Beetrosen überzeugen mit unzählig vielen kleineren Blüten, einer langen Blütezeit, einer großen Farbvielfalt und einer ausgeprägten Wuchsfreude. Zudem sind sie öfter blühend, wenig anspruchsvoll , robust und recht pflegeleicht. Von den Edelrosen unterscheiden sich die Beetrosen, indem sie buschiger wachsen und nicht nur eine oder wenige Blüten, sondern ganze Blütenbüschel hervorbringen.
Beetrosen stellen eine Rosengruppe dar, die aus den verschiedensten Rosenarten entstanden ist, darunter auch Florbunda-Rosen oder Polyantha-Rosen. Gemeinsam ist den Beetrosen der buschig kompakte Wuchs (40 – 80 cm, ganz selten auch höher) und die Blütenfülle.
Die frischen Blüten der Minirose Rosa 'Flirt 2011' ® ziehen alle Blicke auf sich. Der Reiz ihrer halbgefüllten Blütenschalen besteht in den variantenreichen Weiß-Rosa-Nuancen, mit denen sich die geöffneten Blüten zeigen. Im wunderschönen Kontrast dazu leuchten bei einer geöffneten Blüte die goldgelben Staubgefäße. Der Charme von Rosa 'Flirt 2011' liegt in den mehrblütigen, großen Dolden . Von Juni bis September verwandeln sich die oberen Triebspitzen in ein einziges Blütenmeer. Dicht an dicht stehen die Blütenschalen mit ihren charmanten, cremeweißen bis zartrosa Farbkombinationen zusammen. Sonnige, durchlässige und nährstoffreiche Standorte sind optimal für diese einzigartigen Rosen. Unter anderem zeichnen sich die Rosen durch ihre kurzen Stiele mit einer maximal Wuchshöhe von 40 cm - 60 cm aus. Für herrliche und lang anhaltende Blüten hat die Zwergrose einen geringen - mittleren Wasserbedarf.
ADR-Rosen sind pflegeleichte Sorten für jeden Garten. Sie haben die Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung durchlaufen und wurden von Fachleuten für gesund und robust befunden. Sie sind nicht anfällig für Krankheiten und dadurch unkompliziert. Diese Gartenrosen eignen sich gut für Rosen-Neulinge, sind aber auch bestens bewährt für erfahrene Rosenliebhaber.
Die meisten Beetrosen sind mittlerweile blühend im Topf (Container) erhältlich. Nach dem Kauf sollte man sie allerdings so schnell wie möglich im Garten auspflanzen – der Verkaufstopf ist nur eine Notlösung und eignet sich nicht als dauerhaftes Quartier.
Tauchen Sie den Ballen der Containerrosen so lange unter Wasser, bis keine Blasen mehr aufsteigen. Wie bei wurzelnackten Rosen muss auch wie beim Pflanzen der Containerrosen die verdickte Veredelungsstelle fünf Zentimeter unter der Erdoberfläche liegen.
Im Gegensatz zu vielen anderen Gewächsen haben es Beetrosen nicht so gerne, wenn sie eine Schicht aus Rindenmulch zu ihren Füßen bekommen. Zersetzt er sich, so entstehen zwar Nährstoffe, jedoch nicht in der für Rosen angenehmen Konstellation. Daher ist von einer derartigen Mulchschicht abzuraten.
In der Anwachsphase haben Beetrosen einen erhöhten Wasserbedarf. In der ersten Zeit nach der Pflanzung ist unbedingt darauf zu achten, dass sie gleichmäßig feucht sind. Später ist dies nicht mehr notwendig. Sie sollten dann nur noch an heißen Sommertagen sowie in langen Trockenperioden gießen.
Eine jährliche Düngergabe in Form von Kompost oder eines Langzeitdüngers im Frühjahr deckt den Nährstoffbedarf für die komplette Saison ab.
Beetrosen sollten ähnlich wie Edelrosen im Frühjahr zurückgeschnitten werden. Allerdings etwas weniger stark als Edel- und Schnittrosen, da wir mehr und kompaktere Austriebe sehen wollen.
Nach dem ersten Flor sollten verblühte Blütenbüschel oder Einzelblüten entfernt werden. Wichtig ist, nicht zu tief zu schneiden, in der Regel auf das erste fünffiedrige Blatt.
Beetrosen sind winterhart und benötigen eigentlich keine Hilfe während der kalten Jahreszeit. In Gebieten, in denen starke Fröste zu erwarten sind, ist es jedoch empfehlenswert, den Wurzelbereich zu schützen. Die geschieht, indem Reisig unter den Pflanzen verteilt wird.