Wenn der Traum vom eigenen Gartenhaus Wirklichkeit werden soll, möchten viele Entscheidungen getroffen werden: Aus welchem Material soll das Haus sein? Holz, Metall oder doch Kunststoff? Und welches Fundament ist eigentlich geeignet für einen stabilen Stand meines Gartenhauses? Genau darum geht es in diesem Beitrag. Wir informieren Sie rund um das Thema Fundamente und zeigen auf, welche Fundament-Typen es gibt und wie sie eingesetzt werden können.
Welche Fundament-Typen kommen in Frage?
Es gibt eine Reihe von Fundament-Arten, die im heimischen Garten zum Einsatz kommen können. Von Fundamenten aus Gehwegplatten (Plattenfundament) bis hin zu Streifenfundamenten, Punktfundamenten und Fundamentplatten reichen die Möglichkeiten. Aber welche sind ganz konkret für Gerätehäuser und Gartenhäuser aller Art geeignet? Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass kleinere Gartenhaus-Modelle, die später nicht schwer beladen werden, häufig gut mit einem Fundament aus Wegplatten auskommen. Punkt- und Streifenfundamente sind die ideale Wahl für größere Ausführungen. Sie gewährleisten eine gute Belüftung des Gartenhauses von unten und beugen so Feuchtigkeitsschäden vor. Bei größeren Gartenhäusern ist die Grundfläche des Fundaments besonders relevant – sie muss exakt geplant und umgesetzt werden. Übrigens: In der Regel empfehlen Gartenhaus-Hersteller einen bestimmten Fundament-Typen oder geben in der Anleitung an, welche verschiedenen Arten für das konkrete Modell geeignet sind. Der Bausatz kann dann auf dem optimalen Untergrund aufgebaut werden.
Wenn Beton zum Einsatz kommt, benötigt dieser natürlich auch Zeit zum Trocknen. Je nach Flächengröße kann der Trockenvorgang bei einer großen Betonplatte beispielsweise vier bis sechs Wochen in Anspruch nehmen. Diese Zeit muss bei der Planung für das Betonfundament einkalkuliert werden.
Das müssen Sie über Fundamente wissen
Wenn Sie noch nie etwas mit Beton zu tun hatten, ist der erste Kontakt mit dem Thema Fundament ganz schön verwirrend. Nicht nur, dass Form und Tiefe des Betonankers für Ihr Bauwerk festgelegt werden wollen; dann ist da auch noch die Beschaffung des Betons: Selber anmischen, liefern lassen oder gleich mit Betonfertigteilen arbeiten? Aber keine Sorge: Wir helfen Ihnen durch das graue Dickicht!
Die erste Grundregel lautet: Sie legen nur ein Fundament für kleine Bauwerke auf dem Grundstück oder Hof an. Wenn ein ganzes Haus oder ein Gebäude gebaut wird, in dem später Menschen leben oder arbeiten sollen, müssen die Fachleute ran! Und diese werden auch immer die lokalen Gegebenheiten mit einkalkulieren. Denn bei der Berechnung des Fundaments spielt es eine wichtige Rolle, ob Ihr Bauwerk an der Küste, im Gebirge oder geschützt in der Vorstadt lieg. Wenn es aber um kleine Gartenhäuser, Terrassen, Carports, Gewächshäuser oder Kinderspielgeräte geht, können Sie das gut selber machen. Wir helfen Ihnen dabei!
Welche Fundamenttypen gibt es?
Punkt, Streifen, Ring oder Platte? Das beste Fundament für Ihr Projekt! Wir erklären Ihnen genau, wie sich die Fundament-Typen unterscheiden und welches Fundament das richtige für Ihr Vorhaben ist.
Fundamente anlegen ist Teamsport! Ganz gleich, ob zentnerschwere Fertigteile bewegt werden wollen, oder eine Palette Estrichbeton angemischt werden soll - es ist immer fordernde körperliche Arbeit. Merken Sie Sich: Tatkräftige Freunde sind eine unverzichtbare Zutat für ein gut verlegtes Fundament!
Anleitungen zur Erstellung konkreter Fundamente
Sie sind auf der Suche nach einer Anleitung zur Erstellung eines konkreten Fundaments? Auch in diesem Fall helfen wir Ihnen gerne weiter. Lesen Sie hier, wie die verschiedenen Fundamente errichtet werden. Zudem lohnt ein Blick in unseren YouTube-Kanal. Hier verraten wir Ihnen in verschiedenen Filmen unter anderem, welcher Fundament-Typ der richtige für Ihr Vorhaben ist, wie ein Streifenfundament gebaut wird und wie es gelingt, ein Gartenhaus an nur einem Wochenende zu verwirklichen.









