Beetrosen überzeugen mit unzählig vielen kleineren Blüten, einer langen Blütezeit, einer großen Farbvielfalt und einer ausgeprägten Wuchsfreude. Zudem sind sie öfter blühend, wenig anspruchsvoll , robust und recht pflegeleicht. Von den Edelrosen unterscheiden sich die Beetrosen, indem sie buschiger wachsen und nicht nur eine oder wenige Blüten, sondern ganze Blütenbüschel hervorbringen.
Beetrosen stellen eine Rosengruppe dar, die aus den verschiedensten Rosenarten entstanden ist, darunter auch Florbunda-Rosen oder Polyantha-Rosen. Gemeinsam ist den Beetrosen der buschig kompakte Wuchs (40 – 80 cm, ganz selten auch höher) und die Blütenfülle.
Die Beetrose Rosa 'Schöne Koblenzerin' ® trotzt widrigem Wetter und zeigt sich pflegeleicht und robust. Sie wächst extrem buschig, bildet viele Seitentriebe und ist gut verzweigt. Dadurch lässt Rosa 'Schöne Koblenzerin' einen wunderbar kompakten Eindruck entstehen. Diese Sorte begeistert mit einer weit über dem Durchschnitt liegenden Blühfreude und Winterhärte . Daneben glänzt sie mit robustem Wesen und einer eindrucksvollen Widerstandskraft gegen Krankheiten. Jede der kleinen Einzelblüten schmückt sich mit einer Vielzahl an Blütenblättern in schönstem Rot. Zudem sind sie mit zarten weißen Sprenkeln versehen. Die Blütenfarbe variiert mit den Temperaturen. An kälteren Tagen sind die Blüten mittelrot-creme , an warmen Tagen schimmern sie rosa-cremeweiß . Die schönen Blüten sitzen bis zu zwölft in Dolden und erwecken einen romantischen Eindruck. Die Beetrose fühlt sich wohl, wenn es sonnig und der Untergrund durchlässig und nährstoffreich ist. Unter anderem zeichnen sich die Rosen durch ihr dicht verzweigtes Wachstum mit einer maximalen Wuchshöhe von 50 cm - 70 cm aus. Sie eignet sich somit ideal für Pflanzkübel-, Flächen- oder Randbepflanzung. Beetrosen von dieser Sorte haben einen geringen - mittleren Wasserbedarf.
Die meisten Beetrosen sind mittlerweile blühend im Topf (Container) erhältlich. Nach dem Kauf sollte man sie allerdings so schnell wie möglich im Garten auspflanzen – der Verkaufstopf ist nur eine Notlösung und eignet sich nicht als dauerhaftes Quartier.
Tauchen Sie den Ballen der Containerrosen so lange unter Wasser, bis keine Blasen mehr aufsteigen. Wie bei wurzelnackten Rosen muss auch wie beim Pflanzen der Containerrosen die verdickte Veredelungsstelle fünf Zentimeter unter der Erdoberfläche liegen.
Im Gegensatz zu vielen anderen Gewächsen haben es Beetrosen nicht so gerne, wenn sie eine Schicht aus Rindenmulch zu ihren Füßen bekommen. Zersetzt er sich, so entstehen zwar Nährstoffe, jedoch nicht in der für Rosen angenehmen Konstellation. Daher ist von einer derartigen Mulchschicht abzuraten.
In der Anwachsphase haben Beetrosen einen erhöhten Wasserbedarf. In der ersten Zeit nach der Pflanzung ist unbedingt darauf zu achten, dass sie gleichmäßig feucht sind. Später ist dies nicht mehr notwendig. Sie sollten dann nur noch an heißen Sommertagen sowie in langen Trockenperioden gießen.
Eine jährliche Düngergabe in Form von Kompost oder eines Langzeitdüngers im Frühjahr deckt den Nährstoffbedarf für die komplette Saison ab.
Beetrosen sollten ähnlich wie Edelrosen im Frühjahr zurückgeschnitten werden. Allerdings etwas weniger stark als Edel- und Schnittrosen, da wir mehr und kompaktere Austriebe sehen wollen.
Nach dem ersten Flor sollten verblühte Blütenbüschel oder Einzelblüten entfernt werden. Wichtig ist, nicht zu tief zu schneiden, in der Regel auf das erste fünffiedrige Blatt.
Beetrosen sind winterhart und benötigen eigentlich keine Hilfe während der kalten Jahreszeit. In Gebieten, in denen starke Fröste zu erwarten sind, ist es jedoch empfehlenswert, den Wurzelbereich zu schützen. Die geschieht, indem Reisig unter den Pflanzen verteilt wird.