden . Sein Wasserbedarf ist auch im Sommer eher gering.