Capsicum pubescens, 12 cm
Das Baum-Chili (Capsicum pubescens) bildet Früchte, die scharf schmecken und bereits ab Februar geerntet werden können. Für das optimale Wachstum des Baum-Chilis werden ein sonniger Standort und durchlässiger, nährstoffreicher Boden benötigt. Es empfiehlt sich, Bewässerungsgräben zwischen den Reihen zu ziehen, denn viele Gemüsesorten sollten nicht von oben gegossen werden. Außerdem: Das regelmäßige Jäten verhindert, dass Unkraut dem Gemüse die Kraft nimmt. Diese Pflanze sollte an einem kühlen, dunklen Ort überwintert werden. Dafür bietet sich insbesondere der Keller oder ein gebäudenaher Schuppen an.
Verwendung
Die Früchte des Baum-Chilis können in der Küche wie alle anderen Chilis eingesetzt werden. Viele Gerichte, beispielsweise Salsa, erhalten durch Baum-Chilis eine besonders fruchtige und exotische Note. Baum-Chilis sollten jedoch vorsichtig dosiert werden, da sie sehr scharf sind.
Pflege
Im Gegensatz zu anderen kultivierten Capsicum-Arten ist der Baum-Chili besser an die relativ kühlen Nächte des mitteleuropäischen Klimas angepasst. In seiner Heimat verträgt der Baum-Chili Temperaturen bis an die Null Grad. Hier bei uns ist Baum-Chili nicht wirklich winterhart aber er ist durch die Kältetoleranz viel einfacher im Haus zu überwintern wie andere Chili-Arten. Baum-Chili ist sehr pflegeleicht und langlebig, es kann viele Jahre von ihm geerntet werden. Im ersten Jahr bildet er sehr viele Blüten aber oft nur relativ wenig Früchte. Im zweiten Jahr ist die Befruchtung viel besser und es werden zahlreiche, runde Früchte mit einem Durchmesser von ca. 5 cm gebildet.
Im Herbst die Pflanze ins Haus räumen, dort reifen auch grüne Früchte noch nach. Übrigens auch grüne Früchte sind essbar, entweder frisch oder zum Kochen verwenden.